Artikel über unsere Gehirn-Macken
Ich habe ich hier die Links zusammengefasst, unter denen Sie diese haarsträubenden Fakten nachlesen können.
Viel Spaß beim Stöbern!
Aufmerksamkeits-Illusion - wie wir oft nur meinen, wir würden alles mitbekommen!
Erinnerungs-Illusion - heute so und morgen so ...
Selbstvertrauens-Illusion - Selbstvertrauen = Kompetenz?
Wissens-Illusion - Können Sie die Welt erklären?
Ursachen-Illusion - chronische Krankheit der Börsen-Gurus!
Potenzial-Illusion - Sie nutzen nur 10 % Ihres Gehirns? Von wegen!
Potenzial-Illusion
Schnell schön schlau!
Vielleicht wurde Ihnen auch schon einmal in irgend einer Form versprochen, dass Sie mit einfachen Mitteln Ihre Gehirnleistung steigern könnten. Manche Geschäftemacher behaupten, dass mit Hilfe von Pillen, Musik oder mit besonderen Übungen jeder zu einem Gehirnakrobaten der Extraklasse werden könne. Dass schlummernde Potenziale nur geweckt werden müssten, um Ihnen zur Verfügung zu stehen. Und mal ehrlich, ist diese Vorstellung nicht reizvoll? Im Handumdrehen ein Genie werden? Oder zumindest genialer sein als bisher?
Wenn ich eine gesunde Methode kennen würde, die meine geistige Leistungsfähigkeit verzehnfachte, dann würde ich die jedenfalls gerne ausprobieren.
Und hier schlummert die letzte Macke aus dieser Reihe von Blog-Artikeln: die Potenzial Illusion. Die Potenzial Illusion lässt uns glauben, dass in unserem Gehirn noch ungeahnte Reserven schlummern, die nur geweckt werden müssten. Sie ist die Illusion, die uns vorgaukelt, dass das Freisetzen von mehr Potenzial *leicht* sei. Dass man im Handumdrehen Leistungsreserven freisetzen könne. Dass man nur den richtigen Knopf drücken müsse um zum Überflieger zu werden.
Natürlich steckt mehr Potenzial in uns allen! Aber dieses Potenzial lässt sich eben nicht mit *einfachen* Mitteln freisetzen. Es bedarf Mühe, Geduld und Anstrengung sich zu entwickeln.
Mozart, Musik und Ihr Gehirn
Das Wunschdenken schnell schlau zu werden ist in den 90er Jahre des letzten Jahrhunderts populär geworden. Ein Forscherteam um Gordon Shaw wollte wissenschaftlich ermittelt haben, dass 10 Minuten Mozart Musik hören den Intelligenz-Quotienten (IQ) um 9 Punkte steigerte.
Die Medien griffen diese Studie auf und titelten "Mozart Musik fördert das Lernen und die mentalen Fähigkeiten!" Kurz darauf wurden sogar CDs für die Musikberieselung von Säuglingen produziert. Ja sogar Ungeborenen sollte man Mozart im Bauch der Mutter vorspielen, damit die Babys schon schlau auf die Welt kamen.
Nach und nach wurden diese experimentellen Forschungen überprüft. Die Interpretation der Ergebnisse ließ sich nicht halten. Sie wurden in der wissenschaftlichen Welt korrigiert. Während es immer noch populär war, die leistungssteigernde Wirkung von Mozarts Musik zu propagieren, hat man in einigen Studien Hinweise darauf gefunden, dass nicht Mozart schlauer macht, sondern im Gegenteil Stille und Entspannung dümmer! Zumindest erreicht man schlechtere Ergebnisse in Tests, wenn man versucht direkt aus einem gut entspannten Zustand eine anspruchsvolle Aufgabe zu lösen.
Das Beste für eine optimale Gehirn Leistung ist bekanntlich ein mittlerer Erregungsgrad. Weder Ruhe und Entspannung noch Hektik und Stress sind der Leistung förderlich. In einem mittleren Erregungszustand erbringt unser Gehirn die beste Leistung. Und wenn man in einer solchen Situation einen IQ-Test absolviert, dann schneidet man dabei in der Regel besser ab, als wenn man in in einer schlechteren Verfassung durchführt. Logisch, nicht wahr?
Doch Pop-Musik?
Durch eine der neueren Untersuchungen von Susan Hallan mit 8000 Kindern in Großbritannien fand man Interessantes heraus. Den Teilnehmern des Tests wurden verschiedene Tonstücke vorgespielt. Ein Stück von Mozart, eine wissenschaftlichen Diskussion und flotte Pop Musik. Danach wurden die Leistungen in verschiedenen Tests gemessen. Die Leistungen der Kinder waren nach dem Hören von Pop Musik am besten.
Die Ergebnisse dieser Studie deuten an, dass man am besten abschneidet, wenn man die Musik hört, die man am meisten mag! Man fühlt sich besser und arbeitet deshalb auch besser. Das hat nichts mit der Steigerung von Intelligenz zu tun, sondern nur mit optimalen Betriebsbedingungen für unser Gehirn. Vielleicht sollte es unter uns bleiben, aber Ihr Kind liegt richtig, wenn es bei dem Bearbeiten seiner Hausaufgaben seine Lieblingsmusik hört. Schlechte Karten für Eltern!
Wir können durch Musik also nicht zum Supergenie werden. Wir können aber durch eine geeignete Umgebung, zu der auch die akustische Gestaltung gehört, die Bedingungen für eine gute Leistung verbessern. Je nach persönlicher Vorliebe und Tagesform kann das Mozart sein, oder eben Pop Musik oder Naturklänge. Sie entscheiden danach, was Sie mögen.
Nutzloses Gehirn-Training
Eine andere Methode sein Gehirn zu trainieren und neues Potenzial freizusetzen ist das sogenannte Gehirnjogging. Dabei lösen Sie Rätsel, Merk- und Rechenaufgaben. Mit dieser Art Beschäftigung trainieren Sie Ihr Gehirn.
Aber bevor Sie nun jedoch losstürmen und sich einen Stapel Sudokus holen, um Ihr Gehirn zu trainieren. STOP! Tun Sie das nur, wenn Sie Meister im Sudoku-Lösen werden möchten. Denn diese Art von Gehirntraining bringt eine Verbesserung nur in der jeweiligen spezifischen Aufgabe: Sudoku Löser werden bessere Sudoku Löser.
Wenn Sie zum Beispiel üben sich Ziffernfolgen zu merken, dann können Sie es schaffen sich Folgen von Dutzenden Ziffern zu merken. So hat ein Student das Auswendiglernen von Ziffern ein paar hundert Stunden geübt und konnte sich schließlich bis zu 79 Ziffern merken (PDF-Dokument).
Allerdings konnte er sich wirklich nur Ziffern gut merken. Nichts anderes. Der Student hatte sein Arbeitsgedächtnis nicht allgemein trainiert. Er hat es nicht allgemein verbessert. Zur Probe sollte der Student sich statt Ziffern eine Folge von Buchstaben merken. Das Ergebnis war mager. Er konnte sich nur 6 Buchstaben merken. An diesem Beispiel sehen wir, dass der Nutzen eines solch einseitigen Trainings nur sehr begrenzt ist.
Wirksames Gehirntraining
Doch was bringt Ihr Gehirn auf Trab? Die Antwort ist so einfach wie überraschend: Abwechslung und Sport.
Es wurden signifikante Leistungssteigerungen bei Kognitionsübungen durch wenige Stunden Spazieren gehen pro Woche verzeichnet. Auch die grauen Gehirnzellen bleiben im Alter besser erhalten, wenn in der Woche drei mal 45 Minuten Spazieren gegangen wird. Der ultimative Brain Booster ist nachweislich der stramme halbstündige Spaziergang. Der verbessert die Exekutiv-Funktion messbar und macht das Gehirn generell gesünder.
Wenn Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns verbessern wollen, dann geht das nicht per Musik oder Pille. Sie können besser werden. Vielleicht sogar viel besser. Aber nicht von heute auf morgen, sondern durch beständiges Üben. Fordern Sie Ihr Gehirn durch abwechselnde Reize in Beruf und Privatleben. Schaffen Sie häufig bewusst Situationen, in denen Sie Reize aus Kultur, Kunst, Musik und sozialem Miteinander aufnehmen. Nutzen Sie Ihre Freizeit nicht nur zum Lesen und Rätseln, sondern gehen Sie Spazieren, Walken, Schwimmen, Joggen. Durch diese Tätigkeiten wird Ihr Gehirn automatisch immer besser und besser und besser.
Es kann gar nicht anders.
Ursachen-Illusion
- Aufmerksamkeits-Illusion - wie wir oft nur meinen, wir würden alles mitbekommen
- Erinnerungs-Illusion - heute so und morgen so
- Selbstvertrauens-Illusion - Selbstvertrauen = Kompetenz?
- Wissens-Illusion - Können Sie die Welt erklären?
- Ursachen-Illusion - chronische Krankheit der Börsen-Gurus
- Potenzial-Illusion - Sie nutzen nur 10 % Ihres Gehirns? Von wegen!
Unser Gehirn und Mustererkennung
Eine der Stärken unseres Gehirns ist die Fähigkeit Muster zu erkennen.Die Möglichkeit Ursachen und Wirkungen zu erkennen, befähigten unsere Vorfahren zu lernen, wie man Feuer entfacht, Steine schärft oder Nahrung haltbar macht. Aus den Beobachtungen, die unser Gehirn ständig macht, versucht es laufend die Zukunft vorherzusagen. Bekannte Muster führen zu gleichen Vorhersagen. Wir wenden solche Muster laufend an. So können wir sogar den Namen der fünften Tochter von Monikas Mutter ganz einfach herausfinden. Aber dazu weiter unten mehr.
Wenn eine rote Ampel auf Gelb umschaltet, erwarten wir, dass sie wenige Augenblicke später auf Grün weiter schaltet. Diese Art der Vorhersage ist für uns offensichtlich und kaum des Überdenkens wert. Eine andere Art der Vorhersage ist da schon sehr viel spannender. Die unbewusste Vorhersage aufgrund erkannter Muster. Ein schönes Beispiel dazu ist die stehende Rolltreppe. Haben Sie schon einmal eine stehende Rolltreppe betreten?
Die stehende Rolltreppe
Ist Ihnen dabei etwas aufgefallen? Erinnern Sie sich an das Gefühl, das Sie beim Betreten der stehenden ersten Stufe hatten? Wenn es Ihnen so ging wie den meisten Menschen, dann werden Sie beim Betreten der stehenden Rolltreppe ein ungutes Gefühl gehabt haben. Eventuell sind Sie sogar geschwankt oder ins Straucheln geraten. Warum passiert so etwas? Ihr Gehirn hat Ihren Körper darauf vorbereitet auf eine sich bewegende Rolltreppe zu steigen. Obwohl Sie gesehen haben, dass die Rolltreppe stand, sind Ihre unbewussten Bewegungsabläufe davon ausgegangen, dass sich die Rolltreppe bewegt. Ihr Gehirn hat das Muster "Rolltreppe betreten" genutzt, um die physikalischen Kräfte vorauszusagen, die auf Ihren Körper beim Betreten der Rolltreppe wirken werden. Dass diese Rolltreppe still stand ist in diese Regionen Ihres Gehirns nicht vorgedrungen.Meister im Mustererkennen
Unser Gehirn ist Meister im Erkennen von Mustern. Probieren Sie die Mustererkennung Ihres Gehirns einmal aus. Die oben erwähnte Mutter hat fünf Töchter, die alle zwei Jahre auseinander liegen. Vier der Töchter heißen Lala, Lele, Lili und Lolo. Die Frage ist, wie hat die Mutter wohl ihre fünfte Tochter genannt? Lala, Lele, Lili, Lolo, …? Lassen Sie Ihr Gehirn nun seine Arbeit machen und nennen Sie den Namen der fünften Tochter.Wenn Sie Lulu getippt haben, dann hat Ihr Gehirn das Muster a-e-i-o-u erkannt und auf die Situation angewendet. Leider ist es nicht immer hilfreich, wenn wir unser Gehirn Muster anwenden lassen. Denn in diesem Fall liegt Ihr Gehirn falsch. Die fünfte Tochter heißt natürlich Monika, wie oben im Artikel zu lesen ist. Das Muster hat Ihr Gehirn auf die falsche Fährte geschickt. Dieses schöne Experiment stammt aus dem empfehlenswerten Buch "Das wäre doch gedacht" von Jürgen Stock. Wer mehr über sein Denken lernen möchte, der sollte diesen Titel unbedingt lesen und die Webseite zum Buch besuchen!
Diese Art der übereifrigen Mustererkennung lässt uns in Wolken oder auf dem Mars Gesichter erkennen oder bei rückwärts gespielten Liedern merkwürdige Texte hören.
Die Stärke der Mustererkennung liegt darin, dass wir unsere Umwelt meistens gut erklären und voraussagen können. Typische Muster, die unser Gehirn benutzt sind zum Beispiel, dass zeitlich Vorausgehendes als Ursache des Folgenden gesehen wird.
Nehmen Sie die Aussage: "Otto brachte seinen Vater mit seinen Lügen in schiere Rage! Als er am nächsten Tag zur Schule ging, hatte er blaue Flecken."
Was war passiert?
Vielleicht meinen Sie, dass Otto wohl von seinem wütenden Vater geschlagen worden war. Aber davon steht in der Aussage oben nichts. Falls Sie meinen, die blauen Flecken wären auf diese Art entstanden, dann sind Sie der Ursachen-Illusion erlegen. Diesen kausalen Zusammenhang hat Ihr Gehirn hinzu gedichtet! Es könnte genau so gut sein, dass Otto auf dem Weg zur Schule hingefallen war.Viele Menschen erliegen dieser Illusion jeden Tag: Aktienhändler, Ärzte, Polizisten. Jeder, der aufgrund unvollständiger Information Schlüsse zieht, läuft Gefahr, dass er Opfer dieser Gehirnfunktion wird. Es werden Korrelation mit Kausalität verwechselt. Sie können bei Vollmond schlecht schlafen? Dann muss der Mond Schuld sein, oder? Untersuchungen zeigen, dass er es nicht ist. Aber unser Gehirn besteht oft darauf, dass es doch so ist. Wie sieht es mit Ihrem Gehirn aus?
Ursachen-Illusion im Alltag
Drei Faktoren können zur Ursachen-Illusion führen:- übereifrige Mustererkennung Ihres Gehirns
- verwechseln von Korrelation und Kausalität
- der Reiz von Geschichten mit der Angewohnheit unseres Gehirns, Lücken in Geschichten aufzufüllen.
Einen Tipp habe ich noch: wenn Sie den Lifehacker-Newsletter abonnieren, dann werden Sie künftig regelmäßig viele interessante Fakten über Ihr Gehirn lernen. Und das ist keine Illusion. Das ist die Wahrheit!
Die Wissens-Illusion

Vielleicht lehnen Sie sich beim Lesen dieser Frage auch zurück, haben die Antwort parat und denken sich: "Die anderen müssen vielleicht raten. Ich leide jedenfalls nicht unter der Wissens-Illusion!"
Okay, machen wir der Illusion ein Ende! Wissen Sie wie die Vorderseite einer 1 Cent Euro-Münze aussieht?
Nehmen Sie sich doch bitte jetzt einen Stift und skizzieren Sie die Vorderseite einer 1 Cent Münze. Mit so vielen Details wie möglich. Lassen Sie sich Zeit. Die Zeichnung muss nicht schön sein. Malen erst einen einfachen Kreis, dann die Ziffer, also die Eins. Danach die anderen Gestaltungselemente, die Ihnen einfallen. Sind Sie fertig? Haben Sie an alle Elemente auf der Vorderseite der Münze gedacht?
Jetzt dürfen Sie nachschauen, wie viel Sie von dem Geld wussten, mit dem Sie nahezu täglich zu tun haben!
Hilfreich und tückisch
Die Wissens-Illusion kann hilfreich, aber auch tückisch sein. Hilfreich ist sie immer dann, wenn wir sie - natürlich unbewusst - nutzen, um uns die Welt zu erklären. Statt unsere Zeit mit Details zu verschwenden gibt uns ein Teil unseres Gehirns das Gefühl, genug zu wissen, um ein korrektes Abbild der Welt zu bilden. Fehlendes Wissen wird von ihm ignoriert, vorhandenes dafür überbewertet.
Kommen wir noch einmal auf den blauen Himmel zu sprechen. Haben Sie eine Antwort auf die Frage, warum er blau ist?
Der blaue Himmel hat etwas mit der Brechung des Sonnenlichts zu tun. Klar. Da war auch etwas mit dem Spektrum und Lichtbrechung. Prisma ist auch so ein Wort, das einem dabei vielleicht einfällt.
Aber wieso nutzt die Natur von den Spektralfarben ausgerechnet das Blau für den Himmel und nicht Rot oder Violett? Und wieso ist er abends und morgens oft rot?
Haben Sie sich eine Antwort gegeben? Wenn in Ihrer Antwort Begriffe wie Rayleigh-Streuung, Ozon, Stickstoff und Sauerstoff, Dipol, Polarisation, Compton-Streuung und Wellenlänge vorkamen, dann war sie wahrscheinlich schon ziemlich gut. Wenn auch nur einer dieser Begriffe in Ihrer Antwort nicht vorkam, war sie unvollständig. Sie sind der Wissensillusion erlegen. Das ist aber nicht schlimm, denn das passiert jedem Gehirn.
(Wenn Sie über das Himmelsblau lesen möchten, schauen Sie in der Wikipedia nach und auch gerne hier http://theory.gsi.de/~vanhees/faq/blau/ )
Wissens-Illusion und unsere Entscheidungen
Nachteilig und damit manchmal fatal wird die Wissens-Illusion immer dann, wenn wir wegen ihr falsche Entscheidungen treffen oder nicht genau genug hinschauen um Sachverhalte zu erkennen. Immer dann, wenn wir unsere nächsten Schritte im Leben planen, tun wir das auf der Basis unseres aktuellen vermeintlichen Kenntnisstands. Wenn wir uns bezüglich unseres Kenntnisstands irren, kann der nächste Schritt ebenfalls ein Irrtum sein. Und das, ohne dass wir das (sofort) bemerken.
Was können wir gegen diese Wissen-Illusion tun? Nicht viel! Wir können versuchen uns bewusst machen, dass es diese Illusion gibt. Wir können versuchen achtsam zu sein, wenn wir wichtige Entscheidungen treffen. Wir können testen, ob wir von einer Sache wirklich genug verstehen, indem wir uns wiederholt nach dem "Warum" fragen:
Warum ist der Himmel blau? - Wegen der Lichtbrechung!
Warum mach Lichtbrechung den Himmel blau? Weil Blau eine der Spektralfarben ist!
Warum ausgerechnet blau? - ...
Statt unserem Gefühl "ich weiß schon" nachzugeben, könnten wir vielleicht noch jemand anderes Fragen, wie er die Sache sieht.
Das waren aber auch schon die einzigen Tipps, die ich Ihnen bezüglich dieser Macke unseres Gehirns geben kann.
Mehr weiß ich wirklich nicht ...
Lothar Seiwert bestätigt Prinzipien der Lifehacker-Seminare

Rahmenbedingungen haben sich geändert
Seiwert ist einer der Wegbereiter modernen Selbstmanagements und seit 30 Jahren eine beständige Größe in diesem Gebiet. Umso mehr freut es mich, dass er in dem aktuellen Interview einige der Grundprinzipien der Lifehacker-Methoden bestätigt. So äußert Seiwert gleich zu Beginn, dass das Zeitmanagement sich im Laufe der Zeit grundlegend gewandelt habe, weil die Rahmenbedingungen andere geworden sind. Er sagt: „Früher konnten wir alles noch sehr viel besser steuern und beeinflussen, heute gibt es das Phänomen, 'always on' sein zu müssen“.Dieser von Seiwert erwähnte Wandel war einer der Ausgangspunkte für die Entwicklung der Lifehacker-Seminare. Wir haben schon vor Jahren erkannt, dass die veralteten, herkömmlichen Arbeitsmethoden des Zeit- und Selbstmanagements in unserer heutigen, dynamischen Zeit nicht gut funktionieren können.
Work-Life Balance gibt es nicht
Auf die Frage „Sie glauben nicht an die Dichotomie Work und Life?“ antwortet Seiwert: „Für mich passen diese klassischen Begriffe nicht mehr. Alles weicht sich auf, …“Work-Life-Balance ist schon immer ein irreales Fantasie-Gebilde gewesen. Wir haben genau ein „Life“ und nichts daneben. Alles spielt sich innerhalb unseres Lebens ab. Deshalb berücksichtigten die Lifehacker-Methoden schon immer den ganzen Menschen und das ganze Leben.
Selbstbestimmung in Lifehacker-Seminaren lernen
Auch das Thema des neuen Buches von Seiwert, „Ausgetickt: Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert. Abschied vom Zeitmanagement“ trägt schon im Titel eines der fundamentalen Prinzipien der Lifehacker-Methoden. Unsere Seminarteilnehmer wissen, dass die Inbox eines der wichtigsten Werkzeuge ist, um den Informations- und Arbeitstakt der Anderen vom eigenen Arbeitstakt zu entkoppeln. Das ist Selbstbestimmung ganz konkret und praktikabel.Ich bedanke mich für diese klaren Worte des Zeit-Papstes Seiwert und fühle mich darin bestärkt, dass die Lifehacker-Seminare den richtigen Weg weisen. Denn die Lifehacker-Methoden sind die Antwort auf die Frage, wie Zeitmanagement im 21. Jahrhundert aussehen muss!
Und wann besuchen Sie das Lifehacker-Seminar?


