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<title>karstenschulz.biz</title><link>http://www.karstenschulz.biz/index.html</link><description>RSS Feed von karstenschulz.biz</description><dc:language>de-de</dc:language><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><dc:rights>Copyright 2011 Karsten Schulz</dc:rights><dc:date>2012-05-15T10:46:05+02:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Di., 15 Mai 2012 10:57:34 +0200</lastBuildDate><item><title>Effizienter Workflow f&#xfc;r die E-Mail Bearbeitung</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2012-05-15T10:46:05+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/email-workflow.php#unique-entry-id-51</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/email-workflow.php#unique-entry-id-51</guid><content:encoded><![CDATA[<p>Die Leser <a href="http://www.lifehackerseminare.de/newsletter/" rel="external">meiner Newsletter</a> kennen diesen hier beschriebenen Ablauf f&uuml;r das Leeren des E_Mail-Eingang bereits seit Monaten. Lesen Sie nun auch hier, liebe Blog-Leser, wie Sie mit diesem einfachen Workflow Ihre E-Mail Bearbeitung optimieren k&ouml;nnen.  Laden Sie sich bitte hier den <a href="http://www.lifehackerseminare.de/resources/201109-1-E-Mail-Ablauf-Lifehackerseminare.pdf">Ablaufplan als PDF-Dokument</a> herunter.</p> <p>Mit Hilfe des hier beschriebenen Ablaufs k&ouml;nnen Sie Ihren E-Mail Eingang innerhalb k&uuml;rzester Zeit durcharbeiten und leeren. Sie k&ouml;nnen im Durchschnitt 3 bis 4 E-Mails pro Minute verarbeiten. Danach haben Sie den vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick dar&uuml;ber, was Sie noch tun m&uuml;ssen und dar&uuml;ber, was andere noch zu tun haben. So macht E-Mail Bearbeitung wieder Spa&szlig;!</p><br /><h3>Ziele des Workflows</h3><ul><li>Sie entkoppeln sich von externen Arbeitstakten und setzen Ihren eigenen Arbeitsrhythmus durch. So k&ouml;nnen Sie effizienter agieren, als bei einem von au&szlig;en bestimmten Takt.</li><li>Sie erhalten einen vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick &uuml;ber alle E-Mails, zu denen Sie etwas tun m&uuml;ssen. Das f&uuml;hrt zu Sicherheit bei Ihren Aktionen und macht Ihren Kopf frei.</li><li>Sie erhalten einen vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick &uuml;ber alle E-Mails, zu denen Andere etwas tun m&uuml;ssen. Dadurch k&ouml;nnen Sie agieren, bevor unn&ouml;tige Verz&ouml;gerungen eintreten. So vermeiden Sie kritische Situationen schon im Vorfeld.</li><li>Ihr E-Mail Eingang wird leer, so dass Sie sich ohne Ablenkung auf die vorhandenen Aufgaben konzentrieren k&ouml;nnen. &bdquo;Fokus&ldquo; ist das Stichwort!</li></ul><br />        <h2>Los geht's</h2><p>Neben Ihrem Posteingang arbeiten Sie mit vier weiteren Ablagen: &bdquo;Aktion&ldquo;, &bdquo;Wartet&ldquo;, &bdquo;Lesen&ldquo; und &bdquo;Archiv&ldquo; (<a href="http://www.lifehackerseminare.de/resources/201109-1-E-Mail-Ablauf-Lifehackerseminare.pdf">siehe PDF</a>).</p><p>Nehmen Sie sich jeweils immer nur eine einzige E-Mail aus Ihrem Posteingang vor. Entscheiden Sie, ob zu dieser E-Mail &uuml;berhaupt etwas getan werden kann. Wenn nicht, l&ouml;schen Sie sie oder legen sie in Ihrem Archiv ab.</p><p>Wenn etwas mit dieser E-Mail getan werden kann, &uuml;berlegen Sie, ob Sie diese E-Mail innerhalb von zwei Minuten erledigt bekommen. Falls ja, tun Sie es und verschieben Sie sie in Ihr Archiv. Wenn nicht, gibt es drei M&ouml;glichkeiten:</p><ol><li>Sie m&uuml;ssen etwas tun, was l&auml;nger als 2 Minuten dauert: verschieben Sie die E-Mail in die Ablage &bdquo;Aktion&ldquo;</li><li>Jemand anderes muss etwas tun, worauf Sie warten: verschieben Sie die E-Mail in die Ablage &bdquo;Wartet&ldquo;</li><li>Sie wollen die E-Mail oder Referenzen in der E-Mail in Ruhe lesen: verschieben Sie die E-Mail in die Ablage &bdquo;Lesen&ldquo;</li></ol><p>Arbeiten Sie auf diese Art alle E-Mails Ihres Posteingang ab. Wenn er leer ist, haben Sie jede E-Mail gesehen und bewertet. Sie kennen nun alle wichtigen Vorg&auml;nge, Ihren Handlungsbedarf und die Dinge, die von Anderen zu liefern sind. Sie haben jetzt einen vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick &uuml;ber alle Vorg&auml;nge.</p><br /><h3>Bearbeiten Sie nun die noch offenen Mails</h3><p>Wenn Ihr E-Mail Eingang leer ist, k&uuml;mmern Sie sich um Ihre Ablagen &bdquo;Aktion&ldquo; und &bdquo;Wartet&ldquo;. Sp&auml;ter, wenn alles Wichtige erledigt ist, sichten Sie Ihre Ablage &bdquo;Lesen&ldquo;.</p><br /><h4>Aktion</h4><p>Die Aktivit&auml;ten zu den Mails in der Ablage &bdquo;Aktion&ldquo; m&uuml;ssen nun geplant werden. Tragen Sie dazu entweder Termine in Ihren Kalender ein. Oder notieren Sie Ihre &bdquo;N&auml;chste Aktion&ldquo; auf Ihrer Liste. (F&uuml;r Nicht-Lifehacker: &bdquo;N&auml;chste Aktion&ldquo; ist die effektivere Art &bdquo;To-Dos&ldquo; zu verwalten.)</p><p>So haben Sie sicher gestellt, dass die offenen Aufgaben erledigt werden.</p><br /><h4>Wartet</h4><p>Die Ablage &bdquo;Wartet&ldquo; sollten Sie je nach Ihrer pers&ouml;nlichen Arbeitssituation t&auml;glich, mindestens aber zwei- bis dreimal w&ouml;chentlich durchsehen.</p><p>Gegebenenfalls haken Sie nach, warum die fehlenden Informationen noch nicht beigesteuert wurden. Wichtig ist, dass Sie selbst Arbeitstempo und Qualit&auml;t Ihrer Prozesse bestimmen. Denn Sie selbst sind f&uuml;r Ihre eigenen Qualit&auml;tsstandards zust&auml;ndig. Niemand anderes! Wenn Sie hinter Vorg&auml;ngen nachhaken, bevor sie kritisch werden, wird das Ihre Reputation und Ihr Ansehen bei Kunden und Kollegen steigern.</p><br /><h4>Lesen</h4><p>Durch die Ablage &bdquo;Lesen&ldquo; schm&ouml;kern Sie im Mittagstief, am sp&auml;ten Nachmittag oder am Abend. Vielleicht auch am Wochenende. Nutzen Sie diese Zeiten, um in Ruhe Informationen zu sichten, als Referenzmaterial abzuspeichern oder um Projekte und Ideen zu entwickeln.</p><p>Und jetzt viel Spa&szlig; dabei, wenn Sie den Stau in Ihrem E-Mail-Eingang innerhalb weniger Minuten abbauen! Scheuen Sie sich nicht mir eine E-Mail zu schicken, falls Sie noch Fragen haben.</p><p>Frohes Schaffen und viel Erfolg!</p>]]></content:encoded></item><item><title>Rosmarin macht Gehirn fit</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><category>Bericht</category><dc:date>2012-04-02T08:19:29+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/rosmarin.php#unique-entry-id-50</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/rosmarin.php#unique-entry-id-50</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="rosmarin" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/rosmarin.jpg" width="140" height="251" /></div><br />F&uuml;r meine Leser, die sich noch nicht am Newsletter angemeldet haben, ver&ouml;ffentliche ich hier die neuen Informationen &uuml;ber die Wirkung des Rosmarins auf unser Gehirn.<br /> <br />Schon unsere Vorfahren wussten um der heilenden Wirkung des Rosmarins. Diese Pflanze hat auch symbolischen Charakter. So wird in Shakespeares Hamlet Rosmarin "f&uuml;r die Treue" verschenkt. Und die Kr&auml;uterkundlerin <span style="color:#0018ED;"><u><a href="http://www.zauber-pflanzen.de/person.html" rel="external">Maria Mail-Brandt</a></u></span> schreibt auf Ihrer Webseite zu <span style="color:#0018ED;"><u><a href="http://www.zauber-pflanzen.de/rosmarin.htm" rel="external">ger&auml;uchertem Rosmarin</a></u></span>: "<em>Der R&auml;ucherduft sh&uuml;ttelt und muntert auf, st&auml;rkt die Bereitschaft, etwas zu tun.</em>"<br />K&uuml;rzlich wurde der positive Effekt der bekannten Gew&uuml;rzpflanze auf die kognitiven F&auml;higkeiten unseres Gehirns wissenschaftlich nachgewiesen<br />Die beiden Forscher <span style="color:#0018ED;"><u><a href="http://tpp.sagepub.com/content/early/2012/02/24/2045125312436573" rel="external">Mark Moss und Lorraine Oliver vom Nutrition Research Centre der Northumbria Universit&auml;t</a></u></span> beschreiben wie Probanden in einem mit Rosmarin-Duft versehenen Testraum mathematische und visuelle Aufgaben zu erledigen hatten. Dabei wurde beobachtet, dass die Probanden nicht nur mehr Aufgaben l&ouml;sen konnten, sondern auch die Ergebnisse h&auml;ufiger richtig waren.<br />Laut der Fachzeitschrift <span style="color:#0018ED;"><u><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/alias/Aetherische-Oele/schlaue-duefte/1143141" rel="external">"Gehirn&Geist"</a></u></span> wiesen die Forscher durch Messungen im Blut der Probanden nach, dass bestimmte Bestandteile des Rosmarins Einfluss auf den Neurotransmitter Acetylcholin im Gehirn haben. Bestandteile der &auml;therischen &Ouml;le des Rosmarins passieren die Blut-Hirn-Schranke und verhindern den Abbau von Acetylcholin im Gehirn. Damit erkl&auml;ren sie diesen leistungssteigernden Effekt.<br />Wenn Sie zu den Menschen geh&ouml;ren, die das markante Aroma des Rosmarins m&ouml;gen, wissen Sie nun, dass Sie das Aroma nicht nur angenehm empfinden, sondern es auch Ihrem Gehirn richtig gut tut an Rosmarin zu schnuppern.<br />Und falls Sie nun Appetit auf Rosmarin bekommen haben, beim Grillsportverein finden Sie einige Rezepte mit <span style="color:#0018ED;"><u><a href="http://www.grillsportverein.de/grillrezepte/suchen.html?q=Rosmarin&x=0&y=0&category=&title=1" rel="external">Rosmarin als Hauptkomponente</a></u></span> oder <span style="color:#0018ED;"><u><a href="http://www.grillsportverein.de/grillrezepte/suchen.html?q=Rosmarin&x=0&y=0&category=&title=1&ingredients=1&description=1" rel="external">als normale Zutat</a></u></span>. Und das nicht nur f&uuml;r Fleischesser sondern auch f&uuml;r Vegetarier.]]></content:encoded></item><item><title>Mit Karsten Schulz zum AFNB Symposium</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Veranstaltung</category><category>Tipp</category><dc:date>2012-03-17T11:41:45+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/afnb-20120508.php#unique-entry-id-49</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/afnb-20120508.php#unique-entry-id-49</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="afnbLogoA" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/afnblogoa.jpg" width="160" height="61" /></div>Dieses Jahr m&ouml;chte ich gerne gemeinsam mit Ihnen am <a href="http://www.afnb.de/index.php?id=51209" rel="external">Fr&uuml;hjahrssymposium des AFNB</a> teilnehmen. Diese interessante Veranstaltung steht unter dem Motto "<em>Wie wir die Erkenntnisse der Gehirnforschung f&uuml;r mehr Kreativit&auml;t und innovative Ideen in Unternehmen nutzen k&ouml;nnen"</em>. Ich w&uuml;rde mich sehr &uuml;ber Ihr Kommen freuen. <br /><br />Karten zu dieser Veranstaltung gibt es im <a href="http://www.lifehackerseminare.de/anmeldung/" rel="external">Webshop der Lifehacker Seminare</a>. Das regul&auml;re Ticket f&uuml;r die Teilnahme kostet 50,- &euro;. Die <a href="http://www.lifehackerseminare.de/newsletter/" rel="external" title="Newsletter">Abonnenten meines Newsletters</a> bekommen einen Coupon-Code, der dazu genutzt werden kann, ein erm&auml;&szlig;igtes Ticket f&uuml;r 30,- &euro; zu bestellen. Deshalb nutzen Sie die Gelegenheit und  <a href="http://www.lifehackerseminare.de/newsletter/" rel="external" title="Newsletter">melden Sie sich hier zum Newsletter an!</a><br /><br /><h3>Nehmen Sie sich 3 Minuten Zeit ... </h3>  <iframe src="http://player.vimeo.com/video/38681655?title=0&amp;byline=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/38681655">Hemmnisse der Kreativit&auml;t</a> from <a href="http://vimeo.com/user10502265">Karsten Schulz</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>. Einf&uuml;hrungsvideo &uuml;ber die Hemmnisse der Kreativit&auml;t.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Gastbeitrag: Die Psychologie der P&#xfc;nktlichkeit</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><category>Tipp</category><dc:date>2012-02-27T09:33:29+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gastbeitrag_dedova.php#unique-entry-id-48</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gastbeitrag_dedova.php#unique-entry-id-48</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-left"><a href="http://www.dedova.de/index.php" rel="external"><img class="imageStyle" alt="89610fe96.11925373,3" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/89610fe96.11925373002c3.jpg" width="93" height="123" /></a></div>Ich freue mich sehr dar&uuml;ber Ihnen einen Gastbeitrag der <a href="http://www.dedova.de/index.php" rel="external">Diplom Psychologin Galina Dedova</a> pr&auml;sentieren zu k&ouml;nnen. Es geht um Zeit, P&uuml;nktlichkeit, Unp&uuml;nktlichkeit und was das alles mit unserer Pers&ouml;nlichkeit zu tun haben k&ouml;nnte. <br />Galina Dedova bietet haupts&auml;chlich Kurzzeitberatung und Coaching mit den Schwerpunkten zwischenmenschliche Konflikte, belastende Gewohnheiten sowie Umgang mit Leistung an. Au&szlig;erdem arbeitet sie als Coach unter anderem in den Bereichen Zeitmanagement und Leistungssteigerung.<br />Viel Spa&szlig; bei der Lekt&uuml;re, die nicht nur die Hintergr&uuml;nde unseres Zeitempfindens beleuchtet, sondern auch L&ouml;sungsans&auml;tze aufzeigt. (<a href="http://www.karstenschulz.biz/resources/Puenktlichkeit---Galina-Dedova.pdf" rel="external">PDF-Version</a>)<br /><br /><h2>Sind Sie schon pünktlich oder schleppen Sie sich noch hinter sich her?</h2><br />&bdquo;<em>Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. <br />Der andere packt sie an und handelt.</em>&ldquo;<br />Dante Alighiere<br /><br />Wir alle sind mit den wunderbaren Mechanismen des Zeitempfindens ausgerüstet. Das &bdquo;mentale Timing&ldquo; entsteht im komplexen Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Gedächtnis, so die Neurowissenschaftler. Es gibt im eigentlichen Sinne keine Zeitwahrnehmung, nur die Wahrnehmung in der Zeit, wenn man ganz korrekt bleiben möchte.<br />Jeder gesunder Mensch verfügt über die Fähigkeit, sich in der Zeit gut orientieren zu können. Diese Fähigkeit kann man dennoch sehr unterschiedlich nutzen. Wir können uns in der Zeit souverän fühlen und souverän bewegen, in diesem Fall erleben wir die Zeit viel weiträumiger. Wenn man sich für eine Handlung so viel Zeit nimmt, wie man braucht, wird auch die Tiefe der Zeit spürbar, was die Zeitempfindung dehnt. In so einem Zeitrahmen, den wir uns wohlgemerkt selbst einräumen, befinden wir uns gleichzeitig in einem sogenannten Ressourcenzustand. Das hei&szlig;t, wir haben einen guten Zugang genau zu den kognitiven und motorischen Fähigkeiten, die wir gerade brauchen.<br /><br /><h3>Stress</h3><br />Eine weitere Variante, sich in der Zeit zu orientieren, ist jedem bekannt- sich unter Stress setzen, sich Druck zu erzeugen. Für eine Zeitorientierung, deren Rahmen auf Stress und Druck ausgerichtet ist, braucht man keinen Zeitmangel. Allein die Einstellung- &bdquo;ich habe keine Zeit&ldquo;- reicht schon. Wir sind nicht gestresst, weil wir keine Zeit haben. Sondern wir haben keine Zeit, weil wir gestresst sind. Stress hemmt gerade diejenigen Netzwerke im Gehirn, die unser Handeln organisieren.<br /><br /><h3>Zu sp&auml;t kommen</h3><br />￼Die chronischen &bdquo;Zuspätkommer&ldquo; sind genauso in der Zeitorientierung talentiert wir die Pünktlichen, denn sie kommen regelmä&szlig;ig pünktlich- unpünktlich, was eine gute Vorbereitung braucht. So liegt die Vermutung nahe, dass die &bdquo;Chaoten&ldquo; sich rechtzeitig auf das Zuspätkommen orientieren.<br /><br />In jeder Berufsgruppe, in jedem Kulturkreis, in jeder Altersgruppe, sowohl unter Männer als auch unter Frauen trifft man mehr oder weniger auf die ständig Unpünktlichen. Au&szlig;er, dass all die Aufmerksamkeit einen Augenblick dem Verspäteten gehört, sind die Konsequenzen des Zuspätkommens meistens recht unangenehm.<br />Wenn eine Verspätung mal passiert und der Grund dafür bewusst greifbar ist, lässt sich das Verhalten das nächste Mal sehr leicht bewusst korrigieren, einfach dadurch, dass man sich rechtzeitig auf die richtige Zeit orientiert.<br /><br />Bei der ständigen Wiederholung der scheinbar unabsichtlichen Verspätung zeigt sich nicht selten, dass es ein &bdquo;unbewusster Teil&ldquo; ist, der die Pünktlichkeit sabotiert.<br /><br /><h3>Das Unbewusste</h3><br />Erinnern Sie sich, wie Sie zu einem lang erwünschten Date gehen:<br />Der Körper fühlt sich leicht und beweglich an. Die Geschwindigkeit gleicht fast der beim Fliegen. Beschwingten Fu&szlig;es eilen Sie dahin. Die Beine tragen einen ganz von selbst, von Müdigkeit ist keine Spur. Ihr ganzes Wesen bewegt sich zu dem Ziel hin. Sie sind bewusst und unbewusst dabei.<br /><br />Und jetzt erinnern Sie sich daran, wie sich der Körper sperrt, wenn Sie einen Termin wahrnehmen müssen, ohne es wirklich zu wollen:<br />Der Körper fühlt sich wie eingemauert an. Jeder Schritt ist wie ein Kampf gegen sich. Sie fühlen sich entkräftet, müde und beginnen Ärger zu spüren. Hier wehrt sich das &bdquo;Unbewusste&ldquo; mit der körperlichen und emotionalen Reaktion gegen die bewusste Entscheidung, diesen Termin wahrzunehmen. Dieser &bdquo;unbewusste Teil&ldquo; kann verschiedene Ziele verfolgen, die sehr individuell sein können.<br /><br />￼Dennoch haben wir alle eine Menge an Pflichten und ungeliebten Aufgaben, die rechtzeitig erledigt werden müssen.<br /><br /><h3>L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten</h3><br />Wie kriegt man das nun hin, &bdquo;das Unbewusste&ldquo; für die nötige Aufgabe umzustimmen, so dass Es mitmacht, so dass Sie die Energie für sich zur Verfügung haben, anstatt sie gegen sich selbst zu richten.<br /><br />Fragen Sie sich nach dem übergeordnetem Ziel: Was bringt es mir persönlich, die Aufgabe rechtzeitig zu erledigen? Wie viel Selbstbestimmung liegt in der Entscheidung, die Aufgabe ernst zu nehmen und sich auf sie einzulassen?<br /><br />Wie viel Selbstbestimmung in Ihrem Leben erleben Sie insgesamt?<br />Einer der möglichen Gründe für das trotzige Zuspätkommen ist, dass man durch die Verspätung scheinbar freien Raum gewinnt, der in anderen Bereichen des Lebens fehlt. In der Realität beraubt man sich dadurch regelrecht um diesen Freiraum.<br /><br />Trauen Sie sich, dieses für sich zu klären. Es lohnt sich. Sie ersparen sich eine Menge an Schuldgefühlen, Ärger, den Sie verständlicher Weise von den Wartenden bekommen. Sie schaffen viel Platz für die Dinge, die Sie wirklich wollen, die Ihnen Energie schenken.<br /><br /><h3>Achtsam mit sich sein</h3><br />Wenn Sie es lernen, bei sich zu bleiben und zu sich zu stehen, entwickeln Sie automatisch die Fähigkeit, Alltagsreize so zu differenzieren, dass Ihre Aufmerksamkeit das Wesentliche für Sie auswählt. Die Menschen bewegen sich dahin, wohin sie ihre Aufmerksamkeit hinrichten.<br />Hierzu eine kleine Geschichte:<br />&bdquo;<em>Wie ist der Zustand der Erleuchtung</em>&ldquo;, fragten die Schüler den Zenmeister. <br />&bdquo;<em>Wenn ich sitze, sitze ich. Wenn ich stehe, stehe ich, wenn ich gehe, gehe ich und wenn ich schlafe, schlafe ich.</em>&ldquo; lautet die Antwort.<br />&bdquo;<em>Aber ist es nicht das, was wir ebenfalls tun?</em>&ldquo; fragen die Schüler.<br />￼&bdquo;<em>Keinesfalls</em>&ldquo;, spricht der Meister, &bdquo;<em>denn wenn ihr sitzt, denkt ihr daran, euch zu erheben, und wenn ihr steht, könnt ihr es nicht abwarten, loszugehen. Geht ihr aber, so beeilt ihr euch, so schnell wie möglich am Ziel zu sein. Und legt ihr euch zu Ruhe, seid ihr voll mit euren Gedanken.</em>&ldquo;<br /><br />Auf welcher Art und Weise Sie bei der Arbeit der Zeit entgegen kommen, hängt vor allem davon ab, wie Sie Ihre Zeit nach der Arbeit verbringen. Durch körperliche Betätigung erreichen Sie ein gutes Körpergefühl. Es gibt nur eine Voraussetzung: machen Sie es gerne. Die frische Luft schenkt Ihnen einen klaren Kopf, wenn Sie für einen Augenblick die To- do- Liste vergessen. Einfach die Frische der Luft und die Weite des Himmels genie&szlig;en. Nehmen Sie sich die Zeit für Ihre Lieblingsmusik, schlie&szlig;en Sie die Augen und tauchen Sie in die Melodie ein. Die Musik aktiviert den kreativen Teil des Gehirns, durch die Musik werden Sie offener für das Neue, sie erzeugt in Ihnen gute Ideen. Und wenn Sie mit einem klaren Kopf, leichten Herzens und einem aufrichtigen Körper sich in der Zeit bewegen, dann beginnt auch die Zeit, sich Ihnen von ihrer besten Seiten zu zeigen.<br /><br />Ich wünsche Ihnen eine angenehme Zeit und viele tiefe Augenblicke, die ihr Leben erfüllen. <br /><p style="text-align:right;">&copy;Galina Dedova <a href="http://www.dedova.de" rel="external">www.dedova.de</a><br />￼</p>]]></content:encoded></item><item><title>Artikel &#xfc;ber unsere Gehirn-Macken</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><dc:subject>Blog</dc:subject><dc:date>2012-02-01T15:15:48+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/artikel-gehirn-macken.php#unique-entry-id-47</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/artikel-gehirn-macken.php#unique-entry-id-47</guid><content:encoded><![CDATA[Wissen Sie wie Ihr Gehirn sich die Welt zurecht dichtet, sich an falsche Dinge erinnert, den falschen Menschen vertraut, sich selbst mit der Wissens-Illusion die Karten legt, sich und anderen die Welt mit an den Haaren herbeigezogenen Ursache-Wirkungs-Theorien erkl&auml;rt und warum es gerne glaubt, dass in ihm unbenutztes Potenzial schlummert?<br />Ich habe ich hier die Links zusammengefasst, unter denen Sie diese haarstr&auml;ubenden Fakten nachlesen k&ouml;nnen. <br />Viel Spa&szlig; beim St&ouml;bern!<br /><strong><br />Aufmerksamkeits-Illusion</strong> - <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/aufmerksamkeits_illusion.php" rel="self" title="Die Giraffe hat einen langen ...">wie wir oft nur meinen, wir w&uuml;rden alles mitbekommen!</a><br /><strong>Erinnerungs-Illusion</strong> - <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/erinnerungs_illusion.php" rel="self" title="Der Kampf mit dem Drachen">heute so und morgen so ...</a><br /><strong>Selbstvertrauens-Illusion</strong> - <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/selbstvertrauens_illusion.php" rel="self" title="Kompetent oder Schaumschläger?">Selbstvertrauen = Kompetenz?</a><br /><strong>Wissens-Illusion</strong> - <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wissens-illusion.php" rel="self" title="Die Wissens-Illusion">K&ouml;nnen Sie die Welt erkl&auml;ren?</a><br /><strong>Ursachen-Illusion</strong> - <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/ursachen-illusion.php" rel="self" title="Ursachen-Illusion">chronische Krankheit der B&ouml;rsen-Gurus!</a><br /><strong>Potenzial-Illusion</strong> - <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/potenzial-illusion.php" rel="self" title="Potenzial-Illusion">Sie nutzen nur 10 % Ihres Gehirns? Von wegen!</a><br />]]></content:encoded></item><item><title>Potenzial-Illusion</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><dc:subject>Blog</dc:subject><dc:date>2012-01-15T16:19:59+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/potenzial-illusion.php#unique-entry-id-46</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/potenzial-illusion.php#unique-entry-id-46</guid><content:encoded><![CDATA[Wer kennt es nicht, dieses angebliche Zitat von Albert Einstein, dass wir nur 10% unseres Gehirns nutzten? Wenn das stimmen w&uuml;rde, hie&szlig;e das, unser Gehirn k&ouml;nnte noch zehnmal besser werden, als es jetzt schon ist. Wow!<br /><br /><h2>Schnell sch&ouml;n schlau!</h2><br />Vielleicht wurde Ihnen auch schon einmal in irgend einer Form versprochen, dass Sie mit einfachen Mitteln Ihre Gehirnleistung steigern k&ouml;nnten. Manche Gesch&auml;ftemacher behaupten, dass mit Hilfe von Pillen, Musik oder mit besonderen &Uuml;bungen jeder zu einem Gehirnakrobaten der Extraklasse werden k&ouml;nne. Dass schlummernde Potenziale nur geweckt werden m&uuml;ssten, um Ihnen zur Verf&uuml;gung zu stehen. Und mal ehrlich, ist diese Vorstellung nicht reizvoll? Im Handumdrehen ein Genie werden? Oder zumindest genialer sein als bisher? <br /><br />Wenn ich eine gesunde Methode kennen w&uuml;rde, die meine geistige Leistungsf&auml;higkeit verzehnfachte, dann w&uuml;rde ich die jedenfalls gerne ausprobieren. <br /><br />Und hier schlummert die letzte Macke aus dieser Reihe von Blog-Artikeln: die Potenzial Illusion. Die Potenzial Illusion l&auml;sst uns glauben, dass in unserem Gehirn noch ungeahnte Reserven schlummern, die nur geweckt werden m&uuml;ssten. Sie ist die Illusion, die uns vorgaukelt, dass das Freisetzen von mehr Potenzial *leicht* sei. Dass man im Handumdrehen Leistungsreserven freisetzen k&ouml;nne. Dass man nur den richtigen Knopf dr&uuml;cken m&uuml;sse um zum &Uuml;berflieger zu werden.<br /><br />Nat&uuml;rlich steckt mehr Potenzial in uns allen! Aber dieses Potenzial l&auml;sst sich eben nicht mit *einfachen* Mitteln freisetzen. Es bedarf M&uuml;he, Geduld und Anstrengung sich zu entwickeln.<br /><br /><h2>Mozart, Musik und Ihr Gehirn</h2><br />Das Wunschdenken schnell schlau zu werden ist in den 90er Jahre des letzten Jahrhunderts popul&auml;r geworden. Ein Forscherteam um <a href="http://www.ps.uci.edu/physics/shaw.html" rel="external">Gordon Shaw</a> wollte wissenschaftlich ermittelt haben, dass 10 Minuten Mozart Musik h&ouml;ren den Intelligenz-Quotienten (IQ) um 9 Punkte steigerte.<br /><br />Die Medien griffen diese Studie auf und titelten "Mozart Musik f&ouml;rdert das Lernen und die mentalen F&auml;higkeiten!" Kurz darauf wurden sogar CDs f&uuml;r die Musikberieselung von S&auml;uglingen produziert. Ja sogar Ungeborenen sollte man Mozart im Bauch der Mutter vorspielen, damit die Babys schon schlau auf die Welt kamen.<br /><br />Nach und nach wurden diese experimentellen Forschungen &uuml;berpr&uuml;ft. Die Interpretation der Ergebnisse lie&szlig; sich nicht halten. Sie wurden in der wissenschaftlichen Welt korrigiert. W&auml;hrend es immer noch popul&auml;r war, die leistungssteigernde Wirkung von Mozarts Musik zu propagieren, hat man in einigen Studien Hinweise darauf gefunden, dass nicht Mozart schlauer macht, sondern im Gegenteil Stille und Entspannung d&uuml;mmer! Zumindest erreicht man schlechtere Ergebnisse in Tests, wenn man versucht direkt aus einem gut entspannten Zustand eine anspruchsvolle Aufgabe zu l&ouml;sen.<br /><br />Das Beste f&uuml;r eine optimale Gehirn Leistung ist bekanntlich ein mittlerer Erregungsgrad. Weder Ruhe und Entspannung noch Hektik und Stress sind der Leistung f&ouml;rderlich. In einem mittleren Erregungszustand erbringt unser Gehirn die beste Leistung. Und wenn man in einer solchen Situation einen IQ-Test absolviert, dann schneidet man dabei in der Regel besser ab, als wenn man in in einer schlechteren Verfassung durchf&uuml;hrt. Logisch, nicht wahr?<br /><br /><h3>Doch Pop-Musik?</h3><br />Durch eine der neueren Untersuchungen von <a href="http://www.ioe.ac.uk/staff/FFPS_17.html" rel="self">Susan Hallan</a> mit 8000 Kindern in Gro&szlig;britannien fand man Interessantes heraus. Den Teilnehmern des Tests wurden verschiedene Tonst&uuml;cke vorgespielt. Ein St&uuml;ck von Mozart, eine wissenschaftlichen Diskussion und flotte Pop Musik. Danach wurden die Leistungen in verschiedenen Tests gemessen. Die Leistungen der Kinder waren nach dem H&ouml;ren von Pop Musik am besten.<br /><br />Die Ergebnisse dieser Studie deuten an, dass man am besten abschneidet, wenn man die Musik h&ouml;rt, die man am meisten mag! Man f&uuml;hlt sich besser und arbeitet deshalb auch besser. Das hat nichts mit der Steigerung von Intelligenz zu tun, sondern nur mit optimalen Betriebsbedingungen f&uuml;r unser Gehirn. Vielleicht sollte es unter uns bleiben, aber Ihr Kind liegt richtig, wenn es bei dem Bearbeiten seiner Hausaufgaben seine Lieblingsmusik h&ouml;rt. Schlechte Karten f&uuml;r Eltern!<br /><br />Wir k&ouml;nnen durch Musik also nicht zum Supergenie werden. Wir k&ouml;nnen aber durch eine geeignete Umgebung, zu der auch die akustische Gestaltung geh&ouml;rt, die Bedingungen f&uuml;r eine gute Leistung verbessern. Je nach pers&ouml;nlicher Vorliebe und Tagesform kann das Mozart sein, oder eben Pop Musik oder Naturkl&auml;nge. Sie entscheiden danach, was Sie m&ouml;gen.<br /><br /><h2>Nutzloses Gehirn-Training</h2><br />Eine andere Methode sein Gehirn zu trainieren und neues Potenzial freizusetzen ist das sogenannte Gehirnjogging. Dabei l&ouml;sen Sie R&auml;tsel, Merk- und Rechenaufgaben. Mit dieser Art Besch&auml;ftigung trainieren Sie Ihr Gehirn.<br /><br />Aber bevor Sie nun jedoch losst&uuml;rmen und sich einen Stapel Sudokus holen, um Ihr Gehirn zu trainieren. STOP! Tun Sie das nur, wenn Sie Meister im Sudoku-L&ouml;sen werden m&ouml;chten. Denn diese Art von Gehirntraining bringt eine Verbesserung nur in der jeweiligen spezifischen Aufgabe: Sudoku L&ouml;ser werden bessere Sudoku L&ouml;ser.<br /><br />Wenn Sie zum Beispiel &uuml;ben sich Ziffernfolgen zu merken, dann k&ouml;nnen Sie es schaffen sich Folgen von Dutzenden Ziffern zu merken. So hat ein Student das Auswendiglernen von Ziffern ein paar hundert Stunden ge&uuml;bt und konnte sich schlie&szlig;lich bis zu 79 Ziffern merken (<a href="http://www.psy.cmu.edu/chasepapers/Acquisition%20of%20a%20Memory%20Skill.pdf" rel="self">PDF-Dokument</a>). <br /><br />Allerdings konnte er sich wirklich nur Ziffern gut merken. Nichts anderes. Der Student hatte sein Arbeitsged&auml;chtnis nicht allgemein trainiert. Er hat es nicht allgemein verbessert. Zur Probe sollte der Student sich statt Ziffern eine Folge von Buchstaben merken. Das Ergebnis war mager. Er konnte sich nur 6 Buchstaben merken. An diesem Beispiel sehen wir, dass der Nutzen eines solch einseitigen Trainings nur sehr begrenzt ist. <br /><br /><h2>Wirksames Gehirntraining</h2><br />Doch was bringt Ihr Gehirn auf Trab? Die Antwort ist so einfach wie &uuml;berraschend: Abwechslung und Sport. <br /><br />Es wurden signifikante Leistungssteigerungen bei Kognitions&uuml;bungen durch wenige Stunden Spazieren gehen pro Woche verzeichnet. Auch die grauen Gehirnzellen bleiben im Alter besser erhalten, wenn in der Woche drei mal 45 Minuten Spazieren gegangen wird. Der ultimative Brain Booster ist nachweislich der stramme halbst&uuml;ndige Spaziergang. Der verbessert die Exekutiv-Funktion messbar und macht das Gehirn generell ges&uuml;nder. <br /><br />Wenn Sie die Leistungsf&auml;higkeit Ihres Gehirns verbessern wollen, dann geht das nicht per Musik oder Pille. Sie k&ouml;nnen besser werden. Vielleicht sogar viel besser. Aber nicht von heute auf morgen, sondern durch best&auml;ndiges &Uuml;ben. Fordern Sie Ihr Gehirn durch abwechselnde Reize in Beruf und Privatleben. Schaffen Sie h&auml;ufig bewusst Situationen, in denen Sie Reize aus Kultur, Kunst, Musik und sozialem Miteinander aufnehmen. Nutzen Sie Ihre Freizeit nicht nur zum Lesen und R&auml;tseln, sondern gehen Sie Spazieren, Walken, Schwimmen, Joggen. Durch diese T&auml;tigkeiten wird Ihr Gehirn automatisch immer besser und besser und besser.<br /><br />Es kann gar nicht anders.<br />]]></content:encoded></item><item><title>Ursachen-Illusion</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><dc:subject>Blog</dc:subject><dc:date>2011-11-25T10:34:23+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/ursachen-illusion.php#unique-entry-id-45</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/ursachen-illusion.php#unique-entry-id-45</guid><content:encoded><![CDATA[Dies ist ein weiterer Artikel aus der Reihe, die beschreibt, wie Ihr Gehirn sich die Welt zurecht dichtet, sich an falsche Dinge erinnert, den falschen Menschen vertraut und sich selbst mit der Wissens-Illusion die Karten legt. Die Artikel-Reihe lehnt sich an den Inhalt des lesenswerten Buches <a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=3-492-05351-3" rel="external">&bdquo;Der unsichtbare Gorilla&ldquo; von Christopher Chabris und Daniel Simons</a> an und behandelt folgende Defizite unseres Gehirns:<br /><br /><ul class="disc"><li><a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/aufmerksamkeits_illusion.php" rel="self">Aufmerksamkeits-Illusion</a> - wie wir oft nur meinen, wir w&uuml;rden alles mitbekommen</li><li><a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/erinnerungs_illusion.php" rel="self">Erinnerungs-Illusion</a> - heute so und morgen so</li><li><a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/selbstvertrauens_illusion.php" rel="self">Selbstvertrauens-Illusion</a> - Selbstvertrauen = Kompetenz?</li><li><a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wissens-illusion.php" rel="self">Wissens-Illusion</a> - K&ouml;nnen Sie die Welt erkl&auml;ren?</li><li>Ursachen-Illusion - chronische Krankheit der B&ouml;rsen-Gurus</li><li>Potenzial-Illusion - Sie nutzen nur 10 % Ihres Gehirns? Von wegen!</li></ul><br /><h2>Unser Gehirn und Mustererkennung</h2> Eine der St&auml;rken unseres Gehirns ist die F&auml;higkeit Muster zu erkennen.<br />Die M&ouml;glichkeit Ursachen und Wirkungen zu erkennen, bef&auml;higten unsere Vorfahren zu lernen, wie man Feuer entfacht, Steine sch&auml;rft oder Nahrung haltbar macht. Aus den Beobachtungen, die unser Gehirn st&auml;ndig macht, versucht es laufend die Zukunft vorherzusagen. Bekannte Muster f&uuml;hren zu gleichen Vorhersagen. Wir wenden solche Muster laufend an. So k&ouml;nnen wir sogar den Namen der f&uuml;nften Tochter von Monikas Mutter ganz einfach herausfinden. Aber dazu weiter unten  mehr.<br />Wenn eine rote Ampel auf Gelb umschaltet, erwarten wir, dass sie wenige Augenblicke sp&auml;ter auf Gr&uuml;n weiter schaltet. Diese Art der Vorhersage ist f&uuml;r uns offensichtlich und kaum des &Uuml;berdenkens wert. Eine andere Art der Vorhersage ist da schon sehr viel spannender. Die unbewusste Vorhersage aufgrund erkannter Muster. Ein sch&ouml;nes Beispiel dazu ist die stehende Rolltreppe. Haben Sie schon einmal eine stehende Rolltreppe betreten? <br /><br /><h2>Die stehende Rolltreppe</h2> Ist Ihnen dabei etwas aufgefallen? Erinnern Sie sich an das Gef&uuml;hl, das Sie beim Betreten der stehenden ersten Stufe hatten? Wenn es Ihnen so ging wie den meisten Menschen, dann werden Sie beim Betreten der stehenden Rolltreppe ein ungutes Gef&uuml;hl gehabt haben. Eventuell sind Sie sogar geschwankt oder ins Straucheln geraten. Warum passiert so etwas? Ihr Gehirn hat Ihren K&ouml;rper darauf vorbereitet auf eine sich bewegende Rolltreppe zu steigen. Obwohl Sie gesehen haben, dass die Rolltreppe stand, sind Ihre unbewussten Bewegungsabl&auml;ufe davon ausgegangen, dass sich die Rolltreppe bewegt. Ihr Gehirn hat das Muster "Rolltreppe betreten" genutzt, um die physikalischen Kr&auml;fte vorauszusagen, die auf Ihren K&ouml;rper beim Betreten der Rolltreppe  wirken werden. Dass diese Rolltreppe still stand ist in diese Regionen Ihres Gehirns nicht vorgedrungen.<br /><br /><h2>Meister im Mustererkennen</h2> Unser Gehirn ist Meister im Erkennen von Mustern. Probieren Sie die Mustererkennung Ihres Gehirns einmal aus. Die oben erw&auml;hnte Mutter hat f&uuml;nf T&ouml;chter, die alle zwei Jahre auseinander liegen. Vier der T&ouml;chter hei&szlig;en Lala, Lele, Lili und Lolo. Die Frage ist, wie hat die Mutter wohl ihre f&uuml;nfte Tochter genannt? Lala, Lele, Lili, Lolo, &hellip;? Lassen Sie Ihr Gehirn nun seine Arbeit machen und nennen Sie den Namen der f&uuml;nften Tochter.<br /><br />Wenn Sie Lulu getippt haben, dann hat Ihr Gehirn das Muster a-e-i-o-u erkannt und auf die Situation angewendet. Leider ist es nicht immer hilfreich, wenn wir unser Gehirn Muster anwenden lassen. Denn in diesem Fall liegt Ihr Gehirn falsch. Die f&uuml;nfte Tochter hei&szlig;t nat&uuml;rlich Monika, wie oben im Artikel zu lesen ist. Das Muster hat Ihr Gehirn auf die falsche F&auml;hrte geschickt. Dieses sch&ouml;ne Experiment stammt aus dem empfehlenswerten <a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=3-466-30910-7" rel="external">Buch "Das w&auml;re doch gedacht" von J&uuml;rgen Stock</a>. Wer mehr &uuml;ber sein Denken lernen m&ouml;chte, der sollte diesen Titel unbedingt lesen und <a href="http://www.das-waere-doch-gedacht.de/" rel="external">die Webseite zum Buch besuchen</a>!<br /><br /><div class="image-right"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pareidolie" rel="external"><img class="imageStyle" alt="Marsgesicht - Pareidolie" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/martian_face_viking_cropped-2.jpg" width="100" height="88" /></a></div>Diese Art der &uuml;bereifrigen Mustererkennung l&auml;sst uns in Wolken oder auf dem Mars Gesichter erkennen oder bei r&uuml;ckw&auml;rts gespielten Liedern merkw&uuml;rdige Texte h&ouml;ren. <br /><br />Die St&auml;rke der Mustererkennung liegt darin, dass wir unsere Umwelt meistens gut erkl&auml;ren und voraussagen k&ouml;nnen. Typische Muster, die unser Gehirn benutzt sind zum Beispiel, dass zeitlich Vorausgehendes als Ursache des Folgenden gesehen wird. <br /><br />Nehmen Sie die Aussage: <em>"Otto brachte seinen Vater mit seinen L&uuml;gen in schiere Rage! Als er am n&auml;chsten Tag zur Schule ging, hatte er blaue Flecken."</em><br /><br /><h2>Was war passiert?</h2>  Vielleicht meinen Sie, dass Otto wohl von seinem w&uuml;tenden Vater geschlagen worden war. Aber davon steht in der Aussage oben nichts. Falls Sie meinen, die blauen Flecken w&auml;ren auf diese Art entstanden, dann sind Sie der Ursachen-Illusion erlegen. Diesen kausalen Zusammenhang hat Ihr Gehirn hinzu gedichtet! Es k&ouml;nnte genau so gut sein, dass Otto auf dem Weg zur Schule hingefallen war.<br /><br />Viele Menschen erliegen dieser Illusion jeden Tag: Aktienh&auml;ndler, &Auml;rzte, Polizisten. Jeder, der aufgrund unvollst&auml;ndiger Information Schl&uuml;sse zieht, l&auml;uft Gefahr, dass er Opfer dieser Gehirnfunktion wird. Es werden Korrelation mit Kausalit&auml;t verwechselt. Sie k&ouml;nnen bei Vollmond schlecht schlafen? Dann muss der Mond Schuld sein, oder? Untersuchungen zeigen, dass er es nicht ist. Aber unser Gehirn besteht oft darauf, dass es doch so ist. Wie sieht es mit Ihrem Gehirn aus?<br /><br /><h2>Ursachen-Illusion im Alltag</h2> Drei Faktoren k&ouml;nnen zur Ursachen-Illusion f&uuml;hren: <br /><ul class="disc"><li>&uuml;bereifrige Mustererkennung Ihres Gehirns</li><li>verwechseln von Korrelation und Kausalit&auml;t</li><li>der Reiz von Geschichten mit der Angewohnheit unseres Gehirns, L&uuml;cken in Geschichten aufzuf&uuml;llen. </li></ul>Seien Sie also mit Schl&uuml;ssen auf der Hut! Trauen Sie nicht jedem "Ist doch klar!" Ihres Gehirns. Analysieren Sie in wichtigen Situationen, was f&uuml;r Fakten tats&auml;chlich vorliegen. Pr&uuml;fen Sie, welchen Charakter die Zusammenh&auml;nge haben. B&auml;ndigen Sie die n&uuml;tzliche Mustererkennung Ihres Gehirns, wenn Sie wirklich sensible Entscheidungen zu treffen haben und nehmen Sie verschiedene Standpunkte bei der Bewertung der Fakten ein. Oder kurz: <em>Vertrauen Sie Ihrem Gehirn nicht blind und schon gar nicht immer!</em><br /><br />Einen <strong>Tipp</strong> habe ich noch: wenn Sie den <a href="http://www.lifehackerseminare.de/kontakt/newsletter/" rel="external">Lifehacker-Newsletter abonnieren,</a> dann werden Sie k&uuml;nftig regelm&auml;&szlig;ig viele interessante Fakten &uuml;ber Ihr Gehirn lernen. Und das ist keine Illusion. Das ist die Wahrheit! ;)<br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Die Wissens-Illusion</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2011-11-12T09:14:52+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wissens-illusion.php#unique-entry-id-44</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wissens-illusion.php#unique-entry-id-44</guid><content:encoded><![CDATA[Die Wissens-Illusion ist das Gef&uuml;hl mehr zu wissen, als man tats&auml;chlich wei&szlig;. Und wir alle leiden darunter. Auch Sie haben Wissen, dass Sie umfassender einsch&auml;tzen, als es wirklich ist. Einige von Ihnen, werte Leser, werden vielleicht schon ins Schleudern kommen, wenn ich Sie bitte zu erkl&auml;ren, warum der Himmel blau ist. Wissen Sie, warum der Himmel blau ist?<br /><p style="text-align:center;">￼<img class="imageStyle" alt="himmelsblau" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/himmelsblau.jpg" width="486" height="61" /><br /></p><p style="text-align:left;">Vielleicht lehnen Sie sich beim Lesen dieser Frage auch zur&uuml;ck, haben die Antwort parat und denken sich: "Die anderen m&uuml;ssen vielleicht raten. Ich leide jedenfalls nicht unter der Wissens-Illusion!"<br /><br />Okay, machen wir der Illusion ein Ende! Wissen Sie wie die Vorderseite einer <strong>1 Cent Euro-M&uuml;nze</strong> aussieht?<br /><br />Nehmen Sie sich doch bitte jetzt einen Stift und skizzieren Sie die Vorderseite einer 1 Cent M&uuml;nze. Mit so vielen Details wie m&ouml;glich. Lassen Sie sich Zeit. Die Zeichnung muss nicht sch&ouml;n sein. Malen erst einen einfachen Kreis, dann die Ziffer, also die Eins. Danach die  anderen Gestaltungselemente, die Ihnen einfallen. Sind Sie fertig? Haben Sie an alle Elemente auf der Vorderseite der M&uuml;nze gedacht? <br />Jetzt d&uuml;rfen Sie nachschauen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cent_(W&auml;hrung)" rel="external">wie viel Sie von dem Geld wussten</a>, mit dem Sie nahezu t&auml;glich zu tun haben!<br /><br /><h2>Hilfreich und t&uuml;ckisch</h2><br />Die Wissens-Illusion kann hilfreich, aber auch t&uuml;ckisch sein. Hilfreich ist sie immer dann, wenn wir sie - nat&uuml;rlich unbewusst - nutzen, um uns die Welt zu erkl&auml;ren. Statt unsere Zeit mit Details zu verschwenden gibt uns ein Teil unseres Gehirns das Gef&uuml;hl, genug zu wissen, um ein korrektes Abbild der Welt zu bilden. Fehlendes Wissen wird von ihm ignoriert, vorhandenes daf&uuml;r &uuml;berbewertet.<br /><br />Kommen wir noch einmal auf den blauen Himmel zu sprechen. Haben Sie eine Antwort auf die Frage, warum er blau ist?<br />Der blaue Himmel hat etwas mit der Brechung des Sonnenlichts zu tun. Klar. Da war auch etwas mit dem Spektrum und Lichtbrechung. Prisma ist auch so ein Wort, das einem dabei vielleicht einf&auml;llt. <br /><br />Aber wieso nutzt die Natur von den Spektralfarben ausgerechnet das Blau f&uuml;r den Himmel und nicht Rot oder Violett? Und wieso ist er abends und morgens oft rot?<br /><br />Haben Sie sich eine Antwort gegeben? Wenn in Ihrer Antwort Begriffe wie Rayleigh-Streuung, Ozon, Stickstoff und Sauerstoff, Dipol, Polarisation, Compton-Streuung und Wellenl&auml;nge vorkamen, dann war sie wahrscheinlich schon ziemlich gut. Wenn auch nur einer dieser Begriffe in Ihrer Antwort nicht vorkam, war sie unvollst&auml;ndig. Sie sind der Wissensillusion erlegen. Das ist aber nicht schlimm, denn das passiert jedem Gehirn.<br /><br />(Wenn Sie &uuml;ber das Himmelsblau lesen m&ouml;chten, schauen Sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_(planet&auml;r)#Das_Himmelsblau" rel="external">in der Wikipedia</a> nach und auch gerne hier <a href="http://theory.gsi.de/~vanhees/faq/blau/" rel="external">http://theory.gsi.de/~vanhees/faq/blau/</a> )<br /><br /><h2>Wissens-Illusion und unsere Entscheidungen</h2><br />Nachteilig und damit manchmal fatal wird die Wissens-Illusion immer dann, wenn wir wegen ihr falsche Entscheidungen treffen oder nicht genau genug hinschauen um Sachverhalte zu erkennen. Immer dann, wenn wir unsere n&auml;chsten Schritte im Leben planen, tun wir das auf der Basis unseres aktuellen vermeintlichen Kenntnisstands. Wenn wir uns bez&uuml;glich unseres Kenntnisstands irren, kann der n&auml;chste Schritt ebenfalls ein Irrtum sein. Und das, ohne dass wir das (sofort) bemerken. <br /><br />Was k&ouml;nnen wir gegen diese Wissen-Illusion tun? Nicht viel! Wir k&ouml;nnen versuchen uns bewusst machen, dass es diese Illusion gibt. Wir k&ouml;nnen versuchen achtsam zu sein, wenn wir wichtige Entscheidungen treffen. Wir k&ouml;nnen testen, ob wir von einer Sache wirklich genug verstehen, indem wir uns wiederholt nach dem "Warum" fragen:<br /><br /><strong>Warum</strong> ist der Himmel blau? - Wegen der Lichtbrechung!<br /><strong>Warum</strong> mach Lichtbrechung den Himmel blau? Weil Blau eine der Spektralfarben ist!<br /><strong>Warum</strong> ausgerechnet blau? - ...<br /><br />Statt unserem Gef&uuml;hl "ich wei&szlig; schon" nachzugeben, k&ouml;nnten wir vielleicht noch jemand anderes Fragen, wie er die Sache sieht. <br />Das waren aber auch schon die einzigen Tipps, die ich Ihnen bez&uuml;glich dieser Macke unseres Gehirns geben kann. <br /><br />Mehr wei&szlig; ich wirklich nicht ...<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded></item><item><title>Lothar Seiwert best&#xe4;tigt Prinzipien der Lifehacker-Seminare</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><dc:subject>Blog</dc:subject><dc:date>2011-10-26T16:15:32+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/seiwert_interview.php#unique-entry-id-42</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/seiwert_interview.php#unique-entry-id-42</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="seiwert_presse" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/seiwert_presse.jpg" width="96" height="100" /></div>Prof. Dr. Lothar Seiwert ist Europas f&uuml;hrender und bekanntester Experte f&uuml;r das neue Zeit- und Lebensmanagement. In einem Interview in der aktuellen <a href="http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Lothar-Seiwert-im-Interview-Zeitmanagement-trifft-nicht-das-eigentliche,212166" rel="external">Fachzeitschrift managerSeminare (Heft 164, November 2011) </a>wurde Seiwert zu den Themen aktuelles Zeitmanagement, Selbstmanagement und seinem neuen Buch interviewt.<br /><br /><h2>Rahmenbedingungen haben sich ge&auml;ndert</h2>  Seiwert ist einer der Wegbereiter modernen Selbstmanagements und seit 30 Jahren eine best&auml;ndige Gr&ouml;&szlig;e in diesem Gebiet. Umso mehr freut es mich, dass er in dem aktuellen Interview einige der Grundprinzipien der Lifehacker-Methoden best&auml;tigt. So &auml;u&szlig;ert Seiwert gleich zu Beginn, dass das Zeitmanagement sich im Laufe der Zeit grundlegend gewandelt habe, weil die Rahmenbedingungen andere geworden sind. Er sagt: &bdquo;<em>Fr&uuml;her konnten wir alles noch sehr viel besser steuern und beeinflussen, heute gibt es das Ph&auml;nomen, 'always on' sein zu m&uuml;ssen</em>&ldquo;. <br />Dieser von Seiwert erw&auml;hnte Wandel war einer der Ausgangspunkte f&uuml;r die Entwicklung der Lifehacker-Seminare. Wir haben schon vor Jahren erkannt, dass die veralteten, herk&ouml;mmlichen Arbeitsmethoden des Zeit- und Selbstmanagements in unserer heutigen, dynamischen Zeit nicht gut funktionieren k&ouml;nnen.<br /><br /><h2>Work-Life Balance gibt es nicht</h2>  Auf die Frage &bdquo;Sie glauben nicht an die Dichotomie <em>Work und Life</em>?&ldquo; antwortet Seiwert: &bdquo;<em>F&uuml;r mich passen diese klassischen Begriffe nicht mehr. Alles weicht sich auf, &hellip;</em>&ldquo;<br />Work-Life-Balance ist schon immer ein irreales Fantasie-Gebilde gewesen. Wir haben genau ein &bdquo;Life&ldquo; und nichts daneben. Alles spielt sich innerhalb unseres Lebens ab. Deshalb ber&uuml;cksichtigten die Lifehacker-Methoden schon immer den ganzen Menschen und das ganze Leben.<br /><br /><h2>Selbstbestimmung in Lifehacker-Seminaren lernen</h2> Auch <div class="image-right"><a href="http://www.lifehacker-seminare.de/" rel="external"><img class="imageStyle" alt="LHS2Tage+" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/lhs2tage002b-2.jpg" width="138" height="138" /></a></div>das Thema des neuen Buches von Seiwert, &bdquo;<em>Ausgetickt: Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert. Abschied vom Zeitmanagement&ldquo;</em> tr&auml;gt schon im Titel eines der fundamentalen Prinzipien der Lifehacker-Methoden. Unsere Seminarteilnehmer wissen, dass die Inbox eines der wichtigsten Werkzeuge ist, um den Informations- und Arbeitstakt der Anderen vom eigenen Arbeitstakt zu entkoppeln. Das ist Selbstbestimmung ganz konkret und praktikabel.<br />Ich bedanke mich f&uuml;r diese klaren Worte des Zeit-Papstes Seiwert und f&uuml;hle mich darin best&auml;rkt, dass die Lifehacker-Seminare den richtigen Weg weisen. Denn die Lifehacker-Methoden sind die Antwort auf die Frage, wie Zeitmanagement im 21. Jahrhundert aussehen muss!<br /><br /><p style="text-align:center;"><span style="font-size:16px; font-weight:bold; ">Und wann besuchen Sie das </span><span style="font-size:16px; font-weight:bold; "><a href="http://www.lifehacker-seminare.de/" rel="external">Lifehacker-Seminar</a></span><span style="font-size:16px; font-weight:bold; ">?</span><span style="font-size:15px; "><br /></span></p>]]></content:encoded></item><item><title>Kompetent oder Schaumschl&#xe4;ger?</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><category>Bericht</category><dc:date>2011-10-20T15:50:32+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/selbstvertrauens_illusion.php#unique-entry-id-40</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/selbstvertrauens_illusion.php#unique-entry-id-40</guid><content:encoded><![CDATA[In diesem Beitrag geht es um eine Gehirn-Funktion, die uns auf der einen Seite viel Zeit spart und auf der anderen Seite unter Umst&auml;nden fatale Folgen haben kann. Es geht darum, wie unser Gehirn die Kompetenz fremder Menschen einsch&auml;tzt. Es geht um die Strategie unseres Gehirns, sich &uuml;ber fremde Menschen mit wenig Informationen innerhalb k&uuml;rzester Zeit ein Urteil &uuml;ber deren F&auml;higkeiten zu bilden.<br /><br /><h2>Kompetent?</h2><br />Eine Situation, in der wir entscheiden m&uuml;ssen, ob wir einem fremden Menschen eine bestimmte Kompetenz zutrauen, kommt recht h&auml;ufig vor. Richtig wichtig ist es in Situationen, in denen wir uns das erste Mal bei einem neuen Arzt, beim neuen Steuerberater, beim Bank- oder beim Versicherungsberater einfinden. Beim ersten Treffen werden die Weichen gestellt. Unser Gehirn entscheidet, ob wir meinen, dass unser Gegen&uuml;ber die Kompetenz besitzt, die es f&uuml;r die Erledigung unseres Anliegens ben&ouml;tigt. Aber nicht nur bei wichtigen Zusammentreffen wie beim Arztbesuch, sondern auch bei t&auml;glichen kleinen Treffen mit Kassiererinnen, Tankwarten und Verk&auml;ufern sch&auml;tzt unser Gehirn die Kompetenz unseres Gegen&uuml;bers laufend ein.<br /><br /><h2>... oder doch nur Schaumschl&auml;ger?</h2><br />Leider ist der Mechanismus, mit dem unser Gehirn die Kompetenz eines fremden Menschen einsch&auml;tzt, nicht perfekt. Ganz im Gegenteil. Wenn wir blind darauf vertrauen wie unser Gehirn die Kompetenz unseres Gegen&uuml;bers einsch&auml;tzt, k&ouml;nnte es sein, dass wir manchmal daneben liegen! Und das je nach Situation mit mehr oder weniger fatalen Folgen!<br /><br /><h2>Das Sozial-Organ</h2><br />Unser Gehirn ist ein Organ, das auf soziales Zusammenleben spezialisiert ist. Es gibt Experten, die behaupten, dass der Erfolg der Menschheit nur auf diese Spezialisierung unseres Gehirns zur&uuml;ck zu f&uuml;hren ist. <br /><br /><h3>Mensch vs. Tier - 0:1</h3><br />Die Argumentation zu dieser These ist sehr einleuchtend. Denn wenn wir uns mit anderen S&auml;ugetieren vergleichen, dann f&auml;llt die Bilanz unserer &Uuml;berlebensf&auml;higkeit nicht gerade schmeichelhaft f&uuml;r uns aus. Vergleichen wir unser Gebiss und unsere Krallen mit denen eines L&ouml;wen. Wer wird sich in der freien Natur eher durchsetzen k&ouml;nnen? Nat&uuml;rlich der L&ouml;we, wir h&auml;tten keine Chance!<br /><br /><h3>Mensch vs. Tier - 0:2</h3><br />Vergleichen wir uns mit Pflanzenfressern wie die Rinder oder Ziegen, stehen wir ebenfalls schlecht da. Wir verwerten das pflanzliche Futter schlechter und haben keine H&ouml;rner oder andere k&ouml;rperlichen Eigenarten zur Verteidigung unseres Lebens. Die Punkte gehen auch hier nicht an uns sondern an Kuh und Zicke. <br /><br /><h3>Mensch vs. Tier - 0:3</h3><br />Und wie sieht es mit unserer Kraft aus? Wenn wir mit unserem kleinen Verwandten, dem Schimpansen, eine Runde Armdr&uuml;cken w&uuml;rden, k&ouml;nnte es gut sein, dass er unseren Arm aus dem Schultergelenk dreht und sich wundert, warum dieser Arm nicht fest mit dem K&ouml;rper verbunden war. Unsere Kraft ist l&auml;cherlich im Vergleich zur Kraft eines Menschenaffen.<br /> Nimmt man all diese Punkte, ergibt sich: wir sind die geborenen Verlierer. Als einzelnes Individuum h&auml;tten wir in der Natur aufgrund unsere j&auml;mmerlichen k&ouml;rperlichen Ausstattung kaum eine &Uuml;berlebenschance. Alleine w&auml;ren wir so gut wie tot.<br /><br /><h2>Trotzdem King!</h2><br />Wie kommt es, dass wir Menschen uns trotzdem wie die K&ouml;nige auf diesem Planeten f&uuml;hlen d&uuml;rfen? <br />Die Antwort liegt auf der Hand und Sie kennen sie: wir Menschen halten zusammen. Jedenfalls meistens. Und damit das mit dem Zusammenhalten auch richtig gut funktioniert, hat unser Gehirn sich zu einem "Zusammenhalten-Organ" entwickelt. Wir k&ouml;nnen nicht nur eigene Pl&auml;ne machen, sondern k&ouml;nnen auch erkennen, welche Pl&auml;ne die Anderen gerade verfolgen. Wir k&ouml;nnen entscheiden, ob wir den Anderen bei ihren Pl&auml;nen helfen oder ob wir dagegen arbeiten. Wenn wir dagegen arbeiten, dann hat unser Gehirn meistens gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r. Wir entscheiden oft intuitiv, ob wir mit den Anderen kooperieren oder nicht. Das ist das Erfolgsrezept von uns Menschen: die Kooperation, der Zusammenhalt.<br />Unser Gehirn stellt sich auf einen anderen Menschen ein und produziert dabei ein Netzwerk von Assoziationen, Erinnerungen, Annahmen und Emotionen, die diesen Menschen beschreiben. Das macht unser Gehirn mit jedem Menschen. Selbst mit denen, die nur f&uuml;r einen kleinen Augenblick in unser Leben treten. Der Mensch in der Kassenschlange vor uns oder der Passant in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone. Besonders intensiv ist diese interne Repr&auml;sentation von Menschen nat&uuml;rlich bei denen, mit denen wir &ouml;fter zu tun haben. Durch den wiederholten Kontakt wird unser Bild immer detaillierter und meist auch besser. Es k&ouml;nnen sich aber auch ungepr&uuml;fte Vorurteile &uuml;ber diesen Menschen verfestigen. Irgendwann haben wir ein Abbild dieser Person in unserem Kopf. Das hilft uns, die Person und ihre F&auml;higkeiten zu beurteilen und Voraussagen &uuml;ber sie und ihre Handlungen zu treffen. Wir lernen die Person und ihre Kompetenzen immer besser kennen. Wir wissen irgendwann, was die Person kann, was sie nicht kann und was wir ihr zutrauen k&ouml;nnen. Unsere Einsch&auml;tzung der Person muss nicht korrekt sein. es reicht aus, wenn sie meistens richtig zu sein scheint. <br /><br /><h2>Kennenlernen braucht Zeit</h2><br />Der Nachteil dieser Art der Einsch&auml;tzung anderer Menschen ist, dass der Weg dort hin sehr langwierig ist. Diese Strategie ist keine gute Methode f&uuml;r unser Gehirn, wenn es darum geht die F&auml;higkeiten und Kompetenzen von fremden Menschen in sehr kurzer Zeit einzusch&auml;tzen. Und hier beginnt das Dilemma. <br />Um die Kompetenzen und F&auml;higkeiten eines fremden Menschen einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, ben&ouml;tigen wir Zeit, die wir oft nicht haben, weil wir diese Entscheidung sehr schnell treffen. Wird der Pannenhelfer unser liegen gebliebenes Auto wieder flott bekommen? Wird der neue Arzt mir die richtige Diagnose stellen und die passende Behandlung verordnen? Wird mir der Bankangestellte das richtige Finanzprodukt anbieten?<br />Wir kennen diese Menschen nicht, m&uuml;ssen oder wollen aber deren F&auml;higkeiten vertrauen. Unser Gehirn ben&ouml;tigt irgendwelche Daten, um sich ein Urteil &uuml;ber die Kompetenz des Gegen&uuml;bers zu bilden. <br /><br /><h2>Manchmal versagt unser Gehirn</h2><br />Und hier tappt unser Gehirn manchmal in folgende Falle: zeigt unser Gegen&uuml;ber gro&szlig;es Selbstvertrauen, dann sch&auml;tzen wir dessen Kompetenz automatisch als hoch ein. <br />Unser Gehirn leitet den Grad der Kompetenz vom Grad der zur Schau gestellten Selbstsicherheit ab. Und das, obwohl beide Eigenschaften eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Aus einer zur Schau getragenen Selbstsicherheit l&auml;sst sich eben nicht zwingend eine Kompetenz ableiten. <br />Selbstsicherheit kann aus der Kompetenz resultieren, muss aber nicht. Manchmal f&auml;llt unser Gehirn auf Schaumschl&auml;ger herein. Ist Ihnen das auch schon passiert? Dass Sie erst sp&auml;ter gemerkt haben, dass jemand nur &uuml;ber hei&szlig;e Luft statt &uuml;ber Kompetenz verf&uuml;gt? <br /><br /><h2>Kein Rezept, oder doch?</h2><br />Unsere Gehirn tappen gerne in diese Falle. Sie k&ouml;nnten aber folgenden Rat beherzigen: lassen Sie bei fremden Personen, die Sie nicht gut kennen, Vorsicht walten . Fragen Sie sich selbst: "Hat er oder sie seine Kompetenz schon bewiesen oder nehme ich diese Kompetenz nur aufgrund des selbstsicheren Verhaltens an?" <br />&Uuml;ben wir das einmal: wenn ich Ihnen als Informatiker sage, dass 10 * 10 = 100 ist, dann werden Sie mir das glauben, weil sie es leicht nachpr&uuml;fen k&ouml;nnen. Was ist, wenn ich Ihnen auch noch sage, dass 10 + 10 = 100 ebenfalls korrekt ist? Werden Sie mir das auch glauben? <br />Ich hoffe ja, denn es stimmt ganz sicher! So wahr ich ein <em>kompetenter Informatiker</em> bin!<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Der Kampf mit dem Drachen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><category>Bericht</category><dc:date>2011-09-26T14:17:31+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/erinnerungs_illusion.php#unique-entry-id-39</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/erinnerungs_illusion.php#unique-entry-id-39</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nibelungendrache.jpg" rel="external"><img class="imageStyle" alt="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nibelungendrache.jpg" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/nibelungendrache.jpg" width="149" height="97" /></a></div>Mein Bruder brach in das Eis ein und ich musste zu sehen, wie er in das kalte Wasser sank.  Kurz zuvor flog ein Drachen &uuml;ber den in dieser kalten Jahreszeit zugefrorenen  Teich. Der Drachen landete auf dem Eis. Allerdings ohne einzubrechen. Sein Kopf drehte sich in unsere Richtung und er blieb schlie&szlig;lich auf seinem Bauch liegen. Ich, ein damals gerade elfj&auml;hriger Junge, musste dann mit ansehen, wie mein Bruder sich im eiskalten Wasser abk&auml;mpfte, nur um diesen bl&ouml;den Drachen zu bekommen.<br /><br /><h3>Noch einmal gut gegangen</h3> Diese Episode hat sich tats&auml;chlich vor einigen Jahrzehnten so ereignet. Es war sp&auml;t im November und mein Bruder und ich machten wie so oft den Wald in der N&auml;he unseres Elternhauses unsicher. Mein Bruder hatte einen kleinen Gummi-Drachen bei sich. Es war so eine Fantasie-Spielzeugfigur, mit der Jungs wie wir manchmal gerne spielten. Wir hatten uns diesen Drachen gegenseitig immer wieder zu geworfen und irgendwann flog er an meinem Bruder vorbei auf die Eisfl&auml;che des zugefrorenen Teiches. Mein Bruder wollte nat&uuml;rlich seinen Drachen wieder haben und rannte sofort hinter dem Spielzeug her. Nach ein paar Schritten brach er im Eis ein. Zum Gl&uuml;ck war der Teich nicht besonders tief. Er sank nur bis zu H&uuml;fte ein. Nach dem ersten Schrecken sondierte er die Lage und beschloss sich seinen Weg zum Spielzeugdrachen zu bahnen. Das Eis splitterte weiter, als er sich auf das Spielzeug zubewegte. Irgendwann war er nahe genug und konnte die Figur greifen. Dann kehrte er endlich zum Ufer zur&uuml;ck. Als er es erreicht hatte, herrschte ich ihn an und ordnete einen Sprint nach Hause an. Es war bitterkalt und mein Bruder drohte sich ordentlich zu erk&auml;lten. Zuhause angekommen ertrug unsere Mutter dann unseren aufgeregten Wortschwall, mit dem wir unser Abenteuer in den schillerndsten Farben beschrieben. Sie steckte meinen Bruder in die warme Badewanne und kochte uns dann eine warme Suppe.<br /><br /><h3>War der Drachen rot oder gr&uuml;n?</h3> Das Lustige an dieser Geschichte ist, dass mein Bruder und ich uns zwar gut an diese Jahrzehnte alte Geschichte erinnern k&ouml;nnen, der Drache jedoch in meiner Erinnerung rot und bei meinem Bruder gr&uuml;n war. Und wir haben beide recht! Meinen wir zumindest.<br /><br /><h2>Erinnerungs-Illusion</h2> Ist Ihnen das auch schon einmal so ergangen? Sie meinen sich an eine Begebenheit genau erinnern zu k&ouml;nnen und werden mit einer anderen Version dieser Erinnerung konfrontiert? Falls nicht, sind die Chancen gro&szlig;, dass Ihnen so eine Diskrepanz nur noch nicht aufgefallen ist. Unser Gehirn leidet unter einer Macke, die Chabris und Simons die Erinnerungs-Illusion nennen. Jeder von uns hat diese Macke. Falls Sie das nicht glauben, weiter unten biete ich Ihnen ein Experiment an, das Sie sofort durchf&uuml;hren k&ouml;nnen. Und nat&uuml;rlich bekommen Sie auch wieder Lifehacks, mit denen diese Macke unseres Gehirns ein wenig gemildert werden kann. Bis dahin hei&szlig;e ich Sie einmal wieder Willkommen im Club! Viel Spa&szlig; beim Lesen dieses zweiten Artikels der Reihe, die Ihnen zeigt, wie Ihr Gehirn sich die Welt zurecht dichtet, sich an falsche Dinge erinnert, den falschen Menschen vertraut, sich selbst mit der Wissens-Illusion die Karten legt und sich und anderen die Welt mit an den Haaren herbeigezogenen Ursache-Wirkungs-Theorien erkl&auml;rt. Diese Artikel-Reihe lehnt sich an den Inhalt des lesenswerten <a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=3-492-05351-3" rel="external">Buches &bdquo;Der unsichtbare Gorilla&ldquo; von Christopher Chabris und Daniel Simons</a> an.<br /><br /><h3>Ged&auml;chtnis wie ein Schweizer K&auml;se</h3> Unsere Gehirnforscher decken fast jeden Tag wahrhaft Erschreckendes &uuml;ber unser Gehirn und sein Erinnerungsverm&ouml;gen auf! Nicht nur, dass unser Gehirn sich Dinge zusammen reimt, erfindet, ab&auml;ndert, l&ouml;scht, verdr&auml;ngt und vergisst. Nein. Es &auml;ndert dem Anschein nach mit jedem Abrufen der Erinnerung dieselbe. Mit der Erinnerung wird die Episode neu abgespeichert. Oft leicht ver&auml;ndert. <br />Es gibt noch keine exakten wissenschaftlich belastbare Zahlen, aber man vermutet anhand von belegten Einzelf&auml;llen, dass die Erinnerung an eine Sache erst nach rund zehn Jahren einigerma&szlig;en stabil wird. In diesen zehn Jahren wird die Erinnerung &uuml;ber Jahre zwischen dem Hippocampus - einem wichtigen Modul in der Mitte unseres Gehirns - und der Hirnrinde ausgetauscht, wobei sich die Erinnerung in der Hirnrinde immer mehr verfestigt. Dort wird sie letztendlich auch gespeichert. Aber erst nach rund 10 Jahren h&ouml;rt der Hippocampus auf, die Hirnrinde mit diesen Informationen zu versorgen. Erst dann ist die Erinnerung relativ statisch. <br /><br /><h3>Abenteuer und mathematische Formeln</h3> In unserer modernen Welt m&uuml;ssen wir uns von klein auf an eine Vielzahl von Dingen erinnern. Nicht nur die zum reinen &Uuml;berleben wichtigen Dinge, sondern auch all die Sachen, die im Kindergarten, Schule, in der Disco und nat&uuml;rlich im Beruf gelernt werden. Tats&auml;chlich speichern wir aber meistens nur Rahmeninformationen ab und rekonstruieren Details sp&auml;ter beim Abruf. Dabei ist es unerheblich, ob wir uns an ein Abenteuer im Wald oder an eine mathematische Formel erinnern wollen. Vielleicht kennen Sie das bl&ouml;de Gef&uuml;hl, das einen beschleicht, wenn man eine mathematische Formel benutzt und genau wei&szlig;, das irgendetwas fehlt, man aber nicht darauf kommt, was es ist.<br /><br /><h3>Nachdenkende Urahnen aussortiert</h3> Doch wie kann es sein, dass unsere Vorfahren &uuml;berlebt haben, wenn unser Ged&auml;chtnis so miserabel ist? &Uuml;ber Millionen von Jahren ging es f&uuml;r unsere Vorfahren schlie&szlig;lich um Leben und Tod! Mussten unsere Vorfahren etwa &uuml;berlegen &bdquo;war dieser S&auml;belzahntiger nun gef&auml;hrlich oder nicht?&ldquo; Wahrscheinlich stammen wir nicht von denjenigen Urahnen ab, die diese &Uuml;berlegung durchf&uuml;hren mussten. Nachdem der S&auml;belzahntiger die Situation gekl&auml;rt hatte, war unser nachdenkender Vorfahr kein Mitglied des aktiven Genpools der Menschheit mehr. Die Sache mit den Nachkommen hatte sich f&uuml;r ihn erledigt.<br />Was ist also mit unseren Erinnerungen? Wieso konnten wir &uuml;berleben, obwohl wir uns oft so schlecht und oft unrichtig erinnern?<br /><br /><h3>Blo&szlig; nicht die Herdplatte k&uuml;ssen!</h3> Eigentlich ist es ganz einfach: die wirklich wichtigen Dinge merken wir uns mit Leichtigkeit. Die ber&uuml;hmte hei&szlig;e Herdplatte brauchen wir nur ein einziges mal ber&uuml;hren, um uns f&uuml;r den Rest des Lebens zu merken, dass das eine schlechte Idee war. Einen Kuss mit dem richtigen Partner vergessen wir in der Regel nie. Ebenso den Kuss mit dem v&ouml;llig falschen Partner. Unser Gehirn identifiziert wichtige Episoden durch intensive Gef&uuml;hle. Wenn starke Gef&uuml;hle im Spiel sind, dann werden die dabei laufenden Muster an Hirnaktivit&auml;t st&auml;rker verankert, als wenn wenig Emotion im Spiel ist. Mathelehrer werden das zu ihrem Leidwesen best&auml;tigen k&ouml;nnen. <br /><br /><h3>So speichern Gehirnforscher Erinnerungen</h3> Es muss aber nicht immer die Emotion sein, die eine Speicherung als Erinnerung vereinfacht. Auch die Wiederholung ist ein gutes Mittel, um eine Erinnerung zu erzeugen und m&ouml;glichst korrekt zu erhalten. Wer etwas Neues lernen m&ouml;chte, der sollte diese neue Sache auf eine bestimmte Art und Weise wiederholen. Einige Hirnforscher vermuten, dass 10 Wiederholungen ausreichend sind. Wichtig ist, dass die ersten 2 Wiederholungen einer neuen Information innerhalb von 30 Minuten stattfinden. Der Vorgang, der eine Erinnerung mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit in unseren Kopf einpflanzt sieht also wie folgt aus: <br /><ul class="disc"><li>lernen</li><li>nach 10 Minuten wiederholen</li><li>nach weiteren 10 Minuten noch einmal wiederholen</li></ul>Danach reichen rund 7 weitere Wiederholungen alle 1-2 Tage, so dass die Information nach 2 Wochen so stark gefestigt ist, dass sie nicht mehr vergessen wird. Ab jetzt sorgen die Mechanismen im Gehirn daf&uuml;r, dass die Erinnerung in die Hirnrinde hinein gespeichert wird. Allerdings nur, wenn wir schlafen. Ohne Schlaf w&auml;re die ganze Lernarbeit f&uuml;r die Katz&rsquo;.<br /><br /><h3>Ein Experiment f&uuml;r Sie</h3> Wollen Sie einmal ein kleines Experiment machen? Merken Sie sich dazu bitte folgende W&ouml;rter: <em>Bett, Ruhe, wach, m&uuml;de, Traum, aufwachen, schlummern, Decke, d&ouml;sen, eind&auml;mmern, schnarchen, Nickerchen, Frieden, g&auml;hnen, schl&auml;frig.</em> F&uuml;r den Moment brauchen Sie nichts weiter zu tun. Wenn Sie die W&ouml;rter gelesen haben, ist erst einmal alles gut, wir kommen sp&auml;ter darauf zur&uuml;ck.<br /><br /><h3>Schlecht erinnern ist normal</h3> Wie gut k&ouml;nnen Sie sich lange Zahlenreihen merken? Telefon- oder Kontonummern? Haben Sie auch schon einmal Ihren Auto- oder Wohnungsschl&uuml;ssel gesucht und konnten sich nicht erinnern, wo Sie ihn hin gelegt haben? Falls Ihnen so etwas schon passiert ist, dann ist alles in Ordnung, Ihr Gehirn arbeitet normal. Falls Sie zu den wenigen Menschen geh&ouml;ren, die noch nie etwas vergessen haben, sollten Sie einen Arzt konsultieren, denn dann stimmt mit Ihnen etwas nicht. Wir wissen heute, dass unser Gehirn die Ereignisse um uns herum nicht wie eine Videokamera aufnimmt. Wir wissen auch, dass Erinnerungen plastisch sind und sich mit jedem Abrufen ver&auml;ndern k&ouml;nnen, ohne dass wir das merken. Es w&auml;re auch eine wahnwitzige Energieverschwendung, wenn unser Gehirn alles akkurat abspeichern w&uuml;rde, mit dem es zu tun gehabt hat. Welchen Sinn h&auml;tte es, die Wandfarben eines jeden Ortes zu erinnern, an dem man je im Leben gewesen ist? Unser Gehirn ben&ouml;tigt mit all seinen Defiziten alleine schon 20% des Energiehaushaltes unseres K&ouml;rpers. Wenn es alles perfekt machen wollte, k&auml;me es selbst mit diesen 20% nicht hin. Es muss &ouml;konomisch haushalten und selektieren, welche Ereignisse einen Speicherprozess wert sind und welche nicht.<br /><br /><h3>Ihr Gehirn vera..... Sie!</h3> Das Dumme an dieser gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftigen Art Erinnerungen zu speichern ist, dass wir die fehlenden oder ge&auml;nderten Informationen nicht bemerken. Unser Gehirn gibt uns das Gef&uuml;hl, dass es alles wichtige korrekt und detailgetreu abspeichern kann. Nat&uuml;rlich haben wir manchmal das Gef&uuml;hl, dass wir etwas vergessen haben, dass wir uns an etwas bestimmtes nicht erinnern k&ouml;nnen. Das ist aber nicht weiter schlimm. Viel tragischer ist es, <em>wenn</em> wir uns erinnern. Dann denken wir n&auml;mlich, dass unsere Erinnerung die korrekte Darstellung einer vergangenen Episode ist und wir kommen in der Regel nicht auf die Idee, dass unsere Erinnerung falsch oder unvollst&auml;ndig sein k&ouml;nnte. Meistens hat dieser Trugschluss keine gr&ouml;&szlig;eren Auswirkungen. <br />Erinnern Sie sich, welche Form und Farbe die letzte T&uuml;rklinke hatte, die Sie bedient haben? War sie rund oder eckig oder war es ein Knauf? War sie aus Stahl, Messing, Chrom oder Kunststoff? Wenn Sie sich daran erinnern, dann kontrollieren Sie bitte, ob Sie recht haben. Falls ja, handelt es sich vermutlich um eine T&uuml;rklinke in einer vertrauten Umgebung. In Ihrer Wohnung vielleicht. Fremde T&uuml;rklinken werden in den seltensten F&auml;llen von unserem Gehirn abgespeichert. Ja manch einer erinnert sich sogar an T&uuml;rklinken, wo gar keine sind. Das ist die Erinnerungs-Illusion: <em>das, woran wir uns erinnern ist nicht das, woran wir uns zu erinnern glauben.<br /><br /></em><h3>Erinnern Sie sich?</h3> Da wir gerade beim Erinnern sind. Versuchen Sie doch bitte, sich so gut es geht an die Worte aus der Liste weiter oben zu erinnern. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und versuchen sie so viele Worte wie m&ouml;glich aufzuschreiben. Es waren 15 Worte. Nehmen Sie bitte Stift und Zettel oder &ouml;ffnen Sie eben kurz eine Textverarbeitung und schreiben sie die Worte herunter.<br />Wenn Ihnen circa 8 W&ouml;rter einfallen, dann liegen Sie voll in der Norm. Nahezu niemand kann sich an alle 15 W&ouml;rter erinnern. Meistens kann man sich an ein paar W&ouml;rter vom Anfang der Liste erinnern und an ein paar vom Ende der Liste. Unser so &uuml;berlegenes Gehirn kann aber kaum alle 15 W&ouml;rter speichern. Selbst der einfachste Computer aus den Anfangszeiten in den 1950er Jahren h&auml;tte kein Problem gehabt, diese 15 W&ouml;rter zu speichern. Ist das nicht traurig? Haben Sie die W&ouml;rter aufgeschrieben? Ich hoffe Sie haben es getan, denn ungef&auml;hr 40 % von Ihnen werden mit Ihrer Liste noch einen zus&auml;tzlichen Spa&szlig; haben. Falls nicht, schreiben Sie bitte jetzt die W&ouml;rter auf, an die Sie sich erinnern. Nehmen Sie sich ruhig Zeit!<br /><br /><h3>Extra Spa&szlig; mit Ihrem Gehirn!</h3> Schauen Sie einmal nach, ob in Ihrer Liste der erinnerten W&ouml;rter auch das Wort &bdquo;Schlaf&ldquo; vorkommt. Wenn ja, dann geh&ouml;ren Sie zu den 40 % der Menschen, die es mit diesem Experiment schaffen, eine Erinnerungs-Illusion hervor zu rufen. Denn das Wort &bdquo;Schlaf&ldquo; kam in der urspr&uuml;nglichen Liste nicht vor. Kontrollieren Sie es ruhig. Unser Gehirn hat das Wort &bdquo;Schlaf&ldquo; rekonstruiert und so getan, als ob es in der Liste vorkommen w&uuml;rde. <br /><br /><h2>Lifehacks f&uuml;r besseres Erinnern</h2> Dieser Artikel w&auml;re kein Artikel aus der Lifehacker-Serie, wenn es nicht noch ein paar praktische Tipps geben w&uuml;rde.<br />Auf folgende Art und Weise k&ouml;nnen wir unseren Erinnerungen auf die Spr&uuml;nge helfen.<br /><ul class="disc"><li>Wiederholen, wiederholen, wiederholen. Okay, okay! Das wei&szlig; jeder, der einmal Sch&uuml;ler gewesen ist. Das brauche ich hier nicht extra zu erw&auml;hnen. Aber vielleicht probieren Sie einmal die Wiederholungsfrequenz, die weiter oben im Artikel beschrieben wird. Die, nach der man anfangs zwei Wiederholungen nach je zehn Minuten durchf&uuml;hren soll. Erinnern Sie sich?</li><li>Stellen Sie beim Erinnern die gleichen Umgebungsbedingungen wieder her, die beim Abspeichern geherrscht haben. Unsere Erinnerungen werden mit den Eindr&uuml;cken aller Sinne gespeichert. Das, was wir sehen, h&ouml;ren, f&uuml;hlen und schmecken wird mit der Erinnerung mehr oder weniger stark verbunden. Wenn wir diese Sinneseindr&uuml;cke beim Abrufen der Erinnerung wieder her stellen (oder zumindest einen Teil davon), dann kann unser Gehirn die gew&uuml;nschte Information schneller und einfacher finden.</li><li>Um Langzeiterinnerungen zuverl&auml;ssiger zu machen, sollte man auch hier auf das Mittel der Wiederholung setzen. Allerdings kann das Abspeichern und Festigen der Erinnerung dadurch noch mehr verbessert werden, wenn bei der Wiederholung neue Informationen hinzugef&uuml;gt werden. Das zwingt unser Gehirn zu einer Restrukturierung der urspr&uuml;nglichen Information und zur Bildung neuer Assoziationen. Versuchen Sie also beim Erinnern zus&auml;tzliche Informationen, wie Ger&uuml;che, Farben, T&ouml;ne oder Gef&uuml;hle mit zu speichern. Das versorgt die Hirnrinde mit mehr Informationen und mit mehr Vernetzung. Mit mehr Vernetzung lassen sich Erinnerungen leichter abrufen.</li></ul>Und zum Schlu&szlig; noch eine kurze Frage: Wissen Sie eigentlich, wie oft Sie in diesem Artikel das Wort &bdquo;Winter&ldquo; gelesen haben? Erst tippen, dann nachschauen!<br /><br /><hr /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Infostand Lifehackerseminare</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Veranstaltung</category><dc:date>2011-09-04T18:29:00+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/49bad2bac4125c435b38bb8ea7438db7-38.php#unique-entry-id-38</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/49bad2bac4125c435b38bb8ea7438db7-38.php#unique-entry-id-38</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><a href="http://www.xing-dortmund-unna.de/Businessday2011.php" rel="external"><img class="imageStyle" alt="flyer" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/flyer.jpg" width="100" height="158" /></a></div><span style="font-size:13px; ">Mit neuen agilen Arbeitsmethoden und unter Ber&uuml;cksichtigung aktueller Ergebnisse aus der Hirnforschung kommt das Selbst- und Zeitmanagement durch die Lifehacker&reg;-Methoden endlich auch im 21. Jahrhundert an! <br /></span><span style="font-size:13px; "><br />Am 10. September 2011 zwischen 12:00 Uhr und 18:00 Uhr haben Sie Gelegenheit, den Infostand der </span><span style="font-size:13px; "><a href="http://www.lifehackerseminare.de/" rel="external">Lifehackerseminare</a></span><span style="font-size:13px; "> auf dem </span><span style="font-size:13px; "><a href="http://www.xing-dortmund-unna.de/Businessday2011.php" rel="external">Xing Business Day 2011</a></span><span style="font-size:13px; "> zu besuchen.<br /><br />Um 15:30 Uhr werde ich unter dem Motto: "</span><span style="font-size:13px; "><em>Warum Sie Ihr Gehirn nicht l&auml;nger beim Selbst- und Zeitmanagement ignorieren sollten</em></span><span style="font-size:13px; ">" einen kurzen Workshop anbieten. <br /><br />Der Xing Business Day ist eine &ouml;ffentliche Veranstaltung f&uuml;r jeden und findet in der Intermezzo Bar des NH Hotels, K&ouml;nigswall 1 in 44137 Dortmund statt. Mehr Informationen gibt es auf der </span><span style="font-size:13px; "><a href="http://www.xing-dortmund-unna.de/Businessday2011.php" rel="external">Homepage der Veranstaltung</a></span><span style="font-size:13px; ">.<br /><br />Ich freue mich auf ein Treffen mit Ihnen!<br /><br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>Newsletter der Lifehackerseminare</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2011-09-05T09:41:26+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/newsletter_lifehackerseminare.php#unique-entry-id-37</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/newsletter_lifehackerseminare.php#unique-entry-id-37</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-left"><a href="http://www.lifehackerseminare.de/newsletter/" rel="external"><img class="imageStyle" alt="newsletter" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/newsletter.jpg" width="150" height="150" /></a></div>Ab sofort gibt es auf der Webseite der <a href="http://www.lifehackerseminare.de/" rel="external">Lifehackerseminare</a> die M&ouml;glichkeit, sich an einem Newsletter anzumelden. Der Newsletter wird ein- bis zweimal im Monat erscheinen und enth&auml;lt wissenswerte Lifehacks und Nachrichten mit Alltagsbezug aus der Hirnforschung. <br />Sie k&ouml;nnen sich jederzeit unter <a href="http://www.lifehackerseminare.de/newsletter/" rel="external">http://www.lifehackerseminare.de/newsletter/</a>  an- und auch wieder abmelden. Ich freue mich auf Sie!<br />]]></content:encoded></item><item><title>Die Giraffe hat einen langen ...</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><category>Bericht</category><dc:date>2011-08-19T09:16:12+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/aufmerksamkeits_illusion.php#unique-entry-id-36</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/aufmerksamkeits_illusion.php#unique-entry-id-36</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="Giraffe - PD images from John Walker" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/giraffe.jpg" width="95" height="160" /></div>Wie w&uuml;rden Sie die &Uuml;berschrift zu Ende f&uuml;hren? Oder besser gefragt: wie hat Ihr Gehirn es getan? In meiner Welt geht der Satz wie folgt weiter: &bdquo;&hellip; Flug aus Afrika hinter sich.&ldquo;<br /><br />War Ihr Gehirn f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung &bdquo;&hellip; Hals.&ldquo;? Falls ja, keine Sorge. Ihr Gehirn arbeitet nat&uuml;rlich v&ouml;llig normal. Es hat die wahrscheinlichste Fortsetzung des Satzes angenommen. Solche Diskrepanzen zwischen der wirklichen Welt und den Annahmen unseres Gehirns entstehen h&auml;ufiger als man denkt. Die Welt da drau&szlig;en ist oft anders. Meist, ohne dass wir es merken.<br /><br />Lesen Sie in dieser Artikel-Reihe, wie Ihr Gehirn sich die Welt zurecht dichtet, sich an falsche Dinge erinnert, den falschen Menschen vertraut, sich selbst mit der Wissens-Illusion die Karten legt, sich und anderen die Welt mit an den Haaren herbeigezogenen Ursache-Wirkungs-Theorien erkl&auml;rt und warum es gerne glaubt, dass in ihm unbenutztes Potenzial schlummert. Die Artikel-Reihe lehnt sich an den Inhalt des lesenswerten Buches &bdquo;Der unsichtbare Gorilla&ldquo; von Christopher Chabris und Daniel Simons an und wird folgende  Defizite unseres Gehirns in loser Folge behandeln:<br /><br />1) <strong>Aufmerksamkeits-Illusion</strong> - wie wir oft nur meinen, wir w&uuml;rden alles mitbekommen<br />2) <strong>Erinnerungs-Illusion</strong> - heute so und morgen so<br />3) <strong>Selbstvertrauens-Illusion</strong> - Selbstvertrauen = Kompetenz?<br />4) <strong>Wissens-Illusion</strong> - K&ouml;nnen Sie die Welt erkl&auml;ren?<br />5) <strong>Ursachen-Illusion</strong> - chronische Krankheit der B&ouml;rsen-Gurus<br />6) <strong>Potenzial-Illusion</strong> - Sie nutzen nur 10 % Ihres Gehirns? Von wegen!<br /><br /><h2>Die Aufmerksamkeits-Illusion</h2><br />Der Mensch ist eigentlich ein Traumt&auml;nzer. Wir haben meistens dass Gef&uuml;hl, dass wir wach und aufmerksam sind und alles mitbekommen, was um uns herum passiert. Leider gaukelt uns unser Gehirn dass oft nur vor. In Wirklichkeit, bekommen wir nur einen kleinen Aspekt unserer Umwelt mit.<br /><br /><h3>Geheimnisvolle Sphinx</h3><strong><br /></strong><a href="http://www2.psych.ubc.ca/~rensink/flicker/index.html" rel="external" copyright="Ronald Rensink"><img class="imageStyle" alt="Sphinx by Ronald Rensink - Change Blindness" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/sphinx.jpg" width="509" height="199" /></a><strong><br /></strong>Sie kennen die beliebten Suchbilder? Hier sehen Sie zwei Menschen und eine Sphinx im Sand und im Hintergrund ein paar gr&uuml;ne B&uuml;sche und Palmen. Finden Sie den Unterschied zwischen beiden Bildern!<br /><br />Wie oft mussten Sie die Bilder vergleichen, bis Sie den Unterschied bemerkt haben? Dreimal? Viermal? Noch &ouml;fter?<br /><br />Unser Gehirn schaut sich zwar alles an, unser Bewusstsein bekommt aber nur die gefilterten Informationen pr&auml;sentiert. Alles Unwichtige und Kategorisierte wird in der Regel ignoriert. <br /><br />Was wir uns selten bewusst machen ist die Tatsache, dass unser Gehirn immer so arbeitet, nicht nur beim Suchspiel mit Bildern. Ob wir eine Mail lesen, unseren Kalender betrachten, einer Unterhaltung folgen oder einen Plan schmieden. Immer arbeiten wir mit der gefilterten Version der realen Dinge. Unser Gehirn ignoriert immer Unwichtiges und fasst Einzelinformationen zusammen. Und fast immer geht das gut. <em>Fast</em>.<br /><strong><br /></strong><h2>Warum wir f&uuml;r Unf&auml;lle nie etwas k&ouml;nnen</h2>Wenn wir immer alles mitbekommen w&uuml;rden, g&auml;be es keine Unf&auml;lle mit der Ursache &bdquo;menschliches Versagen&ldquo;. Aber es passiert. Jeden Tag. Wir sto&szlig;en mit Fu&szlig;g&auml;ngern, Fahrrad- und Motorradfahrern und anderen Autos zusammen. Und oft hei&szlig;t es hinterher: &bdquo;Es tauchte pl&ouml;tzlich vor mir auf!&ldquo;<br /><br />Unser Gehirn erwartet nicht das Unerwartete. Es erwartet nicht, dass pl&ouml;tzlich gr&uuml;ne B&uuml;sche aus dem Hintergrund verschwinden und es erwartet nicht, dass pl&ouml;tzlich Fu&szlig;g&auml;nger auf der Stra&szlig;e auftauchen. Deshalb sehen wir diese Dinge nicht sofort. Untersuchungen zeigen, dass in St&auml;dten mit doppelt so vielen Fu&szlig;g&auml;ngern die Wahrscheinlichkeit von einem Auto angefahren zu werden um ein Drittel niedriger ist. In solchen St&auml;dten ist das Autofahrer-Gehirn an den Anblick von Fu&szlig;g&auml;ngern gew&ouml;hnt, es achtet besser auf sie.<br /><br /><h2>Unachtsamkeit mit System</h2>Unser Gehirn ist ein &ouml;konomisch arbeitendes Organ. Es m&ouml;chte immer ein optimales Aufwand/Nutzen-Verh&auml;ltnis einhalten. Wenn wir mit dem Auto bekannte Strecken fahren, schaltet es auf Sparmodus. Wie oft ist es Ihnen passiert, dass Sie zu Hause oder auf der Arbeit angekommen sind und sich nicht an die letzten paar Kilometer Fahrt erinnern k&ouml;nnen? Dieser Blindflug hat System und wir sind daran gew&ouml;hnt. Anstatt Angst zu bekommen, was alles h&auml;tte passieren k&ouml;nnen, zucken wir die Schultern und sagen uns: &bdquo;war mal wieder der Autopilot.&ldquo;<br /><br />Schlimmer noch! Vielleicht haben wir unterwegs sogar telefoniert und waren der Meinung unser Fahrzeug souver&auml;n &uuml;ber die Stra&szlig;e gesteuert zu haben. In Wirklichkeit haben wir einfach nur Gl&uuml;ck gehabt, das nichts passiert ist. Denn unser Gehirn ist nicht in der Lage sowohl dem Stra&szlig;enverkehr als auch dem Telefonat die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Es gaukelt uns diesen Eindruck nur vor. Wir erliegen der Illusion aufmerksam zu sein.<br /><br /><h2>Kein Ausweg</h2>Wie vermeidet man den Unaufmerksamkeitsfehler? Wie verhindere ich, dass ich der Aufmerksamkeits-Illusion erliege und nur meine, dass ich alles im Blick habe, obwohl es gar nicht so ist? <br /><br />Im Auto? Gar nicht. Wir haben keine Chance im Auto auf Dauer so aufmerksam zu sein, wie wir es sein m&uuml;ssten, um wirklich jeden Unfall zu vermeiden. Daf&uuml;r prasseln zu viele Informationen in kurzer Zeit auf uns herein. Die Verarbeitung der Sinneseindr&uuml;cke dauert einfach zu lange und ist auf Dauer f&uuml;r unser Gehirn auch zu anstrengend. Im Auto m&uuml;ssen wir einfach weiter hoffen, dass es schon gut geht. Aber bei unserem Selbstmanagement, da k&ouml;nnen wir diese Falle entsch&auml;rfen!<br /><br /><h2>Ein Ausweg beim Selbstmanagement</h2>Bei vielen Aufgaben des Selbstmanagements laufen wir Gefahr, der Aufmerksamkeits-Illusion zu erliegen. Wir schauen unsere Projektlisten durch und merken nicht, dass wir sie nur oberfl&auml;chlich &uuml;berfliegen. Oder wir meinen unseren Kalender zu &uuml;berpr&uuml;fen und unser Blick schweift unkonzentriert &uuml;ber die sieben Tage. Wir werfen einen Blick auf die Post-Its am Monitor und meinen, alle Notizen zu erfassen.<br /><br />Wenn Sie wirklich sicher sein wollen, nichts unbemerkt zu &uuml;bersehen, dann sollten Sie die &uuml;bliche Routine fallen lassen und sich den &Uuml;berblick &uuml;ber Ihre Dinge zum Beispiel wie folgt verschaffen.<br /><br /><h3>Aufmerksame Kalender-Durchsicht</h3>Wenn Sie Ihren Wochenkalender checken, kann es passieren, dass Sie zwar meinen, alle Eintr&auml;ge gesehen und gepr&uuml;ft zu haben, aber genauso leicht k&ouml;nnten Sie ohne es zu merken einen Eintrag &uuml;bersehen haben. Um das zu vermeiden, k&ouml;nnten Sie alle Eintr&auml;ge einer Kategorie (oder dem Kalender) &bdquo;ungeplant&ldquo; zuordnen. Im Laufe Ihrer Durchsicht weisen Sie dann jedem Termin die richtige Kategorie (den richtigen Kalender) zu. Also &bdquo;beruflich&ldquo;, &bdquo;privat&ldquo;, &bdquo;Sport&ldquo; und so weiter. Sorgen Sie daf&uuml;r, dass nach der Durchsicht kein Eintrag mehr als &bdquo;ungeplant&ldquo; stehen bleibt. Durch diese Methode sorgen Sie daf&uuml;r, dass Sie tats&auml;chlich jeden Termin einmal aktiv und bewusst bearbeiten. Jeder Termin hat ihre Aufmerksamkeit, keiner f&auml;llt durch die Maschen. Damit haben Sie der Aufmerksamkeits-Illusion ein Schnippchen geschlagen!<br /><br /><h3>Notizen durchsehen</h3>Geh&ouml;ren Sie zu denjenigen Zeitgenossen, die viele Post-Its an den Monitor oder auf den Schreibtisch kleben? Wenn Sie diese Gewohnheit pflegen und ab und an alles durchsehen, ob jede Notiz auch aktuell ist, dann ist Ihnen vielleicht schon einmal passiert, dass Sie etwas &uuml;bersehen haben, ohne es sofort zu bemerken. Um das zu vermeiden, sammeln Sie einfach bei der Durchsicht alle Post-Its ein und machen einen Haufen. Dann arbeiten Sie den Haufen von oben nach unten ab. Dabei nehmen Sie immer genau ein Post-It und &uuml;berlegen, was damit zu tun ist: Wegwerfen, weil erledigt, etwas sofort machen, weil es nur ein paar Augenbicke dauern wird oder das Post-It wieder an seinen Platz kleben, weil Sie sich sp&auml;ter darum k&uuml;mmern wollen. Wenn Sie den Haufen auf diese Art systematisch abbauen, werden Sie dabei h&ouml;chstwahrscheinlich nicht der Aufmerksamkeits-Illusion erliegen. <br /><br /><h2>Fazit</h2>Wir m&uuml;ssen akzeptieren, dass unser Gehirn uns nicht alles, was um uns herum passiert, bewusst macht. Meistens ist das auch nicht notwendig. In Situationen, in denen es uns wichtig ist, alles mitzubekommen, sollten wir ein Verhalten an den Tag legen, welches uns die bewusste Bearbeitung jedes Teilaspekts der Situation erm&ouml;glicht. Auf Dauer w&auml;re dieses Verhalten zu anstrengend und zu aufw&auml;ndig. Gezielt eingesetzt, unterst&uuml;tzt uns dieses Verhalten jedoch beim sicheren Erreichen unserer Ziele.<br /><hr/>]]></content:encoded></item><item><title>Berufskodex des Forums Werteorientierung</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2011-07-24T14:18:44+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/berufskodex.php#unique-entry-id-35</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/berufskodex.php#unique-entry-id-35</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Pasted Graphic" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pasted-graphic.jpg" width="170" height="170" /></div><span style="font:12px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Die </span><span style="font:12px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="http://www.lifehackerseminare.de/" rel="external">Lifehackerseminare</a></span><span style="font:12px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "> werden offiziell unter dem Berufskodex des Forums Werteorientierung f&uuml;r Weiterbildung e. V. durchgef&uuml;hrt. <br />Zitat: <br /></span><em>"Seri&ouml;se Trainer, Berater und Coaches legen h&ouml;chsten Wert auf einen fairen, verantwortungsvollen Umgang mit ihren Kunden, Teilnehmern und Klienten. ... Durch das Verwenden unseres Siegels &bdquo;Qualit&auml;t, Transparenz, Integrit&auml;t&ldquo; verpflichten sich die Weiterbildner unserer Mitgliedsorganisationen zur Einhaltung ethischer Grunds&auml;tze, wie sie in unserem &bdquo;Berufskodex f&uuml;r die Weiterbildung&ldquo; geregelt sind."<br /><br /></em><span style="font:12px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Karsten Schulz dokumentiert durch seine Mitgliedschaft im </span><span style="font:12px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="http://www.bdvt.de/" rel="external">BDVT</a></span><span style="font:12px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "> gerne dieses selbst auferlegte ethische Qualit&auml;tsniveau.</span>]]></content:encoded></item><item><title>Meditation f&#xfc;r jeden</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2011-07-09T09:40:35+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/fe5e8097898cd8f2231144f10d193a23-34.php#unique-entry-id-34</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/fe5e8097898cd8f2231144f10d193a23-34.php#unique-entry-id-34</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="©2006 by Carlos Estrada CC-BY-SA-2.5" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/484px-jade_buddha_temple_monk.jpg" width="160" height="198" /></div>Sie m&uuml;ssen kein M&ouml;nch sein und auch nicht viel Zeit aufbringen, um die Vorteile der Meditation zu nutzen. In wissenschaftlichen Kreisen ist inzwischen unumstritten, dass Meditation einen deutlichen Einfluss auf Aufbau und Funktionalit&auml;t unseres Gehirns hat. Es wird berichtet, dass regelm&auml;&szlig;iges Meditieren zu h&ouml;herer Achtsamkeit, besserem Selbstgef&uuml;hl, mehr Gelassenheit und zu effektiverer Stressbew&auml;ltigung f&uuml;hrt. Neu ist, dass bereits wenige Meditations-&Uuml;bungen positive Ver&auml;nderungen bewirken kann. <br />Es reicht aus regelm&auml;&szlig;ig ein paar Minuten Zeit zu investieren. Laut einem Artikel der <a href="http://www.medicalnewstoday.com/releases/230719.php" rel="external">Medical News Today</a> beeinflussen schon wenige &Uuml;bungen &uuml;ber einen Zeitraum von 5 Wochen unser Gehirn positiv.<br /><br />So funktioniert das Meditieren f&uuml;r zwischendurch: <blockquote><p>"Entspannen Sie sich mit geschlossenen Augen.  Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem, wie er durch Ihre Nasenspitze streicht. Machen Sie Ihren Kopf frei. Wenn Ihnen ein Gedanke kommt, akzeptieren sie ihn, lassen ihn gehen und konzentrieren sich wieder auf Ihren Atem."</p></blockquote>Machen Sie diese &Uuml;bung zwischendurch f&uuml;r 5 Minuten. Oder meditieren Sie ein paar Minuten lang morgens, vor dem Arbeitsbeginn. Wenn es Ihnen gef&auml;llt, meditieren Sie ein wenig l&auml;nger. Egal wie oft oder wie lang Sie es tun, <em>wenn</em> Sie es regelm&auml;&szlig;ig tun, stellen sich auch bei Ihnen die vorteilhaften Effekte auf Ihr Gehirn ein. <a href="../page3/page3.php" rel="external" title="Kontakt!">Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen!</a>]]></content:encoded></item><item><title>BDVT-Camp 2011</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2011-06-04T10:35:05+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/bdvtc11.php#unique-entry-id-33</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/bdvtc11.php#unique-entry-id-33</guid><content:encoded><![CDATA[Ich war 2 Tage auf dem 17. <a href="http://www.bdvt.de/" rel="external">BDVT</a>-Camp, um dort Kolleginnen und Kollegen zu treffen, viel zu lernen und Spa&szlig; zu haben. Es war eine gro&szlig;artige Veranstaltung, die von der <a href="http://www.begrus.de/" rel="external">Berufsgruppe der Selbst&auml;ndigen</a> innerhalb des BDVT optimal organisiert worden war.<br /><br /><h2>Formate der Erwachsenenbildung</h2>Er&ouml;ffnet wurde der Lernreigen mit einem launigen Vortrag von <a href="http://www.stefan-sell.de/" rel="external">Prof. Dr. Stefan Sell</a>. Auf erfrischende Art und Weise zeigte er Missst&auml;nde der Formate der Erwachsenenbildung auf, wagte die Vorausschau in die Zukunft und gab Hinweise, worauf sich die Unternehmen in Sachen Personalentwicklung k&uuml;nftig einstellen sollten.<br /><br /><h2>Laufen mit Andreas</h2>Ein H&ouml;hepunkt f&uuml;r mich war der Vortrag von <a href="http://www.andreasbutz.com/andreasbutz/index.php" rel="external">Andreas Butz</a>, der uns mit erfrischender Direktheit gezeigt hat, dass wir westlichen Industriemenschen leider zu oft die falschen Entscheidungen in Sachen Selbsterhaltung treffen: wir bewegen uns h&auml;ufig zu wenig und essen oft das Falsche. <br /><div class="image-left"><a href="http://www.karstenschulz.biz/resources/Lauf-Jakobsberg---BDVT-Camp.jpg" rel="external"><img class="imageStyle" alt="lauf-jakobsberg---bdvt-camp_klein-2" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/lauf-jakobsberg---bdvt-camp_klein-3.png" width="229" height="158" /></a></div>Es blieb aber nicht nur bei der Theorie, die humorvoll anhand des "K&ouml;lschen Grundgesetzes" vermittelt wurde. Wir waren eingeladen mit Andreas Butz am Abend einen kleinen Lauf auf dem <a href="http://de.jakobsberg.de/" rel="external">Jakobsberg</a> zu machen. So sind rund 15 Trainer, Berater und Coaches bei rund 28&deg;C um die sieben Kilometer bei himmlischer Aussicht &uuml;ber die Wanderwege gejoggt. <a href="http://www.karstenschulz.biz/resources/Lauf-Jakobsberg---BDVT-Camp.jpg" rel="external">Klickt auf das Bild</a>, um die Strecke ein wenig gr&ouml;&szlig;er zu sehen. Es war herrlich!<br />Ich hatte auf der abendlichen Party dem einen oder anderen versprochen, <a href="http://www.karstenschulz.biz/resources/Jakobsberg.gpx" rel="self">die GPS-Track-Datei unseres Laufes zur Verf&uuml;gung zu stellen</a>. Man kann die Datei mit <a href="http://www.google.de/intl/de/earth/index.html" rel="external">Google Earth</a> &ouml;ffnen und die Strecke bewundern.<br /><br /><h2>7 Methoden in 70 Minuten</h2>Am zweiten Tag hatten wir Gelegenheit 7 Methoden kennen zu lernen und drei davon zu vertiefen. Es war ein vielschichtiger, inspirierender und lehrreicher Vormittag. Aus der bunten Palette der Methoden konnte ich viel mitnehmen. <br /><br /><h2>Fr&uuml;hjahrsputz der Homepage</h2><a href="http://www.quivendo.de/" rel="external">Kerstin Boll von quiVendo</a> hat an praktischen Beispielen gezeigt, wie eine gute Webseite f&uuml;r Trainer aussehen sollte. Neben fundierten und sofort umsetzbaren Tipps hatte sie auch Antworten f&uuml;r unsere individuellen Fragen parat. Ein rundum gelungener Workshop!<br /><br /><h2>Leider verpasst: apprenti</h2>Parallel zum "<em>Fr&uuml;hjahrsputz der Homepage</em>" lief der Workshop "I<em>ch bin nicht lustig! Humor &amp; Comedy gezielt einsetzen in Seminar &amp; Training</em>". Deshalb konnte ich diesen Workshop mit <a href="http://www.apprenti.de/45.0.html" rel="external">Sandra Dirks und Michael Krieg</a> nicht mitmachen. Ich hatte aber am Vorabend und beim Fr&uuml;hst&uuml;ck das Vergn&uuml;gen mit den beiden herumzuflachsen. Ich machte dabei die Erfahrung, dass es sehr schwierig ist, sein Fr&uuml;hst&uuml;ck mit einem breiten Grinsen zu sich zu nehmen!<br /><br /><h2>Abschied</h2>Nach zwei Tagen, die mir wie zwei Stunden vorkamen, hie&szlig; es Abschied nehmen. Beschwingt durch die vielen neuen Eindr&uuml;cke, das neue Know How und durch die vielen neuen Bekanntschaften ging es gestern nach Hause. Es war eine sch&ouml;ne, n&uuml;tzliche und lehrreiche Veranstaltung. Vielen Dank an den BDVT und das Orga-Team f&uuml;r diese Veranstaltung. Vielen Dank an die Trainer und Coaches, die uns an Ihrem Wissen haben teilhaben lie&szlig;en und viele Gr&uuml;&szlig;e an alle Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich mich austauschen durfte. Hoffentlich bis bald!<br />]]></content:encoded></item><item><title>Kurz-Rezension: Peter Siwon &#x22;Denkanst&#xf6;&#xdf;e f&#xfc;r den Projekterfolg&#x22;</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2011-05-09T13:47:27+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/peter_siwon.php#unique-entry-id-32</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/peter_siwon.php#unique-entry-id-32</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=3834331341" rel="external"><img class="imageStyle" alt="siwon" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/siwon.png" width="127" height="172" /></a></div>Durch einen Freund bin ich k&uuml;rzlich auf das Buch "<a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=3834331341" rel="external">Denkanst&ouml;&szlig;e f&uuml;r den Projekterfolg" von Peter Siwon</a> aufmerksam gemacht worden. Siwon ist Berater f&uuml;r die Softwareentwicklung im Embedded Bereich. Der im Buchtitel zitierte Projekterfolg kann durch unterschiedliche Ma&szlig;nahmen wahrscheinlich gemacht werden. Ein gutes Projektmanagement mit ordentlichen Zielvorgaben, Ressourcenplanung und Risikomanagement ist die eine Seite. Der Mensch im Projekt die andere.<br /><br />Siwon fokussiert in seinem Buch auf den Menschen, insbesondere auf die Eigenarten des menschlichen Gehirns mit all seinen Implikationen. Unser Gehirn hat aufgrund seiner Evolution seine Macken, seine St&auml;rken und seine Schw&auml;chen. Siwon stellt diese im Buch vor und gibt dem lesenden Software-Entwickler so die M&ouml;glichkeit, sein wichtigstes Werkzeug - n&auml;mlich sein Gehirn - besser kennen zu lernen. Durch die vielschichtigen Informationen &uuml;ber das Gehirn und die vielen praktischen &Uuml;bungen setzt beim Leser ein Erkenntnis-Prozess ein, der zum einen kurzweilig, zum anderen aber auch von hohem praktischen Nutzen f&uuml;r die Verbesserung der eigenen Arbeitsweise ist. <br /><br />Wer die Informationen und Tipps des Buches beherzigt, bekommt eine andere Sichtweise auf seine Arbeit. Eine Sichtweise, die bei Problemen und Schwierigkeiten im Projektverlauf hilft, die Dinge besser zu verstehen. <br /><br />Siwon liefert nicht nur Informationen sondern gibt auch Tipps, wie man zum Beispiel Geistesblitzen auf die Spr&uuml;nge hilft, seinen Arbeitsalltag <em>artgerecht</em> gestaltet und wie zwischenmenschliche Kommunikation verbessert werden kann.<br /><br />Auf rund 130 Seiten bekommt der Leser so schnell einen &Uuml;berblick &uuml;ber sein pers&ouml;nliches Verbesserungspotential samt praktischer Tipps zur Umsetzung. Lesenswert!<br /> ]]></content:encoded></item><item><title>Wie Sie sich mit Vitaminpillen in den Fu&#xdf; schie&#xdf;en ...</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><category>Bericht</category><dc:date>2011-04-23T08:48:38+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/vitaminpillen.php#unique-entry-id-31</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/vitaminpillen.php#unique-entry-id-31</guid><content:encoded><![CDATA[Ein herrliches Beispiel, warum sich jeder Mensch mit der Funktionsweise seines Gehirns auseinander setzen sollte, ist jetzt Wen-Bin Chiou von National Sun Yat-Sen University, Taiwan aufgefallen. Denn unser Gehirn kann uns geh&ouml;rige Schnippchen schlagen, ohne dass wir es bemerken.<br /><br />Geh&ouml;ren Sie auch zu der H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, die "gesunde" Zusatzpr&auml;parate wie Vitamintabletten, Mineralpillen oder sonstige Gesundheit versprechende Mittelchen zu sich nehmen? Chiou fiel auf, dass zwar der Verbrauch solcher Mittel wuchs, nicht aber mit dem Wachstum des Gesundheitsniveaus der Bev&ouml;lkerung korrelierte. Entweder mussten diese Mittel wirkungslos sein, was von der herstellenden Industrie nat&uuml;rlich vehement abgestritten wird, oder es gab andere Gr&uuml;nde, warum die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung sich durch Einnahme der Pr&auml;parate nicht verbesserte. <br />Chiou untersuchte diese Frage experimentell und zeigte, dass Menschen, die Gesundheitspr&auml;parate zu sich nehmen, dazu tendieren, sich gesundheitlich f&uuml;r gest&auml;rkt, ja unverwundbar zu halten. Diese Haltung zeigt sich insbesondere dadurch, dass diese Gruppe sich weniger bewegt und beim Essen eher s&uuml;ndigt, als die Gruppe, die keine Vitaminpillen nimmt. <br />Unbewusst gaukeln sich Vitaminpillen-Esser vor, dass die Vitaminpille ein Freibrief f&uuml;r ma&szlig;losen Genuss mit automatisch eintretender Gesundheit ist. Eine b&ouml;se Falle! Unser Gehirn schadet uns, indem es eine Doppel-Belohnungsstrategie verfolgt. <em>"Vitamine essen ist gut, weil es gesund macht. Weil ich gesund bin, kann ich schlemmen."</em> Und uns armen Gehirntr&auml;gern muss das noch nicht einmal bewusst werden.<br /><br />Die gute Nachricht f&uuml;r uns Gehirnbenutzern ist, dass wir &uuml;ber solche Dinge nachdenken k&ouml;nnen, sie uns bewusst machen k&ouml;nnen. Das ist hoffentlich mit Chious Untersuchung und diesem Blogbeitrag geschehen. <br /><br />Falls Sie also unbedingt Zusatzpr&auml;parate einnehmen wollen, dann <em>zus&auml;tzlich</em> zur Bewegung und zur gesunden Ern&auml;hrung. Sie hei&szlig;en schlie&szlig;lich <em>Zusatz- </em>und nicht <em>Anstattpr&auml;parate.</em><br /><br />Frohe Ostern!<br /><br /><br /><span style="font-size:11px; ">Die Informationen dieses Beitrags stammen aus dem Artikel </span><span style="font-size:11px; "><a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2011/04/110421151923.htm" rel="external">"Are Dietary Supplements Working Against You?", ver&ouml;ffentlicht am 21.04.2011in ScienceDaily</a></span><span style="font-size:11px; "><br />Wen-Bin Chiou, Chao-Chin Yang and Chin-Sheng Wan. Ironic Effects of Dietary Supplementation: Illusory Invulnerability Created by Taking Dietary Supplements Licenses Health-risk Behaviors. Psychological Science, (in press)<br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>Geheimnisse f&#xfc;r ein langes Leben</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2011-03-21T09:16:53+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/langes_leben.php#unique-entry-id-30</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/langes_leben.php#unique-entry-id-30</guid><content:encoded><![CDATA[Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Lebenszeit w&auml;re wie ein Eimer Farbe. Sie streichen mit der Farbe W&auml;nde und Decken so lange, bis der Eimer leer ist. Sie hinterlassen Spuren.<br />Dabei k&ouml;nnen Sie entscheiden, ob Sie ein paar W&auml;nde komplett streichen oder lieber hier und da nur ein paar einzelne Farbkleckse hinterlassen. Vielleicht tun Sie auch beides?<br />Egal wie Sie den Eimer Farbe nutzen werden, er wird h&ouml;chstwahrscheinlich fr&uuml;her leer sein, als Ihnen lieb ist. <br />Ein Maler k&ouml;nnte in den Baumarkt gehen und einen weiteren Eimer Farbe kaufen. F&uuml;r unser Leben gibt es diesen zweiten Eimer nicht. Wir m&uuml;ssen mit diesem <em>einen</em> Eimer auskommen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass dieser eine Eimer m&ouml;glichst gro&szlig; ist. <br /><br />ScienceDaily hat vor einigen Tagen eine Liste mit Erkenntnissen herausgegeben. Sie zeigen, durch welche Verhaltensweisen Mann und Frau statistisch gesehen ihr Leben verl&auml;ngern k&ouml;nnen. Nein, hier sind nicht die bekannten Ratschl&auml;ge gemeint, gesund zu leben und regelm&auml;&szlig;ig Sport zu treiben, sondern Tipps, die Sie so vielleicht nicht unbedingt erwartet haben:<br /><ul class="disc"><li>Die Ehe wirkt lebensverl&auml;ngernd auf M&auml;nner, hat aber keinen Einfluss auf die Lebenszeit der Ehefrauen. Geschiedene und nie verheiratete M&auml;nner sterben fr&uuml;her als verheiratete. F&uuml;r uns M&auml;nner bedeutet das also: suchen Sie sich die richtige Frau f&uuml;r's Leben! Und f&uuml;r die Frauen? Sie verschlechtern sich zumindest mit uns M&auml;nnern nicht, denn</li><li>bei Frauen wirkt sich eine Scheidung <em>nicht</em> negativ auf die Lebensdauer aus.</li><li>Ehrgeizige Menschen, die sich stark in ihrem Job engagieren, leben l&auml;nger als die, die die Sache locker angehen lassen. Obwohl es landl&auml;ufig heisst, dass der Stress auf der Arbeit die Gesundheit ruiniert, wirkt die ruhige Kugel auf der Arbeit eher lebensverk&uuml;rzend!</li><li>Leute, die geliebt werden und um die sich jemand k&uuml;mmert, f&uuml;hlen sich wohl. <em>L&auml;nger</em> leben sie deshalb jedoch nicht. Im Gegenteil! Diejenigen, die etwas f&uuml;r andere tun, sind die, deren Leben l&auml;nger dauern wird. Hilfsbereitschaft f&uuml;hlt sich nicht nur gut an, sondern vergr&ouml;&szlig;ert auch unseren Farbeimer, von dem eingangs die Rede war.</li></ul><br />Die beiden Forscher Friedman und Martin, die diese Tipps zusammenstellten, sagen, dass es nie zu sp&auml;t sei, diese Lebensverl&auml;ngerungstricks umzusetzen. Lebensverl&auml;ngernd wirkt ebenfalls, dass man sich wenig Sorgen macht. Ein m&ouml;glicher erster Schritt f&uuml;r ein l&auml;ngeres Leben w&auml;re also, diese Liste wegzuwerfen und aufzuh&ouml;ren, sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen.<br /><br />Wie auch immer, es kommt meistens anders als man denkt. Deshalb w&uuml;nsche ich uns allen viel Farbe im Eimer und einen guten Wochenstart!<br /><br />aus "<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2011/03/110311153541.htm" rel="external" title="Science Daily">Keys to Long Life? Not What You Might Expect</a>", ScienceDaily, 20110312]]></content:encoded></item><item><title>Aktualisierung meiner Pomodoros2Desktop App</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Software</category><dc:date>2011-03-04T05:38:53+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoros2desktop.php#unique-entry-id-29</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoros2desktop.php#unique-entry-id-29</guid><content:encoded><![CDATA[Der Benutzer Marius Mateescu machte mich auf einen Fehler in der Pomodoros2Desktop App aufmerksam. Importierte Pomodoros waren seit dem 02.03.2011 in iCal um einen Tag verschoben.<br />Der Fehler ist in der neuesten Version behoben worden. Bitte laden Sie sich <a href="" rel="self">das neue Pomodoros2Desktop</a>  herunter!<br />F&uuml;r Benutzer der neuesten Version des <a href="http://pomodoro.ugolandini.com/" rel="external">Pomodoro Timers von Ugo Landini</a> ist meine App &uuml;berfl&uuml;ssig geworden. Ugo hat in der neuesten Version die iCal-Einbindung integriert.<br />]]></content:encoded></item><item><title>Pomodoro App von Ugo Landini (Mac)</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Software</category><dc:date>2011-02-21T11:39:15+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/review_pomodoro_app_ugolandini.php#unique-entry-id-28</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/review_pomodoro_app_ugolandini.php#unique-entry-id-28</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="pomodoro-web" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro-web.png" width="112" height="112" /></div>Die Leser meines Blogs kennen die <a href="http://pomodoro.ugolandini.com/" rel="external" title="Pomodoro App von Ugo Landini">Pomodoro App von Ugo Landini</a> bereits aus verschiedenen <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro2ical-de.php" rel="self" title="Blog:Pomodoros nach iCal importieren">Posts</a>.<br /><br />Seit kurzem steht die <a href="http://itunes.apple.com/us/app/pomodoro/id417574133?mt=12&ls=1" rel="external">Version 1.1 in Apples App Store</a> f&uuml;r 3,99 &euro; zur Verf&uuml;gung und ich habe die Gelegenheit genutzt, mir die neue Version einmal anzuschauen.<br /><br /><h2>Zusammenfassung</h2><br />Wer die Pomodoro Technik zur Fokussierung einsetzt, der ist mit diesem Programm bestens ausger&uuml;stet. Es ist in der Erscheinung minimalistisch, extrem flexibel und bietet durchdachte Konfigurationsm&ouml;glichkeiten an. Es integriert sich unauff&auml;llig in den OS X Desktop und auf Wunsch in iCal und Twitter.<br />Meiner Meinung nach wird es nur von meinem echten, mechanischen Pomodoro K&uuml;chenwecker getoppt, den ich ab und zu ebenfalls einsetze. <br /><br /><h2>Highlights</h2><br /><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="pomodoro_timer" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro_timer.png" width="257" height="21" /></div>Das Programm nistet sich in der globalen Men&uuml;leiste des OS X Desktops ein. Der Screenshot zeigt von links nach rechts die Pomodoro App bei 15:10 Minuten, <a href="http://www.omnigroup.com/products/omnifocus/" rel="external">Omnifocus</a> mit 3 terminierten n&auml;chsten Aktionen, <a href="http://www.mediaatelier.com/TimeLog4/" rel="external">TimeLog</a>, das meine Aktivit&auml;ten aufzeichnet und meine <a href="http://www.dropbox.com/" rel="external">Dropbox</a>.<br /><br />Die Pomodoros werden in einer SQLite-Datenbank gespeichert, was mir die Sache sympathisch macht, weil ich so sicher bin, die Daten in jedem beliebigen Format weiter bearbeiten zu k&ouml;nnen.<div class="image-right"><a href="" rel="self"><img class="imageStyle" alt="Pasted Graphic" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pasted-graphic-2.jpg" width="212" height="215" /></a> </div> <br /><a href="../blog/page4/pomodoro2ical-en.html" rel="self" title="pom2cal">Mein Script zur Integration</a> der Daten in einen iCal-Kalender ist in der aktuellen Version nicht mehr n&ouml;tig, da die Pomodoros auf Wunsch inzwischen direkt in iCal gespeichert werden k&ouml;nnen.<br /><br />Au&szlig;erdem ist es m&ouml;glich, den Pomodoro-Timer mittels Tastatur-Shortcuts zu steuern. F&uuml;r Unterbrechungen und das Weiterlaufenlassen des Pomodoros ist das sehr praktisch, da daf&uuml;r nicht unbedingt zur Maus gegriffen werden muss.<br /><br />Die Statistiken sind ebenfalls verbessert worden. Neben den Pomodoros werden nun auch Unterbrechungen aufgef&uuml;hrt. Au&szlig;erdem kann man die Datenbank im CSV-Format exportieren und so die Daten mit anderen Programmen, wie zum Beispiel mit Numbers, weiter verarbeiten.<br /><br />Die &uuml;brigen Einstellungsm&ouml;glichkeiten sind weitestgehend gleich geblieben. Hier ein &Uuml;berblick der Konfigurationsm&ouml;glichkeiten, die auf Wunsch aktiviert werden k&ouml;nnen:<br /><ul class="disc"><li>Sprachausgabe der abgelaufenen Zeit</li><li>Benachrichtigung per Growl</li><li>Benachrichtigung per Twitter</li><li>Starten von Applescripts zu den verschiedenen Zeitpunkten eines Pomodoros (Start, Ende, Start Unterbrechung, Ende Unterbrechung, usw.)</li></ul>F&uuml;r die weitere Entwicklung ist eine Integration mit <a href="http://www.omnigroup.com/products/omnifocus/" rel="external">Omnifocus</a> und mit <a href="http://culturedcode.com/things/" rel="external">Things</a> angedacht. Ich als jahrelanger Nutzer von <a href="http://www.omnigroup.com/products/omnifocus/" rel="external">Omnifocus</a> freue mich schon darauf, diese Erweiterung demn&auml;chst ausprobieren zu k&ouml;nnen.<br /><br /><h2>Fazit</h2><br />Ugo Landini ist eine App gelungen, die sich ideal in den OS X Desktop integriert, unauff&auml;llig zur Verf&uuml;gung steht und dabei ihre Aufgabe perfekt erledigt. Ich habe der App 5 von 5 Sternen im App Store gegeben.<br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Fokus und Effizienz mit dem F&#xfc;ller</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2011-02-05T07:41:28+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/handschriftliches.php#unique-entry-id-27</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/handschriftliches.php#unique-entry-id-27</guid><content:encoded><![CDATA[Meistens schmunzeln die Leute um mich herum und sind ein wenig erstaunt, wenn ich meinen F&uuml;llfederhalter auspacke und beginne, mir in relativ gem&auml;chlichem Schreibtempo Notizen zu machen.<br /><br />Sie sind es von mir eigentlich gewohnt, dass ich mit Laptop bewaffnet bin, das iPad im Anschlag habe und das Smart-Phone bediene. Oft ist das auch so: hier eine schnelle Notiz, die per Cloud in Nullzeit auf meinem B&uuml;rorechner landet. Dort ein Stichwort festgehalten, welches danach wie magisch in meiner Mail-Inbox auftaucht und auf die Verarbeitung wartet. <br /><br />Wenn ich allerdings wichtige Themen behandle, dann sieht das bei mir ganz anders aus.<br /><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="mit dem Füller schreiben ..." src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/fuellfederhalter_lifehacker.jpg" width="366" height="329" /><br /></p><p style="text-align:left;">Wenn ich tiefer in eine Sache einsteigen m&ouml;chte, dann ist immer die Zeit f&uuml;r meinen papiernen Notizblock und meinen F&uuml;llfederhalter gekommen.<br /><br />Wie von <a href="http://www.uis.no/news/article29782-50.html" rel="external" title="Better learning through handwriting">Anne Mangen von der University of Stavanger berichtet</a> wird, f&uuml;hrt das handschriftliche Festhalten von Gedanken zu mehreren vorteilhaften Effekten:<ul><br /><li>Durch den motorischen Prozess des Schreibens werden mehr Regionen in unserem  Gehirn aktiviert, als beim Tippen auf der Computer-Tastatur. Dadurch ist uns der Inhalt des Handgeschriebenen bewusster.</li><br /><li>Dadurch, dass man l&auml;nger braucht, um die Gedanken zu Papier zu bringen, erreicht man zwei weitere Effekte:</li><br /><ol><li>Erstens konzentriert man sich automatisch intensiver und l&auml;nger auf eine Sache, als es beim schnellen Hintippen n&ouml;tig w&auml;re. Dadurch fokussiert man besser.</li><br /><li>Zweitens hat unser Gehirn durch die zum Schreiben ben&ouml;tigte Zeit die Gelegenheit, mehr Verbindungen mit bereits bekanntem Wissen herzustellen und so das Geschriebene und die damit verbundenen Gedanken tiefer zu verankern.</li></ol></ul><br />F&uuml;r wirklich wichtige Dinge ist es also sehr vorteilhaft, wenn wir handschriftliche Notizen machen. Ich pers&ouml;nlich benutze dabei tats&auml;chlich lieber einen F&uuml;ller als einen Kugelschreiber. Denn mit dem F&uuml;ller muss ich noch langsamer schreiben, als ich es mit dem Kugelschreiber t&auml;te. Er funktioniert sonst nicht richtig. <em>Weder auf dem Papier, noch im Kopf.</em><br /><br /><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded></item><item><title>Warum Weber sein iPad2 vor Beck bekommt</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2011-01-23T17:38:48+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/nachname_kaufverhalten.php#unique-entry-id-26</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/nachname_kaufverhalten.php#unique-entry-id-26</guid><content:encoded><![CDATA[Wussten Sie, dass der Nachname, den Sie in Ihrer Kindheit trugen, Ihr grunds&auml;tzliches Verhalten beim Ausnutzen einer guten Gelegenheit steuern kann?<br /><br />Es gibt eine Korrelation zwischen Ihrem Nachnamen und Ihrem Verhalten, wenn es darum geht, an die Reihe zu kommen. Wenn Sie Schmidt, Zimmermann oder Winter hei&szlig;en, werden Sie tendenziell eher in der Schlange vor einem Apple Store stehen, um das neue iPad 2 zu bekommen, als wenn Sie Becker, Fischer oder Bauer hei&szlig;en.<br /><br />Wissenschaftlern an der University of Chicago ist aufgefallen, dass Menschen, deren Anfangsbuchstabe des Nachnamens weit hinten im Alphabet stand, schneller auf Gelegenheiten reagieren, als die Menschen, deren Nachname vorne im Alphabet stand.<br />Sie erkl&auml;ren das damit, dass Kinder, die aufgrund ihres Nachnamens immer unter den Letzten waren, ein unbewusstes Verhalten entwickelten, um diesen Nachteil auszugleichen. Diese Kinder mussten h&auml;ufig beobachteten, wie regelm&auml;&szlig;ig andere vor ihnen an der Reihe waren. Diesen Nachteil versuchen sie bei anderen Gelegenheiten auszugleichen. Die Kinder, die aufgrund ihres Nachnamens weiter vorne in Warteschlangen standen, zeigen diese Tendenz nicht, das sie es gewohnt als erste dran zu kommen.<br /><br />Dieses "Gelegenheiten nutzen"-Verhalten l&auml;sst sich sowohl bei realen Produkten, wie auch bei einger&auml;umten Rabatten beobachten. Es sind immer die hinteren Nachnamen st&auml;rker vertreten als die vorderen.<br /><br />Wie sieht es mit Ihnen aus? Sind Sie Schn&auml;ppchen- und Rabatt-J&auml;ger? Wenn Sie an ihr eigenen Verhalten denken, k&ouml;nnen Sie diese Beobachtung auch bei sich machen?<br /><br />Diese Information stammt aus dem Artikel "<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110118123509.htm" rel="external" title="Why do Abbotts wait, ...?">Why Do the Abbotts Wait, While the Zimmermans Rush to Buy?</a>" auf <a href="http://www.sciencedaily.com/" rel="external" title="Science Daily">ScienceDaily</a>.<br />]]></content:encoded></item><item><title>Die Datenraten in unserem Gehirn</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><dc:subject>Blog</dc:subject><dc:date>2011-01-04T10:31:59+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/datenraten_gehirn.php#unique-entry-id-25</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/datenraten_gehirn.php#unique-entry-id-25</guid><content:encoded><![CDATA[Im t&auml;glichen Leben ist uns nicht bewusst, mit welchen unterschiedlichen Datenraten in unserem Gehirn Informationen verarbeitet werden. Dabei ist es f&uuml;r den effizienten Einsatz unseres wichtigsten Werkzeugs durchaus sinnvoll, sich &uuml;ber die unterschiedlichen St&auml;rken und Schw&auml;chen dieses Organs im Klaren zu sein.<br />Unser Bewusstsein, welches Dinge benennt, ordnet, einsortiert und zu Symbolen reduziert, ist der eine Teil, der Informationen verarbeitet. Unser Unbewusstsein, welches alle Reize verarbeitet, vernetzt, durch Gef&uuml;hle und Triebe steuert und gesteuert wird, ist der andere Teil. Beide zusammen sind wir, unsere Pers&ouml;nlichkeit, unser Sein.<br />Beide Teile unseres Gehirns verarbeiten Information mit h&ouml;chst unterschiedlichen Datenraten. Die Angaben der folgenden Grafik sollen Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber einige unterschiedlichen Verarbeitungsgeschwindigkeiten geben.<br /><p style="text-align:center;"><a href="" rel="external"><img class="imageStyle" alt="Datenraten mp3, CD, DSL, HDTV, Gehirn" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/datenrate_klein.png" width="500" height="369" /></a><br /></p><p style="text-align:left;">So m&uuml;ssen, wenn wir Musik aus einer mp3-Datei h&ouml;ren wollen, 128 kBit/s durch das Abspielger&auml;t verarbeitet werden. H&ouml;ren wir die Musik von einer CD, m&uuml;ssen ungef&auml;hr 1,4 Millionen Bit pro Sekunde verarbeitet werden. Schauen wir einen Film in HD-Qualit&auml;t, muss das Wiedergabeger&auml;t rund 24 Millionen Bit/s verarbeiten. Von den 12 Mio. Bit/s unseres Unbewusstseins werden alleine 10 Millionen Bit pro Sekunde im Sehzentrum verarbeitet.<br />Erstaunlicherweise spielt unser Bewusstsein in einer v&ouml;llig anderen Liga. Statt Millionen von Bits, die pro Sekunde verarbeitet werden, sind es hier gerade einmal rund 60 (in Worten: "<em>sechzig</em>") Bit pro Sekunde!<br /><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/marcus_v_toledo.jpg" width="135" height="199" /></div>Dieser Geschwindigkeitsunterschied ist schwer vorstellbar. Ich m&ouml;chte versuchen, Ihnen die unterschiedlichen Gr&ouml;&szlig;enordnungen der Datenraten des Bewusstseins und des Unbewusstseins an folgendem Beispiel deutlich zu machen.<br />Auf dem Foto links ist der Basketballspieler <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marcus_Vinicius_Urban_Toledo_dos_Reis" rel="external" title="Marcus Toledo dos Reis">Marcus Toledo dos Reis</a> zu sehen. Er hat gerade eben den Basketball auf den Boden ticken lassen und f&auml;ngt den Ball mit seiner rechten Hand in Kopfh&ouml;he wieder auf. Die Zeit, die zwischen dem Aufprall und dem Auffangen in Kopfh&ouml;he vergangen ist, liegt bei rund einer Sekunde.<br /><br />Nehmen wir an, die Geschwindigkeit dieses Vorgangs entspr&auml;che der Datenrate unseres Bewusstseins. Wie hoch w&auml;re der Ball gesprungen, wenn er die ungleich h&ouml;here Geschwindigkeit des Unbewusstseins h&auml;tte?<br /><br />Die Antwort l&auml;sst sich leicht ausrechnen. 12 Millionen Bit pro Sekunde sind zweihunderttausend mal mehr als die 60 Bit des Bewusstseins. Das heisst, der Ball w&uuml;rde in unserem Gedanken-Experiment nicht 2 Meter hoch, sondern 200000 mal so hoch, also rund 400 Kilometer hoch springen. <div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/sts132_undocking_iss2.jpg" width="215" height="143" /></div>Der Ball w&uuml;rde innerhalb einer Sekunde an den Fenstern der im Orbit kreisenden Internationalen Raumstation ISS vorbei rauschen. Um diese H&ouml;he innerhalb einer Sekunde zu erreichen, m&uuml;sste der Ball sich mit &Uuml;berlicht-Geschwindigkeit also mit Warp 1 bewegen. Scotty vom Raumschiff Enterprise l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en!<br /><br /><h2>Wer denkt, ist langsam</h2><br />Der niederl&auml;ndische Sozialpsychologe Ap Dijksterhuis beschreibt in seinem <a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=9783608945607" rel="external">Buch "Das kluge Unbewusste"</a> diese Diskrepanz und erl&auml;utert, dass wir Menschen jedoch ziemlich gut mit dem langsamen Bewusstsein klar kommen. Denn die wirklich wichtigen Dinge in unserem Kopf werden vom Unbewussten gesteuert: Wahrnehmen unserer Umwelt, Bewegen in selbiger, &Uuml;berleben.<br />Die Rolle unseres Bewusstseins beschr&auml;nkt sich oft auf die einer Art Pressesprecher, der mit gro&szlig;artigen Worten Geschehenes und Erlebtes kommentiert. Es tut so, als w&auml;re es bei wichtigen Entscheidungen selbst involviert gewesen. Wie Pressesprecher halt so sind: sie verk&uuml;nden Gro&szlig;es, sind an den dahinter stehenden Prozessen aber kaum beteiligt.<br /><br />Dazu kommt, dass unser Bewusstsein nur seriell arbeiten kann. Wir k&ouml;nnen zwar zwischen verschiedenen T&auml;tigkeiten hin und her schalten. Allerdings ist dieses Umschalten nicht reibungslos machbar. Wir verlieren dabei an Effizienz. Die Dinge, die wir gleichzeitig tun k&ouml;nnen, sind meistens eine Mischung aus bewusster und unbewusster Aktivit&auml;t: uns unterhalten und dabei Auto fahren, Z&auml;hne putzen und dabei &uuml;ber eine Person nachdenken. <br />Das geht alles. Das ist aber kein Multitasking des Bewusstseins, sondern die Kooperation zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein.<br />Unser Unbewusstsein hat hingegen kein Problem damit, Dinge parallel zu erledigen. Es macht es laufend: Singen und Tanzen, Sehen und H&ouml;ren, die Umgebung auf Gefahren &uuml;berwachen, den Mantel anziehen oder alles gleichzeitig!<br /><br />Schauen wir uns den Unterschied zwischen paralleler und serieller Verarbeitung an einem kleinen Beispiel an. Hierzu m&ouml;chte ich Sie bitten, folgendes kleines Experiment durchzuf&uuml;hren. Suchen Sie im folgenden Bild bitte das rote Quadrat:<br /></p><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/popout.png" width="286" height="286" /><br /></p><p style="text-align:left;">Das war einfach, oder? Sie werden jetzt vielleicht denken: <em><br />Was soll das denn? Man sieht das rote Quadrat sofort! Es springt einen doch f&ouml;rmlich an!</em><br />Richtig! Aber wieso ist das so? Doch nur, weil wir die gesamte Situation im &Uuml;berblick haben und automatisch und parallel verarbeiten.<br /><br />Ganz anders sieht es aus, wenn eine zus&auml;tzliche Information verarbeitet werden muss. Hier muss unser Gehirn auf serielle Suche umschalten und ist signifikant langsamer als vorher. Bitte suchen Sie das rote Quadrat nun in diesem Bild:<br /></p><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/feature_conjunction.png" width="286" height="286" /><br /></p><p style="text-align:left;">Das hat schon etwas l&auml;nger gedauert, nicht wahr?<br />Das, was uns an Denkvorg&auml;ngen bewusst ist, ist der langsame Teil und das Unbewusste ist der schnelle Teil unseres Seins. <br /><br /><h2>Was bringt diese Erkenntnis in der Praxis?</h2>Der aktive Lifehacker versucht nun nat&uuml;rlich diesen Unterschied in der Informationsverarbeitung zu seinem Vorteil einzusetzen. Wie k&ouml;nnen wir die wahnsinnig schnelle Verarbeitungsrate des Unbewusstseins aktiv nutzen?<br /><br />Wir k&ouml;nnen unser Unbewusstsein einsetzen, wenn wir Entscheidungen treffen wollen, die von  vielen unterschiedlichen Faktoren abh&auml;ngig sind. Der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer zeigt in einer seiner Folgen <a href="http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1213804429173.xml" rel="external">"Geist und Gehirn"</a>, wie es bei der Entscheidung beim Autokauf zugehen kann. Er berichtet von Versuchen, die zeigen, dass ab bestimmten Informationsmengen das Unbewusste die bessere Entscheidung treffen kann. Die Betonung liegt allerdings auf <em>kann</em>. Wenn Sie unbewusst entscheiden, haben Sie nicht automatisch eine Erfolgsgarantie. Leider.<br /><br />Wenn Sie Ihr Unbewusstsein aktiv in Entscheidungen einbinden wollen, versuchen Sie folgendes Vorgehen: <br /><ul class="disc"><li>besch&auml;ftigen Sie sich intensiv mit dem Thema, zu dem eine Entscheidung getroffen werden soll</li><li>sichten sie alle verf&uuml;gbaren Fakten</li><li>visualisieren Sie die Problematik</li><li>nehmen Sie sich einen oder zwei <a href="http://www.pomodorotechnique.com/" rel="external" title="Pomodoro Technique">Pomodoros</a> Zeit f&uuml;r diese Bearbeitung</li><li>danach legen Sie alles zur Seite und machen Ihren Kopf mittels Ihrer Lieblingsmethode frei: Joggen, Rad fahren, Schwimmen, Meditieren, Tanzen. Machen Sie dabei Ihren Kopf frei, indem Sie nicht an das Thema denken!</li></ul>Dann f&auml;llen Sie die Entscheidung! Horchen einmal kurz in sich hinein, ob die Entscheidung sich gut anf&uuml;hlt. Und wenn ja, dann sind die W&uuml;rfel gefallen! F&uuml;hren Sie Buch dar&uuml;ber, wie gut oder wie schlecht diese Methode bei Ihnen funktioniert. Das hilft Ihnen im Nachhinein zu kontrollieren, wie erfolgreich Sie pers&ouml;nlich mit dieser Methode fahren.<br /><br /><h4>Bildnachweise	</h4><ul class="disc"><li><span style="font-size:11px; font-weight:bold; ">Datenraten Diagramm</span><span style="font-size:11px; ">: &copy;2011, Karsten Schulz unter folgender Nutzungsbedingung: </span><span style="font-size:11px; "><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" rel="external">Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland.</a></span></li><li><span style="font-size:11px; font-weight:bold; ">Marcus Toledo dos Reis</span><span style="font-size:11px; ">: By Elemaki (Eigenes Werk) [GFDL (<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html" class="external free" rel="nofollow">http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html</a>) or CC-BY-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons</span></li><li><span style="font-size:11px; font-weight:bold; ">Grafiken zur visuellen Suche</span><span style="font-size:11px; ">: aus dem </span><span style="font-size:11px; "><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Merkmalsintegrationstheorie" rel="external">Wikipedia-Artikel Merkmalsintegrationstheorie</a></span><span style="font-size:11px; ">, gemeinfrei.</span></li></ul></p>]]></content:encoded></item><item><title>Kindergehirne</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2010-09-22T14:47:47+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/40dbf430f4d13071f3c3da8073e700ec-24.php#unique-entry-id-24</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/40dbf430f4d13071f3c3da8073e700ec-24.php#unique-entry-id-24</guid><content:encoded><![CDATA[Als Lifehacker interessiere ich mich brennend daf&uuml;r, wie unser Gehirn in bestimmten Situationen funktioniert. Die in diesem Bereich forschenden Wissenschaftler entwickeln immer bessere Erkl&auml;rungen und Modelle, um unser Verhalten zu erkl&auml;ren. Dabei gibt es einen wichtigen Aspekt, der beim Verst&auml;ndnis der Funktionsweise des Gehirns eine Rolle spielt, n&auml;mlich <em>wie wird das Gehirn eines Erwachsenen zu dem, was es ist?</em> <br />Diese Frage f&uuml;hrt zwangsl&auml;ufig dazu, sich mit der Entwicklung von Kinder-Gehirnen zu besch&auml;ftigen.<br /><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/bronson_merryman_10_schockierende_wahrheiten_ueber_kindererziehung.png" width="100" height="160" /></div>In diesem Zusammenhang bin ich auf das Buch &bdquo;<a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=3-570-50119-1" rel="external">10 schockierende Wahrheiten &uuml;ber Erziehung</a>&ldquo; von Po Bronson und Ashley Merryman gestossen. Es behandelt den aktuellen Stand der Forschung in Sachen Kinder und birgt einige &uuml;berraschende und erstaunliche Fakten. <br />Bevor ich in den Stoff abtauche, noch ein kleiner Hinweis f&uuml;r Sie. Falls Sie selbst momentan nichts mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, lesen Sie trotzdem ruhig weiter. Denn man kann nie wissen, wann einem ein Kind &uuml;ber den Weg l&auml;uft, mit dem man nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft interagieren k&ouml;nnte. Wie immer gilt, nutzen Sie jede Gelegenheit, die sich Ihnen ergibt.<br />Haben Sie sich entschieden weiter zu lesen? Prima, gut gemacht! <br /><br /><h2>Loben</h2>Wir kennen das. Eltern loben ihre Kinder gerne &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee. Die unbedarften Kinderohren h&ouml;ren laufend Dinge wie: "Ach meine Kleine, du bist so schlau.", "Was bist du intelligent, mein Junge!", "Kind, du bist echt ein Genie!"<br /><br />Eltern k&ouml;nnen wirklich grausam vor Liebe zu ihren Kleinen sein. Es gibt kaum einen schnelleren Weg das Selbstbewusstsein unserer Kleinen zu untergraben, als genau diese Art Lob! Derart gelobten Kindern wird suggeriert, dass Sie etwas Besonderes <em>sind</em>. Dass Sie die Eigenschaft besitzen, <em>genial</em> zu sein. Dass es ihnen einfach gegeben ist, dass sie so <em>gut</em> sind. Solange alle Aufgaben von einem derart beeinflussten Kind gemeistert werden, ist diese Suggestion kein Problem. Dem Selbstwertgef&uuml;hl des Kindes geht es aber nur so lange gut, sie ihre Aufgaben l&ouml;sen und alle gestellten Fragen beantworten k&ouml;nnen. In dem Augenblick, in dem unser Kleines eine Antwort <em>nicht</em> kennt, eine Aufgabe <em>nicht</em> l&ouml;st oder eine Aktion nur <em>m&uuml;hsam</em> und mit <em>m&auml;&szlig;igen Ergebnis</em> durchf&uuml;hrt, beginnt es an sich zu zweifeln. Ihm wird klar, dass es vielleicht doch nicht so schlau, doch nicht so gut, doch nicht intelligent genug sein k&ouml;nnte. Es entstehen Selbstzweifel und Unsicherheiten. <br /><br />Wenn ein Kind merkt, dass die Ergebnisse nicht so gut werden, wie es sie sich erhofft hatte, dann wird es sich k&uuml;nftig eher Aufgaben aussuchen, bei denen es sich <em>sicher</em> sein kann, dass es gute Ergebnis erreicht. Es sucht sich lieber die leichten, einfachen Herausforderungen. Also Herausforderungen, die in Wirklichkeit keine mehr sind. <br />Die negativen Folgen f&uuml;r die Entwicklung des Kindes liegen auf der Hand. Wird Ihnen klar, was Eltern mit ihrem gut gemeinten Lob anrichten? &Uuml;berlegen Sie einmal, was mit einem Kind passiert, das sich nicht mehr fordert, das sich nicht mehr an seine Grenzen bringt? Das aufgeh&ouml;rt hat, sein Scheitern als Meilensteine des pers&ouml;nlichen Fortschritts anzusehen! <br /><br /><h3>Richtiges Loben</h3>Eltern - nein, eigentlich jede Bezugsperson - sollten die <em>Anstrengung</em> des Kindes loben. Und zwar so konkret und so zeitnah wie m&ouml;glich. Wenn es sich zur Erledigung einer Aufgabe so stark anstrengt, wie es kann, dann ist diese Anstrengung das Lob wert. Das Ergebnis ist nachrangig. Und wenn das Ergebnis nicht so gut ausgefallen ist, dann sagen Sie es dem Kind. Es wird sich beim n&auml;chsten mal wieder anstrengen, eine Aufgabe zu erledigen, denn es m&ouml;chte das Lob f&uuml;r seine Anstrengung bekommen. <br />Interessant ist, dass sich im Laufe der Jahre die Einstellung der Kinder zum Lob durch Erwachsene &auml;ndert. Kinder bis 7 Jahre finden jedes Lob einfach klasse. Sp&auml;ter, zwischen 7 und 12 Jahren, hinterfragen sie die Ehrlichkeit des Lobs und finden schnell heraus, ob ein Lob nur eine hohle Phrase, ein Stereotyp oder ernst gemeint ist. Kinder ab 12 spornt es wiederum eher an, konstruktiv kritisiert zu werden. Sie empfinden das Loben oft als Aufmunterung an diejenigen, deren Leistungen schwach sind. <br />&Uuml;brigens, schwache Leistungen k&ouml;nnen - und nicht nur bei Kindern - auch von Schlafmangel herr&uuml;hren. <br /><br /><h2>Schlafen</h2>Kinder brauchen Schlaf. Regelm&auml;&szlig;ig, viel, und zur rechten Zeit. So einfach ist das. Oder besser, so einfach k&ouml;nnte es sein.<br />Kinder schlafen heutzutage jede Nacht eine Stunde weniger als noch vor 30 Jahren. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig. Vollgestopfte Kinder-Terminpl&auml;ne, unregelm&auml;&szlig;ige Schlafenszeiten, Computer, TV, Handy, Eltern, die sp&auml;ter von der Arbeit nach Hause kommen und unbedingt noch etwas Zeit mit den Kleinen verbringen wollten. Niemand kann sich in der heutigen Zeit davon frei machen nicht irgendwann einmal zum Schlaffresser eines Kindes geworden zu sein.<br />Wollen Sie wissen, was diese eine Stunde Schlafmangel bei Ihrem Kind bewirkt?<br /><br /><h3>Die Horror-Liste des Schlafmangels</h3><ul class="disc"><li>Die Auswirkungen von Schlafst&ouml;rungen auf den IQ von Kindern gleichen der einer Bleivergiftung.</li><li>Eine Stunde Schlaf verringert die kognitiven Leistungen eines Sechstkl&auml;sslers auf die Stufe eines Viertkl&auml;sslers.</li><li>Mehr Schlaf korreliert mit besseren Schulleistungen. Sehr gute Sch&uuml;ler schlafen im Schnitt 15 Minuten mehr als gute. Gute Sch&uuml;ler 15 Minuten mehr als befriedigend benotete. Und so weiter.</li><li>Im Schlaf wird Gelerntes abgespeichert. Dass gilt &uuml;brigens auch f&uuml;r uns Erwachsene. Wer wenig schl&auml;ft, dezimiert den Lernerfolg. Er sorgt daf&uuml;r, dass die Lernanstrengungen des vorangegangenen Tages ineffizient werden. Kurz: es wird weniger behalten! Oder noch anders ausgedr&uuml;ckt: Ein Tag Lernen ist reinste Zeitverschwendung, wenn in der Nacht danach nicht ausreichend geschlafen wird! </li><li>Zu wenig Schlaf f&ouml;rdert Fettleibigkeit bei Kindern (Science Daily <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/09/100906203042.htm" rel="external">berichtete &uuml;ber diesen Zusammenhang am 07.09.2010</a>.</li></ul>Sorgen Sie daf&uuml;r, dass Ihr Kind regelm&auml;&szlig;ig ausreichenden Schlaf bekommt. D&uuml;nnen Sie Ihre Terminkalender aus. Ja, Ihren und den Ihrer Kinder! Wenn die Regel lautet: um 8 geht es ins Bett, dann sollte diese Regel eingehalten werden. Auch wenn Papa oder Mama erst um Viertel vor Acht nach Hause kommt. &Auml;ndern Sie besser Ihr eigenes Verhalten, nicht das des Kindes! Dann l&auml;uft es besser mit dem Entwickeln von F&auml;higkeiten und Fertigkeiten.<br /><br /><h2>Begabung</h2>Ist Ihr Kind begabt? Nat&uuml;rlich ist es das! Ich behaupte einfach einmal, dass alle Eltern davon &uuml;berzeugt sind, dass ihr Kind &uuml;ber mindestens eine besondere Begabung verf&uuml;gt. Eltern d&uuml;rfen das! Aber wie sieht es mit Begabten-Tests aus, die landauf, landab in KiTas, Schulen und anderen Erziehungsst&auml;tten durchgef&uuml;hrt werden? Was sagen diese Tests &uuml;ber den weiteren Werdegang Ihres Kindes aus? <br />Nicht viel, wenn man ehrlich ist!<br />Kinder entwickeln sich unterschiedlich. W&auml;hrend das eine Kind hervorragende motorische Koordinationsf&auml;higkeiten zeigt, hat das andere im gleichen Alter vielleicht &uuml;berdurchschnittliche Sprachf&auml;higkeiten. F&uuml;hren Sie den Test mit beiden Kindern ein Jahr sp&auml;ter durch, kann das Ergebnis genau umgekehrt sein. Und zwar deshalb, weil diese beiden Kinder das getan haben, was Kinder nun mal tun: sich entwickeln.<br />Ein solcher Test hat keine Aussagekraft &uuml;ber den k&uuml;nftigen Werdegang Ihres Kindes. Verzichten Sie auf solch einen Humbug und f&ouml;rdern Sie Ihr Kind lieber in einer Weise, die Ihnen beiden Spa&szlig; macht, anstatt das Kind unter sinnlosen Stress zu setzen.<br /><br /><h2>Sprechen</h2>Es ist inzwischen ziemlich sicher, dass Kinder Sprache nicht alleine dadurch lernen, dass sie jemanden sprechen h&ouml;ren. Sie lernen auch nicht durch das, was sie selbst versuchen zu sprechen. Sie lernen einzig durch die Reaktionen ihrer Bezugspersonen auf ihr Gebrabbel. Sie lernen, dass das Wort, an dem sie gerade arbeiten, richtig ausgesprochen wurde, weil die Mutter beim H&ouml;ren aufjauchzt. Sie lernen das Wort, weil Ihr Vater sie jubelnd auf den Arm nehmen und sie stolz zur Mutter tragen und dieser irgend etwas aufgeregt erz&auml;hlen.<br />Kinder lernen Sprechen durch Feedback-Schleifen. Nicht durch H&ouml;ren. Nicht nur durch Vorsprechen. Sondern durch durch die Reaktionen ihrer Umwelt auf das, was sie von sich geben.<br />Sie, liebe Eltern, k&ouml;nnen den Lernerfolg verbessern, wenn Sie Ihr Kind bei erfolgreichen Sprechversuchen sofort loben, indem Sie es anl&auml;cheln, es streicheln, sie jubilieren, oder es einfach liebevoll knuddeln.<br />Je zeitnaher und je h&auml;ufiger Ihre Reaktion kommt, desto gr&ouml;&szlig;er der Lernerfolg.<br />Das Geheimnis der Sprechf&ouml;rderung liegt in der Interaktion. Aus diesem Grund ist es absolut hirnlos, Kinder vor den Fernseher zu setzen, CDs abzuspielen oder DVDs einzulegen, damit diese durch die akustischen Reize Sprache lernen. F&uuml;r die Kinder ist das nur Krach, sonst nichts.<br />Wenn Sie mit Ihrem Kind seine Sprachf&auml;higkeiten ausbauen wollen, investieren Sie nicht in CDs, sondern in gemeinsame Zeit mit Ihrem Kind!<br /><br /><h2>Fazit</h2>Das Buch von Bronson und Merryman vermittelt vielleicht nicht gerade <em>schockierende Wahrheiten</em> - wobei zart besaiteten Gem&uuml;tern das von mir hier ausgesparte Kapitel &uuml;ber l&uuml;gende Teens vielleicht doch an die Nieren gehen k&ouml;nnte. Es offenbart jedoch aufschlussreiche Erkenntnisse der aktuellen Forschung. Aus meiner Sicht das Buch ein absolutes Muss f&uuml;r moderne Eltern.<br />Es ist aber auch eine sehr spannende Lekt&uuml;re f&uuml;r jeden, der sich f&uuml;r aktuelle Gehirnforschung interessiert. Denn wir alle waren einmal Kinder, die gelogen, geschummelt, gestritten und geschlagen haben. Manch eine meiner pers&ouml;nlichen Erfahrungen fand in diesem Buch eine Erkl&auml;rungen. F&uuml;r diese Aha-Effekte danke ich den Autoren.<br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Wie magisches Denken Ihnen zu Erfolg verhilft</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2010-07-17T11:12:46+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wie_magisches_denken_ihnen_zu_erfolg_verhilft.php#unique-entry-id-23</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wie_magisches_denken_ihnen_zu_erfolg_verhilft.php#unique-entry-id-23</guid><content:encoded><![CDATA[In meinem <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/f7ce459889a2de3aa2a995ed1ca06d93-22.php" rel="external" title="Blog:Wie magisches Denken Sie begleitet">letzten Artikel</a> habe ich auf ein merkw&uuml;rdiges Nebenprodukt unserer Gehirn-Aktivit&auml;t aufmerksam gemacht, dem magischen Denken. Unser Gehirn ist sehr routiniert beim Finden von Regeln. Es m&ouml;chte Zusammenh&auml;nge zwischen den Dingen erkl&auml;ren und voraussagen k&ouml;nnen. Und wenn es einmal keinen Zusammenhang zwischen zwei Dingen gibt, dann kann es durchaus sein, dass unser Gehirn einfach eine Regel <em>erfindet</em>, die diesen Zusammenhang herstellt, selbst wenn da gar keiner ist! <br /><br />Und es ist ein wahrer Meister im Erfinden von diesen virtuellen Regeln. Kennen Sie zum Beispiel diese Regeln: "<em>Immer wenn ich meinen Regenschirm zu Hause vergesse, dann regnet es</em>"? Oder "<em>ich nehme den Regenschirm mit, damit es nicht regnet</em>"?<br /><br />Der aufgekl&auml;rte Mensch weiss, dass das Mumpitz ist. Ob es regnet oder nicht, h&auml;ngt vom Wetter ab, und nicht von unserem Regenschirm. Aber irgendwie macht es ein gutes Gef&uuml;hl, wenn man sich diesen abergl&auml;ubischen Schlussfolgerungen hingibt. Und es schadet ja auch nichts, nicht wahr?<br />Solange Aberglaube nicht zwanghaft gelebt wird, schadet es wohl wirklich nicht. Wie im letzten Blog-Beitrag geschrieben ist meiner Meinung nach magisches Denken so lange akzeptabel, wie wir uns dessen bewusst sind und wie wir uns und unserem Umfeld damit nicht schaden.<br /><br /><h3>Gl&uuml;cksbringer bringen Gl&uuml;ck</h3>An der Uni K&ouml;ln haben <a href="http://social-cognition.uni-koeln.de/" rel="external">Wissenschaftler der Sozialpsychologie</a> nun gezeigt, dass Aberglaube durchaus einen Einfluss auf den eigenen Erfolg haben kann. Ja, es ist jetzt so zu sagen nachgewiesen, dass das Streicheln einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hasenpfote" rel="external">Hasenpfote</a> Gl&uuml;ck und Erfolg bringen kann.<br /><br /><a href="http://social-cognition.uni-koeln.de/scc4/people/thomas_mussweiler.html" rel="external">Prof. Dr. Thomas Mussweiler</a> und <a href="http://social-cognition.uni-koeln.de/scc4/people/barbara_stoberock.html" rel="external">Dipl. Psych. Barbara Stoberock</a>  haben in verschiedenen Experimenten untersucht, ob der Aberglaube das Ergebnis einer zu erledigenden Aufgabe beeinflussen kann. Die genauere Beschreibung des Experiments kann man auf <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/07/100713122846.htm" rel="external">Science Daily nachlesen</a>. Zusammengefasst l&auml;sst sich Folgendes sagen: Die Probanden sollten zur Untersuchung einen pers&ouml;nlichen Gl&uuml;cksbringer mitbringen. Sie wurden in zwei Gruppen geteilt, wobei einer Gruppe die Gl&uuml;cksbringer unter einem Vorwand vorenthalten wurden. Beide Gruppen erledigten darauf hin verschiedene Aufgaben. Die Gruppe ohne Gl&uuml;cksbringer schnitt insgesamt schlechter ab, als die Gruppe, die mit Gl&uuml;cksbringer arbeiten durfte. <br />Falls Sie also zu Pr&uuml;fungen oder bei schweren Aufgaben normalerweise Ihren Gl&uuml;cks-Teddy dabei haben, dann sollten Sie darauf achten, ihn auch immer dabei zu haben. Denn wenn Sie eine schwere Aufgabe aus irgendeinem Grund einmal nicht mit Ihrem Teddy angehen, sinken Ihre Chancen auf ein gutes Ergebnis! Stoberock f&uuml;hrt diese Erkenntnisse in einem <a href="http://social-cognition.uni-koeln.de/scc4/people/barbara_stoberock/swrcontra.mp3" rel="external">Interview mit dem SWR</a> anschaulich aus.<br /><br />Was lernen wir Lifehacker daraus? Ganz einfach. Wer nie etwas mit Gl&uuml;cksbringern oder Talismanen zu tun hatte, der kann ruhig weiter ohne sie zu seinen gewohnten Erfolgen kommen. Wer jedoch bisher schon Gl&uuml;cksbringer oder Rituale genutzt hat, sollte tunlichst darauf achten, sie auch bei k&uuml;nftigen Aufgaben einzusetzen, weil die Anwesenheit des Gl&uuml;cksbringers tats&auml;chlich in dem Sinne Gl&uuml;ck bringen kann, dass statistisch gesehen der Erfolg der zu meisternden Aufgabe h&ouml;her ausfallen wird, als ohne ihn!<br /><br />Ist schon ein eigensinniges Organ, unser Gehirn!<br />]]></content:encoded></item><item><title>Wie magisches Denken Sie begleitet</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2010-07-01T08:35:38+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/f7ce459889a2de3aa2a995ed1ca06d93-22.php#unique-entry-id-22</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/f7ce459889a2de3aa2a995ed1ca06d93-22.php#unique-entry-id-22</guid><content:encoded><![CDATA[Na? Hat die Ampel vor Ihnen heute wieder auf Rot umgeschaltet, als Sie sich mit dem Wagen n&auml;herten? Macht sie das nicht fast immer? Immer dann, wenn Sie ankommen!<br /><br />Sind Sie auch mal ein wenig sp&auml;t zu einem Termin unterwegs gewesen, und ausgerechnet dann kreuzten s&auml;mtliche autofahrende Schnarchoiden Ihren Weg und bremsten Sie aus? Wobei nat&uuml;rlich auch noch mehr Ampeln als sonst auf rot umsprangen!<br />Haben Sie schon einmal versucht, mit einer Holland-Fahne in den H&auml;nden f&uuml;r Deutschland zu jubeln? Wie, das geht nicht? Das geht <em>gar nicht</em>?<br /><br />Haben Sie gestern im Wirtschaftsteil Ihrer Zeitung die Prognosen f&uuml;r den heutigen Aktienmarkt gelesen? Und haben Sie heute gelesen, warum es hier und da dann doch anders gekommen ist? Und lesen Sie danach flei&szlig;ig die Prognosen f&uuml;r den morgigen Aktienmarkt?<br /><br /><h3>Risiken und Nebenwirkungen...</h3>Eine der schlimmsten Nebenwirkungen der Arbeitsweise unseres Gehirns ist, <a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=978-3-502-15158-6" rel="external" title="Buch Magisches Denken von Thomas Grüter">wie Thomas Gr&uuml;ter es in seinem Buch nennt</a>, <em>magisches Denken</em>.<br />Diese Nebenwirkung tritt durch eine der gro&szlig;artigsten St&auml;rken unseres Gehirns auf. Es ist die unglaublich leistungsf&auml;hige Mustererkennung und -verarbeitung unseres Gehirns. Durch diese F&auml;higkeiten finden wir uns nicht nur in der optischen, akustischen, taktilen und olfaktorischen Welt zurecht. Nein, unser Gehirn nutzt die Mustererkennung auch, um automatisch Regeln zu produzieren und anzuwenden. Meistens f&uuml;r die Planung von Aktionen und k&uuml;nftigen Verhaltens. Bei korrekt erkannten Regeln ist das auch gut so. Merkw&uuml;rdig verhalten wir uns allerdings immer dann, wenn unser Gehirn nicht genug Informationen &uuml;ber eine Sache erh&auml;lt und trotzdem Regeln entwirft. <br />Dazu ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie gehen in die Spielbank an den Roulette-Tisch, setzen gleich als erstes auf die 17 und gewinnen. Beim n&auml;chsten Spielbank Besuch setzen sie wieder als erstes auf die 17 und gewinnen wieder. Ein reiner Zufall, der aber durchaus passieren kann. Frage: wie werden Sie sich verhalten, wenn Sie die Spielbank ein n&auml;chstes mal besuchen? Werden Sie nichts setzen? Werden Sie eine beliebige Zahl setzen? Ihr Gehirn hat, unterst&uuml;tzt vom Gl&uuml;ckserlebnis zweier unerwarteter Gewinne, eine Gewinnregel entwickelt. H&ouml;chstwahrscheinlich wird Sie ein <em>starker Drang</em> dazu bringen, wieder auf die 17 zu setzen, obwohl die vern&uuml;nftige Stimme in Ihnen sagt: "Das war letztens doch nur Zufall!". <em>Magisches Denken.</em><br /><br /><h3>Wie man Gold macht</h3>Wenn ich das Wort "Magie" h&ouml;re, denke ich an Harry Potter, an Zauberer, Hexen und Alchemisten. Alchemisten waren Menschen, die potenten Geldgebern versprachen aus wertlosen Stoffen reines Gold zu machen. Man munkelt, dass die Alchemisten sogar selbst daran glaubten, so etwas hin zu bekokmmen. Wir modernen Menschen wissen, wie diese Geschichte ausgegangen ist und k&ouml;nnen dar&uuml;ber heute nur lachen: Die Geldgeber wurden immer &auml;rmer und die Alchemisten konnten dem Auftraggeber nat&uuml;rlich kein Gold aush&auml;ndigen. Einfach l&auml;cherlich, diese unaufgekl&auml;rten, dummen, mittelalterlichen Menschen!<br /><br />Wo wir gerade bei Gold sind, f&auml;llt mir ein: haben Sie in Zeiten der Finanzkrise zur Absicherung auch in Gold investiert? Haben Sie sich dabei den Goldbarren aush&auml;ndigen lassen und in Ihren Schrank gelegt oder hat Ihnen der Banker ein Zertifikat aus Papier gegeben? Schauen Sie mal nach! Falls Sie keinen echten Goldbarren im Schrank liegen haben, dann sollten Sie den vorherigen Absatz &uuml;ber die an Magie glaubenden Auftraggeber der Alchemisten noch einmal in Ruhe durchlesen. Hier noch ein kleiner Hinweis von mir: <em>ein St&uuml;ck Papier ist kein echtes Gold.</em> <br />Es tut mir leid Ihnen das sagen zu m&uuml;ssen, aber Sie werden recht dumm aus der W&auml;sche schauen, wenn alle Zertifikats-Besitzer ihr Gold wirklich haben wollen, um es in den Schrank zu legen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie so einfach an einen echten Goldbarren kommen werden. Aber wir wollen dem Banker nat&uuml;rlich gerne glauben, dass er Ihr teuer gekauftes St&uuml;ck buntes Papier jederzeit in echtes Gold verwandeln kann. <em>Magisches Denken.</em><br /><br /><h3>Was machen wir damit?</h3>Magisches Denken ist in uns. Es ist Teil des Menschseins. Ob sich magisches Denken in Religion, im Glauben an bestimmte Heilverfahren, durch Ufologie, in den Prognosen der Aktienm&auml;rkte oder beim Autofahren manifestiert. Es ist nur die individuelle Auspr&auml;gung dieser Nebenwirkung der Arbeitsweise unseres Gehirns. Eine Holland-Fahne ist n&uuml;chtern betrachtet nur bunt bedruckter Stoff, der sich sehr wohl zum Jubeln und Winken eignen kann. Aber wir interpretieren Dinge hinein. Magie kann uns st&auml;rken und schw&auml;chen. Sie kann gut f&uuml;r uns sein und sie kann schlecht f&uuml;r uns sein. Wenn wir wissen, dass wir recht oft magisch denken, haben wir die Wahl der Magie zu folgen, oder uns schmunzelnd anderen, wichtigeren Dingen zuzuwenden.<br /><br />Zum Abschluss noch ein Link auf einen sch&ouml;nen, englisch-sprachigen <a href="http://www.ted.com/talks/james_randi.html" rel="external" title="TED Talk James Randi">TED-Talk von James Randi</a> &uuml;ber sogenannte Magier und den unbegr&uuml;ndeten Glauben an <em>Dinge</em>. <br />]]></content:encoded></item><item><title>Die beste Art der Selbst-Motivation</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2010-06-04T08:55:28+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/718ac0a81e3208bc98c7499cf67d4098-21.php#unique-entry-id-21</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/718ac0a81e3208bc98c7499cf67d4098-21.php#unique-entry-id-21</guid><content:encoded><![CDATA[Generationen von Motivations-K&uuml;nstlern haben es uns eingetrichtert: "Tschakka! Ich werde es schaffen!" Mit viel Klimbim und Get&ouml;se touren sie durchs Land. Sie verk&uuml;nden, dass, wer etwas schaffen will, positiv denken muss. Sich sagen muss: "<em>Ich werde es schaffen!</em>"<br />Wenn es Ihnen wie mir geht, dann wissen Sie, dass es bei solchen Veranstaltungen zwar bewegende, gruppendynamische Effekte gibt. Wir Menschen sind schlie&szlig;lich soziale Wesen. Aber sp&auml;testens nach einmal Schlafen kommt die Ern&uuml;chterung. Das Strohfeuer der Begeisterung ist abgebrannt. Ich werde es schaffen? Ja sicher, morgen vielleicht...<br /><br />Das Problem mit dieser Art der Motivation liegt darin, dass unser Gehirn zu schlau f&uuml;r solche Tricks ist. Es durchschaut die oberfl&auml;chliche Intention, rechnet kurz Anstrengung und Gewinn der Aufgabe durch und entscheidet dann unabh&auml;ngig von s&auml;mtlichen Tschakka-Gehampel.<br /><br /><h3>Was ist der beste Weg, sich zu motivieren?</h3>Als erste Voraussetzung ist es notwendig, sich &uuml;ber das Warum im Klaren zu werden. Warum wollen oder sollen Sie etwas tun? Manchmal ist es wirklich schwierig herauszufinden, worin der Sinn des Ganzen liegt. Warum gerade Sie, gerade jetzt, gerade hier, gerade diese Sache? Ohne diesen Sinn herausgefunden zu haben, werden Sie keine eigene innere Motivation f&uuml;r die Erledigung der Aufgabe entwickeln k&ouml;nnen. Nachdem Sie den Grund f&uuml;r Ihr Tun kennen, sollten Sie noch ermitteln, ob Sie zu der ganzen Aktion <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarty_ziele.php" rel="external" title="Blog:SMARTY Ziele">auch YES sagen k&ouml;nnen</a>.<br />Wenn Ihnen klar ist, dass Sie die Aufgabe erledigen, <em>weil</em> <em>Sie selbst</em> es wollen, dann sind Sie schon auf dem richtigen Weg. Aber was, wenn Sie trotzdem nicht motiviert sind? Positiv denken? Nach dem Motto: "<em>Ich werde es schaffen</em>"?<br />H&auml;ufig wird empfohlen sich zu Motivations-Zwecken den fertigen Endzustand vorzustellen. Diese mental vorgezogene Erledigung der Aufgabe soll motivieren wirken. <br />Eine j&uuml;ngere Untersuchung scheint nun aber zu zeigen, dass dieser Tipp nicht optimal wirkt. Es scheint tats&auml;chlich viel eher so zu sein, dass nicht die Vorstellung "<em>Ich werde es schaffen!</em>" die besten Erfolgsaussichten bringt, sondern viel mehr die sich selbst gestellte Frage: "<em>Werde ich es schaffen?"</em><br /><br /><h3>Wer fragt ...</h3>Wie <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/05/100528092021.htm" rel="external">Science Daily meldete</a>, hat ein Team um Prof. Dolores Albarracin an der Southern Mississippi University Experimente durchgef&uuml;hrt. Es wurde untersucht, ob man sich bei konkreten Aufgaben besser dadurch motiviert, dass man sich sagt: "Ich schaffe es!" oder ob es Erfolg versprechender ist, wenn man sich die Frage stellt: "Schaffe ich es?".<br /><br />Das erstaunliche Ergebnis ist, dass die <em>Frage</em> das bessere Ergebnis liefert. Die Ergebnisse scheinen darauf hin zu deuten, dass die intrinsische Motivation, also der eigene innere Antrieb, mehr durch das in Frage stellen des Erfolgs gef&ouml;rdert wird, als durch die platte Behauptung, dass man die Aufgabe schaffen werde.<br /><br /><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gehirn.png" width="164" height="140" /></div>Meiner Meinung nach, deckt sich diese Beobachtung mit den aktuellen Hypothesen, wie das Belohnungssystem in unserem Gehirn funktioniert. Ein Aspekt dabei ist, dass unser Gehirn sich belohnt, wenn ein Handlungs-Ergebnis besser als erwartet ist. Und genau diese Situation tritt dann ein, wenn man sich fragt, ob man eine Aufgabe schafft und diese dann <em>tats&auml;chlich</em> schafft. Unser Gehirn mag so etwas!<br /><br />Wenn ich mir aber von vorne herein sage, dass ich es schaffen werde, dann kann die Belohnung im Gehirn nicht mehr so hoch ausfallen, weil ja genau das vorher gesagte Ergebnis eingetreten ist! Es gibt keine positive &Uuml;berraschung, wenn ich sage ich schaffe es und ich es dann wie vorhergesagt schaffe. So eine Situation ist f&uuml;r unser Gehirn wirklich langweilig. Solche langweiligen Situationen mag es &uuml;berhaupt nicht. Es meidet sie.  <br /><br /><h3>... bekommt eine Antwort</h3>Was lernen wir Lifehacker daraus? Schicken wir den nur oberfl&auml;chlich wirkenden Schlachtruf "Ich werde es schaffen!" in die Versenkung! Statt tempor&auml;re Euphorie-Stimmung herbei zu f&uuml;hren, fragen wir uns lieber: "Werde ich es schaffen?" Fragen wir uns eine kurze Minute lang, ob wir eine Aufgabe schaffen werden. Lassen wir zu, dass das k&uuml;nftige Ergebnis unseres Handelns besser ausfallen kann, als wir es uns momentan vorstellen.<br />Unser Gehirn wird in dieser kurzen Minute erkennen, dass die Chance auf einen Dopamin-Trip besteht. Diese Chance wird es nicht verstreichen lassen und sich selbst mit der &Uuml;berraschung belohnen, die gestellte Aufgabe tats&auml;chlich zu erledigen.<br /><br />Unser Gehirn ist nun mal der beste Erfolgs-Junkie des Planeten!<br />]]></content:encoded></item><item><title>Sie und Ihr Gehirn lieben die Natur ...</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><category>Tipp</category><dc:date>2010-05-09T11:44:38+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gehirn_liebt_natur.php#unique-entry-id-20</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gehirn_liebt_natur.php#unique-entry-id-20</guid><content:encoded><![CDATA[... und Ihr Gehirn <em>belohnt</em> Sie, wenn sie sich nach drau&szlig;en begeben!<br /><br />Ich hatte bereits im Blog-Beitrag "<a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gruener_arbeitsplatz.php" rel="external" title="Blog:Ein grüner Arbeitsplatz ist ein guter Arbeitsplatz">Ein gr&uuml;ner Arbeitsplatz ist ein guter Arbeitsplatz</a>" ausgef&uuml;hrt, warum es sinnvoll ist, sich im B&uuml;ro mit Pflanzen zu umgeben. Dort riet ich, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz f&uuml;r einen Blick auf eine Landschaft oder wenigsten auf gesunde Pflanzen sorgen sollten. <br /><br /><div class="image-right"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Natur_Estland.jpg" rel="external"><img class="imageStyle" alt="Natur Estland von Robert Marschelewski / DevilStar (http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Natur_Estland.jpg)" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/natur_estland.jpg" width="256" height="192" /></a></div>Das Webportal <a href="http://www.sciencedaily.com/" rel="external">Science Daily</a> verweist auf eine <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/05/100502080414.htm" rel="external">aktuelle Meta-Studie</a> aus M&auml;rz 2010, die meine &Uuml;berlegungen in etwa best&auml;tigt. Diese Meta-Studie zeigt, dass Sie sich mit nur 5 Minuten in der Natur eine direkte, starke, positive und vor allem nachhaltige Wirkung auf Ihr Empfinden und Ihr Selbstwert-Gef&uuml;hl verschaffen k&ouml;nnen.<br />Dabei ist es egal, ob Sie drau&szlig;en Gartenarbeit durchf&uuml;hren, ein wenig Joggen, gem&uuml;tlich Spazierengehen oder einfach nur auf einer Parkbank sitzen und die Umgebung auf sich wirken lassen. In allen F&auml;llen l&auml;sst sich die Verbesserung der k&ouml;rperlichen und geistigen Gesundheit feststellen. Au&szlig;erdem steigert sich Ihr Selbstwert-Gef&uuml;hl nachweislich. Eine kostenlose Premium-Wirkung erhalten Sie, wenn Sie sich in der N&auml;he von Wasser aufhalten. Wasser steigert den positiven Effekt noch einmal!<br /><br />Es kann also extrem einfach sein, sich einen Power-Boost f&uuml;r das Selbst-Empfinden zu geben: <strong><em>"Rein in die Schuhe und raus aus der H&uuml;tte!"</em></strong><br /><br />Falls Sie es also heute noch nicht gemacht haben: Gehen Sie, <em>jetzt</em>!<br />]]></content:encoded></item><item><title>SMARTY Ziele</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2010-03-30T10:42:33+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarty_ziele.php#unique-entry-id-19</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarty_ziele.php#unique-entry-id-19</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Smarties_old_new.jpg&filetimestamp=20070315201957" rel="external" title="Smarties in UK by John Penton and Paul Hughes (CC-BY-SA-2.5)"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarties_old_new.jpg" width="136" height="94" /></a></div>In nahezu jedem Zeit-Management-Seminar wird f&uuml;r das Formulieren von Zielen die SMART-Methode vorgestellt. SMART steht dabei f&uuml;r die Kriterien, die dabei helfen, Ziele eindeutig und &uuml;berpr&uuml;fbar zu definieren (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement)" rel="external" title="SMART (Projektmanagement)">Wikipedia-Artikel</a>). Wenn wir unsere Ziele nach der SMART-Methode beschreiben, haben wir tats&auml;chlich schon einen gro&szlig;en Schritt in die richtige Richtung getan, denn wir legen uns schriftlich in einer Form fest, die unser Ziel konkret und &uuml;berpr&uuml;fbar darstellt. Aber was im betrieblichen Umfeld recht gut funktioniert, scheitert h&auml;ufig in pers&ouml;nlichen Projekten. Denn den SMART-Kriterien fehlt etwas Entscheidendes!<br /><br /><h3>Schlaue Ziele: SMART</h3><br />SMART steht f&uuml;r folgende Kriterien: <dl><dt><strong><u>S</u></strong>pezifisch</dt><dd>Wir beschreiben das Ziel pr&auml;zise. Durch unsere eindeutige Beschreibung wird klar, was wir erreichen wollen. Die Beschreibung l&auml;sst keinen Spielraum f&uuml;r Interpretationen.</dd><dt><strong><u>M</u></strong>essbar</dt><dd>Das Ziel wird durch konkrete Mengen- oder Gr&ouml;&szlig;enangaben beschrieben. Anhand dieser Zahlen k&ouml;nnen wir nicht nur erkennen, wann wir das Ziel erf&uuml;llt haben. Sie geben uns auch die M&ouml;glichkeit, Zwischenst&auml;nde zu &uuml;berpr&uuml;fen.</dd><dt><strong><u>A</u></strong>ngemessen</dt><dd>Das Ziel ist im Vergleich zum Aufwand akzeptabel. Die notwendigen Anstrengungen zur Erreichung des Ziels stehen im Einklang mit unseren anderen Verpflichtungen.</dd><dt><strong><u>R</u></strong>ealistisch</dt><dd>Das Ziel ist grunds&auml;tzlich erreichbar. Es handelt sich nicht um ein reines Hirngespinst. Das Ziel passt in unser Umfeld.</dd><dt><strong><u>T</u></strong>erminiert</dt><dd>Wir legen einen Abschlusstermin fest. Durch diesen Termin k&ouml;nnen wir den Fortschritt und die Fertigstellung &uuml;berpr&uuml;fen.</dd></dl>Diese anerkannte Methode hilft seit Jahrzehnten nicht nur Projektleitern sondern auch uns Selbst-Managern Ziele nicht nur im Auge zu behalten, sondern den Weg zum Ziel und die Zielerreichung &uuml;berpr&uuml;fbar zu machen. <br />Allerdings ist diese Methode, wenn es um die Planung der eigenen, pers&ouml;nlichen Ziele geht, unvollst&auml;ndig. Ich behaupte, dass diese Methode sogar so unvollst&auml;ndig ist, dass der <em>wichtigste Aspekt f&uuml;r den Erfolg</em> unserer pers&ouml;nlichen Projekte fehlt!<br /><br />Denn es gibt riesige Unterschiede zwischen pers&ouml;nlichen Projekten und Projekten, die im betrieblichen Umfeld durchgef&uuml;hrt werden. Sobald - wie bei betrieblichen Projekten &uuml;blich - externe Beteiligte eingebunden sind, entsteht eine besondere Arbeits-Situation: es entstehen Verpflichtungen gegen&uuml;ber den Projekt-Partnern. Dem Kunden f&uuml;hle ich mich immer verpflichtet. Wenn ich das Projekt nicht erfolgreich zu Ende f&uuml;hre, wird er ver&auml;rgert sein. Wahrscheinlich wird er keine weiteren Projekte mit mir durchf&uuml;hren wollen. Wenn ich in einem betrieblichen Projekt meine Aufgaben nicht erledige, dann k&ouml;nnten mein Chef oder meine Kollegen sauer werden. Das ist ebenfalls nicht gut.<br />Kurz: wann immer ich drohe zu versagen und ich damit die Erf&uuml;llung der Projektziele gef&auml;hrde, gibt es Kr&auml;fte, die mich mit meiner Projektarbeit vorantreiben. Mein Chef, meine Kollegen, meine Kunden. Die Verpflichtungen geben mir die Kraft, meine Krise zu meistern. Das Projekt wird durch diese Einfl&uuml;sse fortgef&uuml;hrt. Ich bleibe bei der Stange und mache weiter.<br /><br /><h3>Schmackhafte Ziele: SMARTY</h3><br /><div class="image-right"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Smarties(europe).jpg&filetimestamp=20081027192327" rel="external" title="smartees by St0rmz (cc) Attribution 2.0 Generic"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarties0028europe0029-3.jpg" width="158" height="121" /></a></div>Doch wie sieht es mit meinen pers&ouml;nlichen Projekten aus? Ob ich etwas Neues lernen m&ouml;chte, um beruflich voranzukommen oder vorhandene F&auml;higkeiten verbessern m&ouml;chte. Ob ich neue Fachgebiete kennen lernen m&ouml;chte oder vorhandene Kenntnisse vertiefen will. Ich stehe eigenverantwortlich mit meinem Projekt in der Welt. Alleine. Meine Verpflichtung bin ich nur mit mir eingegangen. Niemand ist da, der mich direkt oder indirekt antreibt mein Ziel zu verwirklichen. Und das werde ich nur dann erreichen, wenn ich es auch <em>wirklich</em> m&ouml;chte! Wenn ich den Weg, den ich eingeschlagen habe, auch bis zum Ende gehen <em>will</em>.<br />Dieser Aspekt fehlt in der herk&ouml;mmlichen SMART-Aufstellung. Das Kriterium, dass ich selbst derjenige bin, der &uuml;berzeugt davon ist, dass ich das Ziel erreichen will. Es fehlt mein unbedingtes, pers&ouml;nliches <em>Ja</em> zum Ziel, zum Projekt.<dl><dt><strong><u>Y</u></strong>es</dt><dd>Ja, ich will es! Ich m&ouml;chte es! Ich stehe einhundertprozentig hinter dieser Sache! Es ist <em>meine</em> Sache! Ich will diese Sache realisieren, weil ...</dd><br />Ein pers&ouml;nliches Projekt werde ich nur dann erfolgreich durchf&uuml;hren k&ouml;nnen, wenn ich mich pers&ouml;nlich dazu bekenne und wenn ich mich aus &Uuml;berzeugung an das Projekt binde. Deshalb muss f&uuml;r eigenen Projekte die SMART-Methode erweitert werden: wir wenden die <strong>SMARTY</strong>-Methode an!<br />Ohne das "<em>Yes</em>" aus der SMARTY-Methode ist der einzige Antrieb das Projekt durchzuf&uuml;hren Ihre Selbstdisziplin, Ihr pers&ouml;nlicher Ehrgeiz. Das <em>kann</em> funktionieren. Oft tut es das auch. Aber wir alle wissen, dass es mit der Selbstdisziplin nicht jeden Tag so gut bestellt ist, wie man es sich w&uuml;nscht! Und gerade bei Projekten, die nicht aus rein eigenem Antrieb gestartet werden, droht die Gefahr, dass sie nicht realisiert werden, weil man nicht aus eigener Kraft aus einer Krise kommt, ja, es unbewusst vielleicht auch gar nicht will! Erg&auml;nzen Sie also Ihre Projekt-Kriterien um den Punkt, der beschreibt, warum Sie - und nur Sie - gerade dieses Projekt realisieren wollen. Dokumentieren Sie Ihr <em>Yes</em>! Halten Sie schriftlich fest, <em>warum</em> Sie dieses Projekt durchf&uuml;hren, dieses Ziel erreichen wollen!<br /><br /><h3>Die n&auml;chste Aktion</h3><br />Zum Abschluss ein Tipp f&uuml;r Ihre laufenden Projekte. Nehmen Sie sich bei der n&auml;chsten Wochendurchsicht Ihre Projektliste und &uuml;berpr&uuml;fen Sie jedes einzelne Projekt, ob es das <em>Yes</em>-Kriterium erf&uuml;llt. Wenn ja ist alles in Ordnung! Sie werden das Projekt erfolgreich beenden. Das geht fast automatisch, weil jede Faser in Ihnen das Ziel erreichen m&ouml;chte.<br />Wenn nicht, oder wenn auch nur Zweifel am <em>Yes</em> auftauchen, gibt es zwei M&ouml;glichkeiten:<br /><ul class="disc"><li>bei leichten Zweifeln: stoppen Sie das Projekt und verschieben Sie es auf Ihre Irgendwann-Liste. Es geht nichts verloren, da Sie Ihre Irgendwann-Liste regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;fen. Machen Sie sich frei von diesem Projekt, das Sie - zur Zeit - nicht wirklich wollen. Es wird Ihnen augenblicklich eine Last von den Schultern genommen.</li><li>bei starken Zweifeln oder einem inneren <em>Nein</em> zum Projekt: Werfen Sie das Projekt weg. Weit weg! So weit, dass Sie es nicht mehr sehen k&ouml;nnen! Verfahren Sie nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn! Vernichten oder archivieren Sie s&auml;mtliche Aufzeichnungen und &uuml;berfl&uuml;ssig gewordenes Referenz-Material. Tragen Sie auf Ihre heutige Aufgabenliste ein: "<em>Projekt XXX endg&uuml;ltig begraben. Fertig!</em>"</li></ul><br />Wenn Sie k&uuml;nftig Ihre Projekte nach der <strong>SMARTY</strong>-Methode definieren, dann liegt der Unterschied zur SMART-Methode nicht nur im Hinschreiben eines <em>Y</em>. Durch das Ermitteln Ihrer inneren Zustimmung zum Projekt und durch das schriftliche Fixieren dieser Zustimmung schaffen Sie eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r den Erfolg des Projekts.<br />Lauschen Sie immer in sich hinein. Wenn Sie ein gutes Gef&uuml;hl dabei entdecken, haben Sie schon halb gewonnen.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ein gr&#xfc;ner Arbeitsplatz ist ein guter Arbeitsplatz</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><category>Gehirn</category><dc:date>2010-03-06T14:19:27+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gruener_arbeitsplatz.php#unique-entry-id-18</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gruener_arbeitsplatz.php#unique-entry-id-18</guid><content:encoded><![CDATA[Wollen Sie nicht den Winter in Gedanken einmal hinter sich lassen? Stellen Sie sich doch einmal vor, es w&auml;re Fr&uuml;hling oder Fr&uuml;hsommer. Die Sonne scheint. Sie sind drau&szlig;en. Die warme Luft streift &uuml;ber Ihr Gesicht. Das Zwitschern der V&ouml;gel ist zu h&ouml;ren. Insekten schweben gesch&auml;ftig kreuz und quer durch die Luft.<br />Stellen Sie sich vor, Sie w&uuml;rden auf einer leichten Anh&ouml;he stehen. Sie blicken hinab auf eine saftige, gr&uuml;ne Wiese. Ein kleiner Bach schl&auml;ngelt sich dort unten entlang. Am Rand eines bestellten Ackers stehen ein paar vereinzelte Obstb&auml;ume, deren Kronen sanft im Wind wiegen. Dieser Ort l&auml;dt zum Rasten ein.<br /><br />Haben Sie dieses Bild? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, es zu genie&szlig;en. Schlie&szlig;en Sie Ihre Augen. Lassen Sie im Geiste die sch&ouml;nste Landschaft erscheinen, die sich sich ausdenken k&ouml;nnen. Riechen Sie die Sommerluft? H&ouml;ren Sie das Zirpen, Zwitschern und Rascheln der gesch&auml;ftigen Natur? Achten Sie auf das Pl&auml;tschern des Bachs. Sp&uuml;ren Sie die warme Sonne auf Ihrem Gesicht? Vielleicht wollen Sie jetzt einmal tief durchatmen und sich beim Anblick dieser Idylle einfach wohl f&uuml;hlen?<br /><br />Dieses heimelige Gef&uuml;hl, das der Anblick einer gepflegten Landschaft in unserem Kopf ausl&ouml;st, die Ruhe, die ein langsam flie&szlig;ender Bach ausstrahlt, die Zuversicht, die ein bestellter Acker in uns ausl&ouml;st. All diese Dinge ber&uuml;hren uns in unserem tiefsten Inneren. Es ist eine Erbschaft des jahrtausende alten &Uuml;berlebenskampfes der Menschheit aus der Zeit, als unsere Ahnen noch in und mit der Natur gelebt haben. Als es f&uuml;r uns Menschen noch um das &Uuml;berleben ging. Eine Zeit, in der das Wasser eines Bachs zum Leben notwendig war. In der die Gemeinschaft das Land bestellte und damit dem Einzelnen Nahrung und Schutz bot.<br /><br />Diese Zeiten sind in unserer westlichen Welt nat&uuml;rlich schon lange vorbei. Das Erbe dieser alten Zeiten schlummert jedoch in uns. Es ist noch da. In jedem von uns. <br /><br />Auch wenn heute moderne Stahl- und Glaspal&auml;ste unser Zuhause sind. Unsere Natur k&ouml;nnen wir auch im 21. Jahrhundert nicht ignorieren. Wir <em>m&ouml;gen</em> Landschaften, die Hinweise auf Wasser und Nahrung geben. Landschaften, die Schutz und damit Sicherheit versprechen. Landschaften, denen man ansieht, dass sie von einer menschlichen Gemeinschaft geformt wurden. <br />Ja, wir <em>lieben </em>sch&ouml;ne Landschaften. Allerdings ist uns modernem Menschen das nicht immer bewusst. Ab und zu wird es jedoch offenkundig. Sp&auml;testens dann, wenn wir tief in unsere Geldb&ouml;rse greifen, um den n&auml;chsten Urlaub in einer <em>sch&ouml;nen Gegend</em> zu buchen, nicht wahr?<br /><br /><h3>Aber wie sieht unser heutiger Arbeitsplatz aus?</h3>Die Eindr&uuml;cke einer guten, einer sch&ouml;nen Landschaft sind aus unserer modernen B&uuml;rowelt verbannt. Unsere Arbeitswelt wird von nackter Funktionalit&auml;t regiert. Ebene, farblose Fl&auml;chen bestimmen das Antlitz unserer B&uuml;ros. Die kahlen, leeren Fl&auml;chen, die schlechte Luft und die rasselnden L&uuml;fter der PCs verwirren unsere Sinne, statt sie zu beruhigen. Statt von Luft, Wasser, Tieren und Pflanzen sind wir umgeben von seelenlosen Dingen wie Telefonen, Tastaturen und Stahlschr&auml;nken.<br /><br />Ist das gut so? Nein, nat&uuml;rlich nicht!<br /><br />Der &auml;ltere Teil unseres Gehirns scheint f&uuml;r uns unbewusst laufend auf der Suche nach Hinweisen zu sein, die Anzeichen f&uuml;r Sicherheit und Geborgenheit in unserer Umgebung sein k&ouml;nnten. Diese gibt es aber in der k&uuml;nstlichen B&uuml;rowelt nicht und so sucht es weiter und wir sind nicht 100% bei unserer Arbeit. <br />Anders l&auml;sst sich die Beobachtung wohl kaum erkl&auml;ren, dass in Versuchen gemessen werden konnte, dass die Effizienz der Arbeit in R&auml;umen mit Pflanzen signifikant h&ouml;her ist, als in R&auml;umen ohne Pflanzen.<br /><br />Sicher hat jeder von uns schon einmal gelesen, dass Planzen die B&uuml;roluft reinigen und viele Menschen Pflanzen im B&uuml;ro einfach m&ouml;gen. Neurobiologen liefern eine weitere Erkl&auml;rung f&uuml;r den positiven Effekt von Pflanzen. Sie vermuten, dass Pflanzen Assoziationen an Landschaften wecken. An jene kultivierte Landschaften, die das oben beschriebene Gef&uuml;hl von Sicherheit und Gemeinschaft erzeugen. <br />Dieses Gef&uuml;hl bewirkt, dass Sie sich die Ruhe und Gelassenheit auf etwas anderes als das reine &Uuml;berleben konzentrieren k&ouml;nnen, zum Beispiel auf Ihre Arbeit. <br /><br />Warum stellen Sie daher nicht einfach einige sch&ouml;ne Pflanzen in Ihrem Blickfeld auf? Schon ein paar gr&uuml;ne Topfpflanzen sind ausreichend und zeigen Wirkung. Je gepflegter die Pflanzen aussehen, desto besser. <br />Um seine Pflanzen gedeihen zu lassen, reicht in der Regel ein helles Pl&auml;tzchen. Wenn Sie zwei bis dreimal in der Woche ein wenig Wasser geben, ein paar Bl&auml;tter zupfen, und ein paar nette Worte an die Pflanze richten, wird sie es Ihnen mit gesundem Wachstum danken. Ich halte es zum Beispiel so, dass ich diese Pflege gerne in einer der vielen Pomodoro Pausen erledige.<br /><br />Weiterf&uuml;hrende Lesehinweise:<br />Der Einfluss unserer Herkunft auf unseren Arbeitsplatz:<br /><a href="http://www.gartentechnik.de/News/2005/10/27/neandertaler_am_schreibtisch/" rel="external">http://www.gartentechnik.de/News/2005/10/27/neandertaler_am_schreibtisch/</a><br /><br />Dr. Manfred Spitzer &uuml;ber die Wirkung der gr&uuml;nen Natur auf uns Menschen:<br /><a href="http://www.schattauer.de/en/magazine/subject-areas/journals-a-z/nervenheilkunde/contents/archive/issue/988/manuscript/12196/download.html" rel="external">http://www.schattauer.de/en/magazine/subject-areas/journals-a-z/nervenheilkunde/contents/archive/issue/988/manuscript/12196/download.html</a><br />]]></content:encoded></item><item><title>Pomodoros nach iCal importieren</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Software</category><dc:date>2010-02-07T17:38:56+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro2ical-de.php#unique-entry-id-17</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro2ical-de.php#unique-entry-id-17</guid><content:encoded><![CDATA[(please see some <a href="../blog/page4/pomodoro2ical-en.html" rel="self" title="pom2cal">english explanations here</a>)<br /><br />F&uuml;r den Mac gibt es seit einiger Zeit einen wirklich guten Pomodoro-Timer: <a href="http://pomodoro.ugolandini.com/" rel="external" title="Ugo Landinis Pomodoro Desktop">Pomodoro Desktop</a>.<br /><br />Er ist minimalistisch zu bedienen und daher effizient. Das Programm speichert seine Daten in einer handlichen sqlite-Datenbank. Neben dem Zeitstempel, der den Startzeitpunkt des Pomodoros beschreibt, wird noch eine Spalte mit der Beschreibung des Pomodoros gespeichert. Durch folgendes Query, welches in einer Zeile in einem Terminalfenster eingegeben werden kann, wird der Datenbank-Inhalt angezeigt:<br /><br /><span style="font:12px Courier, mono; ">echo "select datetime(ZWHEN, 'unixepoch', '+31 years'),ZNAME from zpomodoros;"|sqlite3 $HOME/Library/Application\ Support/Pomodoro/Pomodoro.sql<br /></span><br />Die Ausgabe k&ouml;nnte daraufhin wie folgt aussehen:<br /><br /><span style="font:12px Courier, mono; ">2010-02-03 13:29:58|$CUSTOMER $PROJECT Todos<br />2010-02-03 14:06:18|$CUSTOMER $PROJECT Todos<br />2010-02-03 15:12:57|$CUSTOMER $PROJECT Todos<br />2010-02-03 15:43:12|$CUSTOMER $PROJECT Image kopieren<br />2010-02-03 16:28:31|Planung Inhalte Seminar JuF<br />2010-02-03 17:09:09|Planung Inhalte Seminar JuF<br />2010-02-04 13:15:35|$CUSTOMER: Arbeiten am Image<br />2010-02-04 13:45:52|$CUSTOMER: Arbeiten am Image<br />2010-02-04 14:16:15|$CUSTOMER: Arbeiten am Image<br />2010-02-04 14:46:36|$CUSTOMER: Arbeiten am Image<br />2010-02-07 07:12:03|Inbox: E-Mails bearbeiten<br /></span><br /><div class="image-right"></div>Ein Freund und ich haben nun ein kleines Applescript erstellt, das per Doppelklick die gesammelten Pomodoro-Daten in eine Kalender-Datei (ics) speichert. <br /><br />Diese Datei kann dann bequem in iCal eingelesen werden:<br /><br /><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/import-dlg.png" width="345" height="135" /><br /></p><p style="text-align:left;"><br />Der Dialog bietet die Wahl, ob man einen neuen Kalender erstellen m&ouml;chte, oder die Pomodoros in einen vorhandenen Kalender eingelesen werden sollen. Danach kann die mit Pomodoros verbrachte Zeit in iCal angezeigt werden:<br /></p><p style="text-align:center;"> <img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoros-ical.png" width="346" height="338" /><br /><br /></p><p style="text-align:left;">Das Applescript liegt in einem Zip-Archiv vor und kann <a href="http://karstenschulz.biz/downloads/Pomodoros2Desktop.zip" rel="self" title="http://karstenschulz.biz/downloads/Pomodoros2Desktop.zip">hier herunter geladen werden</a>. Nach dem Herunterladen kann das Archiv durch einen Doppelklick entpackt werden. Die so entstandene Datei Pomodoro2Desktop kann mit dem Finder an einen beliebigen Ort gespeichert werden.<br /><br />Viel Spa&szlig; damit!<br /><br /></p>]]></content:encoded></item><item><title>Sneak Preview</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2010-01-07T14:30:10+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/sneak_preview_1.php#unique-entry-id-16</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/sneak_preview_1.php#unique-entry-id-16</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe in diesem Blog schon &ouml;fter davon geschrieben, dass es in diesem Jahr eine neue Seminar-Reihe von mir geben wird, die das Selbst-Management in der Welt des 21. Jahrhunderts ankommen l&auml;sst. Noch ist nicht alles in trockenen T&uuml;chern, aber f&uuml;r alle, die zwischendurch bei mir nachfragen, hier ein paar Informationen.<br /><br /><h3>Warum die neue Art Zeit- und Selbst-Management?</h3><br />Wir haben mit einem gro&szlig;en Handicap zu k&auml;mpfen: Unsere Eltern haben uns auf diese Welt nicht vorbereiten k&ouml;nnen. Es gab diese unsere Welt so fr&uuml;her nicht. Wir haben heute nicht nur mehr und andere Kommunikationskan&auml;le wie Twitter, Blogs, Chat, SMS, mobile Telefone, mobile E-Mail. Nein, es bilden sich auch neue soziale Strukturen, in die wir uns einf&uuml;gen. In denen wir uns bewegen. Wir arbeiten und leben im globalen Dorf. Orte werden immer bedeutungsloser, die zeitliche Struktur unserer Gesellschaft &auml;ndert sich radikal. Unsere Eltern konnten sich so etwas nicht im Traum vorstellen!<br /><br /><h3>Es entsteht Neues!</h3><br />Der neue soziale Flow, der durch Web 2.0, Twitter und Co. global entsteht, ist etwas g&auml;nzlich Neues, etwas Einmaliges, etwas Wunderbares und etwas Wundersames!<br />So etwas hat es auf der Welt bisher nicht gegeben! Es entstehen neue Formen von Meinungs- und Willensbildung, neue soziale Belohnungs- und Bestrafungssysteme. Wer meint, der Mensch des 3. Jahrtausends lebt genauso, wie im 2. Jahrtausend, nur schneller, der irrt! Der irrt gewaltig. <br />Ja, alles <em>scheint</em> schneller, und anders! Und trotzdem erwartet diese sich &auml;ndernde Welt von uns, dass wir sie meistern. Und wir erwarten nat&uuml;rlich auch <em>von uns selbst</em>, dass wir sie meistern! <br /><br /><h3>Selbst- und Zeit-Management 2.0</h3><br />In den Seminaren werden neueste Erkenntnisse aus der Neuro- und Chrono-Biologie eingesetzt, um das Selbst-Management auf die neuen Gegebenheiten anzupassen. Wo fr&uuml;her Pufferzeiten und Priorit&auml;ten gelehrt wurden, stehen jetzt Timeboxes und Kontexte. Wo das Eisenhower-Prinzip gelehrt hat, dass zuerst das Dringende und Wichtige erledigt werden muss, werden Wege gezeigt, wie Wichtiges nicht zu Dringlichem wird. Wo ausufernde Aufgabenlisten dazu f&uuml;hrten, dass man sich verzettelte, zeigen neue Selbst-Management Techniken wie GTD, ZTD oder Autofocus, dass man nicht nur den &Uuml;berblick, sondern auch die Oberhand bewahren kann.<br /><br />Bei der Konzeption der neuen Seminarreihe wurde besonderen Wert auf den Lerntransfer gelegt. Durch eine neue Transfertechnik wird es den Teilnehmern unvergleichlich leicht gemacht, die vermittelten Erkenntnisse und das Wissen in ihrem Alltag ohne gro&szlig;e Anstrengung anzuwenden. Hier steht und f&auml;llt der Erfolg eines jeden Seminars. Wir haben einen Weg gefunden, genau diesen Punkt zu verbessern. <br /><br />Noch ist es nicht ganz soweit, &uuml;ber Termine zu sprechen. Die Planungen und Verhandlungen laufen. Abonnieren Sie diesen Blog oder meine <a href="http://twitter.com/kaschu" rel="external">Tweets</a>, um auf dem Laufenden zu bleiben. Oder schicken Sie mir eine Nachricht &uuml;ber das <a href="../page3/page3.php" rel="self" title="Kontakt!">Kontaktformular</a>.<br /><br />Bis bald!<br />Ihr Karsten Schulz<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ein Gutes Neues Jahr 2010&#x21;</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><dc:subject>Blog</dc:subject><dc:date>2009-12-31T15:16:54+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/ca63f41ae90717a132e43bcfb2229185-15.php#unique-entry-id-15</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/ca63f41ae90717a132e43bcfb2229185-15.php#unique-entry-id-15</guid><content:encoded><![CDATA[Nun ist es wieder soweit. Ein ereignisreiches und turbulentes Jahr geht zu Ende. Zwiesp&auml;ltig sind die Eindr&uuml;cke, die bleiben. Auf der einen Seite sp&uuml;rt man hier und da die Folgen der Krise. Einigen Unschuldigen macht sie arg zu schaffen. Auf der anderen Seite standen im letzten Jahr Wachstum und Aufbruch in neue Bereiche an. <br />Egal wie es in 2010 weiter geht, es wird auf jeden Fall wieder gro&szlig;artige Chancen und viele neue M&ouml;glichkeiten geben. Ich werde diese M&ouml;glichkeiten sowohl in meiner Arbeit im Linux Systemhaus Schulz, wie auch als Trainer im kommenden Jahr sehr intensiv nutzen. Es wird in 2010 einige signifikante und &uuml;berraschende &Auml;nderungen geben, die meinen heutigen und meinen k&uuml;nftigen Kunden zu Gute kommen werden. Es wird ein spannendes Jahr f&uuml;r uns alle!<br /><br />Allen Freunden und Bekannten, allen Kunden und allen, mit denen ich im ablaufenden Jahr zu tun hatte, w&uuml;nsche ich einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr, viel Erfolg und Gesundheit und die Kraft und Energie, die eigenen W&uuml;nsche in die Tat umzusetzen! <br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Eine lange Wanderung in der Ebene...</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2009-12-04T19:45:15+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/44bfe6e16c97ed901d809166193302a3-13.php#unique-entry-id-13</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/44bfe6e16c97ed901d809166193302a3-13.php#unique-entry-id-13</guid><content:encoded><![CDATA[... ist beendet. Und jetzt wird der erste Gipfel des Jahres 2010 angegangen.<br /><br />In diesem Jahr hatte ich lange Phasen, in denen ich angehende Fachinformatiker ausgebildet habe. Diese notwendige T&auml;tigkeit ist f&uuml;r mich wichtig und macht mir Spa&szlig;. Insbesondere, wenn sie Fr&uuml;chte tr&auml;gt, indem meine Teilnehmer die entsprechenden IHK Pr&uuml;fungen erfolgreich ablegen.<br /><br />Allerdings habe ich weiterf&uuml;hrende Pl&auml;ne f&uuml;r 2010. Eines meiner wichtigsten Vorhaben musste in den letzten Wochen leider auf Sparflamme vor sich her k&ouml;cheln. Ich habe zwar regelm&auml;&szlig;ig an diesem Projekt gearbeitet, erreichte jedoch keine gro&szlig;en Fortschritte oder Durchbr&uuml;che. Da ich Anfang dieser Woche mein letztes Seminar beenden konnte, kommt jetzt die Zeit, wo ich den Kurs f&uuml;r meine Vorhaben im kommenden Jahr setze und die neuen Ziele mit voller Kraft ansteuern kann.<br /> <br />Alleine schon dieser Gedanke, nun in gr&ouml;&szlig;eren Schritten einem meiner wichtigsten Ziele n&auml;her zu kommen, erf&uuml;llt mich mit freudiger Erwartung. Und das, obwohl ich von den Anstrengungen der letzten Wochen ziemlich ausgelaugt bin. <br />Ich merke aber, dass sich meine Situation normalisiert und ich langsam Fahrt aufnehme. Das Projekt - eine neue Seminarreihe - wird im ersten Quartal 2010 in seine entscheidende Phase treten. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Aber ab sofort werde ich die Leser dieses Blogs h&auml;ufiger auf dem Laufenden halten.<br />Sobald die Umsetzung sich konkretisiert, werde ich hier im Blog auch das Geheimnis l&uuml;ften und verraten, welche neuartigen Inhalte in dieser Seminarreihe angeboten werden. Lassen Sie sich &uuml;berraschen!<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Selbsttest mit wochenlanger &#x22;&#xdc;berlastung&#x22;</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2009-11-09T20:26:48+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/c5edb66c3cba0d7201bb9b923b275a4e-12.php#unique-entry-id-12</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/c5edb66c3cba0d7201bb9b923b275a4e-12.php#unique-entry-id-12</guid><content:encoded><![CDATA[Manchmal ist es sehr lehrreich, wenn ich am eigenen Leibe erfahren darf, wie gut oder wie schlecht die ganzen Tipps und Kniffe funktionieren, die ich als Trainer im Effizienz-Seminar meinen Teilnehmern ans Herz lege.<br /><br />Ich stehe seit Wochen unter h&ouml;chster Belastung. Ein C++ Seminar, das ich in meiner Eigenschaft als IT-Trainer halte, bindet mich t&auml;glich f&uuml;r circa 11 Stunden. Daneben muss ich mich nat&uuml;rlich auch um meine anderen Gesch&auml;ftskunden meines IT-Systemhauses k&uuml;mmern. Au&szlig;erdem steht das Jahr 2010 vor der T&uuml;r und es sind einige Veranstaltungen, Marketing-Ma&szlig;nahmen und Druck-Produkte zu planen oder bereits in Entwicklung. Alles in allem genug Arbeit f&uuml;r drei. Auch die Dauer dieser seit Wochen anhaltenden Mehrfachbelastung zeigt langsam deutlich Wirkung.<br /><br />Ich bin sicher, dass ich mir schon l&auml;ngst gr&ouml;&szlig;ere Schnitzer geleistet h&auml;tte, wenn ich mich nicht in meinem Sicherheitsnetz von organisatorischen Tricks und Kniffen bewegen w&uuml;rde. So kostet es mich immer nur einen kurzen Blick in meine Listen, um zu sehen, was gerade wichtig ist und was nicht. Dadurch kann ich sicherstellen, dass nichts unbemerkt kaputt gehen kann.  Das verschafft mir Sicherheit und Ruhe.<br /><br />Ein wichtiges Hilfsmittel ist meine Projekt- und N&auml;chste-Aktionen-Liste, die ich aus David Allens GTD System adaptiert und angepasst habe. Nach wie vor werden in dieser Liste ausnahmslos alle Aktionen erfasst. Allein die Tatsache, dass ich sicher sein kann, dass ich nichts vergesse, bringt schon eine hohe Souver&auml;nit&auml;t in mein Handeln, da ich jede Entscheidung etwas zu tun oder zu lassen mit einem Optimum an Informationen f&auml;llen kann. Das ist sehr beruhigend.<br /><br />Ich kann auch, wenn ich am Ende des Tages oder am Ende der Woche merke, die Zeit oder die Kraft reicht nicht f&uuml;r alle Aufgaben aus, mit einem Blick erkennen, welche Sache liegen zu lassen am wenigsten Schaden anrichtet.<br /><br />Durch die Pomodoro Technik schaffe ich es, wenn n&ouml;tig, auch nach einem 14 Stunden Tag noch einen Endspurt an nicht aufschiebbaren T&auml;tigkeiten durchzuf&uuml;hren und so noch einige Aufgaben Stunden effizient zu erledigen.<br /><br />So bleiben die notwendigen Freir&auml;ume f&uuml;r Kreativit&auml;t und Ausgleichssport erhalten.<br /><br />In einigen Wochen wird dieser immense Druck zum Gl&uuml;ck vorbei sein, da das Programmier-Seminar dann beendet sein wird. Ich freue mich schon darauf durchzuatmen und mich verst&auml;rkt meinen Pl&auml;nen f&uuml;r 2010 zuwenden zu k&ouml;nnen. Das Gute an meiner stressigen Situation zur Zeit ist, dass ich einmal mehr testen und ausprobieren kann, wie meine ineinander greifenden Systeme und Techniken auch unter Vollast gut und sicher funktionieren. <br /><br />Trotz "&Uuml;berlastung" f&uuml;hle ich mich gut.<br />  <br /><br />  <br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Produktivit&#xe4;t durch Pomodoros</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2009-10-22T19:48:48+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/afce67e4b375cfd7215d44c6aa763210-11.php#unique-entry-id-11</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/afce67e4b375cfd7215d44c6aa763210-11.php#unique-entry-id-11</guid><content:encoded><![CDATA[Puh! Ich habe heute wieder feststellen d&uuml;rfen, dass es etwas anderes ist, ob man 8 Stunden arbeitet, oder ob man 12 Pomodoros durchf&uuml;hrt. In den 12 Pomodoros schaffe ich definitiv und messbar mehr, als wenn ich ohne diese n&uuml;tzlichen Zeitboxen arbeiten w&uuml;rde. Ich f&uuml;hle mich am Ende des Tages auch ersch&ouml;pfter, als wenn ich ohne diese Motivationshilfe arbeiten w&uuml;rde. <br /><br />Durch meine Programmierauftr&auml;ge, die ich ab und zu erledige und bei denen ich durchaus auch mal 12 Stunden am St&uuml;ck code, habe ich eine gute Vergleichsm&ouml;glichkeit. <br /><br />Es ist einfach so, dass ich durch das Starten des Pomodoros einen strikt einzuhaltenden Vertrag mit mir selbst eingehe. Ich sp&uuml;re, dass es einen deutlichen Unterschied macht, 25 Minuten auf genau eine Aufgabe hoch konzentriert zu sein, oder ob ich einfach nur 25 Minuten intensiv an irgend etwas arbeite.<br /><br />Kurz: nach 12 Pomodoros habe ich mehr geschafft, als an zwei Arbeitstagen ohne sie!<br />]]></content:encoded></item><item><title>6 Wunderfragen zum Durchstarten bei einem H&#xe4;nger</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-10-17T13:00:00+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wunderfragen.php#unique-entry-id-10</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wunderfragen.php#unique-entry-id-10</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt sie, die H&auml;nger. Jeder hat es schon erlebt, dass bei der Bearbeitung einer Aufgabe, beim Durchf&uuml;hren einer T&auml;tigkeit pl&ouml;tzlich so eine Art Leerlauf eintritt. Wir ertappen uns dabei, dass wir auf der Stelle treten. <br />Nun muss es nicht immer sofort die Prokrastination sein, die dort zuschl&auml;gt. Es kann sein, dass man einfach nur in einer Sackgasse gelandet ist. Vielleicht braucht man auch einen Moment der Orientierung, um seine Aufgabe weiter zu bearbeiten. Oder man ist ein wenig ersch&ouml;pft, und sollte eine Pause einlegen, um mit frischer Energie wieder an der Erreichung seiner Ziele arbeiten zu k&ouml;nnen.<br /><br />Es ist bereits ein entscheidender Vorteil, dass man sich dar&uuml;ber im Klaren ist, dass man fest steckt. Nun gilt es, sich systematisch aus diesem Produktivit&auml;ts-Loch heraus zu holen. <br />Mit den folgenden 6 Fragen verschafft man sich Klarheit &uuml;ber seine Position. Wie der Seefahrer in alten Tagen mit dem Sextanten seine Position bestimmt hat, um die einzuschlagende Richtung zu ermitteln, sollten auch wir unsere momentane Lage bestimmen, um neu durchzustarten. <br />Danach ist es fast schon einfach, wieder in Richtung eigene Ziele weiter zu kreuzen.  <br /><br /><h2>6 Fragen, um sich auf das Problem zu fokussieren</h2>Im Prinzip helfen, um wieder voran zu kommen, die Fragen weiter, die man sich bei der w&ouml;chentlichen Durchsicht zu jedem Projekt selbst so oder so &auml;hnlich fragt:<br /><br /><h3>1. Was will ich?</h3>Diese Frage hilft, das Ziel zu konkretisieren. Wenn wir uns selbst unser Ziel beschreiben, es uns vorstellen, dann wird klarer, wohin wir wollen. Es hilft sehr, sich das erw&uuml;nschte Ziel so realistisch wie m&ouml;glich vorzustellen:<br /><ul class="disc"><li>wie sieht es aus?</li><li>wie f&uuml;hlt es sich an?</li><li>wie riecht es?</li><li>wie schmeckt es?</li><li>wie h&ouml;rt es sich an?</li><li>wie w&uuml;rde ich anderen davon erz&auml;hlen, wie ich mein Ziel erreicht habe?</li></ul><br /><h3>2. Was werde ich davon haben?</h3>Unsere Motivation h&auml;ngt auch davon ab, was wir konkret f&uuml;r einen Gewinn aus der Sache erzielen werden. Mit Gewinn ist nicht der materielle Gewinn gemeint. Dieser kann zwar auch eine Rolle spielen, wichtiger ist aber der pers&ouml;nliche Gewinn aus der Fertigstellung der aktuellen Aktion, des aktuellen Projekts, aus dem Erreichen des Ziels.<br />Dabei spielen auch Aspekte der pers&ouml;nlichen Entwicklung und Verbesserung eine Rolle. Es ber&uuml;ht die Frage: <em>wie werde ich mich ver&auml;ndern?</em>. Wir sollten uns auch bewu&szlig;t machen, ob sich eine Verbesserung des eigenen Umfelds ergeben wird. <em>Wie stark hilft es anderen, was ich tue?</em><br />Wenn klar wird, dass man durch die Erledigung der Aufgabe f&uuml;r sich und Andere Gutes tut, steigt die Motivation automatisch.<br /><br />Wenn umgekehrt bei der Beantwortung dieser Frage absolut nichts Positives herauskommt, ist das ein deutliches Zeichen daf&uuml;r, dass man die aktuelle T&auml;tigkeit einfach sein lassen sollte. Warum sollten Sie etwas tun, was weder Ihnen noch Anderen einen Vorteil bringt? Warum kostbare Energie in etwas stecken, dass nichts bringt?<br /><br />Bei fremdgesteuerten T&auml;tigkeiten, sieht die Sache fast genaus so aus. Wenn Sie etwas f&uuml;r Ihren Chef, f&uuml;r Ihr Unternehmen tun, dann ist der eigene Gewinn oft eher indirekter Natur. Durch Ihre T&auml;tigkeit binden Sie vielleicht einen Kunden enger an Ihr Unternehmen. Das wiederum kommt Ihnen dann mittel- und langffristig zu Gute.<br /><br />Egal wo dieser Gewinn liegt, machen Sie ihn sich bewu&szlig;t! Ohne konkrete Aussicht auf einen Gewinn wird es Ihnen unn&ouml;tig schwer fallen, sich zur Bearbeitung der anstehenden Aufgabe zu motivieren.<br /><br /><h3>3. Was hindert mich?</h3>Die Besch&auml;ftigung mit dieser Frage f&uuml;hrt manchmal zu einem Aha-Erlebnis. Wenn Sie beginnen, &uuml;ber das nachzudenken, was Sie daran hindert, die aktuelle Aufgabe zu erledigen, dann identifizieren Sie automatisch St&ouml;rungen. Oft sind es unbewu&szlig;te St&ouml;rungen: eine andere unerledigte Aufgabe, ein unpassender Termin, Unsicherheiten wegen fehlender Informationen. <br />Egal was Sie herausfinden werden, eliminieren Sie es!  Was immer Sie st&ouml;rt, geh&ouml;rt aus dem Weg geschafft! Wenn es die unerledigte Aufgabe ist, planen Sie deren Erledigung, damit der Drang sich damit zu besch&auml;ftigen nachl&auml;sst. Reicht das nicht, dann m&uuml;ssen Sie die andere Aufgabe vielleicht vorziehen und sofort erledigen. Probieren Sie aus was funktioniert.<br /><br />Wenn es ein Termin ist, pr&uuml;fen Sie, ob er sich verschieben l&auml;sst. Wenn nicht, versuchen Sie, das Positive aus diesem Termin zu ziehen. Ist es der Abgabetermin f&uuml;r Ihre Aufgabe, sagen Sie sich: "Prima, dann bin ich endlich fertig!" Ist es ein anderer Termin, dann machen Sie sich den Nutzen des erwarteten Ergebnisses dieses Termins bewu&szlig;t. Dieses Ergebnis sollte ebenfalls etwas Positives sein und Ihnen zu Gute kommen. Wenn Sie absolut &uuml;berhaupt nichts Positives aus dem st&ouml;renden Termin ziehen k&ouml;nnen, dann sagen Sie ihn ab. W&uuml;rden Sie Nachteile durch diese Absage erfahren, dann haben sie damit das "Positive" des Termins gefunden. F&uuml;gen Sie sich mit einem Schulterzucken und wenden Sie sich wieder Ihrer aktuellen, wichtigeren Aufgabe zu. Manchmal gibt es Situationen, die sind einfach unausweichlich. Es ist nutzlose Energieverschwendung mit diesen Unausweichlichkeiten zu hadern. Sehen Sie solche Situationen als einen Grund mehr an, sich um so intensiver mit den eigenen, wichtigen, sch&ouml;nen Aufgaben zu besch&auml;ftigen!<br /><br /><h3>4. Was ist mir wichtig an dieser T&auml;tigkeit?</h3>Sie haben oben schon beantwortet, was Sie davon haben werden, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Hier wird jetzt herausgearbeitet, welche Details bei der Erledigung der aktuellen Aufgabe Ihrer Aumerksamkeit bed&uuml;rfen. Das hilft Ihnen, einen Gro&szlig;teil Ihrer Energie in die wirklich wichtigen Aspekte Ihrer Aufgabe zu stecken. Ihre Energie ist kostbar und begrenzt. Verschwenden Sie sie nicht nach dem Gieskannen-Prinzip. Eine bessere Effizienz erreichen Sie, wenn Sie sich gezielt auf die Teile der Aufgabe konzentrieren, die Ihnen den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen bringen. Untersuchen Sie hier insbesondere auch die M&ouml;glichkeit, Teilaufgaben delegieren zu k&ouml;nnen und sich selbst um die wichtigen Komponenten zu k&uuml;mmern. <br /><br /><h3>5. Was funktioniert gut?</h3>Mit dieser Frage ermitteln Sie die Beschleuniger, die Sie f&uuml;r Ihre Aufgabe ausnutzen k&ouml;nnen. Das k&ouml;nnen Strategien sein, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich funktioniert haben. Es k&ouml;nnen Gewohnheiten und Routinen sein, die Sie ohne gro&szlig;en Aufwand anwenden k&ouml;nnen und die bei der Erledigung der aktuellen Aufgabe von Nutzen sein k&ouml;nnen. Das k&ouml;nnen andere Menschen sein, die Ihnen gerne hilfreich bei Seite stehen w&uuml;rden. Sei es dadurch, dass Sie an diese Menschen Teilaufgaben delegieren k&ouml;nnen, Gedanken austauschen oder einfach, dass mit gemeinsamer Arbeitskraft das doppelte Pensum geschafft wird. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und sch&ouml;pfen Sie aus Ihren Erfahrungen.<br /><br /><h3>6. Was k&ouml;nnte besser laufen?</h3>Nach der Beantwortung der ersten 5 Fragen f&auml;llt es Ihnen in der Regel nicht schwer zu erkennen, was besser laufen k&ouml;nnte. Notieren Sie sich die Erkenntnisse und setzen Sie sie um. Brauchen Sie mehr Manpower? Holen Sie sich Kollegen oder Partner. Brauchen Sie mehr Input? Holen Sie sich die fehlende Inspiration oder die fehlende Information. War es nur das verlorene Ziel? Dann schreiben Sie es sich auf, damit Sie bei der n&auml;chsten Krise schneller wieder auf Kurs gehen k&ouml;nnen!<br /><br /><h2>Fazit</h2>Es ist v&ouml;llig normal, dass wir mit unseren T&auml;tigkeiten nicht immer im Fluss sind. Es ist v&ouml;llig normal, dass man Verschnaufpausen braucht, dass man auch einmal auf der Stelle tritt. Daf&uuml;r sind wir alle Menschen und keine Maschinen.<br /><br />Seine Aufgaben dennoch zu erledigen, das macht den Unterschied zwischen Erfolg und Mi&szlig;erfolg aus.<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Gro&#xdf;e Brocken schaffen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-09-27T12:11:47+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/3b1b3e723094b7fb8e23a2d6d1cb48b0-9.php#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/3b1b3e723094b7fb8e23a2d6d1cb48b0-9.php#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[Oft scheint der schiere Umfang einer Aufgabe dazu zu f&uuml;hren, dass ihre Bew&auml;ltigung unrealistisch erscheint. Auf der operativen Ebene hilft hier manchmal eine Timeboxing-Technik wie die Pomodoro-Technik, um diesen Riesenbrocken in verdauliche H&auml;ppchen zu unterteilen. Dennoch muss erst einmal mit dem ersten Pomodoro der Aufgabe begonnen werden. Wenn man das geschafft hat, dann gilt es, dass am n&auml;chsten Tag erneut an dieser Aufgabe gearbeitet wird, und danach wieder und wieder. Schritt f&uuml;r Schritt dem Ziel entgegen. Jeden Tag!<br />Aber was ist zu tun, wenn am n&auml;chsten Tag die Motivation die Aufgabe in Angriff zu nehmen einfach fehlt?<br /><br />Eine M&ouml;glichkeit besteht darin, eine Seinfeld-Kette zu erzeugen. <a href="http://lifehacker.com/software/motivation/jerry-seinfelds-productivity-secret-281626.php" rel="external">Diese Motivationsmethode wird Jerry Seinfeld zugeschrieben</a>, der damit beschrieb, wie er sich motivierte, jeden Tag an seiner Karriere zu arbeiten. Gerade bei solch gro&szlig;en Aufgaben, bei denen das Ziel erst in ferner Zukunft liegt, ist regelm&auml;&szlig;ige Selbst-Motivation ein entscheidender Erfolgsfaktor! Wie funktioniert die Seinfeld-Kette? Man ben&ouml;tigt einen Kalender. Seinfeld hat einen Wandkalender genutzt, den er gut sichtbar aufh&auml;ngte. Au&szlig;erdem benutzte er einen dicken roten Marker, um die Tage auszustreichen, an denen er seiner Meinung nach erfolgreich an seiner gro&szlig;en Aufgabe gearbeitet hat. So markierte er den ersten Tag, den zweiten, den dritten...<br /><br /><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/seinfeld-kette.png" width="469" height="408" /><br /></p><p style="text-align:left;"><br />Durch das Ausstreichen der Tage bildete sich auf dem Kalender ein geometrisches Muster. Auf seinem Jahreskalender war es eine Linie. Irgendwann kam auch bei ihm der Tag, den jeder von uns f&uuml;rchtet: der Tag, an dem ihm die Lust fehlte. <br />Diesen Tag kennen wir alle. Es ist der Tag, an dem auch das noch so gute Zureden im Selbstgespr&auml;ch nicht dazu f&uuml;hrt, dass man beginnt, an seiner wichtigsten Aufgabe zu arbeiten. Der Tag, an dem die gef&uuml;rchtete Prokrastination zuschl&auml;gt. Der Tag, an dem unser Unterbewusstes uns anschreit: <em>"Ich will das jetzt nicht. Lass es uns morgen oder vielleicht n&auml;chste Woche machen!"<br /></em><br />Mit Hilfe der Seinfeld-Kette hat unser Unterbewusstsein allerdings einen Gegensprecher: unser <em>Gef&uuml;hl f&uuml;r &Auml;sthetik!</em> Es sagt uns, dass eine Linie ist nur dann eine sch&ouml;ne Linie ist, wenn sie nicht unterbrochen wird. Sonst w&auml;re es nur eine unordentliche, beliebig zerst&uuml;ckelte Strecke. <br />Im Konflikt mit uns selbst, bei dem Versuch uns zu motivieren, spielt pl&ouml;tzlich eine weitere Meinung eine Rolle: etwas in uns <em>m&ouml;chte gerne</em>, dass die Linie ohne Unterbrechung fortgef&uuml;hrt wird. <br /><br />Mit diesem F&uuml;rsprecher steigt die Chance, dass wir genug Energie finden, auch den heutigen Pomodoro zu starten (oder zwei, oder drei), um unser gro&szlig;es Ziel zu erreichen! <br /><br /> </p>]]></content:encoded></item><item><title>Eigene Standunkte &#xfc;berpr&#xfc;fen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-09-06T16:32:08+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/484c539094c24b53ea78439bfb5fb1a6-7.php#unique-entry-id-7</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/484c539094c24b53ea78439bfb5fb1a6-7.php#unique-entry-id-7</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Wir leben alle jeden Tag mit unseren &Uuml;berzeugungen. Ohne unsere &Uuml;berzeugungen h&auml;tten wir keine Grundannahmen &uuml;ber unsere Welt und w&uuml;rden uns haltlos in Details verirren. Es ist einfacher und vor allem praktikabler davon auszugehen, dass die Schwerkraft auch noch vor unserer Haust&uuml;r wirkt, und nicht nur in unserer Wohnung. Diese festen &Uuml;berzeugungen helfen uns, ein vereinfachtes Weltbild zu pflegen und uns so &uuml;berhaupt in die Lage zu versetzen, uns auf die momentan wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. <br /><br />Allerdings k&ouml;nnen uns diese festen &Uuml;berzeugungen auch zum Nachteil geraten. Manchmal f&uuml;hrt das Beharren auf einer festen &Uuml;berzeugung dazu, dass man Chancen nicht erkennt. Oder schlimmer: Chancen verpasst!<br /><br />Ich habe mir deshalb angew&ouml;hnt, regelm&auml;&szlig;ig meine festen &Uuml;berzeugungen zu hinterfragen. Dabei nutze ich zum Beispiel die Gelegenheiten, bei denen ich in der Diskussion mit einem Freund anderer Meinung bin als er. Wenn ich mir selbst gegen&uuml;ber flexibel genug bin, kann ich mir gestatten zu sagen: &bdquo;Ja, er hat recht. Und mein Standpunkt ist falsch!&ldquo;<br /><br />Danach kann ich untersuchen, was diese ge&auml;nderte Einstellung f&uuml;r mein pers&ouml;nliches Weltbild bedeuten w&uuml;rde. &Auml;ndert sich etwas f&uuml;r mich? Wird meine Welt besser oder schlechter? Werden Dinge nun m&ouml;glich oder werden andere Dinge unm&ouml;glich?<br /><br />Durch diese Betrachtungsweise bekomme ich die Chance, mein Weltbild auf &Auml;nderungsm&ouml;glichkeiten und vielleicht sogar auf Verbesserungspotential abzuklopfen. Und manchmal stellt sich heraus, dass eine andere Sichtweise der Dinge f&uuml;r mich wirklich von Vorteil sein kann. Durch meine Flexibilit&auml;t und Selbstkritik verbessere ich mein Verst&auml;ndnis der Dinge. Und das alles zu einem &auml;u&szlig;erst geringen Preis: ich muss nur f&uuml;r mich allein so tun, als h&auml;tte ich in der betrachteten Frage Unrecht!<br /><br />Wollen Sie es mal probieren? Okay, dann frage ich Sie: &bdquo;Sind die Felder A und B in der Zeichnung unten gleich hell?&ldquo;<br /><br /></span><p style="text-align:center;"><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "> </span><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/grey_square_optical_illusion.png.png" width="359" height="279" /><br /></p><p style="text-align:left;"><br /><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Wenn Sie die Frage beantwortet haben, dann &auml;ndern Sie doch einfach einmal Ihren Standpunkt und &uuml;berlegen Sie, was es bedeuten w&uuml;rde, wenn Sie damit Recht h&auml;tten. Danach schauen Sie sich vielleicht den zu dieser Grafik </span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Optische_T&auml;uschung#Relativit.C3.A4t_von_Helligkeit" rel="external">passenden Artikel in der Wikipedia</a></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "> an. Die Aufl&ouml;sung &uuml;berrascht Sie vielleicht!</span><br /></p>]]></content:encoded></item><item><title>Die Pomodoro-Pause nutzen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-08-24T06:17:50+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro_pause_nutzen.php#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro_pause_nutzen.php#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Wenn Sie wie ich die Pomodoro-Technik als Produktivit&auml;ts-Beschleuniger nutzen, dann werden Sie sie kennen, die &bdquo;Zwangspausen&ldquo; zwischen den Pomodoros. Diese Zwangspausen sind aus verschiedenen Gr&uuml;nden wichtig, um den Fokus im nachfolgenden Pomodoro wieder aufnehmen zu k&ouml;nnen. Einer der Gr&uuml;nde ist, dass wie beim Krafttraining zwischen den S&auml;tzen eine Entspannungspause eingelegt wird, unser Hirn durch die Pomodoro-Pause die Gelegenheit bekommt, sich zu entspannen.<br />Diese Entspannung f&uuml;hrt jedoch nicht dazu, dass das Hirn unt&auml;tig ist. Nat&uuml;rlich nicht! Sondern die Pause sollte dazu f&uuml;hren, dass wir die Fokussierung auf ein Problem nachlassen, uns entspannen und unserer gewaltigen Bio-Rechenmaschine das Abschweifen der Gedanken erm&ouml;glichen. Im entspannten Modus verarbeitet unser Hirn Informationen ganzheitlich. Es ist im &bdquo;Muster-Verarbeitungsmodus&ldquo;. Es stellt Verkn&uuml;pfungen und Assoziationen her. Die besten Ideen kommen uns in diesem Modus.<br /><br />W&auml;hrend eines Arbeitstages nutze ich ein oder zwei Pomodoro-Pausen, um ganz bewusst zu entspannen. Das geht recht einfach, wenn man eine bestimmte Atemtechnik nutzt. Wer fern&ouml;stliche Kampfkunst betreibt, weiss, was ich meine:<br /><br /></span><ul class="disc"><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">die F&uuml;&szlig;e stehen flach und fest auf dem Boden</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">der Blick ist auf irgendeinen Punkt in die Ferne gerichtet</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">das K&ouml;rpergef&uuml;hl liegt im Bauch unterhalb des Bauchnabels</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">es wird langsam und tief eingeatmet, dabei wird der Luftstrom in den K&ouml;rper bewusst wahrgenommen</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">es wird langsam ausgeatmet</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">der Kopf ist frei von Gedanken</span></li></ul><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Da die Pomodoro-Pause nur 5 Minuten dauert, kommt meist keine echte Meditation auf. Allerdings wird dem Geist auch in dieser kurzen Zeit die M&ouml;glichkeit gegeben, zu wandern und Probleme zu l&ouml;sen. Nicht selten habe ich durch eine solche bewusst entspannende Pause einen Knoten l&ouml;sen k&ouml;nnen, an dem ich im vorangegangenen Pomodoro vergeblich gearbeitet hatte. Probieren Sie es doch auch einmal!<br /><br /><br /><br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>&#xdc;berall Daten sammeln...</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><category>GTD</category><dc:date>2009-08-20T08:54:34+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/mobil_daten_sammeln.php#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/mobil_daten_sammeln.php#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">An unserem Arbeitsplatz haben wir unsere Inbox und einen Notizblock. Es ist f&uuml;r uns kein Problem, die verschiedenen Informationen, auf die wir w&auml;hrend des Tages sto&szlig;en, fest zu halten, zu sammeln.<br />Anders sieht es aus, wenn wir unterwegs sind. Egal ob wir auf einem Kundenbesuch oder beim Einkaufen sind. Egal ob wir gerade durch den Wald joggen oder in den Urlaub fahren. &Uuml;berall k&ouml;nnten wichtige Informationen auftauchen, die in unser System sollten, ja m&uuml;ssen! <br />F&uuml;r diese F&auml;lle sollten wir die entsprechenden Routinen zur mobilen Datenerfassung etabliert haben, damit das Festhalten dieser Informationen leicht von der Hand geht und unser Kopf frei f&uuml;r die wichtigen Dinge ist.<br /><br /></span><h3>Fallbeispiel: Entdeckung eines M&ouml;belst&uuml;cks </h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Spielen wir eine solche Situation einmal durch: Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Weg zu einem Kunden und kommen unterwegs an einem Schaufenster eines M&ouml;belgesch&auml;ftes vorbei, in dem die Couch steht, die Sie sich gut in Ihrem Wohnzimmer vorstellen k&ouml;nnten. Wegen des Kundentermins haben Sie keine Zeit in das Gesch&auml;ft zu gehen. Sie k&ouml;nnen die Sache im Moment nicht erledigen. Deshalb muss die Information, dass es dort einen potentiellen Couch-Kandidat gibt, in Ihr System, in Ihre Inbox. Aber wie?<br /><br />Anhalten, rechts heran fahren. Notizblock hervor kramen, Titel &bdquo;Couch ansehen&ldquo; notieren. Dann eine kleine Beschreibung erfassen: &bdquo;gr&uuml;n, schicker Cordbezug, mit 4 Stahlbeinen&ldquo;. Nat&uuml;rlich darf der Ort nicht fehlen: &bdquo;Ekia M&ouml;bel, Dorftstra&szlig;e 1&ldquo;. Den beschriebenen Zettel nehmen wir aus dem Notizblock und legen den Block wieder zur&uuml;ck. Fast fertig! Denn es stellt sich nun die Frage: &bdquo;Wohin mit dem Zettel?&ldquo;. In die Hemdtasche? Oder in die Brieftasche? Wenn Sie sich es zur Routine gemacht haben, dass Sie Ihre Brieftasche beim Nachhausekommen in Ihre Inbox werfen, um die unterwegs angefallenen Quittungen und Bons zu verarbeiten, dann w&auml;re das sicherlich die beste Wahl. <br /><br />Es geht aber auch einfacher! Nutzen Sie Ihr Handy als Datensammler. Je nachdem was f&uuml;r ein Modell Sie haben, kann Ihr Handy m&ouml;glicherweise Text-Notizen erfassen. Es kann vielleicht Sprachaufzeichnungen aufnehmen, was ein extrem schnelles Festhalten von Informationen erm&ouml;glichen w&uuml;rde! Kann es Fotos aufnehmen? Vielleicht sogar mit Ortsinformationen, die dem Foto durch den eingebauten GPS-Chip hinzugef&uuml;gt werden? Sollte Ihr Handy &uuml;ber solche Funktionen verf&uuml;gen, nutzen Sie sie. Sie haben es schlie&szlig;lich immer dabei! Durch die Foto-Funktion, die GPS-Funktion und durch die Sprachaufzeichnung ist es unterwegs auf jeden Fall n&uuml;tzlicher als ein Notizblock! <br />Nach diesen &Uuml;berlegungen ist klar, was beim Entdecken der schicken Couch gemacht werden sollte:<br /></span><ul class="disc"><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">rechts heran fahren</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Handy herausholen</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">ein Foto machen, auf dem die Couch und der Name des M&ouml;belgesch&auml;fts zu sehen ist (der Ort wird durch GPS festgehalten)</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">weiter fahren</span></li></ul><h3>Erfasste Daten ins System bringen</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Damit dieses mobile Erfassungssystem auch funktioniert, muss es in Ihre Routinen eingebaut werden. Wenn Sie Ihr Handy regelm&auml;&szlig;ig bei sich f&uuml;hren, haben sie einen wichtigen Teil dieser Routine schon umgesetzt. Der zweite Teil ist, die unterwegs gesammelten Daten in Ihre Ablagen einzupflegen. Mit anderen Worten: aus den Daten Referenz-Material zu machen, Projekte zu erstellen und die n&auml;chsten Aktionen festzulegen.<br /><br />Wenn Sie von unterwegs zur&uuml;ckkehren, geh&ouml;rt das Handy also in die Inbox. Beim Abarbeiten der Inbox werden dann einmal alle Speicherorte auf dem Handy &uuml;berpr&uuml;ft und deren Inhalte in das System &uuml;bertragen. Nach der &Uuml;bertragung werden die Daten auf dem Handy gel&ouml;scht. Alle Speicherorte des Handys (Fotos, Notizen, Sprachaufzeichnungen) m&uuml;ssen geleert werden und die Inhalte in das System &uuml;bertragen werden. Nur wenn Sie sich immer sicher sein k&ouml;nnen, dass keine Information aus dem Handy verloren geht oder &uuml;bersehen wird, werden Sie diesem starken Erfassungssystem vertrauen!<br /><br />Falls Ihr Handy &uuml;ber die M&ouml;glichkeit der Synchronisation verf&uuml;gt, um so besser! Nutzen Sie sie! Falls Sie Adressen und Kalenderinformationen auf diese Art in Ihr System &uuml;bernehmen k&ouml;nnen, wunderbar! Was f&uuml;r eine Produktivit&auml;ts-Beschleunigung! <br /><br />Nach der &Uuml;bertragung der Daten in das System f&auml;llt es Ihnen leicht, die sich ergebenden n&auml;chsten Aktionen zu erfassen. Um zum Beispiel mit der Couch zur&uuml;ck zu kommen, w&uuml;rden beim &Uuml;bertragen des Fotos in die Fotosammlung folgende T&auml;tigkeiten anfallen:<br /></span><ul class="disc"><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">N&auml;chste Aktion &bdquo;Termin f&uuml;r Besuch M&ouml;belgesch&auml;ft festlegen&ldquo; im Projekt &bdquo;Wohnung versch&ouml;nern&ldquo; eintragen</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Adresse M&ouml;belgesch&auml;ft heraussuchen und in die Adressdatenbank &uuml;bernehmen</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Foto in das Album &bdquo;sch&ouml;ne M&ouml;bel&ldquo; speichern</span></li></ul><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Fertig. Alles ist an seinem Platz und der Kopf ist frei f&uuml;r die n&auml;chste Sache!<br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>Meine Art mein Handy zu nutzen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2009-08-01T13:58:25+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wie_ich_mein_handy_nutze.php#unique-entry-id-4</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wie_ich_mein_handy_nutze.php#unique-entry-id-4</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Das Handy ist ein unsch&auml;tzbar wertvolles Werkzeug. Damit ich keine Gelegenheit oder Chance verpasse, nutze ich es, um s&auml;mtliche merkenswerten Informationen &uuml;berall zu erfassen. <br /><br /></span><h3>Datenpflege</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Ich pflege meine Kontaktinformationen, wie Telefonnumern und Adressen auch unterwegs. </span><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/img_0409-2.png" width="160" height="240" /></div><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Das Handy muss mich dabei komplett unterst&uuml;tzen: Erfassen, Bearbeiten, Erg&auml;nzen und L&ouml;schen der Daten sind ein Muss. Das ganze wird durch einen ausreichend gro&szlig;en Bildschirm und durch eine QUERTZ-Tastatur unterst&uuml;tzt. Meine Erfahrung ist, dass sich bei einem zu kleinen Bildschirm leicht Fehler in die Daten einschleichen. Und wenn die Tastatur nicht von ausreichender Qualit&auml;t ist, wird die Datenpflege zur Qual und unbewusst abgelehnt. Beides w&auml;re schlecht! <br /><br />Auch unterwegs k&ouml;nnen sich Termininformationen &auml;ndern. Zu- und Absagen per E-Mail oder per Telefon pflege ich zeitnah im Kalender ein. Es ist wichtig, dass mein Kalender stets aktuell ist. Es steigert meine Reputation und das Vertrauen meiner Kunden in mich, wenn ich f&uuml;r den Kunden gute Termine mache und ich sie immer einhalten kann.<br /><br /></span><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/img_0410.png" width="160" height="240" /></div><br /><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Wer seine Gedanken auf Zettelchen notiert, der hat sicher schon einmal die Situation erlebt, dass er irgendwann einen Zettel "wieder" gefunden hat. Meist ist die notierte Information dann schon ein wenig veraltet. Anstatt zur Abhilfe alle Zettel von unterwegs in die gleiche Hosentasche zu stopfen, um sie im B&uuml;ro oder zu Hause in die Inbox zu werfen, erfasse ich meine Notizen im Handy. Diese lassen sich sp&auml;ter synchronisieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Bei Notizen, die zu Referenzmaterial, zu Projekten oder zu Next Actions werden, erspare ich mir die doppelte Erfassung. Die Informationen kann ich leicht per 'Copy and Paste' in mein System einpflegen. <br /></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Eine gute Notizsoftware auf dem Handy vergibt der Notiz ausserdem ein Datum und eine Uhrzeit, so dass ich diese nicht explizit erfassen muss.<br /></span><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/img_0411.png" width="80" height="120" /></div><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br /></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Notizen k&ouml;nnen aber nicht nur textuell erfasst werden, sondern auch akustisch. Gerade wenn komplizierte oder umfangreiche Informationen schnell erfasst werden m&uuml;ssen, kann die Diktiersoftware punkten. Sp&auml;ter k&ouml;nnen die Sprachnotizen in Ruhe transkribiert werden.<br /><br /><br /><br /></span><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/img_0413.jpg" width="160" height="120" /></div><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Statt etwas als Notiz zu erfassen, mache ich oft einfach ein Foto. Hierbei gibt es vielf&auml;ltige Anwendungsm&ouml;glichkeiten: Fotos von Personen ordne ich sp&auml;ter den entsprechenden Kontakten zu.<br />Ich fotografiere Gegenst&auml;nde als Ged&auml;chtnisst&uuml;tze oder um etwas zu dokumentieren. Ich fotografiere Visitenkarten oder Adressschilder an B&uuml;rogeb&auml;uden, um die Kontaktinformationen sp&auml;ter zu verarbeiten. Mein Handy speichert in den Fotos mittels GPS auch den Ort der Aufnahme, so dass ich auch sp&auml;ter noch nachvollziehen kann, wo ein Foto gemacht wurde.<br /><br /></span><h3>Synchronisation</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Mindestens genauso wichtig wie das bequeme Erfassen der Daten, ist das &Uuml;bertragen in mein System. Wenn ich zur&uuml;ck ins B&uuml;ro komme, m&uuml;ssen diese Daten mit ein, zwei Handgriffen vollst&auml;ndig und sicher synchronisiert werden. Wichtig ist mir dabei, dass alle Informationen in eine einzige Datenbank gehen. Anders ausgedr&uuml;ckt: ich haben genau einen Kalender, genau ein Adressbuch, genau einen Notizblock und genau eine Fotoschublade! Ich vermeide doppelte Datenhaltung.<br /></span><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/mobileme-sync.jpg" width="441" height="364" /><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br /></span></p><p style="text-align:left;"><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br /></span><h3>Fazit</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Moderne Handys sind geniale Helfer. Wenn wir m&ouml;chten, unterst&uuml;tzen Sie uns bei der Pflege unserer Daten und sorgen daf&uuml;r, dass unterwegs erfasste Informationen leicht in unser System eingepflegt werden k&ouml;nnen. Wenn die oben beschriebene Funktionalit&auml;t gegeben ist, heisst es sie zu nutzen. Je routinierter wir diese Funktionen nutzen, desto besser der Effekt auf unsere Produktivit&auml;t. <br /><br /></span></p>]]></content:encoded></item><item><title>Die 2-Minuten-Regel</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-07-21T20:17:34+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/zwei_minuten_regel.php#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/zwei_minuten_regel.php#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">&bdquo;Was Du in 2 Minuten erledigt bekommst, erledige!&ldquo;, soll der Berater Dean Acheson seinen Klienten mitgegeben haben. Eine sehr schlaue Regel, denn sie sorgt daf&uuml;r, dass der t&auml;glich anfallende Kleinmist schnell vom Tisch ist und sich nicht anh&auml;ufen kann. <br />Au&szlig;erdem sind 2 Minuten eine &uuml;bersichtliche Zeitspanne, bei der man schnell auch aus dem Bauch heraus entscheiden kann: &bdquo;ja, ich tue es jetzt.&ldquo;<br /></span><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/2minuten.png" width="152" height="60" /><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br /></span></p><p style="text-align:left;"><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Zu den T&auml;tigkeiten, die in der Regel sofort erledigt werden k&ouml;nnen, geh&ouml;ren die kurze Beantwortung einer E-Mail, der Blick auf den Kontoauszug, das Lesen eines kurzen Artikels oder das Ablegen von Referenzmaterial. <br /><br />Doch was, wenn eine Aufgabe l&auml;nger als diese zwei Minuten dauert? Kein Problem! Wir lernen und machen es beim n&auml;chsten mal besser! In dem Moment, in dem wir merken, dass es l&auml;nger dauert, m&uuml;ssen wir kurz &uuml;berschlagen, ob wir in zwei weiteren &bdquo;Karenz-Minuten&ldquo; fertig werden. Falls ja, f&uuml;hren wir die T&auml;tigkeit zuende. Falls nicht, brechen wir den Vorgang ab, speichern das Zwischenergebnis und erfassen eine neue &bdquo;N&auml;chste Aktion (NA)&ldquo;.<br /><br /></span><h3>Warum gerade 2 Minuten?</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Die zwei Minuten sind willk&uuml;rlich festgelegt. Wer will, kann auch mit einer Minute oder gar 30 Sekunden experimentieren. Das Kriterium f&uuml;r die L&auml;nge dieser Zeitspanne sollte sein, dass das Erfassen einer T&auml;tigkeit und das Hervorholen aus seiner Liste nicht l&auml;nger dauern sollte, als ihre Erledigung. Wenn man an seinem Computer innerhalb von 10 Sekunden eine &bdquo;N&auml;chste Aktion&ldquo; erfassen kann, spricht nichts gegen 30 Sekunden als Grenze.<br /><br />Viel l&auml;nger als 3-4 Minuten sollte die Zeitspanne jedoch nicht dauern, da man sonst Gefahr l&auml;uft, dass diese Zeitspanne immer h&auml;ufiger deshalb &uuml;berschritten wird, weil man sich in eine scheinbar einfache Aufgabe vertieft hat, deren Erledigung dann jedoch l&auml;nger dauert. <br /><br />Zwei Minuten sind schon eine guter Startwert, der nat&uuml;rlich nach eigenen Erfahrungen angepasst werden kann. Bei mir fallen solche 2-Minuten-T&auml;tigkeiten h&auml;ufig an, wenn ich meinen E-Mail-Eingang bearbeite oder meine Inbox leere. Der Rest kommt ins System!<br /><br /></span></p>]]></content:encoded></item><item><title>RSS-Tipp: Lifehacker-Feed</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-07-17T08:18:02+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/94224e5e04cb25761a0f1467fc41dbdb-2.php#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/94224e5e04cb25761a0f1467fc41dbdb-2.php#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Von der werbefinanzierten </span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="http://lifehacker.com/" rel="external" title="Lifehacker-Website">lifehacker.com</a></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">-Webseite werden verschiedene RSS-Feeds angeboten. Die Seite bietet mit relativ hoher Frequenz Tricks, Tipps und Life-Hacks mit Schwerpunkt auf moderne Technologie, IT und Produktivit&auml;t. Hin und wieder werden aber auch Themen aus anderen Lebensbereichen diskutiert (z. B.: </span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="http://lifehacker.com/5313443/cool-down-a-scorching-car-as-quickly-as-possible" rel="external">die beste Methode, das Auto im Sommer auf ertr&auml;gliche Temperaturen herunter zu k&uuml;hlen</a></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">).<br /><br />F&uuml;r den eigenen RSS-Reader bietet sich </span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="feed://lifehacker.com/excerpts.xml" rel="external">der Feed ohne Werbung</a></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "> an, da hier die englisch-sprachigen Informationen ohne st&ouml;rende Werbehinweise  geliefert werden.<br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>BR Alpha Sendung zum Erfolg</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-07-10T07:45:58+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/415d8eda7e67249207c3e1b8c80d91d6-1.php#unique-entry-id-1</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/415d8eda7e67249207c3e1b8c80d91d6-1.php#unique-entry-id-1</guid><content:encoded><![CDATA[Vor ungef&auml;hr einem Jahr sind ein paar Sendungen von BR Alpha zum Thema Erfolg online gestellt worden. Wer von Euch zwischendurch ein St&uuml;ndchen Zeit hat, sollte da mal hinein schnuppern. <br /><br />Leben ist Erfolg und Erfolg ist Leben! Diese Erkenntnis wird &uuml;ber die folgende Sendung ausgearbeitet:<br /><br /><embed id="VideoPlayback" src="http://video.google.de/googleplayer.swf?docid=-8355832950341187727&hl=de&fs=true" style="width:400px;height:326px" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" type="application/x-shockwave-flash"> </embed>
]]></content:encoded></item><item><title>Er&#xf6;ffnen der Webseite</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2009-07-04T19:59:47+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/8f19ae21af7a76276b7bea2fd4cdc8b5-0.php#unique-entry-id-0</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/8f19ae21af7a76276b7bea2fd4cdc8b5-0.php#unique-entry-id-0</guid><content:encoded><![CDATA[Die neue Webseite ist online!]]></content:encoded></item></channel>
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