Lifehacker E-Mail Workshop in Ludwigsburg

E-Mail Inbox
Volle E-Mail Eingänge sind unnötig. Das lesen Sie an jeder Ecke. Warum ein voller E-Mail Eingang eine unnötige Belastung für unser Gehirn ist und mit welchem Ablauf man die Flut an E-Mails leicht bewältigen kann, das lernten die Teilnehmer des E-Mail Workshops mit Lifehacker Methoden am 10. Mai 2013 in Ludwigsburg. Einen kurzen Bericht und Stimmungsbilder gibt es auf der Webseite der Lifehacker-Methoden ...

Wissenschafltiche Studien zur Meditation

Die Meditation ist in den letzten Jahren in den Fokus der Wissenschaft geraten. Sie liefert deutliche und belastbare Belege, dass Meditation nicht nur immense Vorteile für unser Gemüt, sondern auch positiven physiologischen Einfluss auf unseren Körper hat. Alles, was wir investieren müssen, ist ein wenig Zeit. Mehr nicht! Falls Sie lesen möchten, was einige Wissenschaftler über die Wirkung der Meditation herausgefunden haben, schmökern Sie einfach in folgenden Links.

Kompetent oder Schaumschläger?

In diesem Beitrag geht es um eine Gehirn-Funktion, die uns auf der einen Seite viel Zeit spart und auf der anderen Seite unter Umständen fatale Folgen haben kann. Es geht darum, wie unser Gehirn die Kompetenz fremder Menschen einschätzt. Es geht um die Strategie unseres Gehirns, sich über fremde Menschen mit wenig Informationen innerhalb kürzester Zeit ein Urteil über deren Fähigkeiten zu bilden.

Kompetent?


Eine Situation, in der wir entscheiden müssen, ob wir einem fremden Menschen eine bestimmte Kompetenz zutrauen, kommt recht häufig vor. Richtig wichtig ist es in Situationen, in denen wir uns das erste Mal bei einem neuen Arzt, beim neuen Steuerberater, beim Bank- oder beim Versicherungsberater einfinden. Beim ersten Treffen werden die Weichen gestellt. Unser Gehirn entscheidet, ob wir meinen, dass unser Gegenüber die Kompetenz besitzt, die es für die Erledigung unseres Anliegens benötigt. Aber nicht nur bei wichtigen Zusammentreffen wie beim Arztbesuch, sondern auch bei täglichen kleinen Treffen mit Kassiererinnen, Tankwarten und Verkäufern schätzt unser Gehirn die Kompetenz unseres Gegenübers laufend ein.

... oder doch nur Schaumschläger?


Leider ist der Mechanismus, mit dem unser Gehirn die Kompetenz eines fremden Menschen einschätzt, nicht perfekt. Ganz im Gegenteil. Wenn wir blind darauf vertrauen wie unser Gehirn die Kompetenz unseres Gegenübers einschätzt, könnte es sein, dass wir manchmal daneben liegen! Und das je nach Situation mit mehr oder weniger fatalen Folgen!

Das Sozial-Organ


Unser Gehirn ist ein Organ, das auf soziales Zusammenleben spezialisiert ist. Es gibt Experten, die behaupten, dass der Erfolg der Menschheit nur auf diese Spezialisierung unseres Gehirns zurück zu führen ist.

Mensch vs. Tier - 0:1


Die Argumentation zu dieser These ist sehr einleuchtend. Denn wenn wir uns mit anderen Säugetieren vergleichen, dann fällt die Bilanz unserer Überlebensfähigkeit nicht gerade schmeichelhaft für uns aus. Vergleichen wir unser Gebiss und unsere Krallen mit denen eines Löwen. Wer wird sich in der freien Natur eher durchsetzen können? Natürlich der Löwe, wir hätten keine Chance!

Mensch vs. Tier - 0:2


Vergleichen wir uns mit Pflanzenfressern wie die Rinder oder Ziegen, stehen wir ebenfalls schlecht da. Wir verwerten das pflanzliche Futter schlechter und haben keine Hörner oder andere körperlichen Eigenarten zur Verteidigung unseres Lebens. Die Punkte gehen auch hier nicht an uns sondern an Kuh und Zicke.

Mensch vs. Tier - 0:3


Und wie sieht es mit unserer Kraft aus? Wenn wir mit unserem kleinen Verwandten, dem Schimpansen, eine Runde Armdrücken würden, könnte es gut sein, dass er unseren Arm aus dem Schultergelenk dreht und sich wundert, warum dieser Arm nicht fest mit dem Körper verbunden war. Unsere Kraft ist lächerlich im Vergleich zur Kraft eines Menschenaffen.
Nimmt man all diese Punkte, ergibt sich: wir sind die geborenen Verlierer. Als einzelnes Individuum hätten wir in der Natur aufgrund unsere jämmerlichen körperlichen Ausstattung kaum eine Überlebenschance. Alleine wären wir so gut wie tot.

Trotzdem King!


Wie kommt es, dass wir Menschen uns trotzdem wie die Könige auf diesem Planeten fühlen dürfen?
Die Antwort liegt auf der Hand und Sie kennen sie: wir Menschen halten zusammen. Jedenfalls meistens. Und damit das mit dem Zusammenhalten auch richtig gut funktioniert, hat unser Gehirn sich zu einem "Zusammenhalten-Organ" entwickelt. Wir können nicht nur eigene Pläne machen, sondern können auch erkennen, welche Pläne die Anderen gerade verfolgen. Wir können entscheiden, ob wir den Anderen bei ihren Plänen helfen oder ob wir dagegen arbeiten. Wenn wir dagegen arbeiten, dann hat unser Gehirn meistens gute Gründe dafür. Wir entscheiden oft intuitiv, ob wir mit den Anderen kooperieren oder nicht. Das ist das Erfolgsrezept von uns Menschen: die Kooperation, der Zusammenhalt.
Unser Gehirn stellt sich auf einen anderen Menschen ein und produziert dabei ein Netzwerk von Assoziationen, Erinnerungen, Annahmen und Emotionen, die diesen Menschen beschreiben. Das macht unser Gehirn mit jedem Menschen. Selbst mit denen, die nur für einen kleinen Augenblick in unser Leben treten. Der Mensch in der Kassenschlange vor uns oder der Passant in der Fußgängerzone. Besonders intensiv ist diese interne Repräsentation von Menschen natürlich bei denen, mit denen wir öfter zu tun haben. Durch den wiederholten Kontakt wird unser Bild immer detaillierter und meist auch besser. Es können sich aber auch ungeprüfte Vorurteile über diesen Menschen verfestigen. Irgendwann haben wir ein Abbild dieser Person in unserem Kopf. Das hilft uns, die Person und ihre Fähigkeiten zu beurteilen und Voraussagen über sie und ihre Handlungen zu treffen. Wir lernen die Person und ihre Kompetenzen immer besser kennen. Wir wissen irgendwann, was die Person kann, was sie nicht kann und was wir ihr zutrauen können. Unsere Einschätzung der Person muss nicht korrekt sein. es reicht aus, wenn sie meistens richtig zu sein scheint.

Kennenlernen braucht Zeit


Der Nachteil dieser Art der Einschätzung anderer Menschen ist, dass der Weg dort hin sehr langwierig ist. Diese Strategie ist keine gute Methode für unser Gehirn, wenn es darum geht die Fähigkeiten und Kompetenzen von fremden Menschen in sehr kurzer Zeit einzuschätzen. Und hier beginnt das Dilemma.
Um die Kompetenzen und Fähigkeiten eines fremden Menschen einschätzen zu können, benötigen wir Zeit, die wir oft nicht haben, weil wir diese Entscheidung sehr schnell treffen. Wird der Pannenhelfer unser liegen gebliebenes Auto wieder flott bekommen? Wird der neue Arzt mir die richtige Diagnose stellen und die passende Behandlung verordnen? Wird mir der Bankangestellte das richtige Finanzprodukt anbieten?
Wir kennen diese Menschen nicht, müssen oder wollen aber deren Fähigkeiten vertrauen. Unser Gehirn benötigt irgendwelche Daten, um sich ein Urteil über die Kompetenz des Gegenübers zu bilden.

Manchmal versagt unser Gehirn


Und hier tappt unser Gehirn manchmal in folgende Falle: zeigt unser Gegenüber großes Selbstvertrauen, dann schätzen wir dessen Kompetenz automatisch als hoch ein.
Unser Gehirn leitet den Grad der Kompetenz vom Grad der zur Schau gestellten Selbstsicherheit ab. Und das, obwohl beide Eigenschaften eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Aus einer zur Schau getragenen Selbstsicherheit lässt sich eben nicht zwingend eine Kompetenz ableiten.
Selbstsicherheit kann aus der Kompetenz resultieren, muss aber nicht. Manchmal fällt unser Gehirn auf Schaumschläger herein. Ist Ihnen das auch schon passiert? Dass Sie erst später gemerkt haben, dass jemand nur über heiße Luft statt über Kompetenz verfügt?

Kein Rezept, oder doch?


Unsere Gehirn tappen gerne in diese Falle. Sie könnten aber folgenden Rat beherzigen: lassen Sie bei fremden Personen, die Sie nicht gut kennen, Vorsicht walten . Fragen Sie sich selbst: "Hat er oder sie seine Kompetenz schon bewiesen oder nehme ich diese Kompetenz nur aufgrund des selbstsicheren Verhaltens an?"
Üben wir das einmal: wenn ich Ihnen als Informatiker sage, dass 10 * 10 = 100 ist, dann werden Sie mir das glauben, weil sie es leicht nachprüfen können. Was ist, wenn ich Ihnen auch noch sage, dass 10 + 10 = 100 ebenfalls korrekt ist? Werden Sie mir das auch glauben?
Ich hoffe ja, denn es stimmt ganz sicher! So wahr ich ein kompetenter Informatiker bin!

Der Kampf mit dem Drachen

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nibelungendrache.jpg
Mein Bruder brach in das Eis ein und ich musste zu sehen, wie er in das kalte Wasser sank. Kurz zuvor flog ein Drachen über den in dieser kalten Jahreszeit zugefrorenen Teich. Der Drachen landete auf dem Eis. Allerdings ohne einzubrechen. Sein Kopf drehte sich in unsere Richtung und er blieb schließlich auf seinem Bauch liegen. Ich, ein damals gerade elfjähriger Junge, musste dann mit ansehen, wie mein Bruder sich im eiskalten Wasser abkämpfte, nur um diesen blöden Drachen zu bekommen.

Noch einmal gut gegangen

Diese Episode hat sich tatsächlich vor einigen Jahrzehnten so ereignet. Es war spät im November und mein Bruder und ich machten wie so oft den Wald in der Nähe unseres Elternhauses unsicher. Mein Bruder hatte einen kleinen Gummi-Drachen bei sich. Es war so eine Fantasie-Spielzeugfigur, mit der Jungs wie wir manchmal gerne spielten. Wir hatten uns diesen Drachen gegenseitig immer wieder zu geworfen und irgendwann flog er an meinem Bruder vorbei auf die Eisfläche des zugefrorenen Teiches. Mein Bruder wollte natürlich seinen Drachen wieder haben und rannte sofort hinter dem Spielzeug her. Nach ein paar Schritten brach er im Eis ein. Zum Glück war der Teich nicht besonders tief. Er sank nur bis zu Hüfte ein. Nach dem ersten Schrecken sondierte er die Lage und beschloss sich seinen Weg zum Spielzeugdrachen zu bahnen. Das Eis splitterte weiter, als er sich auf das Spielzeug zubewegte. Irgendwann war er nahe genug und konnte die Figur greifen. Dann kehrte er endlich zum Ufer zurück. Als er es erreicht hatte, herrschte ich ihn an und ordnete einen Sprint nach Hause an. Es war bitterkalt und mein Bruder drohte sich ordentlich zu erkälten. Zuhause angekommen ertrug unsere Mutter dann unseren aufgeregten Wortschwall, mit dem wir unser Abenteuer in den schillerndsten Farben beschrieben. Sie steckte meinen Bruder in die warme Badewanne und kochte uns dann eine warme Suppe.

War der Drachen rot oder grün?

Das Lustige an dieser Geschichte ist, dass mein Bruder und ich uns zwar gut an diese Jahrzehnte alte Geschichte erinnern können, der Drache jedoch in meiner Erinnerung rot und bei meinem Bruder grün war. Und wir haben beide recht! Meinen wir zumindest.

Erinnerungs-Illusion

Ist Ihnen das auch schon einmal so ergangen? Sie meinen sich an eine Begebenheit genau erinnern zu können und werden mit einer anderen Version dieser Erinnerung konfrontiert? Falls nicht, sind die Chancen groß, dass Ihnen so eine Diskrepanz nur noch nicht aufgefallen ist. Unser Gehirn leidet unter einer Macke, die Chabris und Simons die Erinnerungs-Illusion nennen. Jeder von uns hat diese Macke. Falls Sie das nicht glauben, weiter unten biete ich Ihnen ein Experiment an, das Sie sofort durchführen können. Und natürlich bekommen Sie auch wieder Lifehacks, mit denen diese Macke unseres Gehirns ein wenig gemildert werden kann. Bis dahin heiße ich Sie einmal wieder Willkommen im Club! Viel Spaß beim Lesen dieses zweiten Artikels der Reihe, die Ihnen zeigt, wie Ihr Gehirn sich die Welt zurecht dichtet, sich an falsche Dinge erinnert, den falschen Menschen vertraut, sich selbst mit der Wissens-Illusion die Karten legt und sich und anderen die Welt mit an den Haaren herbeigezogenen Ursache-Wirkungs-Theorien erklärt. Diese Artikel-Reihe lehnt sich an den Inhalt des lesenswerten Buches „Der unsichtbare Gorilla“ von Christopher Chabris und Daniel Simons an.

Gedächtnis wie ein Schweizer Käse

Unsere Gehirnforscher decken fast jeden Tag wahrhaft Erschreckendes über unser Gehirn und sein Erinnerungsvermögen auf! Nicht nur, dass unser Gehirn sich Dinge zusammen reimt, erfindet, abändert, löscht, verdrängt und vergisst. Nein. Es ändert dem Anschein nach mit jedem Abrufen der Erinnerung dieselbe. Mit der Erinnerung wird die Episode neu abgespeichert. Oft leicht verändert.
Es gibt noch keine exakten wissenschaftlich belastbare Zahlen, aber man vermutet anhand von belegten Einzelfällen, dass die Erinnerung an eine Sache erst nach rund zehn Jahren einigermaßen stabil wird. In diesen zehn Jahren wird die Erinnerung über Jahre zwischen dem Hippocampus - einem wichtigen Modul in der Mitte unseres Gehirns - und der Hirnrinde ausgetauscht, wobei sich die Erinnerung in der Hirnrinde immer mehr verfestigt. Dort wird sie letztendlich auch gespeichert. Aber erst nach rund 10 Jahren hört der Hippocampus auf, die Hirnrinde mit diesen Informationen zu versorgen. Erst dann ist die Erinnerung relativ statisch.

Abenteuer und mathematische Formeln

In unserer modernen Welt müssen wir uns von klein auf an eine Vielzahl von Dingen erinnern. Nicht nur die zum reinen Überleben wichtigen Dinge, sondern auch all die Sachen, die im Kindergarten, Schule, in der Disco und natürlich im Beruf gelernt werden. Tatsächlich speichern wir aber meistens nur Rahmeninformationen ab und rekonstruieren Details später beim Abruf. Dabei ist es unerheblich, ob wir uns an ein Abenteuer im Wald oder an eine mathematische Formel erinnern wollen. Vielleicht kennen Sie das blöde Gefühl, das einen beschleicht, wenn man eine mathematische Formel benutzt und genau weiß, das irgendetwas fehlt, man aber nicht darauf kommt, was es ist.

Nachdenkende Urahnen aussortiert

Doch wie kann es sein, dass unsere Vorfahren überlebt haben, wenn unser Gedächtnis so miserabel ist? Über Millionen von Jahren ging es für unsere Vorfahren schließlich um Leben und Tod! Mussten unsere Vorfahren etwa überlegen „war dieser Säbelzahntiger nun gefährlich oder nicht?“ Wahrscheinlich stammen wir nicht von denjenigen Urahnen ab, die diese Überlegung durchführen mussten. Nachdem der Säbelzahntiger die Situation geklärt hatte, war unser nachdenkender Vorfahr kein Mitglied des aktiven Genpools der Menschheit mehr. Die Sache mit den Nachkommen hatte sich für ihn erledigt.
Was ist also mit unseren Erinnerungen? Wieso konnten wir überleben, obwohl wir uns oft so schlecht und oft unrichtig erinnern?

Bloß nicht die Herdplatte küssen!

Eigentlich ist es ganz einfach: die wirklich wichtigen Dinge merken wir uns mit Leichtigkeit. Die berühmte heiße Herdplatte brauchen wir nur ein einziges mal berühren, um uns für den Rest des Lebens zu merken, dass das eine schlechte Idee war. Einen Kuss mit dem richtigen Partner vergessen wir in der Regel nie. Ebenso den Kuss mit dem völlig falschen Partner. Unser Gehirn identifiziert wichtige Episoden durch intensive Gefühle. Wenn starke Gefühle im Spiel sind, dann werden die dabei laufenden Muster an Hirnaktivität stärker verankert, als wenn wenig Emotion im Spiel ist. Mathelehrer werden das zu ihrem Leidwesen bestätigen können.

So speichern Gehirnforscher Erinnerungen

Es muss aber nicht immer die Emotion sein, die eine Speicherung als Erinnerung vereinfacht. Auch die Wiederholung ist ein gutes Mittel, um eine Erinnerung zu erzeugen und möglichst korrekt zu erhalten. Wer etwas Neues lernen möchte, der sollte diese neue Sache auf eine bestimmte Art und Weise wiederholen. Einige Hirnforscher vermuten, dass 10 Wiederholungen ausreichend sind. Wichtig ist, dass die ersten 2 Wiederholungen einer neuen Information innerhalb von 30 Minuten stattfinden. Der Vorgang, der eine Erinnerung mit großer Wahrscheinlichkeit in unseren Kopf einpflanzt sieht also wie folgt aus:
  • lernen
  • nach 10 Minuten wiederholen
  • nach weiteren 10 Minuten noch einmal wiederholen
Danach reichen rund 7 weitere Wiederholungen alle 1-2 Tage, so dass die Information nach 2 Wochen so stark gefestigt ist, dass sie nicht mehr vergessen wird. Ab jetzt sorgen die Mechanismen im Gehirn dafür, dass die Erinnerung in die Hirnrinde hinein gespeichert wird. Allerdings nur, wenn wir schlafen. Ohne Schlaf wäre die ganze Lernarbeit für die Katz’.

Ein Experiment für Sie

Wollen Sie einmal ein kleines Experiment machen? Merken Sie sich dazu bitte folgende Wörter: Bett, Ruhe, wach, müde, Traum, aufwachen, schlummern, Decke, dösen, eindämmern, schnarchen, Nickerchen, Frieden, gähnen, schläfrig. Für den Moment brauchen Sie nichts weiter zu tun. Wenn Sie die Wörter gelesen haben, ist erst einmal alles gut, wir kommen später darauf zurück.

Schlecht erinnern ist normal

Wie gut können Sie sich lange Zahlenreihen merken? Telefon- oder Kontonummern? Haben Sie auch schon einmal Ihren Auto- oder Wohnungsschlüssel gesucht und konnten sich nicht erinnern, wo Sie ihn hin gelegt haben? Falls Ihnen so etwas schon passiert ist, dann ist alles in Ordnung, Ihr Gehirn arbeitet normal. Falls Sie zu den wenigen Menschen gehören, die noch nie etwas vergessen haben, sollten Sie einen Arzt konsultieren, denn dann stimmt mit Ihnen etwas nicht. Wir wissen heute, dass unser Gehirn die Ereignisse um uns herum nicht wie eine Videokamera aufnimmt. Wir wissen auch, dass Erinnerungen plastisch sind und sich mit jedem Abrufen verändern können, ohne dass wir das merken. Es wäre auch eine wahnwitzige Energieverschwendung, wenn unser Gehirn alles akkurat abspeichern würde, mit dem es zu tun gehabt hat. Welchen Sinn hätte es, die Wandfarben eines jeden Ortes zu erinnern, an dem man je im Leben gewesen ist? Unser Gehirn benötigt mit all seinen Defiziten alleine schon 20% des Energiehaushaltes unseres Körpers. Wenn es alles perfekt machen wollte, käme es selbst mit diesen 20% nicht hin. Es muss ökonomisch haushalten und selektieren, welche Ereignisse einen Speicherprozess wert sind und welche nicht.

Ihr Gehirn vera..... Sie!

Das Dumme an dieser gewöhnungsbedürftigen Art Erinnerungen zu speichern ist, dass wir die fehlenden oder geänderten Informationen nicht bemerken. Unser Gehirn gibt uns das Gefühl, dass es alles wichtige korrekt und detailgetreu abspeichern kann. Natürlich haben wir manchmal das Gefühl, dass wir etwas vergessen haben, dass wir uns an etwas bestimmtes nicht erinnern können. Das ist aber nicht weiter schlimm. Viel tragischer ist es, wenn wir uns erinnern. Dann denken wir nämlich, dass unsere Erinnerung die korrekte Darstellung einer vergangenen Episode ist und wir kommen in der Regel nicht auf die Idee, dass unsere Erinnerung falsch oder unvollständig sein könnte. Meistens hat dieser Trugschluss keine größeren Auswirkungen.
Erinnern Sie sich, welche Form und Farbe die letzte Türklinke hatte, die Sie bedient haben? War sie rund oder eckig oder war es ein Knauf? War sie aus Stahl, Messing, Chrom oder Kunststoff? Wenn Sie sich daran erinnern, dann kontrollieren Sie bitte, ob Sie recht haben. Falls ja, handelt es sich vermutlich um eine Türklinke in einer vertrauten Umgebung. In Ihrer Wohnung vielleicht. Fremde Türklinken werden in den seltensten Fällen von unserem Gehirn abgespeichert. Ja manch einer erinnert sich sogar an Türklinken, wo gar keine sind. Das ist die Erinnerungs-Illusion: das, woran wir uns erinnern ist nicht das, woran wir uns zu erinnern glauben.

Erinnern Sie sich?

Da wir gerade beim Erinnern sind. Versuchen Sie doch bitte, sich so gut es geht an die Worte aus der Liste weiter oben zu erinnern. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und versuchen sie so viele Worte wie möglich aufzuschreiben. Es waren 15 Worte. Nehmen Sie bitte Stift und Zettel oder öffnen Sie eben kurz eine Textverarbeitung und schreiben sie die Worte herunter.
Wenn Ihnen circa 8 Wörter einfallen, dann liegen Sie voll in der Norm. Nahezu niemand kann sich an alle 15 Wörter erinnern. Meistens kann man sich an ein paar Wörter vom Anfang der Liste erinnern und an ein paar vom Ende der Liste. Unser so überlegenes Gehirn kann aber kaum alle 15 Wörter speichern. Selbst der einfachste Computer aus den Anfangszeiten in den 1950er Jahren hätte kein Problem gehabt, diese 15 Wörter zu speichern. Ist das nicht traurig? Haben Sie die Wörter aufgeschrieben? Ich hoffe Sie haben es getan, denn ungefähr 40 % von Ihnen werden mit Ihrer Liste noch einen zusätzlichen Spaß haben. Falls nicht, schreiben Sie bitte jetzt die Wörter auf, an die Sie sich erinnern. Nehmen Sie sich ruhig Zeit!

Extra Spaß mit Ihrem Gehirn!

Schauen Sie einmal nach, ob in Ihrer Liste der erinnerten Wörter auch das Wort „Schlaf“ vorkommt. Wenn ja, dann gehören Sie zu den 40 % der Menschen, die es mit diesem Experiment schaffen, eine Erinnerungs-Illusion hervor zu rufen. Denn das Wort „Schlaf“ kam in der ursprünglichen Liste nicht vor. Kontrollieren Sie es ruhig. Unser Gehirn hat das Wort „Schlaf“ rekonstruiert und so getan, als ob es in der Liste vorkommen würde.

Lifehacks für besseres Erinnern

Dieser Artikel wäre kein Artikel aus der Lifehacker-Serie, wenn es nicht noch ein paar praktische Tipps geben würde.
Auf folgende Art und Weise können wir unseren Erinnerungen auf die Sprünge helfen.
  • Wiederholen, wiederholen, wiederholen. Okay, okay! Das weiß jeder, der einmal Schüler gewesen ist. Das brauche ich hier nicht extra zu erwähnen. Aber vielleicht probieren Sie einmal die Wiederholungsfrequenz, die weiter oben im Artikel beschrieben wird. Die, nach der man anfangs zwei Wiederholungen nach je zehn Minuten durchführen soll. Erinnern Sie sich?
  • Stellen Sie beim Erinnern die gleichen Umgebungsbedingungen wieder her, die beim Abspeichern geherrscht haben. Unsere Erinnerungen werden mit den Eindrücken aller Sinne gespeichert. Das, was wir sehen, hören, fühlen und schmecken wird mit der Erinnerung mehr oder weniger stark verbunden. Wenn wir diese Sinneseindrücke beim Abrufen der Erinnerung wieder her stellen (oder zumindest einen Teil davon), dann kann unser Gehirn die gewünschte Information schneller und einfacher finden.
  • Um Langzeiterinnerungen zuverlässiger zu machen, sollte man auch hier auf das Mittel der Wiederholung setzen. Allerdings kann das Abspeichern und Festigen der Erinnerung dadurch noch mehr verbessert werden, wenn bei der Wiederholung neue Informationen hinzugefügt werden. Das zwingt unser Gehirn zu einer Restrukturierung der ursprünglichen Information und zur Bildung neuer Assoziationen. Versuchen Sie also beim Erinnern zusätzliche Informationen, wie Gerüche, Farben, Töne oder Gefühle mit zu speichern. Das versorgt die Hirnrinde mit mehr Informationen und mit mehr Vernetzung. Mit mehr Vernetzung lassen sich Erinnerungen leichter abrufen.
Und zum Schluß noch eine kurze Frage: Wissen Sie eigentlich, wie oft Sie in diesem Artikel das Wort „Winter“ gelesen haben? Erst tippen, dann nachschauen!



Die Giraffe hat einen langen ...

Giraffe - PD images from John Walker
Wie würden Sie die Überschrift zu Ende führen? Oder besser gefragt: wie hat Ihr Gehirn es getan? In meiner Welt geht der Satz wie folgt weiter: „… Flug aus Afrika hinter sich.“

War Ihr Gehirn für die Fortführung „… Hals.“? Falls ja, keine Sorge. Ihr Gehirn arbeitet natürlich völlig normal. Es hat die wahrscheinlichste Fortsetzung des Satzes angenommen. Solche Diskrepanzen zwischen der wirklichen Welt und den Annahmen unseres Gehirns entstehen häufiger als man denkt. Die Welt da draußen ist oft anders. Meist, ohne dass wir es merken.

Lesen Sie in dieser Artikel-Reihe, wie Ihr Gehirn sich die Welt zurecht dichtet, sich an falsche Dinge erinnert, den falschen Menschen vertraut, sich selbst mit der Wissens-Illusion die Karten legt, sich und anderen die Welt mit an den Haaren herbeigezogenen Ursache-Wirkungs-Theorien erklärt und warum es gerne glaubt, dass in ihm unbenutztes Potenzial schlummert. Die Artikel-Reihe lehnt sich an den Inhalt des lesenswerten Buches „Der unsichtbare Gorilla“ von Christopher Chabris und Daniel Simons an und wird folgende Defizite unseres Gehirns in loser Folge behandeln:

1) Aufmerksamkeits-Illusion - wie wir oft nur meinen, wir würden alles mitbekommen
2) Erinnerungs-Illusion - heute so und morgen so
3) Selbstvertrauens-Illusion - Selbstvertrauen = Kompetenz?
4) Wissens-Illusion - Können Sie die Welt erklären?
5) Ursachen-Illusion - chronische Krankheit der Börsen-Gurus
6) Potenzial-Illusion - Sie nutzen nur 10 % Ihres Gehirns? Von wegen!

Die Aufmerksamkeits-Illusion


Der Mensch ist eigentlich ein Traumtänzer. Wir haben meistens dass Gefühl, dass wir wach und aufmerksam sind und alles mitbekommen, was um uns herum passiert. Leider gaukelt uns unser Gehirn dass oft nur vor. In Wirklichkeit, bekommen wir nur einen kleinen Aspekt unserer Umwelt mit.

Geheimnisvolle Sphinx


Sphinx by Ronald Rensink - Change Blindness
Sie kennen die beliebten Suchbilder? Hier sehen Sie zwei Menschen und eine Sphinx im Sand und im Hintergrund ein paar grüne Büsche und Palmen. Finden Sie den Unterschied zwischen beiden Bildern!

Wie oft mussten Sie die Bilder vergleichen, bis Sie den Unterschied bemerkt haben? Dreimal? Viermal? Noch öfter?

Unser Gehirn schaut sich zwar alles an, unser Bewusstsein bekommt aber nur die gefilterten Informationen präsentiert. Alles Unwichtige und Kategorisierte wird in der Regel ignoriert.

Was wir uns selten bewusst machen ist die Tatsache, dass unser Gehirn immer so arbeitet, nicht nur beim Suchspiel mit Bildern. Ob wir eine Mail lesen, unseren Kalender betrachten, einer Unterhaltung folgen oder einen Plan schmieden. Immer arbeiten wir mit der gefilterten Version der realen Dinge. Unser Gehirn ignoriert immer Unwichtiges und fasst Einzelinformationen zusammen. Und fast immer geht das gut. Fast.

Warum wir für Unfälle nie etwas können

Wenn wir immer alles mitbekommen würden, gäbe es keine Unfälle mit der Ursache „menschliches Versagen“. Aber es passiert. Jeden Tag. Wir stoßen mit Fußgängern, Fahrrad- und Motorradfahrern und anderen Autos zusammen. Und oft heißt es hinterher: „Es tauchte plötzlich vor mir auf!“

Unser Gehirn erwartet nicht das Unerwartete. Es erwartet nicht, dass plötzlich grüne Büsche aus dem Hintergrund verschwinden und es erwartet nicht, dass plötzlich Fußgänger auf der Straße auftauchen. Deshalb sehen wir diese Dinge nicht sofort. Untersuchungen zeigen, dass in Städten mit doppelt so vielen Fußgängern die Wahrscheinlichkeit von einem Auto angefahren zu werden um ein Drittel niedriger ist. In solchen Städten ist das Autofahrer-Gehirn an den Anblick von Fußgängern gewöhnt, es achtet besser auf sie.

Unachtsamkeit mit System

Unser Gehirn ist ein ökonomisch arbeitendes Organ. Es möchte immer ein optimales Aufwand/Nutzen-Verhältnis einhalten. Wenn wir mit dem Auto bekannte Strecken fahren, schaltet es auf Sparmodus. Wie oft ist es Ihnen passiert, dass Sie zu Hause oder auf der Arbeit angekommen sind und sich nicht an die letzten paar Kilometer Fahrt erinnern können? Dieser Blindflug hat System und wir sind daran gewöhnt. Anstatt Angst zu bekommen, was alles hätte passieren können, zucken wir die Schultern und sagen uns: „war mal wieder der Autopilot.“

Schlimmer noch! Vielleicht haben wir unterwegs sogar telefoniert und waren der Meinung unser Fahrzeug souverän über die Straße gesteuert zu haben. In Wirklichkeit haben wir einfach nur Glück gehabt, das nichts passiert ist. Denn unser Gehirn ist nicht in der Lage sowohl dem Straßenverkehr als auch dem Telefonat die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Es gaukelt uns diesen Eindruck nur vor. Wir erliegen der Illusion aufmerksam zu sein.

Kein Ausweg

Wie vermeidet man den Unaufmerksamkeitsfehler? Wie verhindere ich, dass ich der Aufmerksamkeits-Illusion erliege und nur meine, dass ich alles im Blick habe, obwohl es gar nicht so ist?

Im Auto? Gar nicht. Wir haben keine Chance im Auto auf Dauer so aufmerksam zu sein, wie wir es sein müssten, um wirklich jeden Unfall zu vermeiden. Dafür prasseln zu viele Informationen in kurzer Zeit auf uns herein. Die Verarbeitung der Sinneseindrücke dauert einfach zu lange und ist auf Dauer für unser Gehirn auch zu anstrengend. Im Auto müssen wir einfach weiter hoffen, dass es schon gut geht. Aber bei unserem Selbstmanagement, da können wir diese Falle entschärfen!

Ein Ausweg beim Selbstmanagement

Bei vielen Aufgaben des Selbstmanagements laufen wir Gefahr, der Aufmerksamkeits-Illusion zu erliegen. Wir schauen unsere Projektlisten durch und merken nicht, dass wir sie nur oberflächlich überfliegen. Oder wir meinen unseren Kalender zu überprüfen und unser Blick schweift unkonzentriert über die sieben Tage. Wir werfen einen Blick auf die Post-Its am Monitor und meinen, alle Notizen zu erfassen.

Wenn Sie wirklich sicher sein wollen, nichts unbemerkt zu übersehen, dann sollten Sie die übliche Routine fallen lassen und sich den Überblick über Ihre Dinge zum Beispiel wie folgt verschaffen.

Aufmerksame Kalender-Durchsicht

Wenn Sie Ihren Wochenkalender checken, kann es passieren, dass Sie zwar meinen, alle Einträge gesehen und geprüft zu haben, aber genauso leicht könnten Sie ohne es zu merken einen Eintrag übersehen haben. Um das zu vermeiden, könnten Sie alle Einträge einer Kategorie (oder dem Kalender) „ungeplant“ zuordnen. Im Laufe Ihrer Durchsicht weisen Sie dann jedem Termin die richtige Kategorie (den richtigen Kalender) zu. Also „beruflich“, „privat“, „Sport“ und so weiter. Sorgen Sie dafür, dass nach der Durchsicht kein Eintrag mehr als „ungeplant“ stehen bleibt. Durch diese Methode sorgen Sie dafür, dass Sie tatsächlich jeden Termin einmal aktiv und bewusst bearbeiten. Jeder Termin hat ihre Aufmerksamkeit, keiner fällt durch die Maschen. Damit haben Sie der Aufmerksamkeits-Illusion ein Schnippchen geschlagen!

Notizen durchsehen

Gehören Sie zu denjenigen Zeitgenossen, die viele Post-Its an den Monitor oder auf den Schreibtisch kleben? Wenn Sie diese Gewohnheit pflegen und ab und an alles durchsehen, ob jede Notiz auch aktuell ist, dann ist Ihnen vielleicht schon einmal passiert, dass Sie etwas übersehen haben, ohne es sofort zu bemerken. Um das zu vermeiden, sammeln Sie einfach bei der Durchsicht alle Post-Its ein und machen einen Haufen. Dann arbeiten Sie den Haufen von oben nach unten ab. Dabei nehmen Sie immer genau ein Post-It und überlegen, was damit zu tun ist: Wegwerfen, weil erledigt, etwas sofort machen, weil es nur ein paar Augenbicke dauern wird oder das Post-It wieder an seinen Platz kleben, weil Sie sich später darum kümmern wollen. Wenn Sie den Haufen auf diese Art systematisch abbauen, werden Sie dabei höchstwahrscheinlich nicht der Aufmerksamkeits-Illusion erliegen.

Fazit

Wir müssen akzeptieren, dass unser Gehirn uns nicht alles, was um uns herum passiert, bewusst macht. Meistens ist das auch nicht notwendig. In Situationen, in denen es uns wichtig ist, alles mitzubekommen, sollten wir ein Verhalten an den Tag legen, welches uns die bewusste Bearbeitung jedes Teilaspekts der Situation ermöglicht. Auf Dauer wäre dieses Verhalten zu anstrengend und zu aufwändig. Gezielt eingesetzt, unterstützt uns dieses Verhalten jedoch beim sicheren Erreichen unserer Ziele.

Berufskodex des Forums Werteorientierung

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Die Lifehackerseminare werden offiziell unter dem Berufskodex des Forums Werteorientierung für Weiterbildung e. V. durchgeführt.
Zitat:
"Seriöse Trainer, Berater und Coaches legen höchsten Wert auf einen fairen, verantwortungsvollen Umgang mit ihren Kunden, Teilnehmern und Klienten. ... Durch das Verwenden unseres Siegels „Qualität, Transparenz, Integrität“ verpflichten sich die Weiterbildner unserer Mitgliedsorganisationen zur Einhaltung ethischer Grundsätze, wie sie in unserem „Berufskodex für die Weiterbildung“ geregelt sind."

Karsten Schulz dokumentiert durch seine Mitgliedschaft im BDVT gerne dieses selbst auferlegte ethische Qualitätsniveau.

BDVT-Camp 2011

Ich war 2 Tage auf dem 17. BDVT-Camp, um dort Kolleginnen und Kollegen zu treffen, viel zu lernen und Spaß zu haben. Es war eine großartige Veranstaltung, die von der Berufsgruppe der Selbständigen innerhalb des BDVT optimal organisiert worden war.

Formate der Erwachsenenbildung

Eröffnet wurde der Lernreigen mit einem launigen Vortrag von Prof. Dr. Stefan Sell. Auf erfrischende Art und Weise zeigte er Missstände der Formate der Erwachsenenbildung auf, wagte die Vorausschau in die Zukunft und gab Hinweise, worauf sich die Unternehmen in Sachen Personalentwicklung künftig einstellen sollten.

Laufen mit Andreas

Ein Höhepunkt für mich war der Vortrag von Andreas Butz, der uns mit erfrischender Direktheit gezeigt hat, dass wir westlichen Industriemenschen leider zu oft die falschen Entscheidungen in Sachen Selbsterhaltung treffen: wir bewegen uns häufig zu wenig und essen oft das Falsche.
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Es blieb aber nicht nur bei der Theorie, die humorvoll anhand des "Kölschen Grundgesetzes" vermittelt wurde. Wir waren eingeladen mit Andreas Butz am Abend einen kleinen Lauf auf dem Jakobsberg zu machen. So sind rund 15 Trainer, Berater und Coaches bei rund 28°C um die sieben Kilometer bei himmlischer Aussicht über die Wanderwege gejoggt. Klickt auf das Bild, um die Strecke ein wenig größer zu sehen. Es war herrlich!
Ich hatte auf der abendlichen Party dem einen oder anderen versprochen, die GPS-Track-Datei unseres Laufes zur Verfügung zu stellen. Man kann die Datei mit Google Earth öffnen und die Strecke bewundern.

7 Methoden in 70 Minuten

Am zweiten Tag hatten wir Gelegenheit 7 Methoden kennen zu lernen und drei davon zu vertiefen. Es war ein vielschichtiger, inspirierender und lehrreicher Vormittag. Aus der bunten Palette der Methoden konnte ich viel mitnehmen.

Frühjahrsputz der Homepage

Kerstin Boll von quiVendo hat an praktischen Beispielen gezeigt, wie eine gute Webseite für Trainer aussehen sollte. Neben fundierten und sofort umsetzbaren Tipps hatte sie auch Antworten für unsere individuellen Fragen parat. Ein rundum gelungener Workshop!

Leider verpasst: apprenti

Parallel zum "Frühjahrsputz der Homepage" lief der Workshop "Ich bin nicht lustig! Humor & Comedy gezielt einsetzen in Seminar & Training". Deshalb konnte ich diesen Workshop mit Sandra Dirks und Michael Krieg nicht mitmachen. Ich hatte aber am Vorabend und beim Frühstück das Vergnügen mit den beiden herumzuflachsen. Ich machte dabei die Erfahrung, dass es sehr schwierig ist, sein Frühstück mit einem breiten Grinsen zu sich zu nehmen!

Abschied

Nach zwei Tagen, die mir wie zwei Stunden vorkamen, hieß es Abschied nehmen. Beschwingt durch die vielen neuen Eindrücke, das neue Know How und durch die vielen neuen Bekanntschaften ging es gestern nach Hause. Es war eine schöne, nützliche und lehrreiche Veranstaltung. Vielen Dank an den BDVT und das Orga-Team für diese Veranstaltung. Vielen Dank an die Trainer und Coaches, die uns an Ihrem Wissen haben teilhaben ließen und viele Grüße an alle Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich mich austauschen durfte. Hoffentlich bis bald!

Wie Sie sich mit Vitaminpillen in den Fuß schießen ...

Ein herrliches Beispiel, warum sich jeder Mensch mit der Funktionsweise seines Gehirns auseinander setzen sollte, ist jetzt Wen-Bin Chiou von National Sun Yat-Sen University, Taiwan aufgefallen. Denn unser Gehirn kann uns gehörige Schnippchen schlagen, ohne dass wir es bemerken.

Gehören Sie auch zu der Hälfte der Bevölkerung, die "gesunde" Zusatzpräparate wie Vitamintabletten, Mineralpillen oder sonstige Gesundheit versprechende Mittelchen zu sich nehmen? Chiou fiel auf, dass zwar der Verbrauch solcher Mittel wuchs, nicht aber mit dem Wachstum des Gesundheitsniveaus der Bevölkerung korrelierte. Entweder mussten diese Mittel wirkungslos sein, was von der herstellenden Industrie natürlich vehement abgestritten wird, oder es gab andere Gründe, warum die Gesundheit der Bevölkerung sich durch Einnahme der Präparate nicht verbesserte.
Chiou untersuchte diese Frage experimentell und zeigte, dass Menschen, die Gesundheitspräparate zu sich nehmen, dazu tendieren, sich gesundheitlich für gestärkt, ja unverwundbar zu halten. Diese Haltung zeigt sich insbesondere dadurch, dass diese Gruppe sich weniger bewegt und beim Essen eher sündigt, als die Gruppe, die keine Vitaminpillen nimmt.
Unbewusst gaukeln sich Vitaminpillen-Esser vor, dass die Vitaminpille ein Freibrief für maßlosen Genuss mit automatisch eintretender Gesundheit ist. Eine böse Falle! Unser Gehirn schadet uns, indem es eine Doppel-Belohnungsstrategie verfolgt. "Vitamine essen ist gut, weil es gesund macht. Weil ich gesund bin, kann ich schlemmen." Und uns armen Gehirnträgern muss das noch nicht einmal bewusst werden.

Die gute Nachricht für uns Gehirnbenutzern ist, dass wir über solche Dinge nachdenken können, sie uns bewusst machen können. Das ist hoffentlich mit Chious Untersuchung und diesem Blogbeitrag geschehen.

Falls Sie also unbedingt Zusatzpräparate einnehmen wollen, dann zusätzlich zur Bewegung und zur gesunden Ernährung. Sie heißen schließlich Zusatz- und nicht Anstattpräparate.

Frohe Ostern!


Die Informationen dieses Beitrags stammen aus dem Artikel "Are Dietary Supplements Working Against You?", veröffentlicht am 21.04.2011in ScienceDaily
Wen-Bin Chiou, Chao-Chin Yang and Chin-Sheng Wan. Ironic Effects of Dietary Supplementation: Illusory Invulnerability Created by Taking Dietary Supplements Licenses Health-risk Behaviors. Psychological Science, (in press)

Geheimnisse für ein langes Leben

Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Lebenszeit wäre wie ein Eimer Farbe. Sie streichen mit der Farbe Wände und Decken so lange, bis der Eimer leer ist. Sie hinterlassen Spuren.
Dabei können Sie entscheiden, ob Sie ein paar Wände komplett streichen oder lieber hier und da nur ein paar einzelne Farbkleckse hinterlassen. Vielleicht tun Sie auch beides?
Egal wie Sie den Eimer Farbe nutzen werden, er wird höchstwahrscheinlich früher leer sein, als Ihnen lieb ist.
Ein Maler könnte in den Baumarkt gehen und einen weiteren Eimer Farbe kaufen. Für unser Leben gibt es diesen zweiten Eimer nicht. Wir müssen mit diesem einen Eimer auskommen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass dieser eine Eimer möglichst groß ist.

ScienceDaily hat vor einigen Tagen eine Liste mit Erkenntnissen herausgegeben. Sie zeigen, durch welche Verhaltensweisen Mann und Frau statistisch gesehen ihr Leben verlängern können. Nein, hier sind nicht die bekannten Ratschläge gemeint, gesund zu leben und regelmäßig Sport zu treiben, sondern Tipps, die Sie so vielleicht nicht unbedingt erwartet haben:
  • Die Ehe wirkt lebensverlängernd auf Männer, hat aber keinen Einfluss auf die Lebenszeit der Ehefrauen. Geschiedene und nie verheiratete Männer sterben früher als verheiratete. Für uns Männer bedeutet das also: suchen Sie sich die richtige Frau für's Leben! Und für die Frauen? Sie verschlechtern sich zumindest mit uns Männern nicht, denn
  • bei Frauen wirkt sich eine Scheidung nicht negativ auf die Lebensdauer aus.
  • Ehrgeizige Menschen, die sich stark in ihrem Job engagieren, leben länger als die, die die Sache locker angehen lassen. Obwohl es landläufig heisst, dass der Stress auf der Arbeit die Gesundheit ruiniert, wirkt die ruhige Kugel auf der Arbeit eher lebensverkürzend!
  • Leute, die geliebt werden und um die sich jemand kümmert, fühlen sich wohl. Länger leben sie deshalb jedoch nicht. Im Gegenteil! Diejenigen, die etwas für andere tun, sind die, deren Leben länger dauern wird. Hilfsbereitschaft fühlt sich nicht nur gut an, sondern vergrößert auch unseren Farbeimer, von dem eingangs die Rede war.

Die beiden Forscher Friedman und Martin, die diese Tipps zusammenstellten, sagen, dass es nie zu spät sei, diese Lebensverlängerungstricks umzusetzen. Lebensverlängernd wirkt ebenfalls, dass man sich wenig Sorgen macht. Ein möglicher erster Schritt für ein längeres Leben wäre also, diese Liste wegzuwerfen und aufzuhören, sich darüber Gedanken zu machen.

Wie auch immer, es kommt meistens anders als man denkt. Deshalb wünsche ich uns allen viel Farbe im Eimer und einen guten Wochenstart!

aus "Keys to Long Life? Not What You Might Expect", ScienceDaily, 20110312

Sneak Preview

Ich habe in diesem Blog schon öfter davon geschrieben, dass es in diesem Jahr eine neue Seminar-Reihe von mir geben wird, die das Selbst-Management in der Welt des 21. Jahrhunderts ankommen lässt. Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern, aber für alle, die zwischendurch bei mir nachfragen, hier ein paar Informationen.

Warum die neue Art Zeit- und Selbst-Management?


Wir haben mit einem großen Handicap zu kämpfen: Unsere Eltern haben uns auf diese Welt nicht vorbereiten können. Es gab diese unsere Welt so früher nicht. Wir haben heute nicht nur mehr und andere Kommunikationskanäle wie Twitter, Blogs, Chat, SMS, mobile Telefone, mobile E-Mail. Nein, es bilden sich auch neue soziale Strukturen, in die wir uns einfügen. In denen wir uns bewegen. Wir arbeiten und leben im globalen Dorf. Orte werden immer bedeutungsloser, die zeitliche Struktur unserer Gesellschaft ändert sich radikal. Unsere Eltern konnten sich so etwas nicht im Traum vorstellen!

Es entsteht Neues!


Der neue soziale Flow, der durch Web 2.0, Twitter und Co. global entsteht, ist etwas gänzlich Neues, etwas Einmaliges, etwas Wunderbares und etwas Wundersames!
So etwas hat es auf der Welt bisher nicht gegeben! Es entstehen neue Formen von Meinungs- und Willensbildung, neue soziale Belohnungs- und Bestrafungssysteme. Wer meint, der Mensch des 3. Jahrtausends lebt genauso, wie im 2. Jahrtausend, nur schneller, der irrt! Der irrt gewaltig.
Ja, alles scheint schneller, und anders! Und trotzdem erwartet diese sich ändernde Welt von uns, dass wir sie meistern. Und wir erwarten natürlich auch von uns selbst, dass wir sie meistern!

Selbst- und Zeit-Management 2.0


In den Seminaren werden neueste Erkenntnisse aus der Neuro- und Chrono-Biologie eingesetzt, um das Selbst-Management auf die neuen Gegebenheiten anzupassen. Wo früher Pufferzeiten und Prioritäten gelehrt wurden, stehen jetzt Timeboxes und Kontexte. Wo das Eisenhower-Prinzip gelehrt hat, dass zuerst das Dringende und Wichtige erledigt werden muss, werden Wege gezeigt, wie Wichtiges nicht zu Dringlichem wird. Wo ausufernde Aufgabenlisten dazu führten, dass man sich verzettelte, zeigen neue Selbst-Management Techniken wie GTD, ZTD oder Autofocus, dass man nicht nur den Überblick, sondern auch die Oberhand bewahren kann.

Bei der Konzeption der neuen Seminarreihe wurde besonderen Wert auf den Lerntransfer gelegt. Durch eine neue Transfertechnik wird es den Teilnehmern unvergleichlich leicht gemacht, die vermittelten Erkenntnisse und das Wissen in ihrem Alltag ohne große Anstrengung anzuwenden. Hier steht und fällt der Erfolg eines jeden Seminars. Wir haben einen Weg gefunden, genau diesen Punkt zu verbessern.

Noch ist es nicht ganz soweit, über Termine zu sprechen. Die Planungen und Verhandlungen laufen. Abonnieren Sie diesen Blog oder meine Tweets, um auf dem Laufenden zu bleiben. Oder schicken Sie mir eine Nachricht über das Kontaktformular.

Bis bald!
Ihr Karsten Schulz

Eine lange Wanderung in der Ebene...

... ist beendet. Und jetzt wird der erste Gipfel des Jahres 2010 angegangen.

In diesem Jahr hatte ich lange Phasen, in denen ich angehende Fachinformatiker ausgebildet habe. Diese notwendige Tätigkeit ist für mich wichtig und macht mir Spaß. Insbesondere, wenn sie Früchte trägt, indem meine Teilnehmer die entsprechenden IHK Prüfungen erfolgreich ablegen.

Allerdings habe ich weiterführende Pläne für 2010. Eines meiner wichtigsten Vorhaben musste in den letzten Wochen leider auf Sparflamme vor sich her köcheln. Ich habe zwar regelmäßig an diesem Projekt gearbeitet, erreichte jedoch keine großen Fortschritte oder Durchbrüche. Da ich Anfang dieser Woche mein letztes Seminar beenden konnte, kommt jetzt die Zeit, wo ich den Kurs für meine Vorhaben im kommenden Jahr setze und die neuen Ziele mit voller Kraft ansteuern kann.

Alleine schon dieser Gedanke, nun in größeren Schritten einem meiner wichtigsten Ziele näher zu kommen, erfüllt mich mit freudiger Erwartung. Und das, obwohl ich von den Anstrengungen der letzten Wochen ziemlich ausgelaugt bin.
Ich merke aber, dass sich meine Situation normalisiert und ich langsam Fahrt aufnehme. Das Projekt - eine neue Seminarreihe - wird im ersten Quartal 2010 in seine entscheidende Phase treten. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Aber ab sofort werde ich die Leser dieses Blogs häufiger auf dem Laufenden halten.
Sobald die Umsetzung sich konkretisiert, werde ich hier im Blog auch das Geheimnis lüften und verraten, welche neuartigen Inhalte in dieser Seminarreihe angeboten werden. Lassen Sie sich überraschen!

Produktivität durch Pomodoros

Puh! Ich habe heute wieder feststellen dürfen, dass es etwas anderes ist, ob man 8 Stunden arbeitet, oder ob man 12 Pomodoros durchführt. In den 12 Pomodoros schaffe ich definitiv und messbar mehr, als wenn ich ohne diese nützlichen Zeitboxen arbeiten würde. Ich fühle mich am Ende des Tages auch erschöpfter, als wenn ich ohne diese Motivationshilfe arbeiten würde.

Durch meine Programmieraufträge, die ich ab und zu erledige und bei denen ich durchaus auch mal 12 Stunden am Stück code, habe ich eine gute Vergleichsmöglichkeit.

Es ist einfach so, dass ich durch das Starten des Pomodoros einen strikt einzuhaltenden Vertrag mit mir selbst eingehe. Ich spüre, dass es einen deutlichen Unterschied macht, 25 Minuten auf genau eine Aufgabe hoch konzentriert zu sein, oder ob ich einfach nur 25 Minuten intensiv an irgend etwas arbeite.

Kurz: nach 12 Pomodoros habe ich mehr geschafft, als an zwei Arbeitstagen ohne sie!

Meine Art mein Handy zu nutzen

Das Handy ist ein unschätzbar wertvolles Werkzeug. Damit ich keine Gelegenheit oder Chance verpasse, nutze ich es, um sämtliche merkenswerten Informationen überall zu erfassen.

Datenpflege


Ich pflege meine Kontaktinformationen, wie Telefonnumern und Adressen auch unterwegs.
Das Handy muss mich dabei komplett unterstützen: Erfassen, Bearbeiten, Ergänzen und Löschen der Daten sind ein Muss. Das ganze wird durch einen ausreichend großen Bildschirm und durch eine QUERTZ-Tastatur unterstützt. Meine Erfahrung ist, dass sich bei einem zu kleinen Bildschirm leicht Fehler in die Daten einschleichen. Und wenn die Tastatur nicht von ausreichender Qualität ist, wird die Datenpflege zur Qual und unbewusst abgelehnt. Beides wäre schlecht!

Auch unterwegs können sich Termininformationen ändern. Zu- und Absagen per E-Mail oder per Telefon pflege ich zeitnah im Kalender ein. Es ist wichtig, dass mein Kalender stets aktuell ist. Es steigert meine Reputation und das Vertrauen meiner Kunden in mich, wenn ich für den Kunden gute Termine mache und ich sie immer einhalten kann.


Wer seine Gedanken auf Zettelchen notiert, der hat sicher schon einmal die Situation erlebt, dass er irgendwann einen Zettel "wieder" gefunden hat. Meist ist die notierte Information dann schon ein wenig veraltet. Anstatt zur Abhilfe alle Zettel von unterwegs in die gleiche Hosentasche zu stopfen, um sie im Büro oder zu Hause in die Inbox zu werfen, erfasse ich meine Notizen im Handy. Diese lassen sich später synchronisieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Bei Notizen, die zu Referenzmaterial, zu Projekten oder zu Next Actions werden, erspare ich mir die doppelte Erfassung. Die Informationen kann ich leicht per 'Copy and Paste' in mein System einpflegen.
Eine gute Notizsoftware auf dem Handy vergibt der Notiz ausserdem ein Datum und eine Uhrzeit, so dass ich diese nicht explizit erfassen muss.

Notizen können aber nicht nur textuell erfasst werden, sondern auch akustisch. Gerade wenn komplizierte oder umfangreiche Informationen schnell erfasst werden müssen, kann die Diktiersoftware punkten. Später können die Sprachnotizen in Ruhe transkribiert werden.



Statt etwas als Notiz zu erfassen, mache ich oft einfach ein Foto. Hierbei gibt es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten: Fotos von Personen ordne ich später den entsprechenden Kontakten zu.
Ich fotografiere Gegenstände als Gedächtnisstütze oder um etwas zu dokumentieren. Ich fotografiere Visitenkarten oder Adressschilder an Bürogebäuden, um die Kontaktinformationen später zu verarbeiten. Mein Handy speichert in den Fotos mittels GPS auch den Ort der Aufnahme, so dass ich auch später noch nachvollziehen kann, wo ein Foto gemacht wurde.

Synchronisation


Mindestens genauso wichtig wie das bequeme Erfassen der Daten, ist das Übertragen in mein System. Wenn ich zurück ins Büro komme, müssen diese Daten mit ein, zwei Handgriffen vollständig und sicher synchronisiert werden. Wichtig ist mir dabei, dass alle Informationen in eine einzige Datenbank gehen. Anders ausgedrückt: ich haben genau einen Kalender, genau ein Adressbuch, genau einen Notizblock und genau eine Fotoschublade! Ich vermeide doppelte Datenhaltung.



Fazit


Moderne Handys sind geniale Helfer. Wenn wir möchten, unterstützen Sie uns bei der Pflege unserer Daten und sorgen dafür, dass unterwegs erfasste Informationen leicht in unser System eingepflegt werden können. Wenn die oben beschriebene Funktionalität gegeben ist, heisst es sie zu nutzen. Je routinierter wir diese Funktionen nutzen, desto besser der Effekt auf unsere Produktivität.

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