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<title>karstenschulz.biz</title><link>http://www.karstenschulz.biz/index.html</link><description>RSS Feed von karstenschulz.biz</description><dc:language>de-de</dc:language><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><dc:rights>Copyright 2010 Karsten Schulz</dc:rights><dc:date>2011-01-04T10:31:59+01:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Fri, 07 Jan 2011 10:43:57 +0100</lastBuildDate><item><title>Die Datenraten in unserem Gehirn</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Ohne</category><dc:date>2011-01-04T10:31:59+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/datenraten_gehirn.php#unique-entry-id-25</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/datenraten_gehirn.php#unique-entry-id-25</guid><content:encoded><![CDATA[Im t&auml;glichen Leben ist uns nicht bewusst, mit welchen unterschiedlichen Datenraten in unserem Gehirn Informationen verarbeitet werden. Dabei ist es f&uuml;r den effizienten Einsatz unseres wichtigsten Werkzeugs durchaus sinnvoll, sich &uuml;ber die unterschiedlichen St&auml;rken und Schw&auml;chen dieses Organs im Klaren zu sein.<br />Unser Bewusstsein, welches Dinge benennt, ordnet, einsortiert und zu Symbolen reduziert, ist der eine Teil, der Informationen verarbeitet. Unser Unbewusstsein, welches alle Reize verarbeitet, vernetzt, durch Gef&uuml;hle und Triebe steuert und gesteuert wird, ist der andere Teil. Beide zusammen sind wir, unsere Pers&ouml;nlichkeit, unser Sein.<br />Beide Teile unseres Gehirns verarbeiten Information mit h&ouml;chst unterschiedlichen Datenraten. Die Angaben der folgenden Grafik sollen Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber einige unterschiedlichen Verarbeitungsgeschwindigkeiten geben.<br /><p style="text-align:center;"><a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/assets/Datenrate_gross.pdf" rel="external"><img class="imageStyle" alt="Datenraten mp3, CD, DSL, HDTV, Gehirn" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/datenrate_klein.png" width="500" height="369"/></a><br /></p><p style="text-align:left;">So m&uuml;ssen, wenn wir Musik aus einer mp3-Datei h&ouml;ren wollen, 128 kBit/s durch das Abspielger&auml;t verarbeitet werden. H&ouml;ren wir die Musik von einer CD, m&uuml;ssen ungef&auml;hr 1,4 Millionen Bit pro Sekunde verarbeitet werden. Schauen wir einen Film in HD-Qualit&auml;t, muss das Wiedergabeger&auml;t rund 24 Millionen Bit/s verarbeiten. Von den 12 Mio. Bit/s unseres Unbewusstseins werden alleine 10 Millionen Bit pro Sekunde im Sehzentrum verarbeitet.<br />Erstaunlicherweise spielt unser Bewusstsein in einer v&ouml;llig anderen Liga. Statt Millionen von Bits, die pro Sekunde verarbeitet werden, sind es hier gerade einmal rund 60 (in Worten: "<em>sechzig</em>") Bit pro Sekunde!<br /><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Marcus_V_Toledo" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/marcus_v_toledo.jpg" width="135" height="199"/></div>Dieser Geschwindigkeitsunterschied ist schwer vorstellbar. Ich m&ouml;chte versuchen, Ihnen die unterschiedlichen Gr&ouml;&szlig;enordnungen der Datenraten des Bewusstseins und des Unbewusstseins an folgendem Beispiel deutlich zu machen.<br />Auf dem Foto links ist der Basketballspieler <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marcus_Vinicius_Urban_Toledo_dos_Reis" rel="external" title="Marcus Toledo dos Reis">Marcus Toledo dos Reis</a> zu sehen. Er hat gerade eben den Basketball auf den Boden ticken lassen und f&auml;ngt den Ball mit seiner rechten Hand in Kopfh&ouml;he wieder auf. Die Zeit, die zwischen dem Aufprall und dem Auffangen in Kopfh&ouml;he vergangen ist, liegt bei rund einer Sekunde.<br /><br />Nehmen wir an, die Geschwindigkeit dieses Vorgangs entspr&auml;che der Datenrate unseres Bewusstseins. Wie hoch w&auml;re der Ball gesprungen, wenn er die ungleich h&ouml;here Geschwindigkeit des Unbewusstseins h&auml;tte?<br /><br />Die Antwort l&auml;sst sich leicht ausrechnen. 12 Millionen Bit pro Sekunde sind zweihunderttausend mal mehr als die 60 Bit des Bewusstseins. Das heisst, der Ball w&uuml;rde in unserem Gedanken-Experiment nicht 2 Meter hoch, sondern 200000 mal so hoch, also rund 400 Kilometer hoch springen. <div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="STS132_undocking_iss2" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/sts132_undocking_iss2.jpg" width="215" height="143"/></div>Der Ball w&uuml;rde innerhalb einer Sekunde an den Fenstern der im Orbit kreisenden Internationalen Raumstation ISS vorbei rauschen. Um diese H&ouml;he innerhalb einer Sekunde zu erreichen, m&uuml;sste der Ball sich mit &Uuml;berlicht-Geschwindigkeit also mit Warp 1 bewegen. Scotty vom Raumschiff Enterprise l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en!<br /><br /><h2>Wer denkt, ist langsam</h2><br />Der niederl&auml;ndische Sozialpsychologe Ap Dijksterhuis beschreibt in seinem <a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=9783608945607" rel="external">Buch "Das kluge Unbewusste"</a> diese Diskrepanz und erl&auml;utert, dass wir Menschen jedoch ziemlich gut mit dem langsamen Bewusstsein klar kommen. Denn die wirklich wichtigen Dinge in unserem Kopf werden vom Unbewussten gesteuert: Wahrnehmen unserer Umwelt, Bewegen in selbiger, &Uuml;berleben.<br />Die Rolle unseres Bewusstseins beschr&auml;nkt sich oft auf die einer Art Pressesprecher, der mit gro&szlig;artigen Worten Geschehenes und Erlebtes kommentiert. Es tut so, als w&auml;re es bei wichtigen Entscheidungen selbst involviert gewesen. Wie Pressesprecher halt so sind: sie verk&uuml;nden Gro&szlig;es, sind an den dahinter stehenden Prozessen aber kaum beteiligt.<br /><br />Dazu kommt, dass unser Bewusstsein nur seriell arbeiten kann. Wir k&ouml;nnen zwar zwischen verschiedenen T&auml;tigkeiten hin und her schalten. Allerdings ist dieses Umschalten nicht reibungslos machbar. Wir verlieren dabei an Effizienz. Die Dinge, die wir gleichzeitig tun k&ouml;nnen, sind meistens eine Mischung aus bewusster und unbewusster Aktivit&auml;t: uns unterhalten und dabei Auto fahren, Z&auml;hne putzen und dabei &uuml;ber eine Person nachdenken. <br />Das geht alles. Das ist aber kein Multitasking des Bewusstseins, sondern die Kooperation zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein.<br />Unser Unbewusstsein hat hingegen kein Problem damit, Dinge parallel zu erledigen. Es macht es laufend: Singen und Tanzen, Sehen und H&ouml;ren, die Umgebung auf Gefahren &uuml;berwachen, den Mantel anziehen oder alles gleichzeitig!<br /><br />Schauen wir uns den Unterschied zwischen paralleler und serieller Verarbeitung an einem kleinen Beispiel an. Hierzu m&ouml;chte ich Sie bitten, folgendes kleines Experiment durchzuf&uuml;hren. Suchen Sie im folgenden Bild bitte das rote Quadrat:<br /></p><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Popout" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/popout.png" width="286" height="286"/><br /></p><p style="text-align:left;">Das war einfach, oder? Sie werden jetzt vielleicht denken: <em><br />Was soll das denn? Man sieht das rote Quadrat sofort! Es springt einen doch f&ouml;rmlich an!</em><br />Richtig! Aber wieso ist das so? Doch nur, weil wir die gesamte Situation im &Uuml;berblick haben und automatisch und parallel verarbeiten.<br /><br />Ganz anders sieht es aus, wenn eine zus&auml;tzliche Information verarbeitet werden muss. Hier muss unser Gehirn auf serielle Suche umschalten und ist signifikant langsamer als vorher. Bitte suchen Sie das rote Quadrat nun in diesem Bild:<br /></p><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Feature_conjunction" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/feature_conjunction.png" width="286" height="286"/><br /></p><p style="text-align:left;">Das hat schon etwas l&auml;nger gedauert, nicht wahr?<br />Das, was uns an Denkvorg&auml;ngen bewusst ist, ist der langsame Teil und das Unbewusste ist der schnelle Teil unseres Seins. <br /><br /><h2>Was bringt diese Erkenntnis in der Praxis?</h2>Der aktive Lifehacker versucht nun nat&uuml;rlich diesen Unterschied in der Informationsverarbeitung zu seinem Vorteil einzusetzen. Wie k&ouml;nnen wir die wahnsinnig schnelle Verarbeitungsrate des Unbewusstseins aktiv nutzen?<br /><br />Wir k&ouml;nnen unser Unbewusstsein einsetzen, wenn wir Entscheidungen treffen wollen, die von  vielen unterschiedlichen Faktoren abh&auml;ngig sind. Der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer zeigt in einer seiner Folgen <a href="http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1213804429173.xml" rel="external">"Geist und Gehirn"</a>, wie es bei der Entscheidung beim Autokauf zugehen kann. Er berichtet von Versuchen, die zeigen, dass ab bestimmten Informationsmengen das Unbewusste die bessere Entscheidung treffen kann. Die Betonung liegt allerdings auf <em>kann</em>. Wenn Sie unbewusst entscheiden, haben Sie nicht automatisch eine Erfolgsgarantie. Leider.<br /><br />Wenn Sie Ihr Unbewusstsein aktiv in Entscheidungen einbinden wollen, versuchen Sie folgendes Vorgehen: <br /><ul class="disc"><li>besch&auml;ftigen Sie sich intensiv mit dem Thema, zu dem eine Entscheidung getroffen werden soll</li><li>sichten sie alle verf&uuml;gbaren Fakten</li><li>visualisieren Sie die Problematik</li><li>nehmen Sie sich einen oder zwei <a href="http://www.pomodorotechnique.com/" rel="external" title="Pomodoro Technique">Pomodoros</a> Zeit f&uuml;r diese Bearbeitung</li><li>danach legen Sie alles zur Seite und machen Ihren Kopf mittels Ihrer Lieblingsmethode frei: Joggen, Rad fahren, Schwimmen, Meditieren, Tanzen. Machen Sie dabei Ihren Kopf frei, indem Sie nicht an das Thema denken!</li></ul>Dann f&auml;llen Sie die Entscheidung! Horchen einmal kurz in sich hinein, ob die Entscheidung sich gut anf&uuml;hlt. Und wenn ja, dann sind die W&uuml;rfel gefallen! F&uuml;hren Sie Buch dar&uuml;ber, wie gut oder wie schlecht diese Methode bei Ihnen funktioniert. Das hilft Ihnen im Nachhinein zu kontrollieren, wie erfolgreich Sie pers&ouml;nlich mit dieser Methode fahren.<br /><br /><h4>Bildnachweise	</h4><ul class="disc"><li><span style="font-size:11px; font-weight:bold; ">Datenraten Diagramm</span><span style="font-size:11px; ">: &copy;2011, Karsten Schulz unter folgender Nutzungsbedingung: </span><span style="font-size:11px; "><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" rel="external">Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland.</a></span></li><li><span style="font-size:11px; font-weight:bold; ">Marcus Toledo dos Reis</span><span style="font-size:11px; ">: By Elemaki (Eigenes Werk) [GFDL (<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html" class="external free" rel="nofollow">http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html</a>) or CC-BY-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons</span></li><li><span style="font-size:11px; font-weight:bold; ">Grafiken zur visuellen Suche</span><span style="font-size:11px; ">: aus dem </span><span style="font-size:11px; "><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Merkmalsintegrationstheorie" rel="external">Wikipedia-Artikel Merkmalsintegrationstheorie</a></span><span style="font-size:11px; ">, gemeinfrei.</span></li></ul></p>]]></content:encoded></item><item><title>Kindergehirne</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2010-09-22T14:47:47+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/40dbf430f4d13071f3c3da8073e700ec-24.php#unique-entry-id-24</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/40dbf430f4d13071f3c3da8073e700ec-24.php#unique-entry-id-24</guid><content:encoded><![CDATA[Als Lifehacker interessiere ich mich brennend daf&uuml;r, wie unser Gehirn in bestimmten Situationen funktioniert. Die in diesem Bereich forschenden Wissenschaftler entwickeln immer bessere Erkl&auml;rungen und Modelle, um unser Verhalten zu erkl&auml;ren. Dabei gibt es einen wichtigen Aspekt, der beim Verst&auml;ndnis der Funktionsweise des Gehirns eine Rolle spielt, n&auml;mlich <em>wie wird das Gehirn eines Erwachsenen zu dem, was es ist?</em> <br />Diese Frage f&uuml;hrt zwangsl&auml;ufig dazu, sich mit der Entwicklung von Kinder-Gehirnen zu besch&auml;ftigen.<br /><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="bronson_merryman_10_schockierende_wahrheiten_ueber_kindererziehung" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/bronson_merryman_10_schockierende_wahrheiten_ueber_kindererziehung.png" width="100" height="160"/></div>In diesem Zusammenhang bin ich auf das Buch &bdquo;<a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=3-570-50119-1" rel="external">10 schockierende Wahrheiten &uuml;ber Erziehung</a>&ldquo; von Po Bronson und Ashley Merryman gestossen. Es behandelt den aktuellen Stand der Forschung in Sachen Kinder und birgt einige &uuml;berraschende und erstaunliche Fakten. <br />Bevor ich in den Stoff abtauche, noch ein kleiner Hinweis f&uuml;r Sie. Falls Sie selbst momentan nichts mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, lesen Sie trotzdem ruhig weiter. Denn man kann nie wissen, wann einem ein Kind &uuml;ber den Weg l&auml;uft, mit dem man nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft interagieren k&ouml;nnte. Wie immer gilt, nutzen Sie jede Gelegenheit, die sich Ihnen ergibt.<br />Haben Sie sich entschieden weiter zu lesen? Prima, gut gemacht! <br /><br /><h2>Loben</h2>Wir kennen das. Eltern loben ihre Kinder gerne &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee. Die unbedarften Kinderohren h&ouml;ren laufend Dinge wie: "Ach meine Kleine, du bist so schlau.", "Was bist du intelligent, mein Junge!", "Kind, du bist echt ein Genie!"<br /><br />Eltern k&ouml;nnen wirklich grausam vor Liebe zu ihren Kleinen sein. Es gibt kaum einen schnelleren Weg das Selbstbewusstsein unserer Kleinen zu untergraben, als genau diese Art Lob! Derart gelobten Kindern wird suggeriert, dass Sie etwas Besonderes <em>sind</em>. Dass Sie die Eigenschaft besitzen, <em>genial</em> zu sein. Dass es ihnen einfach gegeben ist, dass sie so <em>gut</em> sind. Solange alle Aufgaben von einem derart beeinflussten Kind gemeistert werden, ist diese Suggestion kein Problem. Dem Selbstwertgef&uuml;hl des Kindes geht es aber nur so lange gut, sie ihre Aufgaben l&ouml;sen und alle gestellten Fragen beantworten k&ouml;nnen. In dem Augenblick, in dem unser Kleines eine Antwort <em>nicht</em> kennt, eine Aufgabe <em>nicht</em> l&ouml;st oder eine Aktion nur <em>m&uuml;hsam</em> und mit <em>m&auml;&szlig;igen Ergebnis</em> durchf&uuml;hrt, beginnt es an sich zu zweifeln. Ihm wird klar, dass es vielleicht doch nicht so schlau, doch nicht so gut, doch nicht intelligent genug sein k&ouml;nnte. Es entstehen Selbstzweifel und Unsicherheiten. <br /><br />Wenn ein Kind merkt, dass die Ergebnisse nicht so gut werden, wie es sie sich erhofft hatte, dann wird es sich k&uuml;nftig eher Aufgaben aussuchen, bei denen es sich <em>sicher</em> sein kann, dass es gute Ergebnis erreicht. Es sucht sich lieber die leichten, einfachen Herausforderungen. Also Herausforderungen, die in Wirklichkeit keine mehr sind. <br />Die negativen Folgen f&uuml;r die Entwicklung des Kindes liegen auf der Hand. Wird Ihnen klar, was Eltern mit ihrem gut gemeinten Lob anrichten? &Uuml;berlegen Sie einmal, was mit einem Kind passiert, das sich nicht mehr fordert, das sich nicht mehr an seine Grenzen bringt? Das aufgeh&ouml;rt hat, sein Scheitern als Meilensteine des pers&ouml;nlichen Fortschritts anzusehen! <br /><br /><h3>Richtiges Loben</h3>Eltern - nein, eigentlich jede Bezugsperson - sollten die <em>Anstrengung</em> des Kindes loben. Und zwar so konkret und so zeitnah wie m&ouml;glich. Wenn es sich zur Erledigung einer Aufgabe so stark anstrengt, wie es kann, dann ist diese Anstrengung das Lob wert. Das Ergebnis ist nachrangig. Und wenn das Ergebnis nicht so gut ausgefallen ist, dann sagen Sie es dem Kind. Es wird sich beim n&auml;chsten mal wieder anstrengen, eine Aufgabe zu erledigen, denn es m&ouml;chte das Lob f&uuml;r seine Anstrengung bekommen. <br />Interessant ist, dass sich im Laufe der Jahre die Einstellung der Kinder zum Lob durch Erwachsene &auml;ndert. Kinder bis 7 Jahre finden jedes Lob einfach klasse. Sp&auml;ter, zwischen 7 und 12 Jahren, hinterfragen sie die Ehrlichkeit des Lobs und finden schnell heraus, ob ein Lob nur eine hohle Phrase, ein Stereotyp oder ernst gemeint ist. Kinder ab 12 spornt es wiederum eher an, konstruktiv kritisiert zu werden. Sie empfinden das Loben oft als Aufmunterung an diejenigen, deren Leistungen schwach sind. <br />&Uuml;brigens, schwache Leistungen k&ouml;nnen - und nicht nur bei Kindern - auch von Schlafmangel herr&uuml;hren. <br /><br /><h2>Schlafen</h2>Kinder brauchen Schlaf. Regelm&auml;&szlig;ig, viel, und zur rechten Zeit. So einfach ist das. Oder besser, so einfach k&ouml;nnte es sein.<br />Kinder schlafen heutzutage jede Nacht eine Stunde weniger als noch vor 30 Jahren. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig. Vollgestopfte Kinder-Terminpl&auml;ne, unregelm&auml;&szlig;ige Schlafenszeiten, Computer, TV, Handy, Eltern, die sp&auml;ter von der Arbeit nach Hause kommen und unbedingt noch etwas Zeit mit den Kleinen verbringen wollten. Niemand kann sich in der heutigen Zeit davon frei machen nicht irgendwann einmal zum Schlaffresser eines Kindes geworden zu sein.<br />Wollen Sie wissen, was diese eine Stunde Schlafmangel bei Ihrem Kind bewirkt?<br /><br /><h3>Die Horror-Liste des Schlafmangels</h3><ul class="disc"><li>Die Auswirkungen von Schlafst&ouml;rungen auf den IQ von Kindern gleichen der einer Bleivergiftung.</li><li>Eine Stunde Schlaf verringert die kognitiven Leistungen eines Sechstkl&auml;sslers auf die Stufe eines Viertkl&auml;sslers.</li><li>Mehr Schlaf korreliert mit besseren Schulleistungen. Sehr gute Sch&uuml;ler schlafen im Schnitt 15 Minuten mehr als gute. Gute Sch&uuml;ler 15 Minuten mehr als befriedigend benotete. Und so weiter.</li><li>Im Schlaf wird Gelerntes abgespeichert. Dass gilt &uuml;brigens auch f&uuml;r uns Erwachsene. Wer wenig schl&auml;ft, dezimiert den Lernerfolg. Er sorgt daf&uuml;r, dass die Lernanstrengungen des vorangegangenen Tages ineffizient werden. Kurz: es wird weniger behalten! Oder noch anders ausgedr&uuml;ckt: Ein Tag Lernen ist reinste Zeitverschwendung, wenn in der Nacht danach nicht ausreichend geschlafen wird! </li><li>Zu wenig Schlaf f&ouml;rdert Fettleibigkeit bei Kindern (Science Daily <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/09/100906203042.htm" rel="external">berichtete &uuml;ber diesen Zusammenhang am 07.09.2010</a>.</li></ul>Sorgen Sie daf&uuml;r, dass Ihr Kind regelm&auml;&szlig;ig ausreichenden Schlaf bekommt. D&uuml;nnen Sie Ihre Terminkalender aus. Ja, Ihren und den Ihrer Kinder! Wenn die Regel lautet: um 8 geht es ins Bett, dann sollte diese Regel eingehalten werden. Auch wenn Papa oder Mama erst um Viertel vor Acht nach Hause kommt. &Auml;ndern Sie besser Ihr eigenes Verhalten, nicht das des Kindes! Dann l&auml;uft es besser mit dem Entwickeln von F&auml;higkeiten und Fertigkeiten.<br /><br /><h2>Begabung</h2>Ist Ihr Kind begabt? Nat&uuml;rlich ist es das! Ich behaupte einfach einmal, dass alle Eltern davon &uuml;berzeugt sind, dass ihr Kind &uuml;ber mindestens eine besondere Begabung verf&uuml;gt. Eltern d&uuml;rfen das! Aber wie sieht es mit Begabten-Tests aus, die landauf, landab in KiTas, Schulen und anderen Erziehungsst&auml;tten durchgef&uuml;hrt werden? Was sagen diese Tests &uuml;ber den weiteren Werdegang Ihres Kindes aus? <br />Nicht viel, wenn man ehrlich ist!<br />Kinder entwickeln sich unterschiedlich. W&auml;hrend das eine Kind hervorragende motorische Koordinationsf&auml;higkeiten zeigt, hat das andere im gleichen Alter vielleicht &uuml;berdurchschnittliche Sprachf&auml;higkeiten. F&uuml;hren Sie den Test mit beiden Kindern ein Jahr sp&auml;ter durch, kann das Ergebnis genau umgekehrt sein. Und zwar deshalb, weil diese beiden Kinder das getan haben, was Kinder nun mal tun: sich entwickeln.<br />Ein solcher Test hat keine Aussagekraft &uuml;ber den k&uuml;nftigen Werdegang Ihres Kindes. Verzichten Sie auf solch einen Humbug und f&ouml;rdern Sie Ihr Kind lieber in einer Weise, die Ihnen beiden Spa&szlig; macht, anstatt das Kind unter sinnlosen Stress zu setzen.<br /><br /><h2>Sprechen</h2>Es ist inzwischen ziemlich sicher, dass Kinder Sprache nicht alleine dadurch lernen, dass sie jemanden sprechen h&ouml;ren. Sie lernen auch nicht durch das, was sie selbst versuchen zu sprechen. Sie lernen einzig durch die Reaktionen ihrer Bezugspersonen auf ihr Gebrabbel. Sie lernen, dass das Wort, an dem sie gerade arbeiten, richtig ausgesprochen wurde, weil die Mutter beim H&ouml;ren aufjauchzt. Sie lernen das Wort, weil Ihr Vater sie jubelnd auf den Arm nehmen und sie stolz zur Mutter tragen und dieser irgend etwas aufgeregt erz&auml;hlen.<br />Kinder lernen Sprechen durch Feedback-Schleifen. Nicht durch H&ouml;ren. Nicht nur durch Vorsprechen. Sondern durch durch die Reaktionen ihrer Umwelt auf das, was sie von sich geben.<br />Sie, liebe Eltern, k&ouml;nnen den Lernerfolg verbessern, wenn Sie Ihr Kind bei erfolgreichen Sprechversuchen sofort loben, indem Sie es anl&auml;cheln, es streicheln, sie jubilieren, oder es einfach liebevoll knuddeln.<br />Je zeitnaher und je h&auml;ufiger Ihre Reaktion kommt, desto gr&ouml;&szlig;er der Lernerfolg.<br />Das Geheimnis der Sprechf&ouml;rderung liegt in der Interaktion. Aus diesem Grund ist es absolut hirnlos, Kinder vor den Fernseher zu setzen, CDs abzuspielen oder DVDs einzulegen, damit diese durch die akustischen Reize Sprache lernen. F&uuml;r die Kinder ist das nur Krach, sonst nichts.<br />Wenn Sie mit Ihrem Kind seine Sprachf&auml;higkeiten ausbauen wollen, investieren Sie nicht in CDs, sondern in gemeinsame Zeit mit Ihrem Kind!<br /><br /><h2>Fazit</h2>Das Buch von Bronson und Merryman vermittelt vielleicht nicht gerade <em>schockierende Wahrheiten</em> - wobei zart besaiteten Gem&uuml;tern das von mir hier ausgesparte Kapitel &uuml;ber l&uuml;gende Teens vielleicht doch an die Nieren gehen k&ouml;nnte. Es offenbart jedoch aufschlussreiche Erkenntnisse der aktuellen Forschung. Aus meiner Sicht das Buch ein absolutes Muss f&uuml;r moderne Eltern.<br />Es ist aber auch eine sehr spannende Lekt&uuml;re f&uuml;r jeden, der sich f&uuml;r aktuelle Gehirnforschung interessiert. Denn wir alle waren einmal Kinder, die gelogen, geschummelt, gestritten und geschlagen haben. Manch eine meiner pers&ouml;nlichen Erfahrungen fand in diesem Buch eine Erkl&auml;rungen. F&uuml;r diese Aha-Effekte danke ich den Autoren.<br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Wie magisches Denken Ihnen zu Erfolg verhilft</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2010-07-17T11:12:46+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wie_magisches_denken_ihnen_zu_erfolg_verhilft.php#unique-entry-id-23</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wie_magisches_denken_ihnen_zu_erfolg_verhilft.php#unique-entry-id-23</guid><content:encoded><![CDATA[In meinem <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/f7ce459889a2de3aa2a995ed1ca06d93-22.php" rel="external" title="Blog:Wie magisches Denken Sie begleitet">letzten Artikel</a> habe ich auf ein merkw&uuml;rdiges Nebenprodukt unserer Gehirn-Aktivit&auml;t aufmerksam gemacht, dem magischen Denken. Unser Gehirn ist sehr routiniert beim Finden von Regeln. Es m&ouml;chte Zusammenh&auml;nge zwischen den Dingen erkl&auml;ren und voraussagen k&ouml;nnen. Und wenn es einmal keinen Zusammenhang zwischen zwei Dingen gibt, dann kann es durchaus sein, dass unser Gehirn einfach eine Regel <em>erfindet</em>, die diesen Zusammenhang herstellt, selbst wenn da gar keiner ist! <br /><br />Und es ist ein wahrer Meister im Erfinden von diesen virtuellen Regeln. Kennen Sie zum Beispiel diese Regeln: "<em>Immer wenn ich meinen Regenschirm zu Hause vergesse, dann regnet es</em>"? Oder "<em>ich nehme den Regenschirm mit, damit es nicht regnet</em>"?<br /><br />Der aufgekl&auml;rte Mensch weiss, dass das Mumpitz ist. Ob es regnet oder nicht, h&auml;ngt vom Wetter ab, und nicht von unserem Regenschirm. Aber irgendwie macht es ein gutes Gef&uuml;hl, wenn man sich diesen abergl&auml;ubischen Schlussfolgerungen hingibt. Und es schadet ja auch nichts, nicht wahr?<br />Solange Aberglaube nicht zwanghaft gelebt wird, schadet es wohl wirklich nicht. Wie im letzten Blog-Beitrag geschrieben ist meiner Meinung nach magisches Denken so lange akzeptabel, wie wir uns dessen bewusst sind und wie wir uns und unserem Umfeld damit nicht schaden.<br /><br /><h3>Gl&uuml;cksbringer bringen Gl&uuml;ck</h3>An der Uni K&ouml;ln haben <a href="http://social-cognition.uni-koeln.de/" rel="external">Wissenschaftler der Sozialpsychologie</a> nun gezeigt, dass Aberglaube durchaus einen Einfluss auf den eigenen Erfolg haben kann. Ja, es ist jetzt so zu sagen nachgewiesen, dass das Streicheln einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hasenpfote" rel="external">Hasenpfote</a> Gl&uuml;ck und Erfolg bringen kann.<br /><br /><a href="http://social-cognition.uni-koeln.de/scc4/people/thomas_mussweiler.html" rel="external">Prof. Dr. Thomas Mussweiler</a> und <a href="http://social-cognition.uni-koeln.de/scc4/people/barbara_stoberock.html" rel="external">Dipl. Psych. Barbara Stoberock</a>  haben in verschiedenen Experimenten untersucht, ob der Aberglaube das Ergebnis einer zu erledigenden Aufgabe beeinflussen kann. Die genauere Beschreibung des Experiments kann man auf <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/07/100713122846.htm" rel="external">Science Daily nachlesen</a>. Zusammengefasst l&auml;sst sich Folgendes sagen: Die Probanden sollten zur Untersuchung einen pers&ouml;nlichen Gl&uuml;cksbringer mitbringen. Sie wurden in zwei Gruppen geteilt, wobei einer Gruppe die Gl&uuml;cksbringer unter einem Vorwand vorenthalten wurden. Beide Gruppen erledigten darauf hin verschiedene Aufgaben. Die Gruppe ohne Gl&uuml;cksbringer schnitt insgesamt schlechter ab, als die Gruppe, die mit Gl&uuml;cksbringer arbeiten durfte. <br />Falls Sie also zu Pr&uuml;fungen oder bei schweren Aufgaben normalerweise Ihren Gl&uuml;cks-Teddy dabei haben, dann sollten Sie darauf achten, ihn auch immer dabei zu haben. Denn wenn Sie eine schwere Aufgabe aus irgendeinem Grund einmal nicht mit Ihrem Teddy angehen, sinken Ihre Chancen auf ein gutes Ergebnis! Stoberock f&uuml;hrt diese Erkenntnisse in einem <a href="http://social-cognition.uni-koeln.de/scc4/people/barbara_stoberock/swrcontra.mp3" rel="external">Interview mit dem SWR</a> anschaulich aus.<br /><br />Was lernen wir Lifehacker daraus? Ganz einfach. Wer nie etwas mit Gl&uuml;cksbringern oder Talismanen zu tun hatte, der kann ruhig weiter ohne sie zu seinen gewohnten Erfolgen kommen. Wer jedoch bisher schon Gl&uuml;cksbringer oder Rituale genutzt hat, sollte tunlichst darauf achten, sie auch bei k&uuml;nftigen Aufgaben einzusetzen, weil die Anwesenheit des Gl&uuml;cksbringers tats&auml;chlich in dem Sinne Gl&uuml;ck bringen kann, dass statistisch gesehen der Erfolg der zu meisternden Aufgabe h&ouml;her ausfallen wird, als ohne ihn!<br /><br />Ist schon ein eigensinniges Organ, unser Gehirn!<br />]]></content:encoded></item><item><title>Wie magisches Denken Sie begleitet</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2010-07-01T08:35:38+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/f7ce459889a2de3aa2a995ed1ca06d93-22.php#unique-entry-id-22</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/f7ce459889a2de3aa2a995ed1ca06d93-22.php#unique-entry-id-22</guid><content:encoded><![CDATA[Na? Hat die Ampel vor Ihnen heute wieder auf Rot umgeschaltet, als Sie sich mit dem Wagen n&auml;herten? Macht sie das nicht fast immer? Immer dann, wenn Sie ankommen!<br /><br />Sind Sie auch mal ein wenig sp&auml;t zu einem Termin unterwegs gewesen, und ausgerechnet dann kreuzten s&auml;mtliche autofahrende Schnarchoiden Ihren Weg und bremsten Sie aus? Wobei nat&uuml;rlich auch noch mehr Ampeln als sonst auf rot umsprangen!<br />Haben Sie schon einmal versucht, mit einer Holland-Fahne in den H&auml;nden f&uuml;r Deutschland zu jubeln? Wie, das geht nicht? Das geht <em>gar nicht</em>?<br /><br />Haben Sie gestern im Wirtschaftsteil Ihrer Zeitung die Prognosen f&uuml;r den heutigen Aktienmarkt gelesen? Und haben Sie heute gelesen, warum es hier und da dann doch anders gekommen ist? Und lesen Sie danach flei&szlig;ig die Prognosen f&uuml;r den morgigen Aktienmarkt?<br /><br /><h3>Risiken und Nebenwirkungen...</h3>Eine der schlimmsten Nebenwirkungen der Arbeitsweise unseres Gehirns ist, <a href="http://www.allebuecher.de/book-direkt.php?isbn=978-3-502-15158-6" rel="external" title="Buch Magisches Denken von Thomas Grüter">wie Thomas Gr&uuml;ter es in seinem Buch nennt</a>, <em>magisches Denken</em>.<br />Diese Nebenwirkung tritt durch eine der gro&szlig;artigsten St&auml;rken unseres Gehirns auf. Es ist die unglaublich leistungsf&auml;hige Mustererkennung und -verarbeitung unseres Gehirns. Durch diese F&auml;higkeiten finden wir uns nicht nur in der optischen, akustischen, taktilen und olfaktorischen Welt zurecht. Nein, unser Gehirn nutzt die Mustererkennung auch, um automatisch Regeln zu produzieren und anzuwenden. Meistens f&uuml;r die Planung von Aktionen und k&uuml;nftigen Verhaltens. Bei korrekt erkannten Regeln ist das auch gut so. Merkw&uuml;rdig verhalten wir uns allerdings immer dann, wenn unser Gehirn nicht genug Informationen &uuml;ber eine Sache erh&auml;lt und trotzdem Regeln entwirft. <br />Dazu ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie gehen in die Spielbank an den Roulette-Tisch, setzen gleich als erstes auf die 17 und gewinnen. Beim n&auml;chsten Spielbank Besuch setzen sie wieder als erstes auf die 17 und gewinnen wieder. Ein reiner Zufall, der aber durchaus passieren kann. Frage: wie werden Sie sich verhalten, wenn Sie die Spielbank ein n&auml;chstes mal besuchen? Werden Sie nichts setzen? Werden Sie eine beliebige Zahl setzen? Ihr Gehirn hat, unterst&uuml;tzt vom Gl&uuml;ckserlebnis zweier unerwarteter Gewinne, eine Gewinnregel entwickelt. H&ouml;chstwahrscheinlich wird Sie ein <em>starker Drang</em> dazu bringen, wieder auf die 17 zu setzen, obwohl die vern&uuml;nftige Stimme in Ihnen sagt: "Das war letztens doch nur Zufall!". <em>Magisches Denken.</em><br /><br /><h3>Wie man Gold macht</h3>Wenn ich das Wort "Magie" h&ouml;re, denke ich an Harry Potter, an Zauberer, Hexen und Alchemisten. Alchemisten waren Menschen, die potenten Geldgebern versprachen aus wertlosen Stoffen reines Gold zu machen. Man munkelt, dass die Alchemisten sogar selbst daran glaubten, so etwas hin zu bekokmmen. Wir modernen Menschen wissen, wie diese Geschichte ausgegangen ist und k&ouml;nnen dar&uuml;ber heute nur lachen: Die Geldgeber wurden immer &auml;rmer und die Alchemisten konnten dem Auftraggeber nat&uuml;rlich kein Gold aush&auml;ndigen. Einfach l&auml;cherlich, diese unaufgekl&auml;rten, dummen, mittelalterlichen Menschen!<br /><br />Wo wir gerade bei Gold sind, f&auml;llt mir ein: haben Sie in Zeiten der Finanzkrise zur Absicherung auch in Gold investiert? Haben Sie sich dabei den Goldbarren aush&auml;ndigen lassen und in Ihren Schrank gelegt oder hat Ihnen der Banker ein Zertifikat aus Papier gegeben? Schauen Sie mal nach! Falls Sie keinen echten Goldbarren im Schrank liegen haben, dann sollten Sie den vorherigen Absatz &uuml;ber die an Magie glaubenden Auftraggeber der Alchemisten noch einmal in Ruhe durchlesen. Hier noch ein kleiner Hinweis von mir: <em>ein St&uuml;ck Papier ist kein echtes Gold.</em> <br />Es tut mir leid Ihnen das sagen zu m&uuml;ssen, aber Sie werden recht dumm aus der W&auml;sche schauen, wenn alle Zertifikats-Besitzer ihr Gold wirklich haben wollen, um es in den Schrank zu legen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie so einfach an einen echten Goldbarren kommen werden. Aber wir wollen dem Banker nat&uuml;rlich gerne glauben, dass er Ihr teuer gekauftes St&uuml;ck buntes Papier jederzeit in echtes Gold verwandeln kann. <em>Magisches Denken.</em><br /><br /><h3>Was machen wir damit?</h3>Magisches Denken ist in uns. Es ist Teil des Menschseins. Ob sich magisches Denken in Religion, im Glauben an bestimmte Heilverfahren, durch Ufologie, in den Prognosen der Aktienm&auml;rkte oder beim Autofahren manifestiert. Es ist nur die individuelle Auspr&auml;gung dieser Nebenwirkung der Arbeitsweise unseres Gehirns. Eine Holland-Fahne ist n&uuml;chtern betrachtet nur bunt bedruckter Stoff, der sich sehr wohl zum Jubeln und Winken eignen kann. Aber wir interpretieren Dinge hinein. Magie kann uns st&auml;rken und schw&auml;chen. Sie kann gut f&uuml;r uns sein und sie kann schlecht f&uuml;r uns sein. Wenn wir wissen, dass wir recht oft magisch denken, haben wir die Wahl der Magie zu folgen, oder uns schmunzelnd anderen, wichtigeren Dingen zuzuwenden.<br /><br />Zum Abschluss noch ein Link auf einen sch&ouml;nen, englisch-sprachigen <a href="http://www.ted.com/talks/james_randi.html" rel="external" title="TED Talk James Randi">TED-Talk von James Randi</a> &uuml;ber sogenannte Magier und den unbegr&uuml;ndeten Glauben an <em>Dinge</em>. <br />]]></content:encoded></item><item><title>Die beste Art der Selbst-Motivation</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2010-06-04T08:55:28+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/718ac0a81e3208bc98c7499cf67d4098-21.php#unique-entry-id-21</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/718ac0a81e3208bc98c7499cf67d4098-21.php#unique-entry-id-21</guid><content:encoded><![CDATA[Generationen von Motivations-K&uuml;nstlern haben es uns eingetrichtert: "Tschakka! Ich werde es schaffen!" Mit viel Klimbim und Get&ouml;se touren sie durchs Land. Sie verk&uuml;nden, dass, wer etwas schaffen will, positiv denken muss. Sich sagen muss: "<em>Ich werde es schaffen!</em>"<br />Wenn es Ihnen wie mir geht, dann wissen Sie, dass es bei solchen Veranstaltungen zwar bewegende, gruppendynamische Effekte gibt. Wir Menschen sind schlie&szlig;lich soziale Wesen. Aber sp&auml;testens nach einmal Schlafen kommt die Ern&uuml;chterung. Das Strohfeuer der Begeisterung ist abgebrannt. Ich werde es schaffen? Ja sicher, morgen vielleicht...<br /><br />Das Problem mit dieser Art der Motivation liegt darin, dass unser Gehirn zu schlau f&uuml;r solche Tricks ist. Es durchschaut die oberfl&auml;chliche Intention, rechnet kurz Anstrengung und Gewinn der Aufgabe durch und entscheidet dann unabh&auml;ngig von s&auml;mtlichen Tschakka-Gehampel.<br /><br /><h3>Was ist der beste Weg, sich zu motivieren?</h3>Als erste Voraussetzung ist es notwendig, sich &uuml;ber das Warum im Klaren zu werden. Warum wollen oder sollen Sie etwas tun? Manchmal ist es wirklich schwierig herauszufinden, worin der Sinn des Ganzen liegt. Warum gerade Sie, gerade jetzt, gerade hier, gerade diese Sache? Ohne diesen Sinn herausgefunden zu haben, werden Sie keine eigene innere Motivation f&uuml;r die Erledigung der Aufgabe entwickeln k&ouml;nnen. Nachdem Sie den Grund f&uuml;r Ihr Tun kennen, sollten Sie noch ermitteln, ob Sie zu der ganzen Aktion <a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarty_ziele.php" rel="external" title="Blog:SMARTY Ziele">auch YES sagen k&ouml;nnen</a>.<br />Wenn Ihnen klar ist, dass Sie die Aufgabe erledigen, <em>weil</em> <em>Sie selbst</em> es wollen, dann sind Sie schon auf dem richtigen Weg. Aber was, wenn Sie trotzdem nicht motiviert sind? Positiv denken? Nach dem Motto: "<em>Ich werde es schaffen</em>"?<br />H&auml;ufig wird empfohlen sich zu Motivations-Zwecken den fertigen Endzustand vorzustellen. Diese mental vorgezogene Erledigung der Aufgabe soll motivieren wirken. <br />Eine j&uuml;ngere Untersuchung scheint nun aber zu zeigen, dass dieser Tipp nicht optimal wirkt. Es scheint tats&auml;chlich viel eher so zu sein, dass nicht die Vorstellung "<em>Ich werde es schaffen!</em>" die besten Erfolgsaussichten bringt, sondern viel mehr die sich selbst gestellte Frage: "<em>Werde ich es schaffen?"</em><br /><br /><h3>Wer fragt ...</h3>Wie <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/05/100528092021.htm" rel="external">Science Daily meldete</a>, hat ein Team um Prof. Dolores Albarracin an der Southern Mississippi University Experimente durchgef&uuml;hrt. Es wurde untersucht, ob man sich bei konkreten Aufgaben besser dadurch motiviert, dass man sich sagt: "Ich schaffe es!" oder ob es Erfolg versprechender ist, wenn man sich die Frage stellt: "Schaffe ich es?".<br /><br />Das erstaunliche Ergebnis ist, dass die <em>Frage</em> das bessere Ergebnis liefert. Die Ergebnisse scheinen darauf hin zu deuten, dass die intrinsische Motivation, also der eigene innere Antrieb, mehr durch das in Frage stellen des Erfolgs gef&ouml;rdert wird, als durch die platte Behauptung, dass man die Aufgabe schaffen werde.<br /><br /><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="Gehirn" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gehirn.png" width="164" height="140"/></div>Meiner Meinung nach, deckt sich diese Beobachtung mit den aktuellen Hypothesen, wie das Belohnungssystem in unserem Gehirn funktioniert. Ein Aspekt dabei ist, dass unser Gehirn sich belohnt, wenn ein Handlungs-Ergebnis besser als erwartet ist. Und genau diese Situation tritt dann ein, wenn man sich fragt, ob man eine Aufgabe schafft und diese dann <em>tats&auml;chlich</em> schafft. Unser Gehirn mag so etwas!<br /><br />Wenn ich mir aber von vorne herein sage, dass ich es schaffen werde, dann kann die Belohnung im Gehirn nicht mehr so hoch ausfallen, weil ja genau das vorher gesagte Ergebnis eingetreten ist! Es gibt keine positive &Uuml;berraschung, wenn ich sage ich schaffe es und ich es dann wie vorhergesagt schaffe. So eine Situation ist f&uuml;r unser Gehirn wirklich langweilig. Solche langweiligen Situationen mag es &uuml;berhaupt nicht. Es meidet sie.  <br /><br /><h3>... bekommt eine Antwort</h3>Was lernen wir Lifehacker daraus? Schicken wir den nur oberfl&auml;chlich wirkenden Schlachtruf "Ich werde es schaffen!" in die Versenkung! Statt tempor&auml;re Euphorie-Stimmung herbei zu f&uuml;hren, fragen wir uns lieber: "Werde ich es schaffen?" Fragen wir uns eine kurze Minute lang, ob wir eine Aufgabe schaffen werden. Lassen wir zu, dass das k&uuml;nftige Ergebnis unseres Handelns besser ausfallen kann, als wir es uns momentan vorstellen.<br />Unser Gehirn wird in dieser kurzen Minute erkennen, dass die Chance auf einen Dopamin-Trip besteht. Diese Chance wird es nicht verstreichen lassen und sich selbst mit der &Uuml;berraschung belohnen, die gestellte Aufgabe tats&auml;chlich zu erledigen.<br /><br />Unser Gehirn ist nun mal der beste Erfolgs-Junkie des Planeten!<br />]]></content:encoded></item><item><title>Sie und Ihr Gehirn lieben die Natur ...</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><category>Tipp</category><dc:date>2010-05-09T11:44:38+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gehirn_liebt_natur.php#unique-entry-id-20</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gehirn_liebt_natur.php#unique-entry-id-20</guid><content:encoded><![CDATA[... und Ihr Gehirn <em>belohnt</em> Sie, wenn sie sich nach drau&szlig;en begeben!<br /><br />Ich hatte bereits im Blog-Beitrag "<a href="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gruener_arbeitsplatz.php" rel="external" title="Blog:Ein grüner Arbeitsplatz ist ein guter Arbeitsplatz">Ein gr&uuml;ner Arbeitsplatz ist ein guter Arbeitsplatz</a>" ausgef&uuml;hrt, warum es sinnvoll ist, sich im B&uuml;ro mit Pflanzen zu umgeben. Dort riet ich, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz f&uuml;r einen Blick auf eine Landschaft oder wenigsten auf gesunde Pflanzen sorgen sollten. <br /><br /><div class="image-right"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Natur_Estland.jpg" rel="external"><img class="imageStyle" alt="Natur Estland von Robert Marschelewski / DevilStar (http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Natur_Estland.jpg)" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/natur_estland.jpg" width="256" height="192"/></a></div>Das Webportal <a href="http://www.sciencedaily.com/" rel="external">Science Daily</a> verweist auf eine <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2010/05/100502080414.htm" rel="external">aktuelle Meta-Studie</a> aus M&auml;rz 2010, die meine &Uuml;berlegungen in etwa best&auml;tigt. Diese Meta-Studie zeigt, dass Sie sich mit nur 5 Minuten in der Natur eine direkte, starke, positive und vor allem nachhaltige Wirkung auf Ihr Empfinden und Ihr Selbstwert-Gef&uuml;hl verschaffen k&ouml;nnen.<br />Dabei ist es egal, ob Sie drau&szlig;en Gartenarbeit durchf&uuml;hren, ein wenig Joggen, gem&uuml;tlich Spazierengehen oder einfach nur auf einer Parkbank sitzen und die Umgebung auf sich wirken lassen. In allen F&auml;llen l&auml;sst sich die Verbesserung der k&ouml;rperlichen und geistigen Gesundheit feststellen. Au&szlig;erdem steigert sich Ihr Selbstwert-Gef&uuml;hl nachweislich. Eine kostenlose Premium-Wirkung erhalten Sie, wenn Sie sich in der N&auml;he von Wasser aufhalten. Wasser steigert den positiven Effekt noch einmal!<br /><br />Es kann also extrem einfach sein, sich einen Power-Boost f&uuml;r das Selbst-Empfinden zu geben: <strong><em>"Rein in die Schuhe und raus aus der H&uuml;tte!"</em></strong><br /><br />Falls Sie es also heute noch nicht gemacht haben: Gehen Sie, <em>jetzt</em>!<br />]]></content:encoded></item><item><title>SMARTY Ziele</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2010-03-30T10:42:33+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarty_ziele.php#unique-entry-id-19</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarty_ziele.php#unique-entry-id-19</guid><content:encoded><![CDATA[<div class="image-right"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Smarties_old_new.jpg&filetimestamp=20070315201957" rel="external" title="Smarties in UK by John Penton and Paul Hughes (CC-BY-SA-2.5)"><img class="imageStyle" alt="Smarties_old_new" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarties_old_new.jpg" width="136" height="94"/></a></div>In nahezu jedem Zeit-Management-Seminar wird f&uuml;r das Formulieren von Zielen die SMART-Methode vorgestellt. SMART steht dabei f&uuml;r die Kriterien, die dabei helfen, Ziele eindeutig und &uuml;berpr&uuml;fbar zu definieren (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement)" rel="external" title="SMART (Projektmanagement)">Wikipedia-Artikel</a>). Wenn wir unsere Ziele nach der SMART-Methode beschreiben, haben wir tats&auml;chlich schon einen gro&szlig;en Schritt in die richtige Richtung getan, denn wir legen uns schriftlich in einer Form fest, die unser Ziel konkret und &uuml;berpr&uuml;fbar darstellt. Aber was im betrieblichen Umfeld recht gut funktioniert, scheitert h&auml;ufig in pers&ouml;nlichen Projekten. Denn den SMART-Kriterien fehlt etwas Entscheidendes!<br /><br /><h3>Schlaue Ziele: SMART</h3><br />SMART steht f&uuml;r folgende Kriterien: <dl><dt><strong><u>S</u></strong>pezifisch</dt><dd>Wir beschreiben das Ziel pr&auml;zise. Durch unsere eindeutige Beschreibung wird klar, was wir erreichen wollen. Die Beschreibung l&auml;sst keinen Spielraum f&uuml;r Interpretationen.</dd><dt><strong><u>M</u></strong>essbar</dt><dd>Das Ziel wird durch konkrete Mengen- oder Gr&ouml;&szlig;enangaben beschrieben. Anhand dieser Zahlen k&ouml;nnen wir nicht nur erkennen, wann wir das Ziel erf&uuml;llt haben. Sie geben uns auch die M&ouml;glichkeit, Zwischenst&auml;nde zu &uuml;berpr&uuml;fen.</dd><dt><strong><u>A</u></strong>ngemessen</dt><dd>Das Ziel ist im Vergleich zum Aufwand akzeptabel. Die notwendigen Anstrengungen zur Erreichung des Ziels stehen im Einklang mit unseren anderen Verpflichtungen.</dd><dt><strong><u>R</u></strong>ealistisch</dt><dd>Das Ziel ist grunds&auml;tzlich erreichbar. Es handelt sich nicht um ein reines Hirngespinst. Das Ziel passt in unser Umfeld.</dd><dt><strong><u>T</u></strong>erminiert</dt><dd>Wir legen einen Abschlusstermin fest. Durch diesen Termin k&ouml;nnen wir den Fortschritt und die Fertigstellung &uuml;berpr&uuml;fen.</dd></dl>Diese anerkannte Methode hilft seit Jahrzehnten nicht nur Projektleitern sondern auch uns Selbst-Managern Ziele nicht nur im Auge zu behalten, sondern den Weg zum Ziel und die Zielerreichung &uuml;berpr&uuml;fbar zu machen. <br />Allerdings ist diese Methode, wenn es um die Planung der eigenen, pers&ouml;nlichen Ziele geht, unvollst&auml;ndig. Ich behaupte, dass diese Methode sogar so unvollst&auml;ndig ist, dass der <em>wichtigste Aspekt f&uuml;r den Erfolg</em> unserer pers&ouml;nlichen Projekte fehlt!<br /><br />Denn es gibt riesige Unterschiede zwischen pers&ouml;nlichen Projekten und Projekten, die im betrieblichen Umfeld durchgef&uuml;hrt werden. Sobald - wie bei betrieblichen Projekten &uuml;blich - externe Beteiligte eingebunden sind, entsteht eine besondere Arbeits-Situation: es entstehen Verpflichtungen gegen&uuml;ber den Projekt-Partnern. Dem Kunden f&uuml;hle ich mich immer verpflichtet. Wenn ich das Projekt nicht erfolgreich zu Ende f&uuml;hre, wird er ver&auml;rgert sein. Wahrscheinlich wird er keine weiteren Projekte mit mir durchf&uuml;hren wollen. Wenn ich in einem betrieblichen Projekt meine Aufgaben nicht erledige, dann k&ouml;nnten mein Chef oder meine Kollegen sauer werden. Das ist ebenfalls nicht gut.<br />Kurz: wann immer ich drohe zu versagen und ich damit die Erf&uuml;llung der Projektziele gef&auml;hrde, gibt es Kr&auml;fte, die mich mit meiner Projektarbeit vorantreiben. Mein Chef, meine Kollegen, meine Kunden. Die Verpflichtungen geben mir die Kraft, meine Krise zu meistern. Das Projekt wird durch diese Einfl&uuml;sse fortgef&uuml;hrt. Ich bleibe bei der Stange und mache weiter.<br /><br /><h3>Schmackhafte Ziele: SMARTY</h3><br /><div class="image-right"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Smarties(europe).jpg&filetimestamp=20081027192327" rel="external" title="smartees by St0rmz (cc) Attribution 2.0 Generic"><img class="imageStyle" alt="Smarties(europe)" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/smarties0028europe0029-3.jpg" width="158" height="121"/></a></div>Doch wie sieht es mit meinen pers&ouml;nlichen Projekten aus? Ob ich etwas Neues lernen m&ouml;chte, um beruflich voranzukommen oder vorhandene F&auml;higkeiten verbessern m&ouml;chte. Ob ich neue Fachgebiete kennen lernen m&ouml;chte oder vorhandene Kenntnisse vertiefen will. Ich stehe eigenverantwortlich mit meinem Projekt in der Welt. Alleine. Meine Verpflichtung bin ich nur mit mir eingegangen. Niemand ist da, der mich direkt oder indirekt antreibt mein Ziel zu verwirklichen. Und das werde ich nur dann erreichen, wenn ich es auch <em>wirklich</em> m&ouml;chte! Wenn ich den Weg, den ich eingeschlagen habe, auch bis zum Ende gehen <em>will</em>.<br />Dieser Aspekt fehlt in der herk&ouml;mmlichen SMART-Aufstellung. Das Kriterium, dass ich selbst derjenige bin, der &uuml;berzeugt davon ist, dass ich das Ziel erreichen will. Es fehlt mein unbedingtes, pers&ouml;nliches <em>Ja</em> zum Ziel, zum Projekt.<dl><dt><strong><u>Y</u></strong>es</dt><dd>Ja, ich will es! Ich m&ouml;chte es! Ich stehe einhundertprozentig hinter dieser Sache! Es ist <em>meine</em> Sache! Ich will diese Sache realisieren, weil ...</dd><br />Ein pers&ouml;nliches Projekt werde ich nur dann erfolgreich durchf&uuml;hren k&ouml;nnen, wenn ich mich pers&ouml;nlich dazu bekenne und wenn ich mich aus &Uuml;berzeugung an das Projekt binde. Deshalb muss f&uuml;r eigenen Projekte die SMART-Methode erweitert werden: wir wenden die <strong>SMARTY</strong>-Methode an!<br />Ohne das "<em>Yes</em>" aus der SMARTY-Methode ist der einzige Antrieb das Projekt durchzuf&uuml;hren Ihre Selbstdisziplin, Ihr pers&ouml;nlicher Ehrgeiz. Das <em>kann</em> funktionieren. Oft tut es das auch. Aber wir alle wissen, dass es mit der Selbstdisziplin nicht jeden Tag so gut bestellt ist, wie man es sich w&uuml;nscht! Und gerade bei Projekten, die nicht aus rein eigenem Antrieb gestartet werden, droht die Gefahr, dass sie nicht realisiert werden, weil man nicht aus eigener Kraft aus einer Krise kommt, ja, es unbewusst vielleicht auch gar nicht will! Erg&auml;nzen Sie also Ihre Projekt-Kriterien um den Punkt, der beschreibt, warum Sie - und nur Sie - gerade dieses Projekt realisieren wollen. Dokumentieren Sie Ihr <em>Yes</em>! Halten Sie schriftlich fest, <em>warum</em> Sie dieses Projekt durchf&uuml;hren, dieses Ziel erreichen wollen!<br /><br /><h3>Die n&auml;chste Aktion</h3><br />Zum Abschluss ein Tipp f&uuml;r Ihre laufenden Projekte. Nehmen Sie sich bei der n&auml;chsten Wochendurchsicht Ihre Projektliste und &uuml;berpr&uuml;fen Sie jedes einzelne Projekt, ob es das <em>Yes</em>-Kriterium erf&uuml;llt. Wenn ja ist alles in Ordnung! Sie werden das Projekt erfolgreich beenden. Das geht fast automatisch, weil jede Faser in Ihnen das Ziel erreichen m&ouml;chte.<br />Wenn nicht, oder wenn auch nur Zweifel am <em>Yes</em> auftauchen, gibt es zwei M&ouml;glichkeiten:<br /><ul class="disc"><li>bei leichten Zweifeln: stoppen Sie das Projekt und verschieben Sie es auf Ihre Irgendwann-Liste. Es geht nichts verloren, da Sie Ihre Irgendwann-Liste regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;fen. Machen Sie sich frei von diesem Projekt, das Sie - zur Zeit - nicht wirklich wollen. Es wird Ihnen augenblicklich eine Last von den Schultern genommen.</li><li>bei starken Zweifeln oder einem inneren <em>Nein</em> zum Projekt: Werfen Sie das Projekt weg. Weit weg! So weit, dass Sie es nicht mehr sehen k&ouml;nnen! Verfahren Sie nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn! Vernichten oder archivieren Sie s&auml;mtliche Aufzeichnungen und &uuml;berfl&uuml;ssig gewordenes Referenz-Material. Tragen Sie auf Ihre heutige Aufgabenliste ein: "<em>Projekt XXX endg&uuml;ltig begraben. Fertig!</em>"</li></ul><br />Wenn Sie k&uuml;nftig Ihre Projekte nach der <strong>SMARTY</strong>-Methode definieren, dann liegt der Unterschied zur SMART-Methode nicht nur im Hinschreiben eines <em>Y</em>. Durch das Ermitteln Ihrer inneren Zustimmung zum Projekt und durch das schriftliche Fixieren dieser Zustimmung schaffen Sie eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r den Erfolg des Projekts.<br />Lauschen Sie immer in sich hinein. Wenn Sie ein gutes Gef&uuml;hl dabei entdecken, haben Sie schon halb gewonnen.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ein gr&#xfc;ner Arbeitsplatz ist ein guter Arbeitsplatz</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><category>Gehirn</category><dc:date>2010-03-06T14:19:27+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gruener_arbeitsplatz.php#unique-entry-id-18</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/gruener_arbeitsplatz.php#unique-entry-id-18</guid><content:encoded><![CDATA[Wollen Sie nicht den Winter in Gedanken einmal hinter sich lassen? Stellen Sie sich doch einmal vor, es w&auml;re Fr&uuml;hling oder Fr&uuml;hsommer. Die Sonne scheint. Sie sind drau&szlig;en. Die warme Luft streift &uuml;ber Ihr Gesicht. Das Zwitschern der V&ouml;gel ist zu h&ouml;ren. Insekten schweben gesch&auml;ftig kreuz und quer durch die Luft.<br />Stellen Sie sich vor, Sie w&uuml;rden auf einer leichten Anh&ouml;he stehen. Sie blicken hinab auf eine saftige, gr&uuml;ne Wiese. Ein kleiner Bach schl&auml;ngelt sich dort unten entlang. Am Rand eines bestellten Ackers stehen ein paar vereinzelte Obstb&auml;ume, deren Kronen sanft im Wind wiegen. Dieser Ort l&auml;dt zum Rasten ein.<br /><br />Haben Sie dieses Bild? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, es zu genie&szlig;en. Schlie&szlig;en Sie Ihre Augen. Lassen Sie im Geiste die sch&ouml;nste Landschaft erscheinen, die sich sich ausdenken k&ouml;nnen. Riechen Sie die Sommerluft? H&ouml;ren Sie das Zirpen, Zwitschern und Rascheln der gesch&auml;ftigen Natur? Achten Sie auf das Pl&auml;tschern des Bachs. Sp&uuml;ren Sie die warme Sonne auf Ihrem Gesicht? Vielleicht wollen Sie jetzt einmal tief durchatmen und sich beim Anblick dieser Idylle einfach wohl f&uuml;hlen?<br /><br />Dieses heimelige Gef&uuml;hl, das der Anblick einer gepflegten Landschaft in unserem Kopf ausl&ouml;st, die Ruhe, die ein langsam flie&szlig;ender Bach ausstrahlt, die Zuversicht, die ein bestellter Acker in uns ausl&ouml;st. All diese Dinge ber&uuml;hren uns in unserem tiefsten Inneren. Es ist eine Erbschaft des jahrtausende alten &Uuml;berlebenskampfes der Menschheit aus der Zeit, als unsere Ahnen noch in und mit der Natur gelebt haben. Als es f&uuml;r uns Menschen noch um das &Uuml;berleben ging. Eine Zeit, in der das Wasser eines Bachs zum Leben notwendig war. In der die Gemeinschaft das Land bestellte und damit dem Einzelnen Nahrung und Schutz bot.<br /><br />Diese Zeiten sind in unserer westlichen Welt nat&uuml;rlich schon lange vorbei. Das Erbe dieser alten Zeiten schlummert jedoch in uns. Es ist noch da. In jedem von uns. <br /><br />Auch wenn heute moderne Stahl- und Glaspal&auml;ste unser Zuhause sind. Unsere Natur k&ouml;nnen wir auch im 21. Jahrhundert nicht ignorieren. Wir <em>m&ouml;gen</em> Landschaften, die Hinweise auf Wasser und Nahrung geben. Landschaften, die Schutz und damit Sicherheit versprechen. Landschaften, denen man ansieht, dass sie von einer menschlichen Gemeinschaft geformt wurden. <br />Ja, wir <em>lieben </em>sch&ouml;ne Landschaften. Allerdings ist uns modernem Menschen das nicht immer bewusst. Ab und zu wird es jedoch offenkundig. Sp&auml;testens dann, wenn wir tief in unsere Geldb&ouml;rse greifen, um den n&auml;chsten Urlaub in einer <em>sch&ouml;nen Gegend</em> zu buchen, nicht wahr?<br /><br /><h3>Aber wie sieht unser heutiger Arbeitsplatz aus?</h3>Die Eindr&uuml;cke einer guten, einer sch&ouml;nen Landschaft sind aus unserer modernen B&uuml;rowelt verbannt. Unsere Arbeitswelt wird von nackter Funktionalit&auml;t regiert. Ebene, farblose Fl&auml;chen bestimmen das Antlitz unserer B&uuml;ros. Die kahlen, leeren Fl&auml;chen, die schlechte Luft und die rasselnden L&uuml;fter der PCs verwirren unsere Sinne, statt sie zu beruhigen. Statt von Luft, Wasser, Tieren und Pflanzen sind wir umgeben von seelenlosen Dingen wie Telefonen, Tastaturen und Stahlschr&auml;nken.<br /><br />Ist das gut so? Nein, nat&uuml;rlich nicht!<br /><br />Der &auml;ltere Teil unseres Gehirns scheint f&uuml;r uns unbewusst laufend auf der Suche nach Hinweisen zu sein, die Anzeichen f&uuml;r Sicherheit und Geborgenheit in unserer Umgebung sein k&ouml;nnten. Diese gibt es aber in der k&uuml;nstlichen B&uuml;rowelt nicht und so sucht es weiter und wir sind nicht 100% bei unserer Arbeit. <br />Anders l&auml;sst sich die Beobachtung wohl kaum erkl&auml;ren, dass in Versuchen gemessen werden konnte, dass die Effizienz der Arbeit in R&auml;umen mit Pflanzen signifikant h&ouml;her ist, als in R&auml;umen ohne Pflanzen.<br /><br />Sicher hat jeder von uns schon einmal gelesen, dass Planzen die B&uuml;roluft reinigen und viele Menschen Pflanzen im B&uuml;ro einfach m&ouml;gen. Neurobiologen liefern eine weitere Erkl&auml;rung f&uuml;r den positiven Effekt von Pflanzen. Sie vermuten, dass Pflanzen Assoziationen an Landschaften wecken. An jene kultivierte Landschaften, die das oben beschriebene Gef&uuml;hl von Sicherheit und Gemeinschaft erzeugen. <br />Dieses Gef&uuml;hl bewirkt, dass Sie sich die Ruhe und Gelassenheit auf etwas anderes als das reine &Uuml;berleben konzentrieren k&ouml;nnen, zum Beispiel auf Ihre Arbeit. <br /><br />Warum stellen Sie daher nicht einfach einige sch&ouml;ne Pflanzen in Ihrem Blickfeld auf? Schon ein paar gr&uuml;ne Topfpflanzen sind ausreichend und zeigen Wirkung. Je gepflegter die Pflanzen aussehen, desto besser. <br />Um seine Pflanzen gedeihen zu lassen, reicht in der Regel ein helles Pl&auml;tzchen. Wenn Sie zwei bis dreimal in der Woche ein wenig Wasser geben, ein paar Bl&auml;tter zupfen, und ein paar nette Worte an die Pflanze richten, wird sie es Ihnen mit gesundem Wachstum danken. Ich halte es zum Beispiel so, dass ich diese Pflege gerne in einer der vielen Pomodoro Pausen erledige.<br /><br />Weiterf&uuml;hrende Lesehinweise:<br />Der Einfluss unserer Herkunft auf unseren Arbeitsplatz:<br /><a href="http://www.gartentechnik.de/News/2005/10/27/neandertaler_am_schreibtisch/" rel="external">http://www.gartentechnik.de/News/2005/10/27/neandertaler_am_schreibtisch/</a><br /><br />Dr. Manfred Spitzer &uuml;ber die Wirkung der gr&uuml;nen Natur auf uns Menschen:<br /><a href="http://www.schattauer.de/en/magazine/subject-areas/journals-a-z/nervenheilkunde/contents/archive/issue/988/manuscript/12196/download.html" rel="external">http://www.schattauer.de/en/magazine/subject-areas/journals-a-z/nervenheilkunde/contents/archive/issue/988/manuscript/12196/download.html</a><br />]]></content:encoded></item><item><title>Pomodoros nach iCal importieren</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Software</category><dc:date>2010-02-07T17:38:56+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro2ical-de.php#unique-entry-id-17</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro2ical-de.php#unique-entry-id-17</guid><content:encoded><![CDATA[(please see some <a href="../blog/page4/pomodoro2ical-en.html" rel="self" title="pom2cal">english explanations here</a>)<br /><br />F&uuml;r den Mac gibt es seit einiger Zeit einen wirklich guten Pomodoro-Timer: <a href="http://pomodoro.ugolandini.com/" rel="external" title="Ugo Landinis Pomodoro Desktop">Pomodoro Desktop</a>.<br /><br />Er ist minimalistisch zu bedienen und daher effizient. Das Programm speichert seine Daten in einer handlichen sqlite-Datenbank. Neben dem Zeitstempel, der den Startzeitpunkt des Pomodoros beschreibt, wird noch eine Spalte mit der Beschreibung des Pomodoros gespeichert. Durch folgendes Query, welches in einer Zeile in einem Terminalfenster eingegeben werden kann, wird der Datenbank-Inhalt angezeigt:<br /><br /><span style="font:12px Courier, mono; ">echo "select datetime(ZWHEN, 'unixepoch', '+31 years'),ZNAME from zpomodoros;"|sqlite3 $HOME/Library/Application\ Support/Pomodoro/Pomodoro.sql<br /></span><br />Die Ausgabe k&ouml;nnte daraufhin wie folgt aussehen:<br /><br /><span style="font:12px Courier, mono; ">2010-02-03 13:29:58|$CUSTOMER $PROJECT Todos<br />2010-02-03 14:06:18|$CUSTOMER $PROJECT Todos<br />2010-02-03 15:12:57|$CUSTOMER $PROJECT Todos<br />2010-02-03 15:43:12|$CUSTOMER $PROJECT Image kopieren<br />2010-02-03 16:28:31|Planung Inhalte Seminar JuF<br />2010-02-03 17:09:09|Planung Inhalte Seminar JuF<br />2010-02-04 13:15:35|$CUSTOMER: Arbeiten am Image<br />2010-02-04 13:45:52|$CUSTOMER: Arbeiten am Image<br />2010-02-04 14:16:15|$CUSTOMER: Arbeiten am Image<br />2010-02-04 14:46:36|$CUSTOMER: Arbeiten am Image<br />2010-02-07 07:12:03|Inbox: E-Mails bearbeiten<br /></span><br /><div class="image-right"></div>Ein Freund und ich haben nun ein kleines Applescript erstellt, das per Doppelklick die gesammelten Pomodoro-Daten in eine Kalender-Datei (ics) speichert. <br /><br />Diese Datei kann dann bequem in iCal eingelesen werden:<br /><br /><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="import-dlg" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/import-dlg.png" width="345" height="135"/><br /></p><p style="text-align:left;"><br />Der Dialog bietet die Wahl, ob man einen neuen Kalender erstellen m&ouml;chte, oder die Pomodoros in einen vorhandenen Kalender eingelesen werden sollen. Danach kann die mit Pomodoros verbrachte Zeit in iCal angezeigt werden:<br /></p><p style="text-align:center;"> <img class="imageStyle" alt="Pomodoros-iCal" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoros-ical.png" width="346" height="338"/><br /><br /></p><p style="text-align:left;">Das Applescript liegt in einem Zip-Archiv vor und kann <a href="http://karstenschulz.biz/downloads/Pomodoros2Desktop.zip" rel="self" title="http://karstenschulz.biz/downloads/Pomodoros2Desktop.zip">hier herunter geladen werden</a>. Nach dem Herunterladen kann das Archiv durch einen Doppelklick entpackt werden. Die so entstandene Datei Pomodoro2Desktop kann mit dem Finder an einen beliebigen Ort gespeichert werden.<br /><br />Viel Spa&szlig; damit!<br /><br /></p>]]></content:encoded></item><item><title>Sneak Preview</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2010-01-07T14:30:10+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/sneak_preview_1.php#unique-entry-id-16</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/sneak_preview_1.php#unique-entry-id-16</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe in diesem Blog schon &ouml;fter davon geschrieben, dass es in diesem Jahr eine neue Seminar-Reihe von mir geben wird, die das Selbst-Management in der Welt des 21. Jahrhunderts ankommen l&auml;sst. Noch ist nicht alles in trockenen T&uuml;chern, aber f&uuml;r alle, die zwischendurch bei mir nachfragen, hier ein paar Informationen.<br /><br /><h3>Warum die neue Art Zeit- und Selbst-Management?</h3><br />Wir haben mit einem gro&szlig;en Handicap zu k&auml;mpfen: Unsere Eltern haben uns auf diese Welt nicht vorbereiten k&ouml;nnen. Es gab diese unsere Welt so fr&uuml;her nicht. Wir haben heute nicht nur mehr und andere Kommunikationskan&auml;le wie Twitter, Blogs, Chat, SMS, mobile Telefone, mobile E-Mail. Nein, es bilden sich auch neue soziale Strukturen, in die wir uns einf&uuml;gen. In denen wir uns bewegen. Wir arbeiten und leben im globalen Dorf. Orte werden immer bedeutungsloser, die zeitliche Struktur unserer Gesellschaft &auml;ndert sich radikal. Unsere Eltern konnten sich so etwas nicht im Traum vorstellen!<br /><br /><h3>Es entsteht Neues!</h3><br />Der neue soziale Flow, der durch Web 2.0, Twitter und Co. global entsteht, ist etwas g&auml;nzlich Neues, etwas Einmaliges, etwas Wunderbares und etwas Wundersames!<br />So etwas hat es auf der Welt bisher nicht gegeben! Es entstehen neue Formen von Meinungs- und Willensbildung, neue soziale Belohnungs- und Bestrafungssysteme. Wer meint, der Mensch des 3. Jahrtausends lebt genauso, wie im 2. Jahrtausend, nur schneller, der irrt! Der irrt gewaltig. <br />Ja, alles <em>scheint</em> schneller, und anders! Und trotzdem erwartet diese sich &auml;ndernde Welt von uns, dass wir sie meistern. Und wir erwarten nat&uuml;rlich auch <em>von uns selbst</em>, dass wir sie meistern! <br /><br /><h3>Selbst- und Zeit-Management 2.0</h3><br />In den Seminaren werden neueste Erkenntnisse aus der Neuro- und Chrono-Biologie eingesetzt, um das Selbst-Management auf die neuen Gegebenheiten anzupassen. Wo fr&uuml;her Pufferzeiten und Priorit&auml;ten gelehrt wurden, stehen jetzt Timeboxes und Kontexte. Wo das Eisenhower-Prinzip gelehrt hat, dass zuerst das Dringende und Wichtige erledigt werden muss, werden Wege gezeigt, wie Wichtiges nicht zu Dringlichem wird. Wo ausufernde Aufgabenlisten dazu f&uuml;hrten, dass man sich verzettelte, zeigen neue Selbst-Management Techniken wie GTD, ZTD oder Autofocus, dass man nicht nur den &Uuml;berblick, sondern auch die Oberhand bewahren kann.<br /><br />Bei der Konzeption der neuen Seminarreihe wurde besonderen Wert auf den Lerntransfer gelegt. Durch eine neue Transfertechnik wird es den Teilnehmern unvergleichlich leicht gemacht, die vermittelten Erkenntnisse und das Wissen in ihrem Alltag ohne gro&szlig;e Anstrengung anzuwenden. Hier steht und f&auml;llt der Erfolg eines jeden Seminars. Wir haben einen Weg gefunden, genau diesen Punkt zu verbessern. <br /><br />Noch ist es nicht ganz soweit, &uuml;ber Termine zu sprechen. Die Planungen und Verhandlungen laufen. Abonnieren Sie diesen Blog oder meine <a href="http://twitter.com/kaschu" rel="external">Tweets</a>, um auf dem Laufenden zu bleiben. Oder schicken Sie mir eine Nachricht &uuml;ber das <a href="../page3/page3.php" rel="self" title="Kontakt!">Kontaktformular</a>.<br /><br />Bis bald!<br />Ihr Karsten Schulz<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ein Gutes Neues Jahr 2010&#x21;</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Ohne</category><dc:date>2009-12-31T15:16:54+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/ca63f41ae90717a132e43bcfb2229185-15.php#unique-entry-id-15</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/ca63f41ae90717a132e43bcfb2229185-15.php#unique-entry-id-15</guid><content:encoded><![CDATA[Nun ist es wieder soweit. Ein ereignisreiches und turbulentes Jahr geht zu Ende. Zwiesp&auml;ltig sind die Eindr&uuml;cke, die bleiben. Auf der einen Seite sp&uuml;rt man hier und da die Folgen der Krise. Einigen Unschuldigen macht sie arg zu schaffen. Auf der anderen Seite standen im letzten Jahr Wachstum und Aufbruch in neue Bereiche an. <br />Egal wie es in 2010 weiter geht, es wird auf jeden Fall wieder gro&szlig;artige Chancen und viele neue M&ouml;glichkeiten geben. Ich werde diese M&ouml;glichkeiten sowohl in meiner Arbeit im Linux Systemhaus Schulz, wie auch als Trainer im kommenden Jahr sehr intensiv nutzen. Es wird in 2010 einige signifikante und &uuml;berraschende &Auml;nderungen geben, die meinen heutigen und meinen k&uuml;nftigen Kunden zu Gute kommen werden. Es wird ein spannendes Jahr f&uuml;r uns alle!<br /><br />Allen Freunden und Bekannten, allen Kunden und allen, mit denen ich im ablaufenden Jahr zu tun hatte, w&uuml;nsche ich einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr, viel Erfolg und Gesundheit und die Kraft und Energie, die eigenen W&uuml;nsche in die Tat umzusetzen! <br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Eine lange Wanderung in der Ebene...</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2009-12-04T19:45:15+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/44bfe6e16c97ed901d809166193302a3-13.php#unique-entry-id-13</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/44bfe6e16c97ed901d809166193302a3-13.php#unique-entry-id-13</guid><content:encoded><![CDATA[... ist beendet. Und jetzt wird der erste Gipfel des Jahres 2010 angegangen.<br /><br />In diesem Jahr hatte ich lange Phasen, in denen ich angehende Fachinformatiker ausgebildet habe. Diese notwendige T&auml;tigkeit ist f&uuml;r mich wichtig und macht mir Spa&szlig;. Insbesondere, wenn sie Fr&uuml;chte tr&auml;gt, indem meine Teilnehmer die entsprechenden IHK Pr&uuml;fungen erfolgreich ablegen.<br /><br />Allerdings habe ich weiterf&uuml;hrende Pl&auml;ne f&uuml;r 2010. Eines meiner wichtigsten Vorhaben musste in den letzten Wochen leider auf Sparflamme vor sich her k&ouml;cheln. Ich habe zwar regelm&auml;&szlig;ig an diesem Projekt gearbeitet, erreichte jedoch keine gro&szlig;en Fortschritte oder Durchbr&uuml;che. Da ich Anfang dieser Woche mein letztes Seminar beenden konnte, kommt jetzt die Zeit, wo ich den Kurs f&uuml;r meine Vorhaben im kommenden Jahr setze und die neuen Ziele mit voller Kraft ansteuern kann.<br /> <br />Alleine schon dieser Gedanke, nun in gr&ouml;&szlig;eren Schritten einem meiner wichtigsten Ziele n&auml;her zu kommen, erf&uuml;llt mich mit freudiger Erwartung. Und das, obwohl ich von den Anstrengungen der letzten Wochen ziemlich ausgelaugt bin. <br />Ich merke aber, dass sich meine Situation normalisiert und ich langsam Fahrt aufnehme. Das Projekt - eine neue Seminarreihe - wird im ersten Quartal 2010 in seine entscheidende Phase treten. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Aber ab sofort werde ich die Leser dieses Blogs h&auml;ufiger auf dem Laufenden halten.<br />Sobald die Umsetzung sich konkretisiert, werde ich hier im Blog auch das Geheimnis l&uuml;ften und verraten, welche neuartigen Inhalte in dieser Seminarreihe angeboten werden. Lassen Sie sich &uuml;berraschen!<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Selbsttest mit wochenlanger &#x22;&#xdc;berlastung&#x22;</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Gehirn</category><dc:date>2009-11-09T20:26:48+01:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/c5edb66c3cba0d7201bb9b923b275a4e-12.php#unique-entry-id-12</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/c5edb66c3cba0d7201bb9b923b275a4e-12.php#unique-entry-id-12</guid><content:encoded><![CDATA[Manchmal ist es sehr lehrreich, wenn ich am eigenen Leibe erfahren darf, wie gut oder wie schlecht die ganzen Tipps und Kniffe funktionieren, die ich als Trainer im Effizienz-Seminar meinen Teilnehmern ans Herz lege.<br /><br />Ich stehe seit Wochen unter h&ouml;chster Belastung. Ein C++ Seminar, das ich in meiner Eigenschaft als IT-Trainer halte, bindet mich t&auml;glich f&uuml;r circa 11 Stunden. Daneben muss ich mich nat&uuml;rlich auch um meine anderen Gesch&auml;ftskunden meines IT-Systemhauses k&uuml;mmern. Au&szlig;erdem steht das Jahr 2010 vor der T&uuml;r und es sind einige Veranstaltungen, Marketing-Ma&szlig;nahmen und Druck-Produkte zu planen oder bereits in Entwicklung. Alles in allem genug Arbeit f&uuml;r drei. Auch die Dauer dieser seit Wochen anhaltenden Mehrfachbelastung zeigt langsam deutlich Wirkung.<br /><br />Ich bin sicher, dass ich mir schon l&auml;ngst gr&ouml;&szlig;ere Schnitzer geleistet h&auml;tte, wenn ich mich nicht in meinem Sicherheitsnetz von organisatorischen Tricks und Kniffen bewegen w&uuml;rde. So kostet es mich immer nur einen kurzen Blick in meine Listen, um zu sehen, was gerade wichtig ist und was nicht. Dadurch kann ich sicherstellen, dass nichts unbemerkt kaputt gehen kann.  Das verschafft mir Sicherheit und Ruhe.<br /><br />Ein wichtiges Hilfsmittel ist meine Projekt- und N&auml;chste-Aktionen-Liste, die ich aus David Allens GTD System adaptiert und angepasst habe. Nach wie vor werden in dieser Liste ausnahmslos alle Aktionen erfasst. Allein die Tatsache, dass ich sicher sein kann, dass ich nichts vergesse, bringt schon eine hohe Souver&auml;nit&auml;t in mein Handeln, da ich jede Entscheidung etwas zu tun oder zu lassen mit einem Optimum an Informationen f&auml;llen kann. Das ist sehr beruhigend.<br /><br />Ich kann auch, wenn ich am Ende des Tages oder am Ende der Woche merke, die Zeit oder die Kraft reicht nicht f&uuml;r alle Aufgaben aus, mit einem Blick erkennen, welche Sache liegen zu lassen am wenigsten Schaden anrichtet.<br /><br />Durch die Pomodoro Technik schaffe ich es, wenn n&ouml;tig, auch nach einem 14 Stunden Tag noch einen Endspurt an nicht aufschiebbaren T&auml;tigkeiten durchzuf&uuml;hren und so noch einige Aufgaben Stunden effizient zu erledigen.<br /><br />So bleiben die notwendigen Freir&auml;ume f&uuml;r Kreativit&auml;t und Ausgleichssport erhalten.<br /><br />In einigen Wochen wird dieser immense Druck zum Gl&uuml;ck vorbei sein, da das Programmier-Seminar dann beendet sein wird. Ich freue mich schon darauf durchzuatmen und mich verst&auml;rkt meinen Pl&auml;nen f&uuml;r 2010 zuwenden zu k&ouml;nnen. Das Gute an meiner stressigen Situation zur Zeit ist, dass ich einmal mehr testen und ausprobieren kann, wie meine ineinander greifenden Systeme und Techniken auch unter Vollast gut und sicher funktionieren. <br /><br />Trotz "&Uuml;berlastung" f&uuml;hle ich mich gut.<br />  <br /><br />  <br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Produktivit&#xe4;t durch Pomodoros</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2009-10-22T19:48:48+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/afce67e4b375cfd7215d44c6aa763210-11.php#unique-entry-id-11</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/afce67e4b375cfd7215d44c6aa763210-11.php#unique-entry-id-11</guid><content:encoded><![CDATA[Puh! Ich habe heute wieder feststellen d&uuml;rfen, dass es etwas anderes ist, ob man 8 Stunden arbeitet, oder ob man 12 Pomodoros durchf&uuml;hrt. In den 12 Pomodoros schaffe ich definitiv und messbar mehr, als wenn ich ohne diese n&uuml;tzlichen Zeitboxen arbeiten w&uuml;rde. Ich f&uuml;hle mich am Ende des Tages auch ersch&ouml;pfter, als wenn ich ohne diese Motivationshilfe arbeiten w&uuml;rde. <br /><br />Durch meine Programmierauftr&auml;ge, die ich ab und zu erledige und bei denen ich durchaus auch mal 12 Stunden am St&uuml;ck code, habe ich eine gute Vergleichsm&ouml;glichkeit. <br /><br />Es ist einfach so, dass ich durch das Starten des Pomodoros einen strikt einzuhaltenden Vertrag mit mir selbst eingehe. Ich sp&uuml;re, dass es einen deutlichen Unterschied macht, 25 Minuten auf genau eine Aufgabe hoch konzentriert zu sein, oder ob ich einfach nur 25 Minuten intensiv an irgend etwas arbeite.<br /><br />Kurz: nach 12 Pomodoros habe ich mehr geschafft, als an zwei Arbeitstagen ohne sie!<br />]]></content:encoded></item><item><title>6 Wunderfragen zum Durchstarten bei einem H&#xe4;nger</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-10-17T13:00:00+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wunderfragen.php#unique-entry-id-10</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wunderfragen.php#unique-entry-id-10</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt sie, die H&auml;nger. Jeder hat es schon erlebt, dass bei der Bearbeitung einer Aufgabe, beim Durchf&uuml;hren einer T&auml;tigkeit pl&ouml;tzlich so eine Art Leerlauf eintritt. Wir ertappen uns dabei, dass wir auf der Stelle treten. <br />Nun muss es nicht immer sofort die Prokrastination sein, die dort zuschl&auml;gt. Es kann sein, dass man einfach nur in einer Sackgasse gelandet ist. Vielleicht braucht man auch einen Moment der Orientierung, um seine Aufgabe weiter zu bearbeiten. Oder man ist ein wenig ersch&ouml;pft, und sollte eine Pause einlegen, um mit frischer Energie wieder an der Erreichung seiner Ziele arbeiten zu k&ouml;nnen.<br /><br />Es ist bereits ein entscheidender Vorteil, dass man sich dar&uuml;ber im Klaren ist, dass man fest steckt. Nun gilt es, sich systematisch aus diesem Produktivit&auml;ts-Loch heraus zu holen. <br />Mit den folgenden 6 Fragen verschafft man sich Klarheit &uuml;ber seine Position. Wie der Seefahrer in alten Tagen mit dem Sextanten seine Position bestimmt hat, um die einzuschlagende Richtung zu ermitteln, sollten auch wir unsere momentane Lage bestimmen, um neu durchzustarten. <br />Danach ist es fast schon einfach, wieder in Richtung eigene Ziele weiter zu kreuzen.  <br /><br /><h2>6 Fragen, um sich auf das Problem zu fokussieren</h2>Im Prinzip helfen, um wieder voran zu kommen, die Fragen weiter, die man sich bei der w&ouml;chentlichen Durchsicht zu jedem Projekt selbst so oder so &auml;hnlich fragt:<br /><br /><h3>1. Was will ich?</h3>Diese Frage hilft, das Ziel zu konkretisieren. Wenn wir uns selbst unser Ziel beschreiben, es uns vorstellen, dann wird klarer, wohin wir wollen. Es hilft sehr, sich das erw&uuml;nschte Ziel so realistisch wie m&ouml;glich vorzustellen:<br /><ul class="disc"><li>wie sieht es aus?</li><li>wie f&uuml;hlt es sich an?</li><li>wie riecht es?</li><li>wie schmeckt es?</li><li>wie h&ouml;rt es sich an?</li><li>wie w&uuml;rde ich anderen davon erz&auml;hlen, wie ich mein Ziel erreicht habe?</li></ul><br /><h3>2. Was werde ich davon haben?</h3>Unsere Motivation h&auml;ngt auch davon ab, was wir konkret f&uuml;r einen Gewinn aus der Sache erzielen werden. Mit Gewinn ist nicht der materielle Gewinn gemeint. Dieser kann zwar auch eine Rolle spielen, wichtiger ist aber der pers&ouml;nliche Gewinn aus der Fertigstellung der aktuellen Aktion, des aktuellen Projekts, aus dem Erreichen des Ziels.<br />Dabei spielen auch Aspekte der pers&ouml;nlichen Entwicklung und Verbesserung eine Rolle. Es ber&uuml;ht die Frage: <em>wie werde ich mich ver&auml;ndern?</em>. Wir sollten uns auch bewu&szlig;t machen, ob sich eine Verbesserung des eigenen Umfelds ergeben wird. <em>Wie stark hilft es anderen, was ich tue?</em><br />Wenn klar wird, dass man durch die Erledigung der Aufgabe f&uuml;r sich und Andere Gutes tut, steigt die Motivation automatisch.<br /><br />Wenn umgekehrt bei der Beantwortung dieser Frage absolut nichts Positives herauskommt, ist das ein deutliches Zeichen daf&uuml;r, dass man die aktuelle T&auml;tigkeit einfach sein lassen sollte. Warum sollten Sie etwas tun, was weder Ihnen noch Anderen einen Vorteil bringt? Warum kostbare Energie in etwas stecken, dass nichts bringt?<br /><br />Bei fremdgesteuerten T&auml;tigkeiten, sieht die Sache fast genaus so aus. Wenn Sie etwas f&uuml;r Ihren Chef, f&uuml;r Ihr Unternehmen tun, dann ist der eigene Gewinn oft eher indirekter Natur. Durch Ihre T&auml;tigkeit binden Sie vielleicht einen Kunden enger an Ihr Unternehmen. Das wiederum kommt Ihnen dann mittel- und langffristig zu Gute.<br /><br />Egal wo dieser Gewinn liegt, machen Sie ihn sich bewu&szlig;t! Ohne konkrete Aussicht auf einen Gewinn wird es Ihnen unn&ouml;tig schwer fallen, sich zur Bearbeitung der anstehenden Aufgabe zu motivieren.<br /><br /><h3>3. Was hindert mich?</h3>Die Besch&auml;ftigung mit dieser Frage f&uuml;hrt manchmal zu einem Aha-Erlebnis. Wenn Sie beginnen, &uuml;ber das nachzudenken, was Sie daran hindert, die aktuelle Aufgabe zu erledigen, dann identifizieren Sie automatisch St&ouml;rungen. Oft sind es unbewu&szlig;te St&ouml;rungen: eine andere unerledigte Aufgabe, ein unpassender Termin, Unsicherheiten wegen fehlender Informationen. <br />Egal was Sie herausfinden werden, eliminieren Sie es!  Was immer Sie st&ouml;rt, geh&ouml;rt aus dem Weg geschafft! Wenn es die unerledigte Aufgabe ist, planen Sie deren Erledigung, damit der Drang sich damit zu besch&auml;ftigen nachl&auml;sst. Reicht das nicht, dann m&uuml;ssen Sie die andere Aufgabe vielleicht vorziehen und sofort erledigen. Probieren Sie aus was funktioniert.<br /><br />Wenn es ein Termin ist, pr&uuml;fen Sie, ob er sich verschieben l&auml;sst. Wenn nicht, versuchen Sie, das Positive aus diesem Termin zu ziehen. Ist es der Abgabetermin f&uuml;r Ihre Aufgabe, sagen Sie sich: "Prima, dann bin ich endlich fertig!" Ist es ein anderer Termin, dann machen Sie sich den Nutzen des erwarteten Ergebnisses dieses Termins bewu&szlig;t. Dieses Ergebnis sollte ebenfalls etwas Positives sein und Ihnen zu Gute kommen. Wenn Sie absolut &uuml;berhaupt nichts Positives aus dem st&ouml;renden Termin ziehen k&ouml;nnen, dann sagen Sie ihn ab. W&uuml;rden Sie Nachteile durch diese Absage erfahren, dann haben sie damit das "Positive" des Termins gefunden. F&uuml;gen Sie sich mit einem Schulterzucken und wenden Sie sich wieder Ihrer aktuellen, wichtigeren Aufgabe zu. Manchmal gibt es Situationen, die sind einfach unausweichlich. Es ist nutzlose Energieverschwendung mit diesen Unausweichlichkeiten zu hadern. Sehen Sie solche Situationen als einen Grund mehr an, sich um so intensiver mit den eigenen, wichtigen, sch&ouml;nen Aufgaben zu besch&auml;ftigen!<br /><br /><h3>4. Was ist mir wichtig an dieser T&auml;tigkeit?</h3>Sie haben oben schon beantwortet, was Sie davon haben werden, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Hier wird jetzt herausgearbeitet, welche Details bei der Erledigung der aktuellen Aufgabe Ihrer Aumerksamkeit bed&uuml;rfen. Das hilft Ihnen, einen Gro&szlig;teil Ihrer Energie in die wirklich wichtigen Aspekte Ihrer Aufgabe zu stecken. Ihre Energie ist kostbar und begrenzt. Verschwenden Sie sie nicht nach dem Gieskannen-Prinzip. Eine bessere Effizienz erreichen Sie, wenn Sie sich gezielt auf die Teile der Aufgabe konzentrieren, die Ihnen den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen bringen. Untersuchen Sie hier insbesondere auch die M&ouml;glichkeit, Teilaufgaben delegieren zu k&ouml;nnen und sich selbst um die wichtigen Komponenten zu k&uuml;mmern. <br /><br /><h3>5. Was funktioniert gut?</h3>Mit dieser Frage ermitteln Sie die Beschleuniger, die Sie f&uuml;r Ihre Aufgabe ausnutzen k&ouml;nnen. Das k&ouml;nnen Strategien sein, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich funktioniert haben. Es k&ouml;nnen Gewohnheiten und Routinen sein, die Sie ohne gro&szlig;en Aufwand anwenden k&ouml;nnen und die bei der Erledigung der aktuellen Aufgabe von Nutzen sein k&ouml;nnen. Das k&ouml;nnen andere Menschen sein, die Ihnen gerne hilfreich bei Seite stehen w&uuml;rden. Sei es dadurch, dass Sie an diese Menschen Teilaufgaben delegieren k&ouml;nnen, Gedanken austauschen oder einfach, dass mit gemeinsamer Arbeitskraft das doppelte Pensum geschafft wird. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und sch&ouml;pfen Sie aus Ihren Erfahrungen.<br /><br /><h3>6. Was k&ouml;nnte besser laufen?</h3>Nach der Beantwortung der ersten 5 Fragen f&auml;llt es Ihnen in der Regel nicht schwer zu erkennen, was besser laufen k&ouml;nnte. Notieren Sie sich die Erkenntnisse und setzen Sie sie um. Brauchen Sie mehr Manpower? Holen Sie sich Kollegen oder Partner. Brauchen Sie mehr Input? Holen Sie sich die fehlende Inspiration oder die fehlende Information. War es nur das verlorene Ziel? Dann schreiben Sie es sich auf, damit Sie bei der n&auml;chsten Krise schneller wieder auf Kurs gehen k&ouml;nnen!<br /><br /><h2>Fazit</h2>Es ist v&ouml;llig normal, dass wir mit unseren T&auml;tigkeiten nicht immer im Fluss sind. Es ist v&ouml;llig normal, dass man Verschnaufpausen braucht, dass man auch einmal auf der Stelle tritt. Daf&uuml;r sind wir alle Menschen und keine Maschinen.<br /><br />Seine Aufgaben dennoch zu erledigen, das macht den Unterschied zwischen Erfolg und Mi&szlig;erfolg aus.<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Gro&#xdf;e Brocken schaffen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-09-27T12:11:47+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/3b1b3e723094b7fb8e23a2d6d1cb48b0-9.php#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/3b1b3e723094b7fb8e23a2d6d1cb48b0-9.php#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[Oft scheint der schiere Umfang einer Aufgabe dazu zu f&uuml;hren, dass ihre Bew&auml;ltigung unrealistisch erscheint. Auf der operativen Ebene hilft hier manchmal eine Timeboxing-Technik wie die Pomodoro-Technik, um diesen Riesenbrocken in verdauliche H&auml;ppchen zu unterteilen. Dennoch muss erst einmal mit dem ersten Pomodoro der Aufgabe begonnen werden. Wenn man das geschafft hat, dann gilt es, dass am n&auml;chsten Tag erneut an dieser Aufgabe gearbeitet wird, und danach wieder und wieder. Schritt f&uuml;r Schritt dem Ziel entgegen. Jeden Tag!<br />Aber was ist zu tun, wenn am n&auml;chsten Tag die Motivation die Aufgabe in Angriff zu nehmen einfach fehlt?<br /><br />Eine M&ouml;glichkeit besteht darin, eine Seinfeld-Kette zu erzeugen. <a href="http://lifehacker.com/software/motivation/jerry-seinfelds-productivity-secret-281626.php" rel="external">Diese Motivationsmethode wird Jerry Seinfeld zugeschrieben</a>, der damit beschrieb, wie er sich motivierte, jeden Tag an seiner Karriere zu arbeiten. Gerade bei solch gro&szlig;en Aufgaben, bei denen das Ziel erst in ferner Zukunft liegt, ist regelm&auml;&szlig;ige Selbst-Motivation ein entscheidender Erfolgsfaktor! Wie funktioniert die Seinfeld-Kette? Man ben&ouml;tigt einen Kalender. Seinfeld hat einen Wandkalender genutzt, den er gut sichtbar aufh&auml;ngte. Au&szlig;erdem benutzte er einen dicken roten Marker, um die Tage auszustreichen, an denen er seiner Meinung nach erfolgreich an seiner gro&szlig;en Aufgabe gearbeitet hat. So markierte er den ersten Tag, den zweiten, den dritten...<br /><br /><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="Seinfeld-Kette" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/seinfeld-kette.png" width="469" height="408"/><br /></p><p style="text-align:left;"><br />Durch das Ausstreichen der Tage bildete sich auf dem Kalender ein geometrisches Muster. Auf seinem Jahreskalender war es eine Linie. Irgendwann kam auch bei ihm der Tag, den jeder von uns f&uuml;rchtet: der Tag, an dem ihm die Lust fehlte. <br />Diesen Tag kennen wir alle. Es ist der Tag, an dem auch das noch so gute Zureden im Selbstgespr&auml;ch nicht dazu f&uuml;hrt, dass man beginnt, an seiner wichtigsten Aufgabe zu arbeiten. Der Tag, an dem die gef&uuml;rchtete Prokrastination zuschl&auml;gt. Der Tag, an dem unser Unterbewusstes uns anschreit: <em>"Ich will das jetzt nicht. Lass es uns morgen oder vielleicht n&auml;chste Woche machen!"<br /></em><br />Mit Hilfe der Seinfeld-Kette hat unser Unterbewusstsein allerdings einen Gegensprecher: unser <em>Gef&uuml;hl f&uuml;r &Auml;sthetik!</em> Es sagt uns, dass eine Linie ist nur dann eine sch&ouml;ne Linie ist, wenn sie nicht unterbrochen wird. Sonst w&auml;re es nur eine unordentliche, beliebig zerst&uuml;ckelte Strecke. <br />Im Konflikt mit uns selbst, bei dem Versuch uns zu motivieren, spielt pl&ouml;tzlich eine weitere Meinung eine Rolle: etwas in uns <em>m&ouml;chte gerne</em>, dass die Linie ohne Unterbrechung fortgef&uuml;hrt wird. <br /><br />Mit diesem F&uuml;rsprecher steigt die Chance, dass wir genug Energie finden, auch den heutigen Pomodoro zu starten (oder zwei, oder drei), um unser gro&szlig;es Ziel zu erreichen! <br /><br /> </p>]]></content:encoded></item><item><title>Eigene Standunkte &#xfc;berpr&#xfc;fen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-09-06T16:32:08+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/484c539094c24b53ea78439bfb5fb1a6-7.php#unique-entry-id-7</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/484c539094c24b53ea78439bfb5fb1a6-7.php#unique-entry-id-7</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Wir leben alle jeden Tag mit unseren &Uuml;berzeugungen. Ohne unsere &Uuml;berzeugungen h&auml;tten wir keine Grundannahmen &uuml;ber unsere Welt und w&uuml;rden uns haltlos in Details verirren. Es ist einfacher und vor allem praktikabler davon auszugehen, dass die Schwerkraft auch noch vor unserer Haust&uuml;r wirkt, und nicht nur in unserer Wohnung. Diese festen &Uuml;berzeugungen helfen uns, ein vereinfachtes Weltbild zu pflegen und uns so &uuml;berhaupt in die Lage zu versetzen, uns auf die momentan wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. <br /><br />Allerdings k&ouml;nnen uns diese festen &Uuml;berzeugungen auch zum Nachteil geraten. Manchmal f&uuml;hrt das Beharren auf einer festen &Uuml;berzeugung dazu, dass man Chancen nicht erkennt. Oder schlimmer: Chancen verpasst!<br /><br />Ich habe mir deshalb angew&ouml;hnt, regelm&auml;&szlig;ig meine festen &Uuml;berzeugungen zu hinterfragen. Dabei nutze ich zum Beispiel die Gelegenheiten, bei denen ich in der Diskussion mit einem Freund anderer Meinung bin als er. Wenn ich mir selbst gegen&uuml;ber flexibel genug bin, kann ich mir gestatten zu sagen: &bdquo;Ja, er hat recht. Und mein Standpunkt ist falsch!&ldquo;<br /><br />Danach kann ich untersuchen, was diese ge&auml;nderte Einstellung f&uuml;r mein pers&ouml;nliches Weltbild bedeuten w&uuml;rde. &Auml;ndert sich etwas f&uuml;r mich? Wird meine Welt besser oder schlechter? Werden Dinge nun m&ouml;glich oder werden andere Dinge unm&ouml;glich?<br /><br />Durch diese Betrachtungsweise bekomme ich die Chance, mein Weltbild auf &Auml;nderungsm&ouml;glichkeiten und vielleicht sogar auf Verbesserungspotential abzuklopfen. Und manchmal stellt sich heraus, dass eine andere Sichtweise der Dinge f&uuml;r mich wirklich von Vorteil sein kann. Durch meine Flexibilit&auml;t und Selbstkritik verbessere ich mein Verst&auml;ndnis der Dinge. Und das alles zu einem &auml;u&szlig;erst geringen Preis: ich muss nur f&uuml;r mich allein so tun, als h&auml;tte ich in der betrachteten Frage Unrecht!<br /><br />Wollen Sie es mal probieren? Okay, dann frage ich Sie: &bdquo;Sind die Felder A und B in der Zeichnung unten gleich hell?&ldquo;<br /><br /></span><p style="text-align:center;"><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "> </span><img class="imageStyle" alt="Grey_square_optical_illusion.PNG" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/grey_square_optical_illusion.png.png" width="359" height="279"/><br /></p><p style="text-align:left;"><br /><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Wenn Sie die Frage beantwortet haben, dann &auml;ndern Sie doch einfach einmal Ihren Standpunkt und &uuml;berlegen Sie, was es bedeuten w&uuml;rde, wenn Sie damit Recht h&auml;tten. Danach schauen Sie sich vielleicht den zu dieser Grafik </span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Optische_T&auml;uschung#Relativit.C3.A4t_von_Helligkeit" rel="external">passenden Artikel in der Wikipedia</a></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "> an. Die Aufl&ouml;sung &uuml;berrascht Sie vielleicht!</span><br /></p>]]></content:encoded></item><item><title>Die Pomodoro-Pause nutzen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-08-24T06:17:50+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro_pause_nutzen.php#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/pomodoro_pause_nutzen.php#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Wenn Sie wie ich die Pomodoro-Technik als Produktivit&auml;ts-Beschleuniger nutzen, dann werden Sie sie kennen, die &bdquo;Zwangspausen&ldquo; zwischen den Pomodoros. Diese Zwangspausen sind aus verschiedenen Gr&uuml;nden wichtig, um den Fokus im nachfolgenden Pomodoro wieder aufnehmen zu k&ouml;nnen. Einer der Gr&uuml;nde ist, dass wie beim Krafttraining zwischen den S&auml;tzen eine Entspannungspause eingelegt wird, unser Hirn durch die Pomodoro-Pause die Gelegenheit bekommt, sich zu entspannen.<br />Diese Entspannung f&uuml;hrt jedoch nicht dazu, dass das Hirn unt&auml;tig ist. Nat&uuml;rlich nicht! Sondern die Pause sollte dazu f&uuml;hren, dass wir die Fokussierung auf ein Problem nachlassen, uns entspannen und unserer gewaltigen Bio-Rechenmaschine das Abschweifen der Gedanken erm&ouml;glichen. Im entspannten Modus verarbeitet unser Hirn Informationen ganzheitlich. Es ist im &bdquo;Muster-Verarbeitungsmodus&ldquo;. Es stellt Verkn&uuml;pfungen und Assoziationen her. Die besten Ideen kommen uns in diesem Modus.<br /><br />W&auml;hrend eines Arbeitstages nutze ich ein oder zwei Pomodoro-Pausen, um ganz bewusst zu entspannen. Das geht recht einfach, wenn man eine bestimmte Atemtechnik nutzt. Wer fern&ouml;stliche Kampfkunst betreibt, weiss, was ich meine:<br /><br /></span><ul class="disc"><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">die F&uuml;&szlig;e stehen flach und fest auf dem Boden</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">der Blick ist auf irgendeinen Punkt in die Ferne gerichtet</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">das K&ouml;rpergef&uuml;hl liegt im Bauch unterhalb des Bauchnabels</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">es wird langsam und tief eingeatmet, dabei wird der Luftstrom in den K&ouml;rper bewusst wahrgenommen</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">es wird langsam ausgeatmet</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">der Kopf ist frei von Gedanken</span></li></ul><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Da die Pomodoro-Pause nur 5 Minuten dauert, kommt meist keine echte Meditation auf. Allerdings wird dem Geist auch in dieser kurzen Zeit die M&ouml;glichkeit gegeben, zu wandern und Probleme zu l&ouml;sen. Nicht selten habe ich durch eine solche bewusst entspannende Pause einen Knoten l&ouml;sen k&ouml;nnen, an dem ich im vorangegangenen Pomodoro vergeblich gearbeitet hatte. Probieren Sie es doch auch einmal!<br /><br /><br /><br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>&#xdc;berall Daten sammeln...</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><category>GTD</category><dc:date>2009-08-20T08:54:34+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/mobil_daten_sammeln.php#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/mobil_daten_sammeln.php#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">An unserem Arbeitsplatz haben wir unsere Inbox und einen Notizblock. Es ist f&uuml;r uns kein Problem, die verschiedenen Informationen, auf die wir w&auml;hrend des Tages sto&szlig;en, fest zu halten, zu sammeln.<br />Anders sieht es aus, wenn wir unterwegs sind. Egal ob wir auf einem Kundenbesuch oder beim Einkaufen sind. Egal ob wir gerade durch den Wald joggen oder in den Urlaub fahren. &Uuml;berall k&ouml;nnten wichtige Informationen auftauchen, die in unser System sollten, ja m&uuml;ssen! <br />F&uuml;r diese F&auml;lle sollten wir die entsprechenden Routinen zur mobilen Datenerfassung etabliert haben, damit das Festhalten dieser Informationen leicht von der Hand geht und unser Kopf frei f&uuml;r die wichtigen Dinge ist.<br /><br /></span><h3>Fallbeispiel: Entdeckung eines M&ouml;belst&uuml;cks </h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Spielen wir eine solche Situation einmal durch: Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Weg zu einem Kunden und kommen unterwegs an einem Schaufenster eines M&ouml;belgesch&auml;ftes vorbei, in dem die Couch steht, die Sie sich gut in Ihrem Wohnzimmer vorstellen k&ouml;nnten. Wegen des Kundentermins haben Sie keine Zeit in das Gesch&auml;ft zu gehen. Sie k&ouml;nnen die Sache im Moment nicht erledigen. Deshalb muss die Information, dass es dort einen potentiellen Couch-Kandidat gibt, in Ihr System, in Ihre Inbox. Aber wie?<br /><br />Anhalten, rechts heran fahren. Notizblock hervor kramen, Titel &bdquo;Couch ansehen&ldquo; notieren. Dann eine kleine Beschreibung erfassen: &bdquo;gr&uuml;n, schicker Cordbezug, mit 4 Stahlbeinen&ldquo;. Nat&uuml;rlich darf der Ort nicht fehlen: &bdquo;Ekia M&ouml;bel, Dorftstra&szlig;e 1&ldquo;. Den beschriebenen Zettel nehmen wir aus dem Notizblock und legen den Block wieder zur&uuml;ck. Fast fertig! Denn es stellt sich nun die Frage: &bdquo;Wohin mit dem Zettel?&ldquo;. In die Hemdtasche? Oder in die Brieftasche? Wenn Sie sich es zur Routine gemacht haben, dass Sie Ihre Brieftasche beim Nachhausekommen in Ihre Inbox werfen, um die unterwegs angefallenen Quittungen und Bons zu verarbeiten, dann w&auml;re das sicherlich die beste Wahl. <br /><br />Es geht aber auch einfacher! Nutzen Sie Ihr Handy als Datensammler. Je nachdem was f&uuml;r ein Modell Sie haben, kann Ihr Handy m&ouml;glicherweise Text-Notizen erfassen. Es kann vielleicht Sprachaufzeichnungen aufnehmen, was ein extrem schnelles Festhalten von Informationen erm&ouml;glichen w&uuml;rde! Kann es Fotos aufnehmen? Vielleicht sogar mit Ortsinformationen, die dem Foto durch den eingebauten GPS-Chip hinzugef&uuml;gt werden? Sollte Ihr Handy &uuml;ber solche Funktionen verf&uuml;gen, nutzen Sie sie. Sie haben es schlie&szlig;lich immer dabei! Durch die Foto-Funktion, die GPS-Funktion und durch die Sprachaufzeichnung ist es unterwegs auf jeden Fall n&uuml;tzlicher als ein Notizblock! <br />Nach diesen &Uuml;berlegungen ist klar, was beim Entdecken der schicken Couch gemacht werden sollte:<br /></span><ul class="disc"><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">rechts heran fahren</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Handy herausholen</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">ein Foto machen, auf dem die Couch und der Name des M&ouml;belgesch&auml;fts zu sehen ist (der Ort wird durch GPS festgehalten)</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">weiter fahren</span></li></ul><h3>Erfasste Daten ins System bringen</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Damit dieses mobile Erfassungssystem auch funktioniert, muss es in Ihre Routinen eingebaut werden. Wenn Sie Ihr Handy regelm&auml;&szlig;ig bei sich f&uuml;hren, haben sie einen wichtigen Teil dieser Routine schon umgesetzt. Der zweite Teil ist, die unterwegs gesammelten Daten in Ihre Ablagen einzupflegen. Mit anderen Worten: aus den Daten Referenz-Material zu machen, Projekte zu erstellen und die n&auml;chsten Aktionen festzulegen.<br /><br />Wenn Sie von unterwegs zur&uuml;ckkehren, geh&ouml;rt das Handy also in die Inbox. Beim Abarbeiten der Inbox werden dann einmal alle Speicherorte auf dem Handy &uuml;berpr&uuml;ft und deren Inhalte in das System &uuml;bertragen. Nach der &Uuml;bertragung werden die Daten auf dem Handy gel&ouml;scht. Alle Speicherorte des Handys (Fotos, Notizen, Sprachaufzeichnungen) m&uuml;ssen geleert werden und die Inhalte in das System &uuml;bertragen werden. Nur wenn Sie sich immer sicher sein k&ouml;nnen, dass keine Information aus dem Handy verloren geht oder &uuml;bersehen wird, werden Sie diesem starken Erfassungssystem vertrauen!<br /><br />Falls Ihr Handy &uuml;ber die M&ouml;glichkeit der Synchronisation verf&uuml;gt, um so besser! Nutzen Sie sie! Falls Sie Adressen und Kalenderinformationen auf diese Art in Ihr System &uuml;bernehmen k&ouml;nnen, wunderbar! Was f&uuml;r eine Produktivit&auml;ts-Beschleunigung! <br /><br />Nach der &Uuml;bertragung der Daten in das System f&auml;llt es Ihnen leicht, die sich ergebenden n&auml;chsten Aktionen zu erfassen. Um zum Beispiel mit der Couch zur&uuml;ck zu kommen, w&uuml;rden beim &Uuml;bertragen des Fotos in die Fotosammlung folgende T&auml;tigkeiten anfallen:<br /></span><ul class="disc"><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">N&auml;chste Aktion &bdquo;Termin f&uuml;r Besuch M&ouml;belgesch&auml;ft festlegen&ldquo; im Projekt &bdquo;Wohnung versch&ouml;nern&ldquo; eintragen</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Adresse M&ouml;belgesch&auml;ft heraussuchen und in die Adressdatenbank &uuml;bernehmen</span></li><li><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Foto in das Album &bdquo;sch&ouml;ne M&ouml;bel&ldquo; speichern</span></li></ul><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Fertig. Alles ist an seinem Platz und der Kopf ist frei f&uuml;r die n&auml;chste Sache!<br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>Meine Art mein Handy zu nutzen</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2009-08-01T13:58:25+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wie_ich_mein_handy_nutze.php#unique-entry-id-4</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/wie_ich_mein_handy_nutze.php#unique-entry-id-4</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Das Handy ist ein unsch&auml;tzbar wertvolles Werkzeug. Damit ich keine Gelegenheit oder Chance verpasse, nutze ich es, um s&auml;mtliche merkenswerten Informationen &uuml;berall zu erfassen. <br /><br /></span><h3>Datenpflege</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Ich pflege meine Kontaktinformationen, wie Telefonnumern und Adressen auch unterwegs. </span><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="IMG_0409" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/img_0409-2.png" width="160" height="240"/></div><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Das Handy muss mich dabei komplett unterst&uuml;tzen: Erfassen, Bearbeiten, Erg&auml;nzen und L&ouml;schen der Daten sind ein Muss. Das ganze wird durch einen ausreichend gro&szlig;en Bildschirm und durch eine QUERTZ-Tastatur unterst&uuml;tzt. Meine Erfahrung ist, dass sich bei einem zu kleinen Bildschirm leicht Fehler in die Daten einschleichen. Und wenn die Tastatur nicht von ausreichender Qualit&auml;t ist, wird die Datenpflege zur Qual und unbewusst abgelehnt. Beides w&auml;re schlecht! <br /><br />Auch unterwegs k&ouml;nnen sich Termininformationen &auml;ndern. Zu- und Absagen per E-Mail oder per Telefon pflege ich zeitnah im Kalender ein. Es ist wichtig, dass mein Kalender stets aktuell ist. Es steigert meine Reputation und das Vertrauen meiner Kunden in mich, wenn ich f&uuml;r den Kunden gute Termine mache und ich sie immer einhalten kann.<br /><br /></span><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="IMG_0410" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/img_0410.png" width="160" height="240"/></div><br /><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Wer seine Gedanken auf Zettelchen notiert, der hat sicher schon einmal die Situation erlebt, dass er irgendwann einen Zettel "wieder" gefunden hat. Meist ist die notierte Information dann schon ein wenig veraltet. Anstatt zur Abhilfe alle Zettel von unterwegs in die gleiche Hosentasche zu stopfen, um sie im B&uuml;ro oder zu Hause in die Inbox zu werfen, erfasse ich meine Notizen im Handy. Diese lassen sich sp&auml;ter synchronisieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Bei Notizen, die zu Referenzmaterial, zu Projekten oder zu Next Actions werden, erspare ich mir die doppelte Erfassung. Die Informationen kann ich leicht per 'Copy and Paste' in mein System einpflegen. <br /></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Eine gute Notizsoftware auf dem Handy vergibt der Notiz ausserdem ein Datum und eine Uhrzeit, so dass ich diese nicht explizit erfassen muss.<br /></span><div class="image-right"><img class="imageStyle" alt="IMG_0411" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/img_0411.png" width="80" height="120"/></div><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br /></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Notizen k&ouml;nnen aber nicht nur textuell erfasst werden, sondern auch akustisch. Gerade wenn komplizierte oder umfangreiche Informationen schnell erfasst werden m&uuml;ssen, kann die Diktiersoftware punkten. Sp&auml;ter k&ouml;nnen die Sprachnotizen in Ruhe transkribiert werden.<br /><br /><br /><br /></span><div class="image-left"><img class="imageStyle" alt="IMG_0413" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/img_0413.jpg" width="160" height="120"/></div><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Statt etwas als Notiz zu erfassen, mache ich oft einfach ein Foto. Hierbei gibt es vielf&auml;ltige Anwendungsm&ouml;glichkeiten: Fotos von Personen ordne ich sp&auml;ter den entsprechenden Kontakten zu.<br />Ich fotografiere Gegenst&auml;nde als Ged&auml;chtnisst&uuml;tze oder um etwas zu dokumentieren. Ich fotografiere Visitenkarten oder Adressschilder an B&uuml;rogeb&auml;uden, um die Kontaktinformationen sp&auml;ter zu verarbeiten. Mein Handy speichert in den Fotos mittels GPS auch den Ort der Aufnahme, so dass ich auch sp&auml;ter noch nachvollziehen kann, wo ein Foto gemacht wurde.<br /><br /></span><h3>Synchronisation</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Mindestens genauso wichtig wie das bequeme Erfassen der Daten, ist das &Uuml;bertragen in mein System. Wenn ich zur&uuml;ck ins B&uuml;ro komme, m&uuml;ssen diese Daten mit ein, zwei Handgriffen vollst&auml;ndig und sicher synchronisiert werden. Wichtig ist mir dabei, dass alle Informationen in eine einzige Datenbank gehen. Anders ausgedr&uuml;ckt: ich haben genau einen Kalender, genau ein Adressbuch, genau einen Notizblock und genau eine Fotoschublade! Ich vermeide doppelte Datenhaltung.<br /></span><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="mobileme-sync" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/mobileme-sync.jpg" width="441" height="364"/><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br /></span></p><p style="text-align:left;"><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br /></span><h3>Fazit</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Moderne Handys sind geniale Helfer. Wenn wir m&ouml;chten, unterst&uuml;tzen Sie uns bei der Pflege unserer Daten und sorgen daf&uuml;r, dass unterwegs erfasste Informationen leicht in unser System eingepflegt werden k&ouml;nnen. Wenn die oben beschriebene Funktionalit&auml;t gegeben ist, heisst es sie zu nutzen. Je routinierter wir diese Funktionen nutzen, desto besser der Effekt auf unsere Produktivit&auml;t. <br /><br /></span></p>]]></content:encoded></item><item><title>Die 2-Minuten-Regel</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-07-21T20:17:34+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/zwei_minuten_regel.php#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/zwei_minuten_regel.php#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">&bdquo;Was Du in 2 Minuten erledigt bekommst, erledige!&ldquo;, soll der Berater Dean Acheson seinen Klienten mitgegeben haben. Eine sehr schlaue Regel, denn sie sorgt daf&uuml;r, dass der t&auml;glich anfallende Kleinmist schnell vom Tisch ist und sich nicht anh&auml;ufen kann. <br />Au&szlig;erdem sind 2 Minuten eine &uuml;bersichtliche Zeitspanne, bei der man schnell auch aus dem Bauch heraus entscheiden kann: &bdquo;ja, ich tue es jetzt.&ldquo;<br /></span><p style="text-align:center;"><img class="imageStyle" alt="2minuten" src="http://www.karstenschulz.biz/blog/files/2minuten.png" width="152" height="60"/><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br /></span></p><p style="text-align:left;"><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Zu den T&auml;tigkeiten, die in der Regel sofort erledigt werden k&ouml;nnen, geh&ouml;ren die kurze Beantwortung einer E-Mail, der Blick auf den Kontoauszug, das Lesen eines kurzen Artikels oder das Ablegen von Referenzmaterial. <br /><br />Doch was, wenn eine Aufgabe l&auml;nger als diese zwei Minuten dauert? Kein Problem! Wir lernen und machen es beim n&auml;chsten mal besser! In dem Moment, in dem wir merken, dass es l&auml;nger dauert, m&uuml;ssen wir kurz &uuml;berschlagen, ob wir in zwei weiteren &bdquo;Karenz-Minuten&ldquo; fertig werden. Falls ja, f&uuml;hren wir die T&auml;tigkeit zuende. Falls nicht, brechen wir den Vorgang ab, speichern das Zwischenergebnis und erfassen eine neue &bdquo;N&auml;chste Aktion (NA)&ldquo;.<br /><br /></span><h3>Warum gerade 2 Minuten?</h3><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><br />Die zwei Minuten sind willk&uuml;rlich festgelegt. Wer will, kann auch mit einer Minute oder gar 30 Sekunden experimentieren. Das Kriterium f&uuml;r die L&auml;nge dieser Zeitspanne sollte sein, dass das Erfassen einer T&auml;tigkeit und das Hervorholen aus seiner Liste nicht l&auml;nger dauern sollte, als ihre Erledigung. Wenn man an seinem Computer innerhalb von 10 Sekunden eine &bdquo;N&auml;chste Aktion&ldquo; erfassen kann, spricht nichts gegen 30 Sekunden als Grenze.<br /><br />Viel l&auml;nger als 3-4 Minuten sollte die Zeitspanne jedoch nicht dauern, da man sonst Gefahr l&auml;uft, dass diese Zeitspanne immer h&auml;ufiger deshalb &uuml;berschritten wird, weil man sich in eine scheinbar einfache Aufgabe vertieft hat, deren Erledigung dann jedoch l&auml;nger dauert. <br /><br />Zwei Minuten sind schon eine guter Startwert, der nat&uuml;rlich nach eigenen Erfahrungen angepasst werden kann. Bei mir fallen solche 2-Minuten-T&auml;tigkeiten h&auml;ufig an, wenn ich meinen E-Mail-Eingang bearbeite oder meine Inbox leere. Der Rest kommt ins System!<br /><br /></span></p>]]></content:encoded></item><item><title>RSS-Tipp: Lifehacker-Feed</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-07-17T08:18:02+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/94224e5e04cb25761a0f1467fc41dbdb-2.php#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/94224e5e04cb25761a0f1467fc41dbdb-2.php#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">Von der werbefinanzierten </span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="http://lifehacker.com/" rel="external" title="Lifehacker-Website">lifehacker.com</a></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">-Webseite werden verschiedene RSS-Feeds angeboten. Die Seite bietet mit relativ hoher Frequenz Tricks, Tipps und Life-Hacks mit Schwerpunkt auf moderne Technologie, IT und Produktivit&auml;t. Hin und wieder werden aber auch Themen aus anderen Lebensbereichen diskutiert (z. B.: </span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="http://lifehacker.com/5313443/cool-down-a-scorching-car-as-quickly-as-possible" rel="external">die beste Methode, das Auto im Sommer auf ertr&auml;gliche Temperaturen herunter zu k&uuml;hlen</a></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; ">).<br /><br />F&uuml;r den eigenen RSS-Reader bietet sich </span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "><a href="feed://lifehacker.com/excerpts.xml" rel="external">der Feed ohne Werbung</a></span><span style="font:11px &#39;Lucida Grande&#39;, LucidaGrande, Verdana, sans-serif; "> an, da hier die englisch-sprachigen Informationen ohne st&ouml;rende Werbehinweise  geliefert werden.<br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>BR Alpha Sendung zum Erfolg</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Tipp</category><dc:date>2009-07-10T07:45:58+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/415d8eda7e67249207c3e1b8c80d91d6-1.php#unique-entry-id-1</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/415d8eda7e67249207c3e1b8c80d91d6-1.php#unique-entry-id-1</guid><content:encoded><![CDATA[Vor ungef&auml;hr einem Jahr sind ein paar Sendungen von BR Alpha zum Thema Erfolg online gestellt worden. Wer von Euch zwischendurch ein St&uuml;ndchen Zeit hat, sollte da mal hinein schnuppern. <br /><br />Leben ist Erfolg und Erfolg ist Leben! Diese Erkenntnis wird &uuml;ber die folgende Sendung ausgearbeitet:<br /><br /><embed id="VideoPlayback" src="http://video.google.de/googleplayer.swf?docid=-8355832950341187727&hl=de&fs=true" style="width:400px;height:326px" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" type="application/x-shockwave-flash"> </embed>
]]></content:encoded></item><item><title>Er&#xf6;ffnen der Webseite</title><dc:creator>kaschu@karstenschulz.biz</dc:creator><category>Bericht</category><dc:date>2009-07-04T19:59:47+02:00</dc:date><link>http://www.karstenschulz.biz/blog/files/8f19ae21af7a76276b7bea2fd4cdc8b5-0.php#unique-entry-id-0</link><guid isPermaLink="true">http://www.karstenschulz.biz/blog/files/8f19ae21af7a76276b7bea2fd4cdc8b5-0.php#unique-entry-id-0</guid><content:encoded><![CDATA[Die neue Webseite ist online!]]></content:encoded></item></channel>
</rss>
